Archiv für Juli 2005

24/7 Prayer – Die Stationen

Freitag, 29. Juli 2005

Als ich gerade damit anfangen wollte einen Post zu den einzelnen Stationen zu schreiben, hatte ich eine Idee, wie ich das dieses Mal umsetzen könnte…

Die Bilder, die ich hier einfüge sind von meinem Flickr Account. Und Flickr bietet die Möglichkeit Bilder mit Notizen zu versehen. Und genau das habe ich jetzt auch gemacht – die Beschreibungen der Stationen werden nicht als ausgeschriebene Texte auf dem Blog erscheinen, sondern als einzelne Notizen auf den Bildern.

Um die Notizen zu sehen klickst du einfach auf das Bild und es öffnet sich eine Seite bei Flickr. Jetzt fährst du mit deiner Maus über das Bild und kannst die Notizen lesen. Viel Spass damit.

geheiligtwerdedeinname.JPG deinreichkomme.JPG
deinwillegeschehe.JPG
wieimhimmel.JPG unsertaeglichesbrot.JPG
soauferden.JPG vergibunsunsereschuld.JPG fuehreunsnichtinversuchung.JPG
deinistdasreich.JPG

24/7 Prayer – Vaterunser

Freitag, 29. Juli 2005

Letzten Freitag, also heute vor einer Woche ging unsere letzte Gebetswoche zu Ende. Wie ich gerade feststelle vergeht die Zeit sehr schnell und ich merke, dass ich bisher noch keine einzige Station beschrieben habe… tststs.

Wir hatten die Stationen der Gebetslounge anhand des Vaterunsers entwickelt, was sehr cool war. Ich werde in den nächsten Posts die einzelnen Stationen etwas beschreiben – so kommen die Beschreibungen zwar reichlich spät, aber wie man so schön sagt: “besser spät als nie”

Bionade®

Freitag, 29. Juli 2005

bionade Dieses Getränk trinke ich sehr gerne. Und meines Wissens nach, ist es das erste Erfrischungsgetrank, das auf natürlichem Weg hergestellt wird, in das nur Zutaten kommen, die es in der Natur gibt… Weitere Infos zur Herstellung.

Falls du Bionade noch nicht probiert hast, gehst du am Besten zu einem Getränkehändler deines Vertrauens und probierst es. Wenn es dein Getränkehändler nicht führt, hast du einen weiteren Grund nach Karlsruhe zu kommen…

Nebeneinander

Montag, 25. Juli 2005

Wir gingen nebeneinander, obwohl das mit dem Nebeneinanderhergehen natürlich täuscht, auch wenn man nebeneinander geht, sich scheinbar auf einer Höhe befindet, gibt es immer einen, der vorangeht, der entscheidet, wann man abbiegt und wann man stehen bleibt. Jetzt war sie das.
[Tilmann Rammstedt. Erledigungen vor der Feier, 52.]

World To Wait

Freitag, 22. Juli 2005

take your time, make your mind up
and tell the world to wait
take your time, live your life
you’re the one that has to live it anyway

Da ich ja aus gegebenem Anlass die letzten Tage sehr viel zu Hause war und mich aus allem heraus gehalten habe, was mich normalerweise den ganzen Tag umgibt, hatte ich auch Zeit neben den Tätigkeiten eines Hausmannes Musik zu hören. Und dafür habe ich mir eine sehr coole CD ausgewählt: Stavesacre: (stavz’a'ker).

Und heute bin ich dann an oben zitiertem Text hängen geblieben. Zum einen ist das das, was ich zur Zeit mache – einfach mal einen Schritt zurück treten und die Welt sich weiter drehen lassen – und mich mit meiner kleinen Familie in unserem Nest verkriechen… Und zum anderen ist es das, was ich für Josia bete, dass er die Gelassenheit hat, die Welt sich drehen zu lassen und sich Zeit zu nehmen, seine eigene Meinung zu finden und diese dann zu leben… es ist sein Leben, er darf es leben…

World To Wait – Text komplett

Josia David Ehniss

Montag, 18. Juli 2005

Gestern Vormittag um 5:50 Uhr wurde unser Sohn Josia David Ehniss geboren. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt zu dritt sind! Die Geburt verlief sehr gut und es geht allen Beteiligten gut. Josia ist gerade dabei sich daran zu gewöhnen jetzt nicht mehr im Bauch seiner Mutter zu sein…

Für die Freunde von Zahlen sei hier noch gesagt, dass Josia 55 cm groß ist und 3960 Gramm wiegt.

