Nachhaltigkeit und Wachstum schließen sich wechselseitig aus.

»Eine alternative Handlungsrichtung würde versuchen, den Zivilisierungsstandard auszuweiten, materielle Verbesserungen für die heute Benachteiligten sicherzustellen und eine Universalisierung des immateriellen Standards herbeizuführen. Der Preis dafür liegt auf der Hand: Die Ökologische Frage übersetzt sich unmittelbar in die soziale Frage, denn ohne eine Umverteilung des materiellen Standards wird dies nicht zu realisieren sein. Will man soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im globalen Maßstab, müssen in den reichen Ländern die privilegierten Bewohnerinnen und Bewohner auf materiellen Wohlstand verzichten und sich andere Modelle des Verteilens, Wirtschaftens und Lebens entwickeln.«

Bernd Sommer und Harald Welzer, Transformationsdesign, Seite 50.

Im Augenblick

Für ihr tolles Interview-Foto-Projekt ›Im Augenblick‹ besuchte mich kürzlich Nicola Holtkamp. Ihre erste Serie hatte ich verfolgt, und fand, dass durch ihre Fragen: Wo komme ich her, wo will ich hin, was treibt mich an, was hält mich auf und drei Dinge, die ich in 5 Jahren gemacht haben möchte, ein interessantes Bild der Portraitierten entsteht. Daher sagte ich ihr gerne zu, mich an zwei Tagen zu begleiten. Die Gedanken der Portraitierten werden durch Augenblicke des Alltags ergänzt, die Nicola durch den Sucher ihrer Kamera festhält.

Daniel im Augenblick, Foto Nicola Holtkamp

Weitere Bilder und meine Gedanken zu ihren Fragen findest Du hier in ihrem Blog. Und wenn Du dann schon dort bist, sieh Dir doch gleich noch die anderen Portraits an …

Zygmunt Bauman auf der re:publica 2015

Als ich davon las, dass Zygmunt Bauman auf der re:publica sprechen wird, überlegte ich ernsthaft meine Pläne zu ändern, und trotz allem nach Berlin zu fahren. Da ich dies nicht getan habe, freue ich mich umso mehr über das grandiose Team der re:publica, das in unglaublicher Geschwindigkeit hochwertige Videos der Vorträge veröffentlicht. Danke!

Zygmunt Bauman, re:publica 2015re:publica 2015 – Zygmunt Bauman: From Privacy to Publicity (YouTube)

From Privacy to Publicity: the changing mode of being-in-the-world ist der Titel des Vortrags, den Du Dir direkt hier ansehen kannst, und über den ich nun schreibe. Zygmunt Bauman schafft es darin die gesellschaftlichen Entwicklung auf eine Weise zu betrachten, die deutlich macht wie sehr sich ›offline‹ und ›online‹ bedingen.

Bauman geht davon aus, dass wir in einer Zwischenzeit leben. In dieser »Time of Interregnum« passen die Handlungsmuster der Vergangenheit nicht mehr, es sind jedoch auch noch keine neuen Wege erfunden, die besser passen würden oder den aktuellen Problemen angemessener wären. Die gesellschaftlichen Umwälzungen, die mit der allgegenwärtigen Verfügbarkeit digitaler Information einher gehen, wertet er deutlich stärker als die Erfindung des Buchdrucks bei Gutenberg.

Es ist uns heute nicht möglich zu sagen wie die Zukunft aussehen wird, aber Bauman ermutigt dazu, ganz genau zu schauen welche Konsequenzen aus den aktuellen technologischen Veränderungen unter der Oberfläche des Lebens entstehen. Einige Beobachtungen dieses aufmerksamen Lebens skizziert er im Vortrag.

Zunächst geht er darauf ein, dass mit der Individualisierung zwei schwerwiegende Ängste einher gehen, von denen uns die aktuelle Entwicklungen ablenken:

Die Angst alleine zu sein

Wir leben mit der konstanten Angst alleine zu sein. Dadurch verliert das Alleinsein an positivem Wert, wir verlassen die Privatheit der unfertigen Gedanken und Gefühle, die uns verletzlich machen, und begeben uns in die Öffentlichkeit.

Soziale Netzwerke begegnen dieser Angst, da wir bspw. auf Facebook nie alleine sind. Dort ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche jemand. Zu jeder Zeit ist es mir möglich eine Nachricht zu schreiben, und ab und an bekomme ich sogar direkt eine Antwort.

Die Angst unwichtig zu sein

Als sich Identität von einer Vorgabe zu einer Aufgabe wandelte, begann ein Ringen um Aufmerksamkeit. Ich will gesehen werden, und habe Angst davor unwichtig zu sein.

