Lectio Divina II

Als ich gestern Abend zu Hause saß, dachte ich noch einmal über Lectio Divina nach. Dabei ist mir ein Bild eingefallen. Wenn wir die Bibel meditieren, ist es vielleicht so, wie wenn wir Kaffee trinken.

Kaffee kann man ja auch unterschiedlich trinken. Ich kann meine Tasse nehmen, und einfach trinken. Damit meine ich, ohne großen Aufenthalt vom Mund über den Hals in den Magen. Allerdings kann ich den Kaffee auch erst mal im Mund lassen, etwas Luft dazu holen und genießen, wie sich der Geschmack entfaltet…

Vielleicht liegt darin auch gerade das Geheimnis des meditierens – ich lasse die Bibel ihren Geschmack entfalten und begegne darin Gott.

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Reading the bible could be compared with drinking coffee. You could take a sip of coffee and swallow it immediately. Or you could take a sip of coffee and keep it in your mouth for a while and enjoy the aroma of your coffee.

Maybe this is the secret with meditating the bible – keep it and enjoy the aroma of it…

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Lectio Divina

Wenn wir Bibel lesen, können wir das ja auf unterschiedliche Weise tun. Lectio Divina, eine Art Bibel zu lesen, wie es die Mönche getan haben und tun, ist für mich eine sehr coole Sache geworden. Deswegen wollte ich auch mal ein bisschen was darüber schreiben. Der Plan ist, dass ich auf jeden Fall noch ein mal mehr darüber schreibe… aber warten wir mal ab.

Ein Grundsatz von Lectio Divina ist: “Lesen, nicht um Information zu bekommen, sondern um Gott zu begegnen.” Eine sehr coole Sache meditativ die Bibel zu lesen und durch das, was er hat aufschreiben lassen ihm selbst zu begegnen – wie ich finde.

Wenn du ab und zu meine Sidebar betrachtest ist dir aufgefallen, dass ich in letzter Zeit das Buch “Gebet als Begegnung” von Anselm Grün gelesen habe. Von ihm habe ich die vier Schritte der Lectio Divina, die ich in diesem Post darstelle… [man könnte nun darüber diskutieren, wie das ist lectio divina mit Texten von Kirchhenvätern zu machen - ich ziehe die Bibel vor; Grün weist auf beides hin]

- Lesen -
Grün sagt, dass es damit beginnt, dass wir einen Text langsam lesen.
Wir lesen solange, bis wir bei einem Wort “hängen” bleiben.

- Meditieren [meditatio] -
Über dieses Wort meditieren wir dann. Wir denken darüber nach.
Grün schlägt vor den Text jetzt weg zu legen und über Fragen wie die folgende zu meditieren.
“Wenn das stimmt, was da steht – wie würde sich mein Leben dadurch verändern?”
Dieses Meditieren führt dann zu einer tieferen Sehnsucht nach Gott – nach einer Begegnung mit ihm.

- Beten [oratio] -
Genau um diese Begegnung, danach, dass Gott diese Sehnsucht stillt, beten wir jetzt.
Begegnung mit Gott sieht Grün immer als ein Geschenk Gottes, das nichts mit unserem Tun zu tun hat. Aus diesem Grund beten wir darum, dass er uns begegnet.

- Stille [contemplatio] -
Wenn sich eine Begegnung ereignet, befinden wir uns in der reinen Stille. Diese Stille ist das Einswerden mit Gott, eine Begegnung, die von Gott geschenkt wird.

Nach Grün können wir die ersten drei Schritte gehen, der Vierte ist, wie bereits erwähnt, ein Geschenk Gottes.
Soweit erst einmal die Darstellung der Lectio Divina nach Grün.

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Because I benefit from Lectio Divina very much, I have decided to write about it on my Blog. I have read through a book by Anselm Gruen about Prayer as Encounter wherein he describes the Lectio Divina as one way to meet God.
He points out that reading the bible this way is not about information but about an encounter with God.

Here are the four steps he writes about from the catholic tradition:

- READ –
We have to start the Lectio Divina with reading a text slowly until we come across a word that connects with our heart.

- MEDITATE –
We start to meditate over this word.
He suggests to ask questions about the word and how it connects with our live.
This meditation leads us to a longing to meet with God.

- PRAY –
So we start to pray for God to meet with us.

- CONTEMPLATE –
Meeting with God is a gift according to Gruen. We can’t do nothing about it.
This contemplating is called pure silence, it’s about becoming one with God.

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DJ River

Jonny Baker hatte vor einiger Zeit die Seite von DJ River verlinkt, auf der man chillige Housemusik downloaden kann. Damals habe ich da gleich ein paar Sachen geholt, die Seite dann aber nicht mehr gefunden. Heute, kam ich wieder vorbei und – sie war wieder da.

