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	<title>Kommentare zu: Gottesbild</title>
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	<description>»Propaganda endet dort, wo der Dialog beginnt.«</description>
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		<title>Von: [depone] &#187; Blog Archive &#187; Glauben an wen oder was?</title>
		<link>http://danielehniss.de/2006/02/21/gottesbild/#comment-157</link>
		<dc:creator>[depone] &#187; Blog Archive &#187; Glauben an wen oder was?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2006 08:32:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2006/02/21/gottesbild/#comment-157</guid>
		<description>[...] In dem Eintrag zum Gottesbild hatte ich darauf hingewiesen, dass es bei Buber viele inspirierende Gedanken gibt, die ab und an jedoch auch einen herausfordernden Charakter haben. Einer dieser herausfordernden Punkte ist seine Ausführung zu den Unterschieden des Glaubens der Juden und der Christen. Im Folgende schreibt er zunächst über den Glauben, von dem Jesus geredet hat um dann die Veränderung aufzuzeigen, die Glaube bei Paulus und Johannes erfahren hat:  »Der Glaube, den er gepredigt habe, sei der des jüdischen Emuna, des unbedingten Vertrauens zur Gnade, gewesen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] In dem Eintrag zum Gottesbild hatte ich darauf hingewiesen, dass es bei Buber viele inspirierende Gedanken gibt, die ab und an jedoch auch einen herausfordernden Charakter haben. Einer dieser herausfordernden Punkte ist seine Ausführung zu den Unterschieden des Glaubens der Juden und der Christen. Im Folgende schreibt er zunächst über den Glauben, von dem Jesus geredet hat um dann die Veränderung aufzuzeigen, die Glaube bei Paulus und Johannes erfahren hat:  »Der Glaube, den er gepredigt habe, sei der des jüdischen Emuna, des unbedingten Vertrauens zur Gnade, gewesen. [...]</p>
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		<title>Von: depone</title>
		<link>http://danielehniss.de/2006/02/21/gottesbild/#comment-156</link>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2006 16:37:27 +0000</pubDate>
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		<description>Cool, danke für die Kommentare.

Sehe das mit der Verengung auf Gottesbilder ebenso wie Du Stephan eng verbunden mit einer Angst. Vielleicht einer Angst gerade gegen dieses Unfassbare, welches in einem nicht statischen Gott steckt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Cool, danke für die Kommentare.</p>
<p>Sehe das mit der Verengung auf Gottesbilder ebenso wie Du Stephan eng verbunden mit einer Angst. Vielleicht einer Angst gerade gegen dieses Unfassbare, welches in einem nicht statischen Gott steckt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Warnschild</title>
		<link>http://danielehniss.de/2006/02/21/gottesbild/#comment-155</link>
		<dc:creator>Warnschild</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2006 13:52:30 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm. Ich stimm&#039; dem allen zu, was oben geschrieben ist.
Ich kann mir das allerdings dann doch irgendwie vorstellen, das mit dem &quot;zu engen&quot; Gottesbild, weil wir uns als Christen haeufig ja auf Jesus konzentrieren, also Gott als Jesus.

Das ist absolut verstaendlich und auch nicht schlecht oder so, denn dass wir frei sind, mit Gott leben koennen und so, dass haengt alles am Dreh- und Angelpunkt Jesus.

Also, keine Ahnung, ob Buber sich darauf bezogen hat, aber ich denk&#039; da beispielsweise an die Tatsache, dass manche Christen die Bibel mehr oder weniger auf &quot;Geschichten des AT&quot; und &quot;Tatsachen des NT&quot; zu reduzieren scheinen.

Oder dass der Heilige Geist nicht als gleichwertiger Teil Gottes akzeptiert wird.

Dass wir Gott immer wieder beschneiden auf unsere moralischen Vorstellungen eines Christen etc., somit auf Tradition bauen und nicht auf das, was Gott sagt, dass er ist.

&quot;Weg, Wahrheit und Leben&quot;. Da ging mir grad&#039; ploetzlich was rein, das ist voll heftig im Augenblick.

Das was oben stand, von wegen nicht statisch etc.

Ich denk&#039; ja immer, mein Leben ist nicht da, wo Gott ist. Aber das ist Schwachsinn, weil Leben und einen Weg gehen nicht auf einen Ort begrenzt sind und dennoch das Absolute, die Wahrheit dazukommt.

Mensch, Leute, mir war nie klar, wie krass diese Aussage eigentlich ist:

Dass ich auf diesem Weg bin, dass ich leben darf, dass in alledem eine absolute Wahrheit (und das beton&#039; ich, wie fanatisch das mancher auch einstufen mag) existiert, die mich haelt.

