Archiv für Juni, 2005

Seminar in Remscheid

Montag, 27. Juni 2005

Wie bereits erwähnt war ich letzten Samstag zu einem Seminar über Emerging Church in Remscheid.

Im Kultshockk hatten sich einige Leute aus der Region versammelt, die Interesse an Emerging Church haben. Ihr Interesse haben sie zum einen darin gezeigt, dass sie überhaupt gekommen sind und zum anderen durch die coole Beteiligung während des ganzen Tages, die es mir zu einem wahren Vergnügen gemacht haben da zu sein.

Ich hatte mir im Vorfeld überlegt, dass ich zunächst etwas zu dem Begriff Emerging Church sagen wollte, und dass es wichtig ist die Entwicklung unserer Gesellschaft darzustellen. Danach habe wir uns ausführlicher mit vier Grundwerten beschäftigt: Beziehung, Spiritualität, Priestertum und Mission.


Neben dem, dass ich geredet habe, war es mir sehr wichtig auf die Anwesenden einzugehen und auch ihren Gedanken und Fragen Raum zu geben. Dieses Angebot wurde stark genutzt und prägte das Bild des Seminars. Neben solcher Beschäftigung mit Grundwerten der Emerging Church haben wir uns auch Zeit genommen um in wiederentdeckten Formen Gott zu begegnen.

Mir hat das Seminar sehr viel Spaß gemacht und so wie manch anderer mit neuen Fragen und Gedanken von dort weggefahren ist, habe auch ich einiges mitgenommen.

Kirche als Omelette

Montag, 27. Juni 2005

Steve Collins hat wieder einmal eine sehr coole Illustration gemacht. Durch die er in dem Bild der Kirche als Omelette darstellt, wie Kirche aussehen kann. Kirche als Omelette mit Priestertum aller Gläubigen und als ein offenes System.

Bücher zu unserer Gesellschaft

Freitag, 24. Juni 2005

Überlege mir gerade welche deutschsprachigen Bücher es gibt, die uns dabei helfen unsere Gesellschaft zu verstehen. In diesen Überlegungen würde es mir sehr helfen, wenn du einfach einen Kommentar hinterlässt, in dem du kurz ein Buch vorstellst, dass dir dabei hilft unsere Gesellschaft zu verstehen. Ideal wäre es, wenn du den Verfasser und Titel angeben würdest. Wenn du dazu dann noch einen Kommentar abgeben könntest, was dir an dem Buch gefällt und wie es zu lesen ist, wäre ich dir sehr dankbar.

Ich freue mich auf eure Kommentare…

*There is something religious about drinking coffee*

Montag, 20. Juni 2005

Dieser Satz wurde am Samstag bei einer super coolen Hochzeit zu mir gesagt, als ich mich gegen einen Café aus einer Thermoskanne entschieden habe. Dort gab es nämlich leckeren Café aus frisch gemahlenen Bohnen… und als die Maschine nicht richtig funktionierte, habe ich auf den Café gewartet…

Vor nicht all zu langer Zeit hat Andrew Jones darüber geschrieben, dass Espresso Maschinen die neuen Orgeln sind. Orgeln habe ich nie sehr gern gehabt, gegen eine gute Café-Maschine spricht allerdings meines Erachtens nichts.

Und somit wären wir auch schon fast bei Thema. Zu meinem Geburtstag habe ich eine Sanseo Maschine bekommen, die seither fast jeden Tag in Betrieb ist. Der einzige Nachteil an diesen Maschinen war für mich bisher, dass man eben nur Pads verwenden kann. Seit letzter Woche habe ich jetzt allerdings permanent Pads von PadSolution gekauft – was von daher sehr cool ist, da ich jetzt einfach den Café kaufen kann, den ich will und ihn dann frisch aufbrühen kann… hmmmm lecker.

Auf diese Weise habe ich mir dann heute zum Arbeiten leckeren tazpresso mit Milchschaum gemacht und sehr genossen.