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Some days ahead Jonny Baker posted about Chilloutmusic on the site of DJ River. I downloaded some and liked it a lot. Maybe you want to go by and get you some too.

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Karlsruhe blogt

Habe heute meine Sidebar mal wieder ein wenig aktualisiert – nachdem heute Blogger auch wieder von meinem Mac aus zu erreichen ist… Bei der Aktualisierung sind zwei Blogs aus Karlsruhe dazu gekommen – Nadine Reichmann und Marc Böttler.

Update 15/04/05: Martin Gommel hat auch einen interessanten Blog am Start.

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Added two blogs from Karlsruhe to my sidebar: Nadine Reichmann and Marc Böttler.

Update 15/04/05: Martin Gommel hat auch einen interessanten Blog am Start.

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Ausgehen / Third Place

In seinem Buch The Search to Belong schreibt Joseph R. Myers über die Veranda als einen Ort zwischen dem öffentlichen und intimen Raum. Er spricht davon, dass es diese Orte in unserer Gesellschaft nicht mehr in der Weise gibt, dass sie zu privaten Häusern gehören, sondern, dass sie vielmehr in der Art vorhanden sind, die man auch als Third Place bezeichnet – einem Café zum Beispiel.

Nun habe ich darüber nachgedacht, ob ich seiner Aussage zustimme, dass wir Menschen nicht mehr zu uns nach Hause einladen, sondern uns eher mit ihnen an einem solchen Third Place treffen.

Bei mir persönlich ist das glaube ich nicht so – ich lade gerne Leute ein und sitze gerne bei uns im Wohnzimmer. Mich würde interessieren, wie das bei dir ist und wie du darüber denkst.

> freue mich über deinen Kommentar.

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Thinking about the following thought from Joseph R. Myers:

„When I want to get together with friends, I don’t invite them over. We go to a neutral place – a median space. These places provide the space between public and intimate. They provide the space for „personal and community“ discussions. They provide front porch.“ [Joseph R. Myers. The Search to Belong, 129]

Personally I enjoy inviting people to my flat and hang around with them in our living room. What about you? What are your thoughts according to this subject?

> looking forward to read from you.

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Nachtrag Motivation / Motivation Addon

Gestern habe ich einen Post über Motivation geschrieben, zu dem mir heute noch etwas eingefallen ist.

Eine Frage, die sich im Bezug auf Motivation stellt ist ja, ob ich annehme, dass die Menschen im Allgemeinen [Verallgemeinerungen sind ja bekanntlich immer super] träge sind und nichts tun, oder ob ich davon ausgehe, dass sie in Bewegung sind und eine Fülle von Aufgaben erledigen, Ideen haben… Diese Bewegung jedoch nicht in ihre eigene geistliche Entwicklung oder in die Gemeinschaft einbringen.

Doug Pagitt hat darauf hingewiesen, dass es Salomons Porch nicht darum geht fromme Aktivitäten dem vollen Zeitplan der Menschen hinzuzufügen, sondern die Dinge, die sowieso gemacht werden [müssen] mit Bedeutung zu füllen / was ja heißen soll, darin Gott erfahrbar zu machen.

Wenn ich das erkenne, dass Menschen in Bewegung sind, dann stelle ich fest, dass nicht Motivation etwas zu tun gebraucht wird, sondern dass es wichtig ist einen Rahmen zu schaffen, in dem die Aktionen/Handlungen der Menschen Sinn machen.

Daher stellt sich die Frage nach dem Rahmen, der Handlungen sinnvoll macht. Verbindungen herzustellen zwischen dem was der Einzelne kann und tut, zu Gott und zu der Gemeinschaft scheint dann eine wichtigere Aufgabe als Aufforderungen auszusprechen.

Solche Verbindungen können geradezu Augenöffner werden.
Vielleicht gehört mein letzter Post über Gebet gerade in die Kategorie: Augenöffner.

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Yesterday I posted something about motivation where I cited Doug Pagitt. There is something I want to add today.

The view we have on motivation is influenced by the way we see people. If we see people as idle and at rest – moltivation will look like a challenge to get going. But if we see people as in motion, busy… motivation will consist of meaning-making. This means that the actions which are already done are been added with meaning to God and the community.

This would bring the question about frameworks in which actions make sense to our minds. Maybe we have to connect everyday actions with spritual formation – this could act as eyeopener and people are able to see their gifts and preferances connected with God and the community.

Maybe this is what Doug is talking about as he states that Salomons Porch doesn’t want to add some kind of holy programs to the busy lives of people but they try to incorporate God into what people already do.

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Gebet als Begegnung / Prayer as Meeting

Gestern Abend in der S-Bahn habe ich begonnen das Buch „Gebet als Begegnung“ von Anselm Grün zu lesen, das ich letzte Woche von meinem Vater ausgeliehen habe [DANKE].