Im Internet werde ich gesehen. Wenn ich etwas veröffentliche kann es geteilt und ›geliked‹ werden, und ich sehe wie vielen Personen meinen Eintrag wahrgenommen haben. Ich muss nicht unsichtbar und unwichtig bleiben, sondern bin wichtig. Die Schwelle gesehen zu werden wurde durch das Internet sehr viel niedriger. Während man früher eine Verlegerin oder einen Sender brauchte, um seiner Stimme Gehör zu verschaffen, genügt es heute eines dieser Gadgets zu besitzen.

Einer Studie zufolge verbringt eine durchschnittliche Person 9 Stunde vor einem der Bildschirme. Und diese Zeit schenkt sofortige Befreiung von der Härte des Lebens. Wir können diesen Ängsten zwar nicht komplett entfliehen, aber zwischendurch vergessen können wir sie.

Das zweite Beobachtungspaar hängt mit Verflachung in unserer schnelllebigen Zeit zusammen.

Wir surfen durch das Internet

Mit hoher Geschwindigkeit bewegen wir uns im Netz. Wir surfen auf der Oberfläche und gehen nicht zu sehr in die Tiefe. Es gibt so viel Information und Angebote im Netz, dass ein zu langer Aufenthalt oder ein tieferes Eintauchen automatisch verpasste Chancen mit sich brächte.

An einem Tag werden im Internet mehr Informationen veröffentlicht als das menschenliche Gehirn aufnehmen kann. Wir können uns der Informationsfülle nicht komplett entziehen, aber es tut gut uns davon nicht zu sehr hetzen zu lassen.

Soziale Verbindungen werden schwächer

Es wurde schon viel über das brüchig werden sozialer Verbindungen geschrieben, Bauman weist darauf hin, dass die Zahl der Familien die sich regelmäßig zum Abendessen treffen in den letzten dreißig Jahren um 60% zurück gegangen ist. Genauso wie sich 42% weniger Personen regelmäßig in Vereinen einbringen. Gleichzeitig ist eine schnell wachsende Zahl neu entstehender Verbindungen in sozialen Netzwerken zu beobachten.

Bereits bei der Angst alleine zu sein, sprach Bauman über den Unterschied zwischen Gemeinschaft und Netzwerk. Die Gemeinschaft besitzt Dich, während Du Dein Netzwerk besitzt. Indem wir Personen zu unserem Netzwerk hinzufügen oder löschen, gestalten wir unser Netzwerk ständig selbst.

Zur Verdeutlichung, wie Verbindungen in sozialen Netzwerken aussehen, zieht Bauman Klatsch heran. Seiner Ansicht nach bewegt sich die Kommunikation in weiten Teilen auf dem Niveau von Klatsch über ›Celebrities‹, die dafür bekannt sind, dass sie bekannt sind.

Das Phänomen der ›Celebrities‹ passt sehr gut in unsere Zeit der flüchtigen Moderne, in der nichts von längerer Dauer ist. Celebrities ersetzten die Helden der Vergangenheit, sie sind nicht für die Ewigkeit, sondern für den Moment. Heute ist SIE in aller Munde und morgen reden wir über IHN … Celebrities fordern keine Hingabe, heute können wir mit allen über SIE reden, und morgen haben wir sie schon wieder vergessen.

Durch die Menge an Information befinden wir uns nach Bauman gerade nicht in einer Kultur des Lernens, sondern in einer Kuktur des Vergessens. Um die neue Information von heute aufzunehmen, muss ich die Information von gestern vergessen. Trotz der Kultur des Vergessens gibt es einiges was gespeichert wird, und das bringt uns zu seinem letzten Punkt:

Die Frage der digitalen Überwachung

Während in der Vision der Totalüberwachung von Michel Foucault klar zwischen Überwachern und Überwachten unterschieden werden konnte, finden wir uns mittlerweile in beiden Rollen wieder. Wir partizipieren freiwillig an der Überwachung von uns selbst, und sammeln fleißig alle möglichen Daten, die von den Geheimdiensten dann gespeichert und weiter verarbeitet werden.

Zusammenfassung

Zygmunt Baumann fasst seinen Vortrag in einer Warnung zusammen. Da wir in einer Zwischenzeit leben, die alten Rezepte funktionieren nicht mehr, neue wurden noch nicht erfunden, und keiner kann so genau sagen wohin die Reise gehen, müssen wir genau beobachten wie sich unser Leben und unsere Gesellschaft verändern.

Denen die vorgeben genau zu wissen wohin es geht, sollten wir keinen Glauben schenken, und auch nicht die Rolle des Planktons einnehmen, das von der Strömung hin und her getrieben wird, sondern versuchen uns selbst zu kontrollieren und uns selbst zu reflektieren.

Auch wenn einige Denker der Meinung sind, dass wir in der reflexiven Moderne leben, fordert Bauman uns auf mehr zu reflektieren, nicht einfach nur Dinge zu tun und nicht so sehr darüber nachzudenken, sondern genau zu beobachten und gründlich zu reflektieren.