Joint Venture

Montag, 20. Juni 2005

Gerade habe ich mir ein paar Gedanken zu dem ganzen Komplex der Trennung von Gemeinde und Gesellschaft gemacht. Seit einiger Zeit habe ich immer die These vertreten, dass es nicht in Gottes Sinn ist in Kategorien wie Reich Gottes [Synonym für Gemeinde] und Welt [Synonym für alles, was sich außerhalb der Gemeinde befindet – und nach dieser Annahme schlecht ist] zu denken und zu reden. Es ist mir viel mehr daran gelegen keine eigene christliche Subkultur zu schaffen [oder in ihr zu leben], sondern Gemeinde als Teil der Gesellschaft zu verstehen.

Dazu habe ich einen lebhaften Austausch unter den verschiedenen gesellschaftlichen Subjekten und Organisationen vertreten. Für mich folgt daraus, dass gemeinsame Projekte zwischen Gemeinde und anderen Organisationen stattfinden. Diese gemeinsamen Projekte können z.B. im kulturellen Rahmen oder aber im sozialen Bereich sein – und daneben gibt es sicher noch viele weitere Möglichkeiten.

Ein Problem im Bezug darauf war für mich in letzter Zeit der Vers „Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis ?“ [2Korinther 6,14] Irgendwie war ich mir im Bezug auf diesen Vers und die Aussagen aus dem Alten Testament, dass das Volk Israel sich nicht mit den Völkern des Landes verbinden sollen, nicht so sicher, ob die Joint-Venture-Sache einfach nur gesellschaftlich Sinn macht und nicht wirklich den Willen Gottes widerspiegelt.

In meinem Bibellexikon habe ich dann folgendes gelesen:
Die Arbeits- und Lebensgemeinschaft darf nicht zum Joch werden, d.h. dahin führen, dass der Gläubige in seinem Handeln von den gottlosen Maßstäben des anderen abhängig wird. [Das große Bibellexikon, Joch, 1078]

Dieser Satz fasst meiner Meinung nach die Bedeutung von Joch gut zusammen. Es wird deutlich, dass hier nicht die Rede davon ist, nicht mit Menschen [und Organisationen] zusammen zu arbeiten, die noch keine Christen sind. Sondern, dass es vielmehr darum geht, sich nicht in der Weise von anderen abhängig zu machen, dass man seine eigene Überzeugung verleugnen muss und gegensätzlich dazu handelt…

Wie siehst du das?

Question

Montag, 20. Juni 2005

I wonder if there are english speaking people reading my blog and if it would be helpful for you if I would be writing bilingual… please let me know. either by mail or in writing a comment.

Gottesdienst: Lebenstraum

Montag, 20. Juni 2005

Am letzten Freitag hatten wir einen Gottesdienst, in dem wir uns mit unserem Lebenstraum beschäftigt haben. Der gemeinsamen Reise dieses Abends lagen Ausschnitte aus dem Leben Abrahams zu Grunde.

Mit Hilfe eines Meditationstextes begannen wir den Gottesdienst in dem wir uns Gottes Treue und Größe bewusst gemacht haben. Eine Kernaussage dieser Meditation ist:
Wir glauben, dass du Wunder tun kannst;
Aber auch wenn du es nicht tust, bleibst du Gott.

Das haben wir nach jedem gelesenen Abschnitt gemeinsam gesprochen.

Nach einer kurzen Einführung machten wir uns in kleinen Gruppen Gedanken zu Lebensträumen im Allgemeinen. Die Möglichkeit Bilder aus Zeitschriften auf Tonpapier zu kleben und mit Kommentaren zu versehen unterstützte unser Gespräch darüber welche Träume man für sein Leben haben kann.

Darauf folgte eine Geschichte über die Verheißungen, die Gott Abraham gab. Die Geschichte war aus der Perspektive Abrahams geschrieben und bezog sich auf das was in 1Mose 12-21 beschrieben wird. Die Verheißung eines Nachkommens wurde dabei am stärksten betont. Die Geschichte endete mit einer Beschreibung der Liebe Abrahams für seinen Sohn Isaak.

