Martin Buber und Jesus

Da ich gerade die meisten Stunden der Tage an einer Arbeit über Buber und den jüdisch-christlichen Dialog tippe [...wer hätte das gedacht?], kommt heute mal wieder eine Aussage von ihm:

»Jesus habe ich von Jugend auf als meinen großen Bruder empfunden. Daß die Christenheit ihn als Gott und Erlöser angesehen hat und ansieht, ist mir immer als eine Tatsache von höchstem Ernst erschienen, die ich um seinet- und um meinetwillen zu begreifen suchen muß.«

[Martin Buber, Zwei Glaubensweisen [Zürich: Manesse, 1950], 11.]

Eine Aussage eines Juden, den ich schon alleine deswegen achte.

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Finanzielle Schwierigkeiten in der Gemeinde

In der Beschreibung der Situation der ersten Gemeinde in Jerusalem steht unter anderem folgendes:

»Alle die zum Glauben gekommen waren, bildeten eine enge Gemeinschaft und taten ihren ganzen Besitz zusammen. Von Fall zu Fall verkauften sie Grundstücke und Wertgegenstände und verteilten den Erlös unter den Bedürftigen in der Gemeinde.« [Apostelgeschichte 2,44-45]

Später wird dann berichtet, dass die Gemeinde in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Die Schwierigkeiten werden davon abgeleitet, dass Paulus in allen von ihm gegründeten Gemeinden Geld für die Gemeinde in Jerusalem sammelte. Über die Frage, wie diese Schwierigkeiten entstanden waren, gibt es eine weit verbreitete Meinung, die besagt, dass die Schwierigkeiten aus dem oben beschriebenen gemeinsamen Besitz und der Angewohnheit, daraus Dinge zu verkaufen um Bedürftigen zu helfen, kam.

In seinem Buch über die Verantwortung von Christen im Umgang mit Geld und Besitz schreibt Ronald J. Sider ebenfalls etwas zu den möglichen Ursachen der finanziellen Schwierigkeiten in der jerusalemer Gemeinde.

Zunächst betont er, dass er die eben dargestellte Meinung für sehr unwahrscheinlich hält, da die Gemeinde dem Willen Gottes entsprechend lebte und darauf achtete, dass es keine Armut in ihrer Mitte gab. Dann führt er folgende Möglichkeiten an:

  • In Jerusalem gab es viele arme Menschen. Dies kam seiner Meinung nach aus einem Verhalten der Pilger, die dachten, dass es besonders anerkannt war in Jerusalem Almosen zu geben, weswegen die Aussicht auf Almosen für arme Menschen in Jerusalem am Besten war.
  • Gleichzeitig lebten in Jerusalem viele Rabbinen, die für ihre Lehrtätigkeit keinen Lohn bekamen und ebenfalls auf Almosen angewiesen waren.
  • Hierzu kommen dann noch die äußeren Einflüsse wie Natrurkatastrophen, die zu Missernten und in der Folge davon zu Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöten führten.

Neben den erwähnten allgemeinen Gründen erwähnt er auch spezifische Gründe der Gemeinde:

  • Das große Interesse Jesu an armen Menschen zog seiner Meinung nach eine unverhältnismäßig große Zahl verarmter Menschen in die Urgemeinde. [dies wurde meiner Ansicht nach durch den Lebensstil der Gemeinde noch verstärkt, da es nicht bei einem bloßen Interesse blieb sondern zu Taten führte]
  • Dazu kamen die verschiedenen Verfolgungen, die ihren Teil zur Verarmung der Gemeinde beitrugen. Zum einen wurde es Christen eventuell schwer gemacht überhaupt an eine Arbeit zu kommen, zum anderen ist es schwer möglich im Untergrund einer geregelten Beschäftigung nachzugehen.

