Déjàvu oder Jesus und Setting

Vorhin ist mir aufgefallen, dass Jesus auf das Setting achtet, in dem etwas passiert. Nach Lukas 5 hat er Simon Petrus nach einer interessanten Fischfahrt zum Menschenfischer berufen. Nach einiger Zeit zusammen, den krassen Erlebnissen rund um die Kreuzigung und wahrscheinlich depressiver Stimmung begegnet Jesus Simon Petrus wieder an dem See mit einer Fischaktion [siehe Johannes 21].
Ich denke, dass Simon Petrus in dieser Situation nicht nur von Jesu Liebe und seinen Worten ermutigt wurde, sondern auch durch die Erinnerung, die er mit diesem Setting verband. Was sagst du dazu?

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As I read Luke 5 I realized that Jesus has a feeling for setting. He met Simon Peter at a see and called him fisher of men after they had fished together. After the time together and the hard things happening in the context of the crucifixion he met Simon Peter once more at the sea, fishing [John 21].
More than the words and the love of Jesus encouraged Peter at that moment – I think it felt like some kind of déjàvu to him – I’ve been there before… What do you think on that?

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Eine Kerze, die den Weg zeigt / A candle to light the way

Den Gedanken von Gestern, mit Geschichten die Kontrolle aus der Hand zu geben, habe ich heute in der Weise weiter Gedacht, dass man anstatt Antworten zu geben besser Fragen stellt.

Medefind and Lokkesmoe schreiben in ihrem Buch „The Revolutionary Communicator“ darüber, dass wir durch unseren Wunsch Menschen zu schnellen Ergebnissen zu führen den Weg mit Hilfe eines Flutlichtes ausleuchten, in dem wir fertige Antworten präsentieren. Würden wir Fragen stellen, wäre es den Menschen im ersten Moment schwerer den Weg zu finden – wohl vergleichbar damit, mit einer Kerze einen Weg im Dunkeln zu finden, würde jedoch zu gefestigteren Ergebnissen führen.

Kann es sein, dass wir durch die Präsentation von fertigen Antworten, anstatt von Fragen, unmündige Menschen produziert haben? Was bringt uns dazu auf schnelle Ergebnisse aus zu sein?

Dazu ist mir gerade eingefallen, dass fast jeder, der in so genannten christlichen Kreisen aufgewachsen ist weiß, dass es nicht gut ist vor der Ehe Sex zu haben. Die Frage ist nur, wie viele davon es zum einen schaffen und zum anderen ein tieferes Verständnis und eine eigene Meinung dazu haben. Vielleicht würde es uns helfen, wieder mehr mit offenen Fragen zu leben, als mit schnellen Antworten. Dies würde uns dann jedoch auch herausfordern, wie eine Kerze während des Prozesses begleitend dabei zu sein, und nicht nach gegebener Antwort meinen eigenen Weg zu gehen.

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“Many of us are tempted to try to illuminate the way with a floodlight powered by our own blazing assertions. We want so badly to lead quickly and unambiguously to the answers we wish to provide. But our solution to the dimness might well have left those listeners blinded and recoiling, eyes shut tight against light for years. The candle, though perhaps thought a slow and stumbling process, often achieves far more.”
[Medefind, Jedd and Erik Lokkesmoe, The Revolutionary Communicator, 56]

These words really provoked my thinking. I asked myself because of what we are so keen on aiming on fast results? What brings us to thinking that we know the best way to live out specific parts? Why do we hinder people to find their own way to live a life of faith by dictating some form of religion on them? And I asked myself: what brought us to the point to disable people to be mature? – which in fact has been the very intention of preaching.

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Selbst denken? / Think for yourself?

Gerade beschäftige ich mich mit dem ganzen Thema dessen was man landläufig Predigt nennt. Dabei bin ich auf folgende Aussage in Mark Millers Buch Experiential Storytelling gestoßen:

“Eine Predigt sagt den Zuhörern was sie zu denken haben. Eine Geschichte bringt die Zuhörer dazu selbst zu denken. Das kann sich etwas gefährlich anfühlen, da sie offen ist für Interpretation. Ein Wort, das gebraucht wird um den Heiligen Geist zu beschreiben ist “Ratgeber”. Vertrauen wir unseren Leuten und dem Heiligen Geist genug, um ihnen zu erlauben selbst zu denken? Können wir etwas mit offenem Ende stehen lassen, und dabei wissen, dass die Lösung erst später an diesem Tag, in dieser Woche, in diesem Monat oder Jahr kommen wird? Können wir es den Leuten erlauben die Geschichten selbst zu füllen? Oder kümmern wir uns um die ganze Interpretation und lassen keinen Raum mehr für die Fantasie?”
[freie Übersetzung aus: Miller, Mark. Experiential Storytelling: [re]discovering narrative to communicate God’s message, 41]

Erst dachte ich, dass er da vielleicht ein bisschen zu stark schwarz-weiß malt, bis ich die Gedanken von Bram Krol las, der in seinem Buch „Von der Kunst, kommunikativ zu predigen“ alle Klischees bedient, die mir in meiner ganzen Zeit, in den verschiedensten Gemeinden begegnet sind.

Wie siehst du das?

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I am thinking a lot about the thing called sermon at the moment. I am working on a course for my studies about communication and have to prepare a service where I comment on my choice of communication… For that reason I read Experiential Storytelling by Mark Miller. Therein I found the following:

“A sermon tells people what to think. A story forces people to do the thinking for themselves. It can feel dangerous because it allows for interpretation. But one of the adjectives used to describe the Holy Spirit is “counsellor.” Do we trust our people and the Holy Spirit enough to allow them to think for themselves? Can we leave something open-ended, knowing the conclusion might not come until later that day, week, month, or year? Can we allow people to own the stories? Or do we do all of the interpreting and leave nothing to the imagination?”
[Miller, Mark. Experiential Storytelling: [re]discovering narrative to communicate God’s message, 41]

First I thought it was to much black-and-white thinking – but than I had to read a book about preaching by Bram Krol who used all stereotypes you could imagine about a sermon.