Nun bekam jeder ein kleines Päckchen mit Perlen, einem roten Faden und einer kleinen Beschreibung. Jetzt war Zeit, während man sich eine Gebetskette bastelte, über den persönlichen Lebenstraum nach zu denken. Dazu hatte jeder 5 Perlen zu einem Lebensbereich [Familie, Freundschaft, Beruf, Welt verändern, Freizeit/Hobbies]. Diese Unterteilung in bestimmte Lebensbereiche sollte es erleichtern nicht in allgemeinen Träumen zu schwelgen, sondern konkrete Gedanken zu Träumen und Wünschen in den einzelnen Bereichen zu einem Bild zusammen zu tragen…

Eine zweite Geschichte über die Prüfung Abrahams [1Mose 22] führte uns ins Nachdenken darüber, ob wir Gott auch vertrauen, wenn von den Träumen und Verheißungen nichts mehr zu bleiben scheint, und wir nur noch den roten Faden, das pure Leben, in der Hand halten.

Diese Geschichte war ebenfalls aus der Perspektive Abrahams geschrieben und führte uns die Härte dieser Prüfung vor Augen. Abraham war dazu aufgefordert seinen geliebten Sohn zu töten und Gott als Brandopfer dar zu bringen. Eine Zeit der schweigenden Meditation schloss sich daran an.

Danach sagte ich kurz etwas zum Ausgang der Prüfung und darüber, dass Gott uns in unserem Leben nicht über unsere Möglichkeiten hinaus prüft [1Korinther 10,13]. Unser Lebenstraum wird manchen Prüfungen begegnen, doch Gottes Treue besteht auch dann, wenn unser Leben ganz anders verläuft und aussieht, als wir es uns vorgestellt haben.

Wir schlossen den Abend mit einem Lied über Gottes Treue, einem Gebet und Segen.
when everything seems to vanish
there is a trade, a covenant
which gives me peace
in days of fear
it is your faithfulness

when everything gets insecure
and trust isn’t worthwhile any longer
i trust in you
and pin my hopes
in your faithfulness

Die Gebetskette ist dazu gedacht, dass wir auch noch zu Hause über unseren Lebenstraum meditieren können. Dadurch, dass die Perlen beweglich sind, sieht man immer wieder den roten Faden durch und kann sich fragen, ob man Gott auch noch dann vertrauen kann, wenn der Traum und die Wünsche nicht mehr da sind…
So kann die Gebetskette auch gleichzeitig zu einem Gegenstand werden, der uns in unserer Gebetszeit begleitet. Im Rahmen von Taktell haben wir die Möglichkeit für unsere Familie [Sonntag], unsere Freunde [Montag], unseren Arbeitsplatz [Mittwoch], unsere Stadt [Donnerstag], unsere Regierung [Freitag] und Nachrichten [Samstag] zu beten und dabei unsere Träume im jeweiligen Bereich zu meditieren.

Schnell im Netz / Fast Internet

Donnerstag, 16. Juni 2005

Seit gestern ist [depone] jetzt auch schnell im Netz. Freue mich sehr hier einen schnellen Zugang und WLAN zu haben, was die ganze Sache mit dem Internet enorm entspannt.

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Yesterday my long awaited wifi and high-speed internet arrived.

Der Unterschied von ÜBER und MIT / The difference between ABOUT and WITH

Montag, 13. Juni 2005

„Heute ist es sehr angesagt über die Armen zu reden,
leider ist es nicht angesagt mit ihnen zu reden.“

[freie Übersetzung von dem unten angeführten Zitat]

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„Today it is very fashionable to talk about the poor.
Unfortunately, it is not fashionable to talk with them.“

[Mother Teresa, In my own words, 23.]

Seminar in Remscheid

Montag, 13. Juni 2005

Am 25.06. werde ich ein Seminar über die Grundlagen von Emerging Church im Kultshock, dem Club der Jesus Freaks Remscheid machen.

Soweit ich weiß treffen sich da die Interessierten aus der Region – und du kannst gerne dabei sein, wenn dich die Thematik interessiert. Mehr dazu findest du bei Storch, der das Seminar organisiert.

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I will be having a seminary on Emerging Church on 25.06.2005 at the club of the Jesus Freaks Remscheid. I will be talking [...] about the basics of Emerging Church.

More Informations are found on the blog of Storch who hosts the seminary.