Musik

In den letzten Tagen habe ich meiner Familie und mir Urlaub gegönnt, was auch dazu geführt hat, dass ich kaum Zeit mit meinem Apfel verbracht habe [im Gegensatz zum Herrn Pfarrer hat die Apfelabstinenz bei mir jedoch nicht zu einer Krankheit geführt - gute Besserung!].

Während des Urlaubs kann man seine Zeit ja auf wunderbare Weise verwenden und Dinge machen, zu denen man im Alltag nicht immer kommt. So hatte ich die Gelegenheit mal wieder ein paar alte CDs anzuhören, die sich sonst recht selten in meinem Player drehen. Unter anderen habe ich wieder alte Scheiben von downset. und Such A Surge eingelegt.

CD einlegen | Play drücken | eintauchen
Beide Bands haben mir dieses Erlebnis geschenkt. Schon bei den ersten Tracks der Platten war ich wieder in ihrer Welt. Sei es das legendäre »Anger«, bei dem ich mich an meinen 18ten Geburtstag erinnerte, oder »Ideale« welches sofort den ganzen Text wieder aus meinem Hinterkopf lockte.

Neben dem Schwelgen in Erinnerungen, die sich sofort einstellten, habe ich mir dabei auch Gedanken über unseren Umgang mit Musik innerhalb unserer Gemeinden gemacht. Wir reden davon, dass wir von unseren Gottesdiensten so genannte Gimmicks mit nach Hause nehmen wollen. Dafür basteln wir immer wieder nette kleine Dinge, die uns dabei helfen unser Leben nicht zu splitten, sondern als Ganzes mit Gott zu gehen [wie sich das wieder anhört...].

Und an die Gimmicks musste ich denken, als mir sämtliche Texte wieder eingefallen sind, die oben erwähnte Bands in Lieder verpackt haben. Ich kann dann manchmal kaum anders als immer wieder dieselben Zeilen vor mich hin zu singen [oder wie man das nennt]. Und ich dachte mir, dass es ja auch sehr geil wäre, wenn wir nicht nur kleine Gegenstände von einem Gottesdienst mit nach Hause nehmen, sondern die ein oder andere Zeile eines Liedes, die mich dann schnell wieder an Gott, die Sachen aus dem Gottesdienst,… erinnert.

Von daher ist dieser Post ein Plädoyer für schöne Lieder, die wir als Gimmicks mit in unseren Alltag nehmen.

Was singst du, wenn du unter der Dusche stehst?

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Schöne Weihnachten

weihnachtsgrüße
Mit diesen Weihnachtsgrüßen unseres Nachbars wünsche auch ich dir schöne Weihnachten.

Vielleicht komme ich dazu noch das ein oder andere zu bloggen, vielleicht auch nicht. Bis dahin, dicken Segen. Achso, an einem solchen Bild merke ich mal wieder wie schön es ist dort zu wohnen, wo viele Studenten wohnen…

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Der Dialekt

Es soll Menschen geben, die mich in der weihnachtlich vollen Fußgängerzone an meinem Dialekt erkennen bevor sie mich sehen. Und so führt ein Leben unter Menschen, die mehrheitlich nicht schwäbisch reden immer wieder dazu, dass ich mich und meine Ausdrucksweise hinterfrage.

Um so mehr habe ich mich gestern Abend gefreut, als Heike Makatsch bei Harald Schmidt zu Gast war und die Beiden sich auf schwäbisch unterhalten haben. Neben diesem angenehmen Gefühl verstanden zu werden, gefiel mir vor allem die Entspanntheit, mit der die Beiden miteinander umgingen.

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SkateVideo die Erste

Nachdem die Frau der Familie heute Abend außer Haus war [ist] machten es sich die beiden Männer auf dem Sofa im Wohnzimmer gemütlich. Da der Vater den Moment für gekommen hielt, an dem der Sohn sein erstes Skatevideo sehen sollte, gönnten sich die beiden ein solches.