Für einen kompetenten und bewussten Umgang mit Medien

Medienkompetenz

»Seine Kinder nicht so früh wie möglich an die Nutzung digitaler Medien zu gewöhnen, sondern sie so lange wie möglich vom Computer fernzuhalten ist ebenso unverantwortlich wie das andere Extrem, ihnen einen Rechner mit Internetanschluss ins Kinderzimmer zu stellen und sie damit sich selbst zu überlassen.

Im Englischen spricht man von »Media Literacy«‚ der Medienalphabetisierung also, oder besser: dem Leseverständnis von Medien. Und auch, wenn der Alphabetisierungsvergleich recht steil erscheint, misst der Begriff »Media Literacy« der Sache genau die Bedeutung bei, die sie verdient. Der kompetente und bewusste Umgang mit Medien gehört zu den Kernfähigkeiten‚ die unsere Kinder beherrschen müssen, wenn sie in ihrem zukünftigen Beruf Erfolg haben sollen und sich in der digitalen Gesellschaft – die sich von der analogen kaum noch trennen lässt – positionieren wollen.«

Tanja und Johnny Haeusler, Netzgemüse: Aufzucht und Pflege der Generation Internet, Seite 265.

On breaking and broken bread

»Bread and wine signify and perform God’s story and communicate the benefits of God’s story to us. When we open our hearts, our minds, and our wills to see ourselves inside God’s story, to think God’s thoughts after him, and to embody God’s story in love, we become broken bread and poured out wine to others in an incarnate, cruciform, resurrected, and eschatological life.«

»Therefore, at bread and wine God discloses the union of heaven and earth, the divine and the human, the invisible and the visible, the uncreated and the created.«

Robert E. Webber, Ancient-Future Worship: Proclaiming and Enacting God’s Narrative.

Media and Society

»Societies have always been shaped more by the nature of the media by which man communicate than by the content of the communication. The alphabet, for instance, is a technology that is absorbed by the very young child in a completely unconscious manner, by osmosis so to speak. Words and the meaning of words predispose the child to think and act automatically in certain ways. The alphabet and print technology fostered and encouraged a fragmenting process, a process of specialism and of detachment. Electric technology fosters and encourages unification and involvement. It is impossible to understand social and cultural changes without a knowledge of the workings of media.« (10)

»All media work us over completely. They are so pervasive in their personal, political, economic, aesthetic, psychological, moral, ethical, and social consequences that they leave no part of us untouched, unaffected, unaltered. The medium is the massage. Any understanding of social and cultural change is impossible without a knowledge of the way media work as environments.

All media are extensions of some human faculty — psychic or physical.« (26)

Marshall McLuhan, The Medium is the Massage.

Europa braucht jetzt uns

»Richtig, die Ausländerfeinde haben an Zulauf und vor allem an Aufmerksamkeit gewonnen. Aber noch viel mehr sind diejenigen geworden, die nicht mehr ertragen, dass Tag für Tag Flüchtlinge ertrinken, verdursten oder verbluten, interniert, geschlagen oder beleidigt werden, nur weil sie von ihrem Menschenrecht auf ein würdiges Leben Gebrauch gemacht haben. Ja, inzwischen glaube ich, dass die Politiker nicht mehr recht haben und eine Mehrheit der Bevölkerung durchaus bereit wäre, auf etwas Wohlstand zu verzichten – sagen wir: auf einen Solidaritätsbeitrag, den wir für die deutsche Einheit gern geleistet haben! –, um die Flüchtlinge und mit ihnen die europäische Idee zu retten. Aber wir müssten dann auch auf die Straße kommen, wenn Pegida wieder marschiert, und den Zehntausenden eine Million entgegenstellen. Die Flüchtlinge brauchen Europa, und Europa braucht jetzt uns.«

Navid Kermani, Flüchtlingspolitik: Warum Europa uns jetzt braucht – FAZ.net

Homosexualität und Christsein (12)

Viel zu lange veröffentlichte ich keinen neuen Eintrag in dieser Reihe. Und dennoch ist die Frage von Vereinbarkeit von Homosexualität und Christsein immer noch eine sehr wichtige.

Heute breche ich mein Schweigen im Blog mit einem Hinweis darauf, dass ich das Ende von Reparativtherapie als dringend notwendig erachte. Reparativtherapie? Genau, damit werden die umstrittenen Methoden bezeichnet, die Homosexuellen dabei helfen sollen „ihre sexuelle Orientierung zu ändern“.

Anlässlich einer geplanten Konferenz in London wurde Vicky Beeching kürzlich im BBC-Radio zu Reparativtherapie interviewt. Und wie so oft begeistert mich, mit welcher Klarheit Vicky Beeching über die Ursachen des „Wunsches“ von Homosexualität „geheilt“ zu werden spricht.