Banal? Ich hab&#039;s grad erkannt irgendwo im Herz und es kommen mir die Traenen, so krass ist das: Sonne im Herz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm. Ich stimm&#8217; dem allen zu, was oben geschrieben ist.<br />
Ich kann mir das allerdings dann doch irgendwie vorstellen, das mit dem &#8220;zu engen&#8221; Gottesbild, weil wir uns als Christen haeufig ja auf Jesus konzentrieren, also Gott als Jesus.</p>
<p>Das ist absolut verstaendlich und auch nicht schlecht oder so, denn dass wir frei sind, mit Gott leben koennen und so, dass haengt alles am Dreh- und Angelpunkt Jesus.</p>
<p>Also, keine Ahnung, ob Buber sich darauf bezogen hat, aber ich denk&#8217; da beispielsweise an die Tatsache, dass manche Christen die Bibel mehr oder weniger auf &#8220;Geschichten des AT&#8221; und &#8220;Tatsachen des NT&#8221; zu reduzieren scheinen.</p>
<p>Oder dass der Heilige Geist nicht als gleichwertiger Teil Gottes akzeptiert wird.</p>
<p>Dass wir Gott immer wieder beschneiden auf unsere moralischen Vorstellungen eines Christen etc., somit auf Tradition bauen und nicht auf das, was Gott sagt, dass er ist.</p>
<p>&#8220;Weg, Wahrheit und Leben&#8221;. Da ging mir grad&#8217; ploetzlich was rein, das ist voll heftig im Augenblick.</p>
<p>Das was oben stand, von wegen nicht statisch etc.</p>
<p>Ich denk&#8217; ja immer, mein Leben ist nicht da, wo Gott ist. Aber das ist Schwachsinn, weil Leben und einen Weg gehen nicht auf einen Ort begrenzt sind und dennoch das Absolute, die Wahrheit dazukommt.</p>
<p>Mensch, Leute, mir war nie klar, wie krass diese Aussage eigentlich ist:</p>
<p>Dass ich auf diesem Weg bin, dass ich leben darf, dass in alledem eine absolute Wahrheit (und das beton&#8217; ich, wie fanatisch das mancher auch einstufen mag) existiert, die mich haelt.</p>
<p>Banal? Ich hab&#8217;s grad erkannt irgendwo im Herz und es kommen mir die Traenen, so krass ist das: Sonne im Herz.</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://danielehniss.de/2006/02/21/gottesbild/#comment-154</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 23:31:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2006/02/21/gottesbild/#comment-154</guid>
		<description>Nein, glaub ich nicht, zumindest nicht im Allgemeinen. Vielmehr denke ich, dass zu enge Gottesbilder - wie Du sie nennst - aus unbestimmten Ängsten und schwer zu greifbaren menschlichen (Ur-) Bedürfnissen heraus entstehen.
Die Inkarnation Jesu zeigt mir im Sinne Bubers vor allem eines: Gott hat sich komplett und in aller Konsequenz auf unsere Seite begeben um uns damit klarzustellen, dass er sich völlig identifizieren kann mit unserem begrenzten Menschsein, ohne dabei seine Göttlichkeit aufzugeben. Gott hat sich - meiner Meinung nach - schon immer die Freiheit gelassen, anders zu sein und zu handeln, als wir ihn das lassen wollten (siehe Jesus und die Schriftgelehrten). Wenn Jesus also sagt, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist so impliziert das ja, dass das ganze etwas dynamisches sein muss, das also erst wahr wird, wenn es in Bewegung kommt. Wird es statisch (und somit greifbar), verliert es somit wieder an Wahrheit. Deswegen macht es ja auch so wenig Sinn (und da hat Buber glaub ich einfach die Christen nicht ganz verstanden), Jesus mit einem Bild gleichzusetzen (egal ob man jetzt die religiöse Idee oder die gelebte Gegenwart meint). Insofern ist auch Jesus für uns (Christen) erst dann das lebendige, alles in Einem Gegenüber, wenn wir Ihm in selbstvergessener Devotion gegenübertreten - Ihn also das sein lassen, was er ist und uns daran erfreuen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, glaub ich nicht, zumindest nicht im Allgemeinen. Vielmehr denke ich, dass zu enge Gottesbilder &#8211; wie Du sie nennst &#8211; aus unbestimmten Ängsten und schwer zu greifbaren menschlichen (Ur-) Bedürfnissen heraus entstehen.<br />
Die Inkarnation Jesu zeigt mir im Sinne Bubers vor allem eines: Gott hat sich komplett und in aller Konsequenz auf unsere Seite begeben um uns damit klarzustellen, dass er sich völlig identifizieren kann mit unserem begrenzten Menschsein, ohne dabei seine Göttlichkeit aufzugeben. Gott hat sich &#8211; meiner Meinung nach &#8211; schon immer die Freiheit gelassen, anders zu sein und zu handeln, als wir ihn das lassen wollten (siehe Jesus und die Schriftgelehrten). Wenn Jesus also sagt, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist so impliziert das ja, dass das ganze etwas dynamisches sein muss, das also erst wahr wird, wenn es in Bewegung kommt. Wird es statisch (und somit greifbar), verliert es somit wieder an Wahrheit. Deswegen macht es ja auch so wenig Sinn (und da hat Buber glaub ich einfach die Christen nicht ganz verstanden), Jesus mit einem Bild gleichzusetzen (egal ob man jetzt die religiöse Idee oder die gelebte Gegenwart meint). Insofern ist auch Jesus für uns (Christen) erst dann das lebendige, alles in Einem Gegenüber, wenn wir Ihm in selbstvergessener Devotion gegenübertreten &#8211; Ihn also das sein lassen, was er ist und uns daran erfreuen :-)</p>
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