Der Silberling, der sich schon bald im heimischen DVD-Spieler drehte, stammte von der aktuellen Ausgabe eines Skateboard Magazines. Diese hatten drei der renommiertesten deutschen Skateboardfirmen samt fünf ihrer Teamfahrer durch deutsche Städte geschickt und ihnen ein Buch voller Aufgaben mitgegeben. Daraus ist eine Dokumentation im Heft und eben die DVD entstanden.

Welches Team dem Sohnemann am Besten gefiel kann ich euch leider nicht sagen. Meine Favoriten sind auf jeden Fall die Jungs von Hessenmob. Das Team hat zwar die Mission nicht mit den meisten Punkten abgeschlossen, sind meiner Meinung nach jedoch auf jeden Fall die netteren Jungs, mit Kreativität und Witz…

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Fest der Liebe

An diesem Freitag [23.12.2005] steigt ab 20 Uhr das »Fest der Liebe« im Kubik Café.

Neben dir sind dieses Jahr
LEAVING SPAIN
MATIAS
und DJ LIS10
am Start.

Verspricht ein schöner Abend zu werden. Genau das richtige um sich auf die kommenden Tage einzustellen…

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»I am the Church«

Gerade habe ich einen netten Artikel über Gemeinde auf RELEVANTMagazine.com gelesen.

Ein kleiner Ausschnitt daraus:
»Can anyone be a part of the church? When I consider that Christ called anyone to join Him, it makes me want to rethink the traditional idea of church from the ground up. In the calling of Christ there is a sense of inclusiveness. You, me, that guy smoking the cigarette at the bus stop, if he wants in; he’s in—we are the church. To often our theology does not match our practice.«

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Wort des Jahres

»Bundeskanzlerin« ist das Wort des Jahres 2005, es wird gefolgt von »Wir sind Papst« während mein persönlicher Favorit »suboptimal« es nur auf Rang 8 geschafft hat.

Die Schweiz setzt sich aktiv mit der »Aldisierung« auseinander, was wir auch bei Kristov erfahren haben. Während in Österreich der »Schweigekanzler« das Rennen gemacht hat. Ein bisschen mehr Zurückhaltung hätte bei uns in diesem Jahr vielleicht auch ein anderes Wort des Jahres hervorgebracht.

Ein kleiner Happen zum Hintergrund:
»In Deutschland hat das “Wort des Jahres” eine mehr als 30-jährige Tradition. Unter strengster Geheimhaltung wird einmal im Jahr nach einem Ausdruck gesucht, der den öffentlichen Sprachgebrauch des jeweiligen Jahres maßgeblich beeinflusste.«

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Morgen im LIFT

Morgen werde ich im LIFT sein. LIFT ist die Jüngerschaftsschule von Steiger in Deutschland. Dort werde ich eine Einheit zu Spiritualität machen. Freue mich schon sehr darauf etwas zu ganzheitlicher Spiritualität zu machen und immer wieder praktische Sachen mit einfließen zu lassen.

Und dass ich morgen fit bin um interessant zu unterrichten, und früh hier im Haus zu beten, gehe ich jetzt schlafen.

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Wieder etwas über die Bibel

In einem älteren Post stellte ich die Frage, ob wir der Bibel eine Stellung gegeben haben, der vielleicht gar nicht zu ihr passt. Und da ich gerade über eine Aussage zu dieser Stellung gestossen bin, wollte ich das mal hier posten:

Das evanglische Zeugnis bekräftigt den Vorrang der Schrift als einzigem unfehlbarem Maßstab für Glaube und Praxis. Das kann nicht genug betont werden. Die Bibel hat Vorrang vor allen anderen Schriften; Vorrang vor der kirchlichen Tradition; Vorrang vor der persönlichen Erfahrung des Einzelnen; Vorrang vor dem Gewissen; Vorrang vor persönlichen Offenbarungen, Träumen oder Visionen; Vorrang vor der Kultur. Wie die Reformatoren es sagten: Sola Scriptura, allein die Schrift. Dieses wichtige Bekenntnis gibt uns einen Maßstab, an dem Glaube und Praxis gemessen werden können.

[Richard Foster, Viele Quellen hat der Strom: Aus dem Reichtum der Glaubensgeschichte schöpfen, 270.]

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