Die von ihm angeführten Gründe nennt er eine Auswahl aus einer Vielzahl von möglichen Gründen, daraus folgert er:

»…fehlgeleitete Großzügigkeit war sicherlich nicht der ausschlaggebende Faktor. Es war wahrscheinlich die ungewöhnlich große Zahl Armer in ihrer Mitte, die ein so dramatisches Teilen zur offensichtlichen Notwendigkeit werden ließ. Daß die Reichen unter ihnen mit überwältigender Großzügigkeit versuchten die verzweifelte Not am Leibe Christi zu lindern, beweist nicht naiven Idealismus, sondern bedingungslose Jüngerschaft.

Das in jeder Hinsicht durchgeführte Mit-einander-Teilen in der frühen Kirche muß eine ständige Herausforderung an die Christen jeden Alters sein.«

[Ronald J. Sider, Der Weg durchs Nadelöhr: Reiche Christen und der Welthunger [Neukirchen-Vluyn: Aussat, 1978], 98. Die Gründe finden sich auf den Seiten davor.]

Nach Ansicht von Sider wäre es denkbar, dass die im ersten Teil erwähnte Meinung zur Erklärung der finanziellen Schwierigkeiten zu einer Art Entschuldigung wurde, die es uns ermöglicht unseren Lebensstil zu rechtfertigen und uns damit über den Willen Gottes hinweg zu setzen.

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Wahl in Baden-Württemberg

Auf dem Texterblog der ZEIT Zünder Redaktion wurde heute ein Artikel zur Landtagswahl in Baden-Württemberg am 26.03 veröffentlicht.

[depone] empfielt diesen Artikel und ermutigt wählen zu gehen… denn das »Hier weiß jedermann, dass es nie eine Landesregierung gab, die nicht von der CDU geführt wurde. Und so wird es immer sein.« muss ja nicht unbedingt sein.

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Gerechtigkeit

Versuche gerade ab und an prallel zu der normalen Lektüre und den normalen Beschäftigungen das Buch »Der Weg durchs Nadelöhr: Reiche Christen und Welthunger« von Ronald J. Sider durch zu lesen. Heute bin ich auf Seite 77 auf eine Aussage gestossen, die auch hier auftauchen soll:

»Die Reichen kümmern sich nicht um die Gerechtigkeit, weil diese von ihnen fordert, ihre Unterdrückung aufzugeben und den Reichtum mit den Armen zu teilen. Daher bekämpft Gott die Reichen so sehr. Aber das bedeutet durchaus nicht, daß Gott die Reichen weniger liebt als die Armen.

Gott will die Rettung der Reichen ebenso wie die Rettung der Armen. Er strebt Erfüllung, Freude und Glücklichsein für alle seine Geschöpfe an. Aber das widerspricht nicht der Tatsache, daß Gott auf der Seite der Armen ist.

Aufrichtige biblische Reue und Umkehr führt Menschen dahin, daß sie sich von aller Sünde abkehren – wirtschaftliche Unterdrückung eingeschlossen. Die Rettung für die Reichen schließt ihre Befreiung von Ungerechtigkeit ein. Infolgedessen ist Gottes Wunsch nach Rettung und Erfüllung der Reichen in völliger Harmonie mit den Aussagen der Bibel, daß Gott auf der Seite der Armen ist.

Gottes Interesse an den Armen ist erstaunlich und grenzenlos. In den entscheidenden Augenblicken der Heilsgeschichte ging es Jahwe immer auch darum, die Unterdrückten zu befreien. Wir können nur schwach die Tiefe seiner Identifikation mit den Armen ermessen, die sich in der Menschwerdung enthüllt.

Seine Leidenschaft für Gerechtigkeit zwingt ihn dazu, Wohlstandsgesellschaften und reiche Personen, die die Armen unterdrücken und die Bedürftigen vernachlässigen, zu richten. Gottes Volk tritt – wenn es wirklich sein Volk ist – in die Fußspuren Gottes, der ein Gott der Armen ist.«

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Emerging Church und linke Gedanken?

