Archiv für Januar, 2005

LEITERSCHAFT / LEADERSHIP

Montag, 31. Januar 2005

Leiterschaft ist ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, und von dem ich glaube, dass es ebenso wie Gemeinde „neu erfunden“ werden muss. Als ich dann heute Morgen in der Bibel gelesen habe, bin ich in einer Prophetie von Micha auf eine Interessante Sache gestoßen, die meiner Meinung nach den Leiterschaftsgedanken stützt, der einen Leiter als jemanden sieht, der einen Raum schafft, indem andere sich entfalten können.

Deswegen poste ich die Stelle jetzt eben mal:
Micha aber fuhr fort: »Hör zu! Ich will dir erzählen, was der Herr mir gezeigt hat: Ich sah ihn auf seinem Thron sitzen, umgeben von seinem himmlischen Hofstaat.
Er fragte: ›Wer will Ahab dazu verleiten, gegen Ramot in Gilead zu kämpfen? Der König soll dort ums Leben kommen.‹ Die Versammelten machten diesen und jenen Vorschlag, bis schließlich ein Geist vor den Herrn trat und sagte: ›Ich werde ihn überlisten!‹ ›Wie willst du das tun?‹, fragte der Herr.
›Ich lasse alle Propheten Ahabs Lügen erzählen‹, antwortete er. ›Ich rede durch sie als ein Lügengeist.‹ Da sagte der Herr zu dem Geist: ›Du bist der Rechte, um Ahab in die Irre zu führen! Es wird dir auch gelingen. Geh und mach es so, wie du vorgeschlagen hast!‹
[1.Könige 22,19-22]

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Leadership is a topic that attracts me every now and then. Because of that I am taking some time to reflect on it sometimes. I believe that, like church, it has to be reimagined in our days. While I was reading the bible today I came across a prophecy from Micaiah which shares a picture of a leader as a facilitator.

Here it come:
Then Micaiah said, “Therefore hear the word of the LORD: I saw the LORD sitting on His throne, and all the host of heaven standing by, on His right hand and on His left. “And the LORD said, ‘Who will persuade Ahab to go up, that he may fall at Ramoth Gilead?’ So one spoke in this manner, and another spoke in that manner. “Then a spirit came forward and stood before the LORD, and said, ‘I will persuade him.’ “The LORD said to him, ‘In what way?’ So he said, ‘I will go out and be a lying spirit in the mouth of all his prophets.’ And the LORD said, ‘You shall persuade him, and also prevail. Go out and do so.’
[1.Kings 22:19-22]

KALT-Weekend

Montag, 31. Januar 2005

Das letzte Wochenende habe ich in Karlsruhe verbracht. Ein Paar reiche Männer und eine reiche Frau haben mir Asyl gewährt. Wir hatten eine super coole Zeit und haben neben den Vorbereitungen für ein Alternative Worship Experiment in Stuttgart [gestern] und in Basel [nächsten Samstag] die Zeit genutzt uns und andere besser kennen zu lernen […und wie war ich?].

Am Freitag war ich dann beim Ende der 24-7Gebetswoche im KUBIK dabei, was sehr nett war. Von dort stammt auch der letzte Post – mit hoher Geschwindigkeit dank WLAN – danke auch für all eure Kommentare bisher. Und am Sonntag waren wir dort Brunchen – hmmm lecker. Solltest du mal an einem Sonntagmorgen in Karlsruhe aufwachen, lohnt sich ein Gang ins Café.

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I spent the last weekend in Karlsruhe with Mark, Nadine and Noah. We planned an alternative worship event for Stuttgart [yesterday] and Basel [next Saturday] and got to know each other better.

Secret Unveiled

Samstag, 29. Januar 2005

unser_kind_02
Originally uploaded by depone.

Dieses Bild zeigt dir einen neuen Erdenbürger, der im Juli das Licht der Welt erblicken wird. Sie oder er wird auf einen schönen Nachnamen tragen, der meinem zu 100% Prozent gleicht. Wir freuen uns auf DICH neuer Erdenbürger.

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On the above picture you can take a look upon a new inhabitant of the world. He or she will see the light of day in July. And will carry the same last name like mine.

