Archiv für Oktober 2005

SDG! Good-Bye! & Danke…

Montag, 31. Oktober 2005

Nach ein paar fetten Jahren ist es jetzt offiziell raus:
SDG! sagt Good-Bye! & Danke….

Filmzitat

Sonntag, 30. Oktober 2005

»Ich nenne dich Gott. Du siehst alles und lächelst trotzdem.«

Freie Musik

Freitag, 28. Oktober 2005

Der Geldbeutel wird dicker. Es ist kaum mehr möglich ihn in der Hosentasche mit sich rum zu tragen.

Aber an was liegt das? Als erstes ist wahrscheinlich die Hosengröße daran schuld, vor einigen Monaten hätte ich zweimal reingepasst. Oder liegt es an dem alten Stoffgürtel von Rhymes, dessen Haken ins Leere greifen? Die 24h-Videothek hat sicher auch einen Anteil daran, da sie mir eine neue Karte beschert hat und so meinem Kartenfach zu mehr Fülle verhalf.

Ein Leuchten in meinen Augen. Wieder ein Feed in meinem Vienna weist auf freie Musik hin. Sehr gut zu hören – schließlich sollte man ja nicht all zu viel Geld in neue Musik stecken. Oder?

Für mich ist das auf jeden Fall immer sehr cool – so kann ich neue Musik auschecken und mich dran freuen. Und weil ich mich immer freue, wenn jemand anders auf freie Musik verweist und ich auch was dazu beitragen will… dieser Post.

Auf Zeit Zünder ist heute ein Artikel darüber, dass die Band Harvey Danger ihr aktuelles Album frei zum download bereitstellt: zum Download.

Und wenn du dich darüber hinaus noch an BitTorrent erfreuen möchtest, klick hier drauf.

Steinbruch?

Freitag, 28. Oktober 2005

»Die Bibel mag für die Kirche, ihr Glauben und Bekennen noch so sehr Fundament sein, sie darf doch nicht zum Steinbruch werden für Steine, die nicht zum Aufbauen, sondern zum Steinigen verwendet werden.«

[Hans Küng. Die Kirche (Freiburg: Herder, 1967), 562.]

Gefahr und Lust

Donnerstag, 27. Oktober 2005

»Sich vor Menschen fürchten bringt Gefahr;
auf den HERRN vertrauen bringt Sicherheit.«

[Sprüche 29,25]

»Wenn dich die Lust ankommt,
dich selbst zu loben,
ob zu Recht oder zu Unrecht,
dann halte dir lieber den Mund zu!«

[Sprüche 30,32]

Die Schönheit des Komplexen

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Was passiert mit einem Menschen, der viele Bücher liest und gefallen an komplexen Zusammenhängen findet? Mit dieser Frage sehe ich mich gerade öfters konfrontiert. Und bevor ich darüber schreibe wie eine solche Konfrontation aussehen kann, möchte ich natürlich darauf hinweisen, dass der Titel dieses Posts nicht von mir stammt sondern das Thema eines Blogs bezeichnet.

»Cool, dass es Menschen gibt, die so ein Buch mit Gewinn lesen können.« hat kürzlich ein Freund zu mir gesagt. Andere kommentieren auf Zitate, die mich inspirieren, dass diese so nichtssagend wären wie politische Reden… und da ist die Frage wieder…

Letzten Samstag war ich unterwegs um ein Seminar für Mitarbeiter des CVJM Karlsruhe zu machen und wieder taucht die Frage in meinem Kopf auf. In der Vorbereitung hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, dass ich viele Punkte verkürzt darstellen würde und dass das Niveau vielleicht zu niedrig sein könnte, die Sache war dann jedoch, dass manche der Fragen, mit denen ich die Mitarbeiter in Reflektionszeiten geschickt hatte zu komplex und theoretisch waren.

Theologische Bücher, die den Anschein erweckten bewusst kompliziert geschrieben worden zu sein habe ich immer belächelt und nun stelle ich mir die Frage, ob ich mich langsam aber sicher zu einem “Fachidioten” entwickle, der ohne es zu merken so redet und denkt, dass er nicht mehr ohne weiteres verstanden werden kann…

[Das Seminar war sehr cool und hat mir viel Spass gemacht. Ich denke auch, dass es ein paar Sachen bei Einigen angestoßen hat, aber die Sache, von der ich oben schreibe hat mich eben ins Nachdenken gebracht.]