Schreibe gerade im Rahmen meiner Arbeit etwas zu Martin Bubers Biographie. Darin bin ich auf eine Beziehung Bubers zu Gustav Landauer gestossen. Interessant finde ich hierbei die Tatsache, dass sich ähnliche Grundannahmen auch in Gedanken zu Emerging Church finden. Meine These war es ja schon eine ganze Zeit, dass gewisse Ähnlichkeiten zu Gedanken bestehen, die man zunächst links einordnet, was ich in keinster Weise fragwürdig finde – allerdings würde mich interessieren, was Du, Leser dieses Eintrags darüber denkst.

»Landauers anarchistisches Programm knüpft an die Vorstellungen von Pierre-Joseph Proudhon an,

dessen Programm gegenseitige Hilfe, Solidarität und Kooperation, Selbstbestimmung und Zusammenschluß in freien Gemeinschaften vorsah.

Nach Landauer ist der Schwerpunkt der politischen Aktivität auf die Veränderung des Bewußtseins der Menschen zu legen und nicht allein auf den ökonomischen und politischen Kampf. Hier berühren sich seine Vorstellungen mit denen Bubers.«

»1908 gründen Erich Mühsam, Martin Buber und Gustav Landauer den „Sozialistischen Bund“, eine Vereinigung nach Prinzipien der Autonomie und ohne Zentralinstanz. Das Programm des Bundes sieht die Vorbereitung einer neuen Freiheitsordnung durch Siedlungsgründungen vor.«

[Hans-Christian Kirsch, Martin Buber: Biographie eines deutschen Juden [Freiburg: Herder, 2001], 60f.]

Dazu hatte ich hier schon etwas geschrieben.

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Alt.Worship und Partizipation

Denke in letzter Zeit sehr viel über Alt.Worship und in diesem Zusammenhang mit Partizipation nach. Dazu habe ich gerade einen interessanten Eintrag bei Ryan Bolger gelesen.

In diesem Eintrag stellt er meiner Ansicht nach Fragen, die wir, die wir Alt.Worship machen, uns immer wieder aufs neue stellen müssen:

Rather, it is about access and inclusion.

  • Who was invited and empowered to create and participate in worship?
  • Was worship from the people or from the experts? Was the door open for any to come and share in the worship planning and execution?
  • Did the worship itself invite a bodily encounter between a person and God, thus facilitating an engaged form of worship?
  • Was there a deep sense that this is the people’s worship and represents our collective offering to God? Was worship from us, the average Jane and Joe in the congregation, or was it from the priests performing rites for us, to us, but not with us?

Meiner Ansicht nach, ist Alt.Worship, wenn er diese Fragen, bzw. die dahinter stehende Grundüberzeugung nicht lebt dasselbe wie eine bekannte Konsumenten-Show-Veranstaltung, die man aber auf keinen Fall sein will.

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Wer streikt wofür und warum?

Nachdem der Streik bei uns in Baden-Württemberg und weiten Teilen Deutschlands immer noch andauert, der Müll sich stapelt und Menschen vor bestreikten Betrieben [wie Schwimmbädern] stehen, bringt tagesschau.de einen Artikel zu den Hintergründen des Streiks: Öffentlicher Dienst: Wer streikt wofür und warum?

Fand diesen Artikel hilfreich und teile ihn deswegen mit euch. Hier noch ein Zitat zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, an dem sich der Streik ja in gewisser Weise festmacht:

Der “Tarifertrag für den öffentlichen Dienst” (TVöD) gilt seit 1. Oktober 2005. Er löste den Bundesangestelltentarif (BAT) ab. Im Gegensatz zum BAT unterscheidet der TVöD nicht mehr zwischen Arbeitern und Angestellten. Die Bezahlung nach Alter und Familienstand wurde abgeschafft. Ab 2007 soll eine leistungsorientierte Bezahlung eingeführt werden. Der TVöD regelt Arbeitszeit und Sonderzahlungen (Weihnachts- und Urlaubsgeld) und enthält eine Tabelle über die verschiedenen Gehaltsgruppen. Die öffentlichen Arbeitgeber des Bundes und der Kommunen unterzeichenten den TVöD, die Länder nicht.