Es ist warm drinnen / Inside it’s warm

Mittwoch, 26. Januar 2005

depone_exegesis
Originally uploaded by depone.

Während es draußen sehr kalt ist und der Winter uns wieder hat, sitze ich neben dem Ofen und arbeite an der schon öfters erwähnten Exegese. Heute habe ich nun begonnen Dinge die mir aufgefallen sind in den Computer zu tippen, so dass die Arbeit Gestalt annimmt.

Bei dieser Exegese habe ich mir vorgenommen die Gliederung nicht nach dem Vorgehen [wie es meines Wissens üblich ist] zu machen, sondern anhand dessen was im Text steht zu gliedern. Bin mal gespannt, ob das so klappt und ob am Ende dann auch alles Wichtige bedacht ist.

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Winter is back in Stuttgart. While the air seems freezing outside I am sitting next to our oven and am working on the exegesis – I mentioned quite often in the last posts. Today I started typing. I am trying to do a different structure this time. Hope it will work this way.

Wort zum Sonntag von Wim Wenders

Montag, 24. Januar 2005

Denn nur wenige Kirchen, die sich auf diesen Christus
berufen, trauen sich auch nur halbwegs, zu ihm zu stehen. Wie das jedwede Form von Organisation an sich hat, haben auch sie die Tendenz, sich zu wichtig zu nehmen, sich für die Sache selbst zu halten und diese zur eigenen gemachte Sache zu verwalten.

[...]

Wann hören Sie mal jemanden sprechen, von der Kanzel oder im Fernsehen, für den Gott so wirklich ist in seinem Leben, dass Sie das spüren können? Dass Sie ein Feuer fühlen, welches in ihm oder ihr brennt, dass Sie ein Licht in den Augen strahlen sehen, welches um sich herum wirklich Helligkeit erzeugt, dass Sie eine Liebe am Werk spüren, die einfach unbeirrbar ist …

Was wollen Sie auf der anderen Seite mit einem Glauben,
der schon in den Mündern derer, die ihn verkünden, so kleinlaut und mutlos ist, dass er nicht ansteckt?

Das ganze Wort zum Sonntag von Wim Wenders gibt es hier
Darauf aufmerksam gemacht hat mich Mark – schließlich kann ich zu Hause nur das Zweite empfangen.

Exegese und Essen / Exegesis and a delicious meal

Montag, 24. Januar 2005

Wie du dir wahrscheinlich schon gedacht hast arbeite ich immer noch an der Exegese zu 1Mose 22,1-19. Heute war ich dazu in einer Bibliothek und habe mich erst einmal mit Literatur, genauer gesagt, Kommentaren zu dem Text ausgestattet. Und genau die lese ich jetzt.

Heute Abend werden sich die Mitarbeiter des Snowcamps treffen. Wir essen zusammen – das ist Gemeinschaft und gleichzeitig Dankeschön. Und dann reden wir auch noch über das Camp, eine Art Feedback/Reflexion. Wird ein netter Abend werden und es gibt Caprese, Lasagne und Tiramisu – mmhmm ein leckeres Drei-Gänge-Menu von der besten Köchin der Welt.

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You might have realized that I am still working on the exegesis I wrote about last time. Today I am reading some commentaries on the text which is very interesting.

Tonight we will have a meeting with the crew from the snowcamp. We will have a delicious menu from the best and most beautiful cook in the world.

Abraham

Donnerstag, 20. Januar 2005

Heute habe ich begonnen eine Exegese von 1.Mose 22,1-19 durchzuführen. Auf diesen Text bin ich bei Leonard Sweet gestoßen, der in seinem Buch „Out of the Question… into the mystery“ ein ganzes Kapitel [Part II – Our Relationship with God] dieser Begebenheit widmet. Len kommt jedoch zu dem Schluss, dass Abrahams enge Beziehung mit Gott gerade hier zerbrochen ist, was ich so bisher nicht teile. Gerade aus diesem Grund ist es für mich interessant den Text näher zu betrachten.