Von Dankbarkeit und Weisheit

Donnerstag, 20. Oktober 2005

»Wenn du andere zurechtweist,
erntest du am Ende mehr Dankbarkeit,
als wenn du ihnen immer nach dem Mund redest.«

[Sprüche 28,23]

»Folge nur deinem eigenen Kopf
und du wirst sehen, wie weit du es bringst!
Lass dich von der Weisheit leiten
und du wirst dem Unglück entrinnen.«

[Sprüche 28,26]

Noch mehr Netze

Donnerstag, 20. Oktober 2005

Gestern Abend bin ich durch einen Post bei Daggi auf einen sehr interessanten Artikel auf NEON gestoßen.

Nachdem ich eben erwähnten Artikel gelesen hatte, nahm ich mir ein bisschen Zeit um die Religionen Rubrik auf NEON genauer anzuschauen. Dabei ist mir dann noch ein Artikel über den Kirchgang einer jungen Frau ins Netz gegangen.

Diese beiden Artikel sind meiner Meinung nach echt lesenswert. Wer etwas mehr Zeit mitbringt kann sich dann auch die Diskussion unter dem erst genannten Artikel geben.

Wenn du DSL, aber keine Lust zu lesen hast, ist RELEVANT TV das Musikfernsehen von RELEVANT vielleicht was für dich.

Vernetzt

Mittwoch, 19. Oktober 2005

Zwei nette Dinge, die mir heute ins Netz gegangen sind:

Eine Bildergalerie für alle die schon eine ganze Weile nicht mehr in einer WG oder einem Studentenwohnheim gewohnt haben.

Freie Musik im Netz ist ja immer ein Link wert. Deswegen ein Hinweis auf die Notaufnahme von W4C.

Eine Kirche

Mittwoch, 19. Oktober 2005

»Aber über diese Gründe hinaus ist letztlich ausschlaggebend: daß nach Gottes Auftrag und Willen, indem die Kirche ihren Existenzgrund hat, diese Kirche eine, undwidersprüchlich eine sein soll. Von einem Heilsereignis und einer Botschaft kommt sie her, eine Gemeinschaft der Jünger, Zeugen und Diener soll sie sein.

Christus hat nicht nur den Widerspruch zwischen den Menschen und Gott, sondern auch die Feindschaft unter den Menschen aufgehoben; er ist der Grund der Einheit seiner Kirche.

Oder dürfte etwa nach dem ursprünglichen biblischen Zeugnis die eine Ekklesia Gottes ein buntes nebeneinander und Gegeneinander von größeren und kleineren Ecclesiolae sein, die sich gegenseitig falschen Glauben, falschen Gottesdienst und falsche Ordnung vorhalten?

Könnte das eine große Volk Gottes je aufgespalten sein in häßlich viele größere und kleinere Völklein, die in früher heißem und jetzt kaltem Krieg, in früher offenem und jetzt verstecktem Konkurrenzkampf sich gegenseitig zum Schaden der Menschen unglaubwürdig machen?

Dürfte der kunstvoll eine Leib Christi je einmal auseinanderfallen in Glieder, die, obwohl sie nur im Ganzen schön und sinnvoll sind, nun ein möglich-unmögliches Leben in der Zerstreuung führen?

Könnte der eine wunderbar gefügte Tempel des Heiligen Geistes je einmal aufgelöst werden in eine Vielzahl von Tempelchen, Kapellchen und Heiligtümern aller Art, in denen man sich gegenseitig das Wasser abgräbt, die Gläubigen abwirbt und die Glaubwürdigkeit des einen und einzigen Gottes und Vaters elbst diskreditiert?«

[Hans Küng. Die Kirche (Freiburg: Herder, 1967), 322f. | Band 1 der Ekklesiologischen Abteilung der Ökumenischen Forschungen, die von Hans Küng und Joseph Ratzinger herausgegeben wurden]