Kind sein und Vater werden

Gerade habe ich noch einen Blick auf meine RSS-Feeds geworfen um zu sehen, was heute so veröffentlicht wurde. Dabei ist mir eine Nachricht aus dem ZDF aufgefallen: Löwenzahn die Sendung mit Peter Lustig wird morgen 25 Jahre alt. Ich erinnere mich an manche Folge, die ich im Hause meiner Eltern angeschaut habe…

…wieso bin ich denn überhaupt noch wach? Bevor ich die RSS-Feeds gecheckt habe, war ich fertig einige Sachen für die Segnung meines Sohnes Josia vorzubereiten. In den Erinnerungen gerade selbst noch ein Kind vor dem Fernseher sitzend und im Garten meiner Eltern eigene Experimente an den Start zu bekommen und nun Vater eines wunderbaren Sohnes. Ich bin dankbar und glücklich.

take your time, make your mind up
and tell the world to wait
take your time, live your life
you’re the one that has to live it anyway

Wenn du diesen Beitrag liest und es ist noch vor 6:50 Uhr am Sonntag 16.10. dann hast du die Chance alte Löwenzahnfolgen in der langen Löwenzahnnacht auf dem ZDF anzuschauen. Ich glaube ich gehe schlafen…

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Die Bibel

Immer wieder denke ich darüber nach welchen Stellenwert die Bibel im Leben der Leute in meiner Umgebung hat. Im Gespräch mit manchen ist mir aufgefallen, dass sie einen ziemlich geringen Stellenwert hat. Für mich ist es sozusagen ein Essential meiner Beziehung mit Gott, dass ich Bibel lese – es fällt mir leicht durch die Bibel mit Gott zu connecten.

Welchen Anspruch erhebt die Bibel selbst? Welchen Stellenwert hatte sie bei den Jüngern und den ersten Christen? Ihr wisst, dass ich weiß dass es die Bibel in der heutigen Gestalt damals noch nicht gab – aber wie war das mit den Schriften damals?

Haben wir in der protestantischen Tradition die Bibel auf eine Stelle gehoben, die ihr eigentlich gar nicht zukommt?

Gestern im Familienabend haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie jeder von uns am Besten mit Gott connected. Dazu haben wir das Buch Neun Wege Gott zu lieben von Gary L. Thomas als Ausgangspunkt genommen. Mit Hilfe von ein paar Fragen konnte dann jeder Einzelne über seine Arten Gott zu begegnen nachdenken. Anschließend daran haben wir Gesprächsgruppen gemacht, in denen ein Austausch über das was einem HIlft Beziehung mit Gott zu leben stattgefunden hat. In den Gruppen wurde dann auch noch darüber nachgedacht, welche Auswirkungen die verschiedenen Wege auf unseren Kubikalltag haben könnten. Was sollten wir beim Vorbereiten der nächsten 24-7 Gebetswoche bedenken…

Einer meiner Zugänge ist der intellektuelle Weg. In der Gesprächsgruppe habe ich dann festgestellt, dass uns das Lesen von Büchern und der Bibel eine Begegnung mit Gott erleichtert. Jetzt denke ich eben darüber nach, ob so genannte intellektuelle Typen den Menschen mit anderen Zugängen das Lesen der Bibel auferlegen? Wie man da eine gute Ausgewogenheit finden kann – in der Bibel steckt halt auch so viel drin…

Später am Abend las ich dann in dem Buch Das Wesen der Kirche von Dietrich Bonhoeffer, dass er das Wort stark auf die Gemeinde bezieht und nicht so sehr im individuellen Gebrauch des Einzelnen sieht [Vgl. die Seiten 54ff]. In der Weise gehen wohl die meisten Menschen und Gemeinden mit der Bibel um – ist das gut so?

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Von Erbrochenem, Eisen und Spiegeln

»Ein Hund frisst noch einmal, was er erbricht;
so wiederholt ein Dummkopf seinen Unsinn.«

[Sprüche 26,11]

»Eisen wird mit Eisen geschärft,
und ein Mensch bekommt seinen Schliff
durch Umgang mit anderen.«

[Sprüche 27,17]

»Im Spiegel des Wassers erkennst du dein Gesicht
und im Spiegel deiner Gedanken erkennst du dich selbst.«

[Sprüche 27,19]

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Beziehungspflege

Christsein wird ja oft mit einer Beziehung verglichen. Eine Beziehung zwischen Mensch und Gott, um das mal vereinfacht darzustellen. Und weil eine Beziehung auch gepflegt werden will, dachte ich mir, frage ich mal dich wie du das denn so machst.