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Today I started an exegesis on Genesis 22,1-19. I began thinking about this text because of the second Part of „Out of the Question… into the mystery“ by Leonard Sweet. Len concludes that this event played a big part in the relationship between God and Abraham. Following some traditions he concludes that their relationship broke because of it. I don’t think so and am going deeper into it…

Symposium

Mittwoch, 19. Januar 2005

Als ich heute früh in der S-Bahn saß dachte ich darüber nach, wie es ist, wenn Träume wahr werden. Mit dieser Erwartung war ich unterwegs zu einem Treffen von Leitern der Akademie für Leiterschaft [an der ich auch studiere], das dazu angesetzt war, sich mit Leiterausbildung in einer postmodernen Gesellschaft zu beschäftigen.

Die erwähnte Beschäftigung ging sehr tief und hatte erfreuliche Konsequenzen. In dieser Weise ist heute ein Teil meines Traumes in Erfüllung gegangen, was sehr cool ist. Mehr dazu, wenn die Zeit reif ist.

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I thought about the feeling when dreams come true as I was sitting in the tube today. I was on my way to a meeting of the leadershipteam of the university I am a student of which was scheduled to think about the development of leaders in a postmodern society.

After all thoughts today I am now sure that part of my dream came true and it was a very intense and good time there. Maybe some details will follow when the time is ripe.

Gott, mein Leben und ich.

Freitag, 14. Januar 2005

Einblicke in die „GottZeiten“ in Andermatt.

Für die „GottZeiten“ ist uns dieses Mal eine Trilogie wichtig geworden, die sich mit Gott, dem Leben und der Frage welche Auswirkungen das Ganze auf jeden persönlich hat auseinandersetzt. Heute werde ich euch nun, wie versprochen, ein paar Einblicke ermöglichen.

01_GOTT
In unserem ersten Meeting haben wir uns intensiv mit Gott beschäftigt. Am Anfang habe ich darauf hingewiesen, dass es cool und wichtig ist, wenn wir uns Zeiten nehmen, die wir bewusst Gott zur Verfügung stellen.

*lobpreis
Wir sangen dann ein paar Lieder, mit denen wir Gott loben wollten. Diese Zeit sollte auch dazu dienen, dass wir zusammenfinden und bereit wurden uns Gott auszusetzen.

*stationen
Der Raum in dem wir uns getroffen haben, kann durch einen schweren Vorhang getrennt werden [von dem wir später noch hören werden]. Auf diese Weise hatten wir einen kleinen Raum, in dem man einfach sitzen, über Gott nachdenken und Szenen aus dem Film „Bruce Almighty“ anschauen konnte. Und einen großen Raum, in dem Stationen aufgebaut waren.
Der Gedanke war, dass die Stationen interaktiv sind – so bildeten Bilder und Worte Gedankenanstöße die ergänzt, kommentiert und weitergestaltet werden konnten. Die einzelnen Stationen stellten Vorstellungen von Gott dar, die einerseits in der Gesellschaft vorhanden sind und andererseits der Bibel entnommen wurden. Durch die Interaktion stellte sich die Frage [die so auch explizit auftauchte]: wer ist Gott für dich.
05_beten

*input
Nach ca. einer Stunde Zeit an den Stationen kamen wir zusammen um von einem Mitarbeiter zu hören, was er in dem letzten Jahr mit Gott erlebt hatte und wie das seine Vorstellung von Gott beeinflusst hat.

*gespräch
Daran anschließend gingen wir in Gruppen von ca. 10 Personen zusammen um die Eindrücke des Abends im Gespräch aufzugreifen.

02_MEIN LEBEN
Nachdem das erste Meeting den Fokus auf Gott hatte, wurde hier auf das Leben in der Welt eingegangen.

*gott nimmt kontakt auf
Wir stiegen mit einem Gedankenwirrwarr in den Abend ein. Dazu hatten wir im Vorfeld Gedanken gesammelt, die den Beteiligten vor dem Einschlafen durch den Kopf gehen [es kamen vier Seiten Gedanken zusammen]. Diese Gedanken wurden von vier Mitarbeitern gleichzeitig aus den vier Ecken des Raumes vorgelesen. Zur selben Zeit wurden von einem anderen Mitarbeiter Versprechen Gottes an uns Menschen aus der Bibel vorgelesen [etwas leiser].
Julia sprach anschließend darüber, dass Gott Kontakt zu uns aufnehmen möchte, aufgrund unseres Trubels und unserer Gedanken manchmal jedoch nicht bis zu uns durchkommt. Sie deutete bereits darauf hin, dass Gott uns als Gegenüber geschaffen hat und eine Beziehung mit uns möchte.