Sie sieht eine Hauptursache in einem falschen Verständnis einzelner biblischer Aussagen, und einer Kultur in christlichen Kreisen, die Homosexualität als defizitär bezeichnet.

In einem Artikel auf independent.co.uk, der am selben Tag erschien, bezieht sie ebenfalls deutlich Stellung:

»My strongest, overarching concern is why anyone seeks therapy to change their orientation in the first place. Within a church context, the primary reason people feel they need such a ‘cure’ is rooted in incorrect Bible teaching that make them feel they cannot be both gay and Christian. If such ideas were not taught in the first place, the desire for conversion therapy would no doubt disappear along with it.

I long to see the day when the church teaches a positive, inclusive message – that you do not have to choose between your faith and your sexuality. I am currently working with the United Nations to help spread that message to people of faith around the globe. Christianity is gradually moving in an LGBT-inclusive direction and that is heartening to watch. In twenty years time I hope that both ‘gay cure therapy’ and the damaging teachings that render it necessary in the first place, will both have faded away.«

Vicky Beeching, I tried to ‚pray the gay away‘, and ended up in a hospital bed, independent.co.uk

Wie wichtig es mir ist, diese beiden Aspekte zu verändern, wird den Leser_innen dieses Blogs nicht entgangen sein. Und wer jetzt mit Meinungs- und Willensfreiheit argumentieren möchte, der/m möchte ich nahelegen, zunächst die Willens- und Meinungsfreiheit unserer queeren Mitmenschen zu achten, und ihnen ein Leben in einer Kultur der liebevollen Annahme zu ermöglichen.

Und dann, so hoffe ich, werden wir nicht erst in zwanzig Jahren eine inklusive und sex-positive Christenheit erleben, sondern schon viel früher, die positiven befreienden Aspekte Christi in einer pluralen Gesellschaft leben, gemeinsam mit unseren queeren Mitmenschen.

Alle Artikel in dieser Serie:

  1. Homosexualität und Christsein (1)
  2. Homosexualität und Christsein (2)
  3. Homosexualität und Christsein (3)
  4. Homosexualität und Christsein (4)
  5. Homosexualität und Christsein (5)
  6. Homosexualität und Christsein (6)
  7. Homosexualität und Christsein (7)
  8. Homosexualität und Christsein (8)
  9. Homosexualität und Christsein (9)
  10. Homosexualität und Christsein (10)
  11. Homosexualität und Christsein (11)
  12. Homosexualität und Christsein (12)

Hasenscharte

Hasenscharte von Louis Bélanger – arte.tv

Den Kurzfilm Hasenscharte von Louis Bélanger sah ich mir gestern Abend auf Arte+7 an.

Die Handlung des Films ist schnell erzählt, Alice und Philippe lernen sich kennen, als sie beide auf einer Party sind. Sie stellen schnell fest, dass zwischen ihnen die Chemie stimmt, und so machen sie sich gemeinsam auf den Heimweg. Unterwegs lernen sie sich ein wenig kennen.

Die Gedanken und Gefühle zu denen der Film einlädt, sind nicht so schnell erzählt. Und das sollte ich auch besser nicht tun, schließlich wünsche ich Dir auch mit Alice und Philippe fühlen zu können. Den Ausgang des Films hätte ich mir anders gewünscht, auch wenn er in gewisser Weise offen bleibt …

Arte zeigte den Film im Rahmen von Kurzschluss, einem Magazin für die neusten Kurzfilme aus aller Welt. Ein sehr gutes Format, wie ich finde.

Die Erde ist unsere Mutter

Jürgen Moltmann wurde in einem Interview von Holger Gohla gefragt, was seiner Ansicht nach heute für die Theologie zu tun ist, um die Welt mitzugestalten. Er antwortet darauf mit dem Verweis auf eine ökologische Reform der Theologie:

Ein ganzer Lebensstil der westlichen Welt muss verwandelt werden, zu einem ökologisch verträglichen Lebensstil. Wenn die Erde überleben soll, und wir auf der Erde überleben sollen. Und das heißt ein Wertewandel schließt das ein, und nicht nur Energie zu bezahlbaren Preisen.

Da ist es dringend, dass eine ökologische Reform der Theologie einsetzt, denn die Theologie war verantwortlich für das Menschenbild und die Naturbeherrschung seit dem Beginn der Moderne – »Ihr seid Gottes Ebenbilder, macht euch die Erde Untertan« – das sind die meistzitierten Bibelzitate der modernen Welt gewesen.

Wenn wir aber Teil der Erde sind, und die Erde unsere Mutter ist, dann können wir die Erde nicht zu Untertan machen, und zerstören oder verkaufen.

Damit wird Theolgie wieder öffentlich.

Das Interview, das sich lohnt in Gänze angehört zu werden, findest Du hier auf der Seite des SWR.