Please comment your thoughts about preaching.

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MAKE POVERTY HISTORY

Beschäftige mich gerade mit Genügsamkeit und bin dabei auf die zentrale Bedeutung von unserem Engagement gegen Armut gestossen. Dazu ist mir dann eine Organisation eingefallen, von der ich bisher haupsächlich von unseren englischen Freunden gehört habe: MAKE POVERTY HISTORY

Und auf deutsch: DEINE STIMME GEGEN ARMUT

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At the moment I am thinking about frugality – and while doing that I came across the centrality of fighting poverty. Linked to this an organisation I knew about from our English friends came to my mind: MAKE POVERTY HISTORY.

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Gottesdienst: Genügsamkeit / Service: Frugality

Für letzten Freitag hatten Mark und ich einen Gottesdienst zum Thema Genügsamkeit vorbereitet.

Bevor ich darüber schreibe, möchte ich noch ein paar Worte zum Grund unserer Themenwahl verlieren. Wir gehen als Gemeinschaft seit einiger Zeit einen Weg um unsere Beziehung mit Gott in unserem Alltag zu leben. Angelehnt an den geistlichen Rhytmus, der sich dabei entwickeln kann, heißt das Baby TAKTELL. Zu diesem geistlichen Rhythmus gehört Gebet [das aus Anregungen zum Danken, Bitten für das was an dem Tag passiert und einem Vorschlag für jeden Tag besteht, für was man darüber hinaus noch beten kann]. Daneben haben wir einen Plan, mit Hilfe dessen wir in einem Jahr durch die ganze Bibel lesen und die Ermutigung die Losungen in unseren Tag einzubauen. Im drei Wochenrhythmus nehmen wir uns dann noch eine Tugend vor, die wir in unserem Leben vertiefen wollen. Zur Zeit ist die Tugend Genügsamkeit. Taktell lebt davon, dass jeder, der daran mitmacht prägt wie es aussieht und funktioniert. Da der Gottesdienst auch ein Baustein in unserem geistlichen Leben ist, tauchen immer wieder verschiedene Teile die durch Taktell inspiriert wurden darin auf, und so diese Woche die Tugend als Thema. [während ich das hier schreibe stelle ich fest, dass diese Beschreibung sehr bruchstückhaft ist und erst mal einen kleinen Einblick gewährt - denke, dass ich mal etwas mehr über Taktell schreiben werde...]

Nach einer Zeit um bei Gott anzukommen und die verschiedensten Gedanken aus dem Alltag zu ordneten teilten wir die Erfahrungen und Erlebnisse der letzten Woche miteinander. Daraufhin führte ich ein bisschen in das Thema ein. Dabei redete ich über unsere Gesellschaft und das was die Werbung mit uns machen möchte, über Jesus und seine Begegnung mit dem reichen Jüngling [Lukas 18,18-27] und darüber, wieso es Jesus so wichtig war, dass sich der reiche Jüngling von seinem Besitz trennen sollte [Matthäus 6,19-24]. Um den angestossenen Prozess zu vertiefen hatten wir verschiedene Stationen aufgebaut, an denen man sich über all das bewußt werden konnte was man besitzt, über die Bedeutung der einzelnen Sachen und sich mit seinen Wünschen beschäftigen konnte. Dazu gab es drei Gesprächsgruppen, in denen über alles mögliche rund ums Einkaufen geredet wurde. Nach dieser offenen Phase machte ich noch mal auf den Weg aufmerksam, auf den wir uns begeben hatte und ermutigte sich die nächste Woche mal ausführlicher damit zu befassen. Ermutigungsbuttons, die super schöne unterschiedliche Moitive haben, konnten dann mitgenommen werden…

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[mehr dazu bei Mark]

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Poesie bei Storch

Storch hat gerade eine ganze Reihe von persönlich kommentierten Gedichten von bekannten Leuten auf seinem Blog – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

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A guy called Storch has some poems by well known people on his Blog. Most of them are commented by him – which makes it worth a visit.

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Garden State

Diese Woche waren wir im Kino in Garden State, der mir sehr gut gefallen hat.

Andrew [Zach Braff], der zur Beerdigung seiner Mutter das erste Mal nach neun Jahren wieder in sein Geburtsdorf zurück kehrt, begegnet Sam [Natalie Portman] und findet mit ihr einen Weg sein Leben zu leben [so könnte man den Inhalt super vereinfacht darstellen].

Mir gefällt der Film besonders deswegen, da er nicht in einer Art Traumwelt spielt, sondern sich in dieser Weise wirklich ereignet haben könnte. Die Dialoge, Bilder und Stimmungen gefallen mir sehr gut und werden durch gute Musik sehr gut untermalt. Solltest du diesen Film noch nicht gesehen haben, empfielt dir [depone] demnächst ins Kino zu gehen.

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We have been to a cinema to watch the film Garden State this week. I liked the film a lot because of its realness. The plot is very accessible and made me think about life…

If you haven’t been to this fim [depone] recommends it to you…

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Kirche in der urbanen Welt der Moderne

In diesem Artikel kannst du einiges von dem lesen, mit dem ich mich zur Zeit beschäftige. Interessant, welche Gedanken sich Theologen aus der evangelischen Landeskirche schon seit einiger Zeit machen – dazu kannst du auch hier nachschauen. Vieles von dem kommt mir aus den Anfängen meines Studiums [1997 - Lehramt] bekannt vor…

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Found some interesting articles from German Theologians… but they are German/sorry.

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