*gottes schöpfung und des menschen beitrag
So oder ähnlich hätte der zweite Teil benannt werden können. Es gab vier Plakate im Raum, auf denen Aussagen Gottes zu bestimmten Themen Haltungen unserer Gesellschaft gegenüber standen. [Bsp.: bei Gott können wir zur Ruhe kommen / „ich bin die Sehnsucht in dir“ von den Toten Hosen].
Julia sprach im Anschluss daran über die zerbrochene Liebesbeziehung Gottes mit den Menschen [Sündenfall und die Folgen für Adam und Eva].
Darauf folgte dann ein kurzes, eindrückliches Theaterstück, das vom Ende einer Liebesbeziehung handelte.

*gibt es einen plan für mein leben?
Mit ein paar einleitenden Worten nahmen wir uns jetzt die Zeit, mit Hilfe eines kleinen Spiegels und Notizpapier unsere Gedanken über unser Leben einzufangen. Dieser Punkt war zunächst unklar und es dauerte eine Weile bis alle begannen nachzudenken und die Dinge die ihnen auffielen aufzuschreiben.
Im Anschluss an diese Phase las ich den Psalm 139 vor, der auf eindrückliche Art beschreibt, wie genau Gott jeden von uns kennt. Nebenbei wurden Bilder gezeigt, die ein Photo von jedem Teilnehmer in einem Bilderrahmen neben einem Bilderrahmen mit einem Photo von Jesus zeigten. Diese Bilder sollte uns daran erinnern, dass Gott an uns denkt – vielleicht so, wie wir an Menschen denken, von denen wir Photos zu Hause oder im Geldbeutel haben.

*lobpreis
An dieser Stelle sagten wir Gott danke und benutzten dazu wieder ein paar Lieder.

*gespräch
Auch an diesem Abend gab es die Möglichkeit in Gruppen zu reden, was von allen angenommen wurde und zu intensiven Gesprächen führte.

03_UND ICH.
Das letzte Meeting stellte uns die Frage, was das Ganze mit jedem von uns persönlich zu tun hat.

*theater
Das getrennte Paar von gestern versöhnte sich wieder und gab dem Erinnerungsphoto ihrer Liebe einen besonderen Platz.

*input
Ich sprach darüber, was Jesus für uns getan hat. Dazu bildete der Hebräerbrief die Grundlage [was die meisten Zuhörer wahrscheinlich nicht wissen]. Von der Möglichkeit mit dem krassen Gott eine Freundschaft leben zu können, kam ich auch darauf, dass wir direkten Zugang zu ihm haben.

*gebet
Dieser Zugang, der es uns ermöglicht und mit Gott zu unterhalten wurde mit dem Vorhang, den ich weiter oben bereits erwähnt habe, dargestellt. Hinter dem Vorhang befand sich ein weißer Thron, der ein Symbol für den mächtigen Gott sein sollte.
Jeder bekam einige Post-it Zettel, auf die er Sachen schreiben konnte, über die er mit Gott reden wollte.
Nachdem der Vorhang sich geöffnet hatte, konnten alle zum Thron gehen und ihre Gebete ankleben und so zu Gott bringen. Es bestand die Möglichkeit länger beim Thron zu bleiben um auch die Gebete der anderen zu lesen und mitzubeten.
09_thron_gebete

*offenes Ende
An diesem Abend gab es keine Gruppen. Wir hatten uns entschieden mit verschiedenen Angeboten zu enden. Es gab die Möglichkeit in die Küche zu gehen um dort Abendmahl zu feiern. Beim Thron gab es die Möglichkeit mit Gott zu sein und für sich beten zu lassen. Und es gab die Möglichkeit Gott mit Liedern zu ehren.

flickr Set

Mittwoch, 12. Januar 2005

Jetzt ist das Set auf Flickr fertig: >Andermatt 05

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You can have a look on some >Andermatt 05 pictures now.