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Johannes und die Gnosis

Im Gespräch zu dem Artikel »Glauben an wen oder was« kamen wir auf Bubers Verständnis des Evangeliums nach Johannes zu sprechen. In den Büchern Bubers klingt immer wieder an, dass er, ähnlich mancher Theologen, Johannes als von der Gnostik beeinflusst wahrnimmt. In der Vorbereitung auf den letzten Gottesdienst habe ich mich etwas mit den Hintergründen des Buches beschäftigt, wovon ich nun schreiben möchte.

Ich gehe davon aus, dass Johannes, als er sein Buch über das Leben Jesu geschrieben hat, Menschen im Hinterkopf hatte, die mit der Gnosis in Berührung gekommen sind. Sein Wunsch war es diese Menschen mit in die Geschichte hinein zu nehmen und ihnen dadurch zu helfen Jesus zu vertrauen… aus diesem Grund hat er sich mit dem Denken der Gnosis auseinandergesetzt.

Wie wir alle wissen prägt eine Auseinandersetzung mit einem bestimmten Denken auch unser eigenes Denken. Meiner Meinung nach ist es nicht möglich sich nur aus der Distanz mit etwas zu beschäftigen, richtige Beschäftigung mit einem Thema involviert mich selbst. Lasse ich mich nicht darauf ein, bleibt die Beschäftigung oberflächlich und ich komme nicht zu einem wirklichen Verständnis dessen mit dem ich mich beschäftige. Daher würde ich eine oberflächliche Art der Beschäftigung mit einem »Kennen-vom-Hörensagen« vergleichen. Ein solches Kennen reicht meiner Meinung nach jedoch nicht aus ein Buch zu Schreiben, welches Menschen in eine Geschichte mit hinein nimmt, die von einem bestimmten Denken geprägt sind.

Diese Gedanken führen mich zu der Annahme, dass Johannes seinen Job gut gemacht hat. Er hat sich mit dem Denken der Gnosis auseinandergesetzt, es hat bis zu einem bestimmten Grad sein Denken geprägt und er hat es geschafft so zu schreiben, dass Menschen, die mit der Gnosis in Berührung kamen einen Zugang gefunden haben – und Menschen, die der Gnosis kritisch gegenüber stehen, diese Gedanken ebenfalls finden, sie jedoch als Kritik an seinem Buch verwenden. Dennoch würde ich nicht so weit gehen zu sagen, dass das Buch von Johannes ein gnostisches Buch ist, da er gerade wichtige Unterschiede zum Denken der Gnosis aufzeigt… er führt vielmehr darüber hinaus.

Die Unterschiede, die im Buch von Johannes deutlich werden, können relativ leicht erkannt werden, wenn einige grundlegende Gedanken der Gnosis dargestellt werden. Die Gnosis ist eine Denkrichtung, die verschiedene Religionen vermischte und auf dem Denken der griechischen Philosophie basierte [Teil davon war]. Die Bezeichnung Gnosis kommt von dem griechischen Wort ginosko, das erkennen bedeutet und so weist der Name bereits darauf hin, dass Erlösung hier durch Erkenntnis bzw. Wissen möglich ist. Die Erkenntnis kann auf zwei verschiedene Arten erreicht werden – entweder indem man dafür arbeitet oder durch Erleuchtung.