Schon als ich das Inhaltsverzeichnis durchgeschaut habe, stellte ich fest, dass es sich hierbei um ein Buch handelt, dass, wie man auf Neu-Deutsch sagt, ein „must-read“ ist. Nachdem ich jetzt die Hälfte gelesen habe, bin ich einfach begeistert. Anselm schreibt über Gebet in einer Form, die mich erfrischt und neu Dinge sehen lässt.

Aus meiner Geschichte stellte ich eine starke Prägung fest, die mir unbewusst vermittelte, dass richtiges Gebet der Dialog mit Gott ist [wie Luther sagen würde: Das Gebet ist ein Reden des Herzens mit Gott]. Im Lauf der Zeit wurde dann das frei formulierte Gebet immer wichtiger. Mein Problem dabei ist nur, dass ich manchmal gar keine Worte habe. Paulus hat darauf in Römer 8,26 hingewiesen – meine „charismatische“ Auslegung war immer, dass es sich dabei um „Sprachengebet“ handelt, was ich auch nicht abstreiten möchte – heute denke ich, dass es genauso auch die Gedanken und Gefühle sein können, die in mir aufsteigen, wenn ich mich Gott aussetze.

Um eine lange Rede kurz zu machen, möchte ich einen kleinen Abschnitt aus dem Buch zitieren, der meiner Meinung nach, sehr gut darstellt, wie Anselm Gebet sieht – und was es ist, das mich an dem Buch inspiriert:

„Gerade weil Begegnung ein Geheimnis und ein freies Geschenk ist, können wir damit das Phänomen des Gebets besser beschreiben als mit dem Begriff des Dialogs, der zur sehr um die Worte kreist. Gebet als Begegnung des Menschen mit Gott ist immer ein Geschenk der Gnade Gottes an uns, nie unser Verdienst. Gott selber kommt uns aus freier Gnade entgegen. Wir können ihm nur begegnen, weil er uns begegnen will, weil er gegenwärtig ist und darauf wartet, dass auch wir da sind, bereit, ihm zu begegnen.“ [Anselm Grün. Gebet als Begegnung. Seite 9]

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At the moment I am reading a book called „Prayer as Meeting“ [maybe ‚encounter’ is better here – I don’t know] by Anselm Grün. It is really inspiring.

Anselm stresses the meaning of encounter/meeting to prayer. He suggests that prayer is better described as a meeting with youself and with God than just reduced to the mere meaning of prayer as dialogue.

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Motivation

Gerade habe ich das Interview mit Doug Pagitt gelesen, das Mark vor Kurzem verlinkt hat.

Da ich mir ja immer noch Gedanken [das wird wohl nie aufhören] über Leiterschaft mache, bin ich an einem Satz besonders hängen geblieben. Doug antwortet auf die Frage nach der größten Herausforderung mit einem Verweis auf die Motivation. Seine größte Herausforderung ist es, Menschen zu motivieren, selbst Verantwortung für ihre geistliche Entwicklung zu tragen – es scheint so angenehm geworden zu sein, dass wir einen Pastor haben, der für uns die geistlichen Sachen entscheidet, dass wir nicht mehr selbst dafür Verantwortung tragen wollen.

Die ganze Frage nach der Motivation, wird sich, so wie es aussieht auch weiterhin stellen. Es geht vielleicht nicht mehr so sehr darum – woher bekomme ich genug motivierte Mitarbeiter – als um die essentielle Frage, nach der jeweils eigenen persönlichen Entwicklung.

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Doug Pagitt answered this question: “As the pastor of this experimental community, what have you found most challenging for you?” as follows:

“It’s very difficult to convince people to engage in their own spiritual formation. People seem happy to let the pastor be their religious service provider. It’s easy to have someone else preach a good sermon, sing a good song, or write a good book while they are a passive recipient.”
The Interview

Following this statement compared with our experiences in everyday live I suggest that motivation might be some kind of core issue we have to deal with, when we think about leadership.

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Freakshow

Am Samstag 09.04.2005 findet in der Breitscheidstr. 44 [Jesus Freaks Stuttgart] eine Diplomarbeits-Präsentation statt. Nicola und Claudia präsentieren ihre Diplomarbeit, unterstützt werden sie von DJ Charis-Arts, The Locals und Christcore. Die ganze Sache kostet 3,-€ Eintritt und startet ab 19 Uhr.
[depone] schlägt vor, dass wir gemeinsam die „FREAKSHOW – postmoderne religiosität zwischen jugendkultur und tradition“ feiern. mehr

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Two Friends of mine will celebrate their graduation on Saturday. They did their diploma on the Jesus Freaks Movement. And throw a party with a DJ and some bands.

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ibook G4

Seit Samstag bin ich nun Besitzer eines ibooks. Das wollte ich eben mal kurz sagen und somit meinen ersten Post vom neuen G4 ibook schreiben…

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Since Saturday I am owner of a new G4 ibook. This is my first post typed on it…

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