Interaktion

Montag, 11. Juli 2005

In der neuen Ausgabe der Galore ist ein Interview mit Julia Jentsch. Darin spricht sie unter anderem auch über die Interaktion zwischen Publikum und Spielern im Theater. Eine Aussage, die sie im Bezug auf das Theaterstück “Die zehn Gebote” gemacht hat, möchte ich gerne hier her stellen:

Galore: Ist die Aufhebung der Trennung zwischen Spielern und Betrachtern ein theatergeschichtlich konsequenter Schritt?

Julia Jentsch: Unbedingt! Im Moment spiele ich “Die zehn Gebote” in der Regie von Johan Simons, der den Zuschauerraum ausleuchten lässt. Wir suchen darin genau das, was man dem Theater immer nachsagt: eine Einheit zwischen Publikum und unserem Spiel auf der Bühne. Eine gemeinsame Arbeit und Anstrengung zwischen Betrachter und Betrachtetem. Die Zuschauer sollten allerdings auch mitgehen, sich nicht zurücklehnen und berieseln lassen. Dieses Miteinander finde ich wirklich spannend.

Fand es interessant, dass im Theater an der Aufhebung der Trennung zwischen Spielern und Publikum gearbeitet wird. Denke darüber ja im Bezug auf Gottesdienst und Gemeinde nach… Freue mich darauf, da mehr zu lernen.

Gottesdienst: Lob und Dank

Sonntag, 10. Juli 2005

Im letzten Gottesdienst haben wir uns mit dem Thema Lob und Dank beschäftigt. Gabi, Esther und Julia hatten einen Abend vorbereitet, der uns einen Blick auf das Thema werfen lies und gleichzeitig dazu diente praktische Erfahrungen zu machen.

talking Gabi leitete den Abend ein, indem sie uns einiges von dem sagte, was ihr an Lob und Dank im Zusammenhang mit unserem Erkennen Gottes wichtig geworden ist.

Daran schloss sich eine Zeit an, in der wir gemeinsam mit Liedern und Gebeten Gott lobten und Zeit hatten mit ihm durch Worte und Gedanken zu kommunizieren.

Nachdem Julia etwas zu den Installationen gesagt hatte, nahmen wir uns Zeit durch Installationen inspiriert, verschiedene Arten von Lob und Dank zu erleben.

psalm Eine dieser Installationen bestand daraus, dass Ellen verschiedene Parts aus den Psalmen vorlas und so die Möglichkeit schuf über diese Worte zu meditieren…

psalm An der Station mit den goldenen Schalen konnten wir unsere Gebete aufschreiben und sie symbolisch in gut riechende Schalen legen, was uns daran erinnerte, dass unsere Gebet ein guter Duft in der Nase Gottes sind.

psalm Unsere eigenen Psalmen entstanden in einer Säule, in der ein Stuhl und ein Aufnahmegerät stand, was uns die Möglichkeit gab, unser Lob in einer geschützen Atmosphäre zu formulieren.

psalm
Und dann hatten wir noch die Möglichkeit unseren Dank so auszudrücken, dass wir etwas von unserem Geld in der Weise Gott zur Verfügung stellten, dass wir es in eine Schatzkiste für Kubik packen konnten. Dabei wurden wir auch ermutigt Kubik zu segnen.

An der Wand waren währenddessen verschiedene Eigenschaften Gottes zu sehen, die uns staunen liessen und dazu beitrugen Gott besser kennen zu lernen. DJ LIS10 untermalte das alles mit sehr schöner Musik, die zumindest in meinen Gedanken Bilder entstehen lies.

Der Gottesdienst schloss mit einem kurzen Outro von Esther, das in den Segen mündete.
Mehr Bilder in meinem Kubik Set.

