Wochencharts KW33

In der letzten Woche hörte ich vor Allem Musik der folgenden Künstlerinnen und Künstler:

  1. Alien Ensemble (41)
  2. Mélissa Laveaux (32)
  3. Takuya Kuroda (19)
  4. Ben Schadow (16)
  5. Janelle Monáe (15)
  6. Ambrose Akinmusire (14)
  7. Joasihno (13)

Alien Transistor ist meine Entdeckung der Woche. Das Jazz Ensemble um Micha Acher (The Notwist) legt hier ein wunderbares Album vor, das sowohl entspannt als auch sperrig den Weg in meine Gehörgänge findet. Du findest das Album hier auf Spotify.

Wochencharts KW32

  1. Mélissa Laveaux (32)
  2. Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi (26)
  3. David Bazan (12)
  4. Will Samson (12)
  5. Kleinstadtlicht (10)
  6. Nils Frahm (9)
  7. Sookee und Joasihno (je 8)

Wochencharts KW31

Mit einem Blick auf die Künstlerinnen und Künstler, die mich in der letzten Woche begleitet haben, wünsche ich Dir einen guten Start in die neue Woche.

  1. Mélissa Laveaux (41)
  2. alt-J (17)
  3. David Bazan (16)
  4. Ambrose Akinmusire (15)
  5. Ólafur Arnalds (13)
  6. Takuya Kuroda (11)
  7. Console und The Notwist (je 9)

Interdependenz

»Die heutige Zeit ist voller Spannungen, aber besser, man fragt, ob Gemeinschaften mächtig oder ohnmächtig sind und ob die weltliche Politik auf Vernunft oder Unwissenheit beruht, und besser, man urteilt nach den universellen Kategorien von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, als daß man sich in gewaltigen Abstraktionen verliert, die einen zwar vorübergehend zufriedenstellen mögen, aber nur wenig zur Selbsterkenntnis und zu einer sachkundigen Analyse beitragen. Die These vom ›Zusammenprall der Kulturen‹ ist eine so simple Phrase wie ›Der Krieg der Welten‹, und sie fördert eher selbstgerechten Hochmut als ein kritisches Bewusstsein für die verblüffende Interdependenz heutiger Gesellschaften.«

Edward Said. Zitiert nach Hans Küng, Der Islam: Geschichte, Gegenwart, Zukunft, Seite 42.

Wochencharts KW30

Auch diese Woche möchte ich mit einem Blick auf meine Hörgewohnheiten beginnen:

  1. Mélissa Laveaux (44)
  2. Will Samson (28)
  3. I Am Oak (24)
  4. Solander (18)
  5. Ambrose Akinmusire (13)
  6. Max Richter (10)
  7. Soley (9)

Waffeln, vegan und zuckerfrei

Waffeln schmecken wunderbar, und eignen sich perfekt als süße Begleitung eines spontanen Besuchs am Sonntag Nachmittag. Am vergangen Sonntag stand ich vor der Frage wie ich Waffeln zubereite, wenn ich sowohl auf tierische Produkte als auch auf Zucker verzichten will.

Greift man auf herkömmliche Waffelrezepte zurück werden sowohl Eier, Milch als auch Zucker verwendet. Da ich auch kein Soja-Mehl im Schrank hatte, mit dem sich leicht Eier im Teig ersetzen lassen, machte ich mich auf die Suche nach einem Rezept das ohne Eier und deren Ersatz auskommt.