Das Welt- und Menschenbild der Gnosis ist von einem starken Dualismus geprägt. Es wird also strikt zwischen Geistlichem [welches als gut angesehen wird] und Materiellem [welches schlecht ist] unterschieden. Aus dieser Sicht folgt auch der Gedanke, dass die Entstehung der Welt und mit ihr aller Materie ein böser Unfall war, der von einem schlechten Gott [darin sehen sie den Gott, der im Alten Testament vorgestellt wird] verursacht wurde. Der eigentliche Gott muss demnach absolut weltfrei sein. Dieses Denken führt weiter zu einer Ablehnung des Alten Testaments und dazu, dass es unvorstellbar bleibt, dass ein Gott Mensch werden kann [wobei das für mich auch gegen die griechische Mystik steht]. Die Seele ist ihrem Denken nach der eigentliche Mensch, der in seinem Körper, einer materiellen Hülle gefangen ist und auf die Befreiung aus dieser Gefangenschaft wartet.

Gnostisches Denken findet sich bis heute sowohl in manchen christlichen wie esoterischen Kreisen. Wie gesagt sehe ich bei Johannes anklänge dieses Denkens aus dem Grund, dass er Menschen, wie wir, die mit diesem Denken in Berührung kamen in die Geschichte Jesu mit hinein nehmen wollte, sein Buch ist jedoch von der Inkarnation Gottes in Jesus Christus geprägt [sie ist die Grundlage, der rote Faden, der sich durch alles zieht], welche ja gerade von einer Bejahung der Schöpfung erzählt…

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Gottesdienst: Inkarnation mit Johannes

Gestern Abend haben wir zusammen einen Gottesdienst gefeiert, in dem wir uns mit den Gedanken von Johannes zur Menschwerdung Jesu beschäftigt haben. Als Grundlage diente uns das Vorwort, welches Johannes seinem Buch über Jesus vorangestellt hat.

Wir begannen den Abend mit wunderbarer Musik [Danke an Regine, Benson und Martin], die uns aus unseren Gedanken abholte und uns sensibel machte unseren Gott wahrzunehmen. Die Texte und die Musik war durchdrungen von einem Aufatmen darüber, dass Gott unser Vertrauen in ihn strärkt und dem Wissen darum, dass Jesus uns kennt und versteht, schließlich hat er die selben Sachen durchlebt wie wir.

In die Musik flochten wir schließlich eine Lesung des oben erwähnten Vorwortes ein, an die sich einigen Gedanken zum Hintergrund des Textes und des gesamten Buches anschlossen. Dazu gehörten Informationen zu dem Autor des Buches und zu der Personengruppe an die er gedacht haben könnte, während er schrieb.

Mit der Frage welche Auswirkungen der vorliegende Text auf unser Leben haben könnte, wenn wir Teil der Geschichte wären begannen wir an den Tischen über den Text zu reden. Er lag jedem vor und so konnte auch über fragliches und besonderes darin geredet werden. Auf diese Art und Weise predigte gestern Abend jeder Anwesende. Durch diese Art der Predigt feierten wir die Tatsache, dass ein Gespräch zu weit mehr führt als eine Aneinanderreihung dessen, was jeder von uns weis. Und so entwickelten sich lebhafte Gespräche an den Tischen…

Nach einer gewissen Zeit führte Nicolé das Abendmahl ein. Sie erinnerte uns an das Wunder, dass wir im Abendmahl [symbolhaft?] erleben könnten, wie Jesus in uns Fleisch wird. An den Tischen wurden Brote gebrochen, meditiert und Traubensaft getrunken… und wir erlebten das von dem Nicolé gesprochen hatte.

In den Gedanken zum Hintergrund des Textes wurde auch darüber gesprochen, dass in Jesus Gottes Güte und Treue sichtbar wurde und dass Jesus davon gesprochen hatte, dass er uns genauso in die Welt schickt, wie das sein Vater mit ihm gemacht hatte. Uns so beendeten wir den Gottesdienst, indem wir an den Tischen füreinander beteten.

Es schien, als hätten unsere Gespräche zu einer guten Begegnung miteinander und mit Gott geführt, da der Gottesdienst nicht wirklich beendet werden konnte. Die Gespräche nahmen weiter zu, neue Getränke wurden bestellt und erst nach und nach klang der Gottesdienst aus…

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