Was unternimmst du mit deinem Gott?
Was sind Essentials in eurer Beziehung?

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Menschen bei Kubik

Diesen Post hätte ich auch “lebendige Briefe” nennen können. In Anlehnung an 2. Korinther 3,3 hatten wir vor zwei Wochen einen Gottesdienst, in dem wir sechs Leute erst mal aus unseren Reihen verabschiedeten. Zwei waren schon gegangen und so erzählten sie via Video aus ihrem Lebensbrief. Die anderen vier nahmen auf dem Sessel platz und gaben uns Anteil an ihrem Leben.

die lebendigen Briefe

Mit ihnen gehen sechs Briefe hinaus an unterschiedliche Orte. Der Eine hat sein Praktikum beendet und studiert jetzt wieder in Giessen weiter, der Nächste studiert zwei Semester Physik in Zürich, die Dritte macht eine DTS in Wiler, der Vierte macht sich auf nach Seattle, die Fünfte ist auf einer Bibelschule in der Pfalz und die Sechste beginnt ihr Studium in Ludwigsburg. Sechs unterschiedliche Menschen, die allesamt ein Brief sind. Ein Brief von Jesus, der bei jedem einzelnen seine Nachricht ins Herz geschrieben hat und so auf unterschiedliche Weise zu uns redet – und natürlich zu jedem, der jetzt die Ehre hat in ihrem Umfeld zu leben.

Anne, die schon vor ungefähr anderthalb Jahren nach Indien gegangen ist um dort die Nachricht ihres Briefes zu leben ist gerade wieder bei uns in Karlsruhe. Sie nahm im letzten Gottesdienst neben dem Kamin platz und erzählte aus ihrem Lebensbrief.

Anne am Kamin

So haben wir eine Menge aus anderen Briefen gehört, uns daran gefreut, so manches gelernt und entdeckt, dass wir, du und ich, ja auch ein Brief sind. Wann hast du das letzte Mal darüber nachgedacht, was in deinem Brief steht?

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Eine Antwort auf die K-Frage

So wie es aussieht haben sich Union und SPD jetzt bei der K-Frage geeinigt. Und Deutschland hat die Chance die erste Bundeskanzlerin der Geschichte zu bekommen. Ich bin gespannt wie sich die politische Lage nun weiter entwickeln wird. Bei den Gedanken zu verschiedenen Minesterposten, die ich hier gelesen habe, bin ich bei manchem ziemlich unglücklich – vor allem wohl bei Frau Schavan, die das Bildungsministerium anvertraut bekommt.

Aber klar, etwas krass dagegen zu sagen, steht mir nicht zu, ich treffe schließlich keine Entscheidungen mit diesem Ausmaß.

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Du bist Deutschland

Die Kampagne »Du bist Deutschland« geht durch unser Land – oder besser gesagt durch die Medien unseres Landes. Daniel hatte kürzlich in einem Kommentar darauf hingewiesen, was er von der Kampagne hält.

Nachdem ich gerade auf DIE ZEIT ZUENDER einen Artikel dazu gelesen habe und das Flickr Pool dazu angesehen habe, wollte ich mal gerne hören, wie DU über diese Kampagne denkst.

Die Blogsuche zeigte mir noch folgendes Ergebnis.

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Ohrringe und Lieder

»Wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen,
so sind treffende Worte im richtigen Augenblick.
Wie ein schmückender Ohrring aus feinstem Gold,
so wertvoll ist weiser Rat für ein hörendes Ohr.«

[Sprüche 25,11-12]

»An einem kalten Tag die Kleider ablegen
oder Essig in eine Wunde gießen –
so wirkt es, wenn du einen traurigen Menschen lustige Lieder vorsingst.«

[Sprüche 25,20]

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"Zufrieden mit Wahlergebnis"

Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat sich zufrieden mit dem Ergebnis und den Folgen der Bundestagswahl geäußert. Der Wochenzeitung “Die Zeit” sagte er: “Je länger der Wahltag zurückliegt, desto beruhigter bin ich durch das Ergebnis. Es übt einen heilsamen Zwang aus, nachzudenken und miteinander zu reden. Sonst wären die gegenseitigen Beschimpfungen weitergegangen.”

Das ist ein interessantes Zitat meint [depone].

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