Lehrer, lehren und lernen

Mittwoch, 06. Juli 2005

Am Montag hatten wir hier im Café *WortSport*. Unter diesem Motto treffen sich jede Woche Leute, die Bock darauf haben die Bibel zu lesen und mehr zu verstehen. Für mich persönlich ist das immer eine ganz besondere Sache, die ich sehr genieße und auf die ich mich jedes Mal freue.

Wenn ich über diese Treffen nachdenke, kommen mir einige Gedanken zum Thema Lehrer sein und lehren. Ich sehe die Aufgabe eines Lehrers darin, einen Raum zu schaffen, in dem sich lernen ereignen kann. Das äußert sich für mich darin, dass ich bereits in der Vorbereitung drauf achte, dass ich gut über das Thema bescheid weiß, das behandelt werden soll, dass ich aber kein genaues Programm für den Abend vorbereite – auch keinen fest formulierten Lehrmonolog. Mir ist es wichtig, dass wir uns von einem biblischen Text her weiter vorarbeiten, dass wir aber das Thema, dass in diesem Text angesprochen ist auch wirklich vertiefen und die Bibelstellen nicht nur deswegen aneinandergereiht sind, um meine Thesen zu unterstützen…

Einsteigen möchte ich im Idealfall mit etwas, das schon ganz zu Beginn eine Verbindung zwischen dem Thema und dem Leben der Anwesenden herstellt. Danach betrachten wir den besagten Ausgangstext. Hierbei ist es mir wichtig, dass jeder dazu sagen kann, was ihm auffällt. Schon alleine dieses Vorgehen macht es unmöglich einem festgesetzten Ablauf zu folgen. Vielmehr werden wir dadurch auf verschiedene Dinge aufmerksam, die es sich zu vertiefen lohnt, um den Text besser zu verstehen und auf diesem Weg auch das Thema genauer zu betrachten.

Die Herausforderung für den Lehrer besteht meiner Ansicht nach darin, diesen Prozess in einer guten Art und Weise zu moderieren und sensibel dafür zu sein, wann es angemessen ist still zu sein und wann es wichtig ist, etwas zu sagen. Dies erfordert eine Menge Übung, denke ich. Eine weitere Sache, die ich als Killer für ein solches lehren und lernen betrachte sind absolute Äußerungen. Vielmehr besteht meine Aufgabe darin, Fragen zu stellen und somit dem Prozess neuen Schwung zu verleihen. Sicher werden manchmal auch Aussagesätze dabei sein – und das ist auch wichtig – diese erheben jedoch nie den Anspruch des Absoluten. Wenn sich in einem solchen Prozess Diskussionen ereignen, führt das meist zu einem tieferen Verständnis des Textes. Dies kann auch dazu führen, dass Aspekte, an die in der Vorbereitung nicht gedacht wurde zur Sprache kommen, was Flexibilität fordert, diesen Gedanken ebenso nach zu gehen…

Ich empfinde solche Lehr- und Lernräume als sehr positiv. Jeder fühlt sich ernst genommen und hat die Möglichkeit den Prozess mit zu gestalten. Dabei gewonnene Erkenntnisse verankern sich meiner Ansicht nach tiefer in das Bewusstsein des Menschen und führen eher dazu, dass man auch dementsprechend lebt. Dadurch, dass jeder auch etwas beiträgt, wird der Lernprozess vielfältiger und die Erkenntnis schärfer, da jeder einen Teil der Wahrheit erkennt und so mehrere Teile betrachtet werden können, als bei einem Monolog eines Einzelnen.

Das Ziel von Lehre und Lernen ist es meiner Ansicht nach nicht, mehr Wissen anzuhäufen, sondern das gelernte zu leben. Und so wird in einem solchen Prozess auch gleich über das Leben diskutiert.

Soweit ein paar Gedanken dazu. Was meint ihr?

G8 und Armutsbekämpfung

Mittwoch, 06. Juli 2005

Heute hat ja das Treffen der G8-Regierungschefs begonnen. Viele von uns beten vielleicht dafür, oder?

Habe gerade auf der Tagesschau Seite einige interessante Sachen dazu gefunden.