Auf der Webseite von peta.de fand ich ›Die zehn besten Ei-Rezepte ohne Ei‹. Das Waffelrezept in diesem interessanten Artikel wandelte ich leicht ab. Den Zucker des Rezepts ersetzte ich mit Agavendicksaft. Da dieser etwas stärker süßt als Zucker reduzierte ich die Menge. Das Öl ersetzte ich durch Margarine, so dass schließlich folgendes Rezept entstand:

  • 500 g Mehl
  • 100 g Agavendicksaft
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 90g Soja-Margarine
  • 1 TL Salz
  • 500 ml Sojadrink
  • 100 ml Mineralwasser

Für den Teig verwendete ich 250g Weizenvollkornmehl und 250g Weizenmehl Typ 1050. Das Mehl mischte ich mit Salz, Weinsteinbackpulver. Danach gab ich den Sojadrink und das Mineralwasser hinzu, und rührte so lange bis ich einen glatten Teig in der Schüssel hatte. Nachdem der Teig etwas geruht hatte heizte ich das Waffeleisen vor und begann damit leckere Waffeln zu backen. Kurze Zeit später hatte ich einige sehr leckere Waffeln auf dem Teller.

Waffeln, zuckerfrei und vegan

Auf dem Bild seht ihr die Waffeln kombiniert mit einer wunderbaren Tasse Kaffee. Bei dem Kaffee handelt es sich um die Filter Röstung des ›Finca Tamana‹ von Machhörndl; diesen bereitet ich mit der Chemex zu und verwendete 66g Kaffee auf 1000g Wasser. Es dauerte nicht lange bis sowohl der Waffelteller als auch die Chemex leer, und unsere Bäuche gut gefüllt waren.

Wochencharts KW29

Mit einem kurzen Blick auf die Musik, die mich in der letzten Woche begleitete, wünsche ich einen guten Start in die neue:

  1. Mélissa Laveaux (55)
  2. The Notwist (44)
  3. Sookee (13)
  4. Lestat Vermon (9)
  5. Ambrose Akinmusire (8)
  6. William Fitzsimmons (6)
  7. Will Samson (6)

Will Samson verbindet in seiner Musik wunderbar Samples, Beats, Gitarre und seine zurückhaltende Stimme. Ich freue mich schon sehr auf sein Konzert bei uns im NUN am Freitag dieser Woche.

Sookee begeistert mich mit ihrem durchdachten HipHop, der sowohl musikalisch als auch textlich Spaß macht.

The Notwist, Zeltival 2014

The Notwist spielten Anfang letzter Woche im Rahmen des Zeltival in Karlsruhe. Das Konzert war großartig. Und während ich so vor der Bühne stand, stellte ich fest, dass ich jedes der Stücke auswendig kannte. Mir gefällt es ausgesprochen gut, wie die Band auf ihre Weise Spielfreude mit einer angenehmen Zurückhaltung verbindet.

Dying is a wild night, das aktuelle Album von Mélissa Laveaux, entdeckte ich erst in der letzten Woche. Darauf präsentiert sie ihre eigene Version des Folks, der deutliche Spuren von Jazz, HipHop und Blues aufweist, und einige sehr feine Gedanken ins Rollen bringt. Ihr Konzert am 26. September wird das zweite Konzerthalbjahr im NUN einläuten.

maker or marker of identity

»God should be a maker and not a marker of identity. For Christians and Muslims alike, God is the source of worshippers’ deepest values. That’s why two communities can have a common God. And that’s why having a common God can be the foundation for unity rather than a cause of division.

[…]

… if communities have a common God and if their believes about God are similar, they will share values, aspirations, and motivations. More important, to the extend that they give ultimate allegiance to God, these shared values, aspirations, and motivations will trump values, aspirations, and motivations derived from their respective group identities.«

Miroslav Volf, Allah: A Christian Response, Page 190f.

Hope

»Hope is a crossing. Hope is that by which we cross over from the “already” to the “not yet,” from foretaste to fullness. But such crossing over can happen only if hope itself is crossed — that is, crossed out but left on the page, asserted paradoxically as both true and untrue, in the acknowledgment that the fullness we seek is more full than our hope can express. The language of our hopes thus breaks open, leaving us with a hope that is deeper than language or concept or symbol. In the end, the infinite God is our hope, and life in the unknowable God will shatter even our most profound eschatologies.«

Kevin L. Hughes: The Crossing of Hope, or Apophatic Eschatology in The Future of Hope, Miroslav Volf and William Katerberg (editors), page 123.