Bei der Familie am Karfreitag

Im Moment haben wir bei Kubik keine Gottesdienste im herkömmlichen Sinn, aus diesem Grund gibt es keine Gottesdienstbeschreibung des letzten Treffens. Wir, als Kubik-Familie treffen uns an mehreren Abenden im Café um uber Themen zu reden und tiefer vorzudringen, die viel für uns bedeuten.

In dieser Weise beschäftigten wir uns zunächst mit Prophetie, bevor wir für diese Woche mit der Auseinandersetzung über Predigt begonnen haben.

Da der Freitag, welcher immer der Startpunkt des neuen Themas ist auf den Karfreitag fiel wollten wir dieses Thema nicht aus den Augen verlieren. Aus diesem Grund näherten wir uns zunächst über ein gemeinsames Erleben der Ereignisse die dem Karfreitag zu Grunde liegen der Predigtthematik an.




vernetzt I/II

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Wie du auf dem Bild sehen kannst war der Raum mit einer Menge weißer Fäden übersät. Für jeden Anwesenden gab es zwei Fäden. Der eine Faden verband eine Karte mit einem Mikro. Der andere Faden führte direkt zu einem Ort an dem Brot und Wein bereit standen. Auf den Karten fanden sich Ausschnitte aus der Bibel, Texte zu Karfreitag, Gebete und es gab so genannte ›Freispruchkarten‹. Zunächst entstand durch die Karten und Gedanken der Anwesenden eine intensive Zeit in der wir uns mit den Ereignissen des Karfreitags auseinandersetzten. Bibeltexte wurden gelesen, Gedanken geäußert, Gebete gesprochen und Gedichte verlesen…

Manche altbekannten Dinge begegneten und manches begann ganz neu zu leben. Für jedes solche Erleben konnte eine Perle aufgenommen werden, die später mit zum Abendmahl genommen wurde. Dort trafen sich immer wieder Freunde, die sich erzählten, was für sie neu wichtig geworden war. So erlebten wir gemeinsam die Ereignisse des Karfreitags und tauchten in die Bedeutung und die Gefühle ein…

Während die Fäden auf die Verbindungen hinwiesen, die wir zueinander haben, entstand eine gemeinsame Zeit in der wir erlebten, dass jeder etwas beizutragen hatte und uns unterschiedliche Dinge auffielen. Jeder nahm an der ›Verkündigung‹ Teil… die ersten Gedanken zu Predigt wurden in uns angeregt.

Durch die familiäre Atmosphäre, die wir im Moment gemeinsam genießen, entstanden tiefe Gespräche und ein gemeinsames Erleben, was wir schweren Herzens unterbrechen mussten um uns weitere Gedanken zu Predigt zu machen. Kurze Inputs aus der Geschichte und Pädagogik, sowie persönliche Notizen kratzten auf unserer Platte um in den kommenden Tagen den Gott-Beat mehr herauszuhören.

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Ritter vs. Professor

Bei den Parlamentswahlen in Italien traten zwei sehr verschiedene Kandidaten gegeneinander an. Auf der einen Seite ist dort der amtierende Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der von seinen Anhängern »Il Cavaliere« [Der Ritter] genannt wird:

»Von Macht und Geld konnte Silvio Berlusconi nie genug bekommen. So wundert es nicht, dass der italienische Regierungschef nach fünfjähriger Amtszeit bei der Parlamentswahl am kommenden Sonntag und Montag unbedingt wieder gewählt werden will.«
[Quelle: ZDF.de - Der eitle Machtmensch]

Auf der anderen Seite tritt Romano Prodi an um neuer italienischer Ministerpräsident zu werden. Er wird »Il Professore« genannt und zeichnet sich durch eine ruhige, sachliche Art aus:

»Während Berlusconi spaltet, zeigt sich Prodi stärker als Mann des Ausgleichs. So unterstützte der gläubige Katholik still die Forderung von einem Teil der Linksparteien nach einer staatlichen Anerkennung der Homo-Ehe und nahm dafür Kritik in Kauf. “Prodi ist weder ein Mann der Mitte, noch ein Mann der Linken, sondern vielmehr ein zentrales Element, das den Zusammenschluss von Parteien mit verschiedenen Empfindlichkeiten zusammenhält”, sagt ein Abgeordneter aus seinem Lager. Der Spitzenkandidat führt ein Bündnis aus rund einem Dutzend Parteien an, dem neben Kommunisten auch Teile der katholischen Mitte angehören.«
[Quelle: ZDF.de – Der sanfte Professor]

Auch wenn das Ergebnis der Wahl noch nicht von allen akzeptiert wird, scheint ein Ergebnis gefallen zu sein. Im Moment sieht die aufbäumende Haltung Berlusconis dem Verhalten Gerhard Schröders in der Elefantenrunde am Wahlabend sehr ähnlich:

»Nach langer Zitterpartie steht das Mitte-Links-Bündnis von Romano Prodi als Sieger der Parlamentswahl in Italien fest. In beiden Kammern erreichte Prodis Bündnis die Mehrheit der Stimmen. Doch auch nach dem offiziellen Ergebnis streiten die politischen Lager weiter über Sieg und Niederlage. Der amtierende Regierungschef Silvio Berlusconi will den Wahlsieg Prodis vorerst nicht anerkennen.«
[Quelle: ZDF.de – Prodi gewinnt Wahlkrimi in Italien]

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Vernetzt ausbilden

Seit einer Woche arbeite ich nun an meiner Master-Thesis, in der ich Grundlagen für ein Ausbildungskonzept für Theologie in unserer Zeit darstellen werde. Aus diesem Grund wird es hier evtl. etwas ruhiger werden [ohne dass ich das verspreche], andererseits wird es immer wieder auch Einträge zu Dingen geben, die mich in dieser Auseinandersetzung beschäftigen…

Inspiriert durch die Gedanken von Frederik Vester überlege ich im Moment wie eine theologische Ausbildung aussehen könnte, die bewusst vernetzt ausbildet. In der Weise wie Kinder zu Beginn das Leben in seiner Ganzheit erlernen, und dadurch vernetzt denken, soll auch eine theologische Ausbildung systemisches Denken fördern. Die Aufsplitterung in die vielen unterschiedlichen Fachbereiche hindert ein vernetztes Denken und bildet ›Fachidioten‹ aus, die zwar in ihrem Bereich die sehr gut sind, Beziehung zwischen Systemteilen außerhalb des Fachbereichs jedoch nicht so gut einordnen/wahrnehmen können.

Da wir es im Zusammensein von Menschen und somit auch in Gemeinden mit komplexen Systemen zu tun haben, erfordert eine Ausbildung zu Aufgaben darin eine gelingende Interaktion mit diesem System.

Hier nun eine Beschreibung von Vester zu den Charakteristika eines komplexen Systems:

»Wie jeder Organismus besteht ein komplexes System aus mehreren verschiedenen Teilen (Organen), die in einer bestimmten dynamischen Ordnung zueinander stehen, zu einem Wirkungsgefüge vernetzt sind. In dieses kann man nicht eingreifen, ohne dass sich die Beziehung aller Teile zueinander und damit der Gesamtcharakter des Systems ändern würde. Reale Systeme sind darüber hinaus auch immer offen und erhalten sich durch ständigen Austausch mit der Umwelt.«
[Frederic Vester, Die Kunst vernetzt zu denken, 25]

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Ist Genfood sicher?

An einem netten Abend vor dem TV [manche würden sagen, dass man vor einer Flimmerkiste keinen netten Abend verbringen kann...] sah ich eine Reportage über gentechnisch veränderte Lebensmittel. Dabei hat mich besonders eine Aussage eines leitenden Menschen einer Milchfirma angesprochen. Auf die Frage, welche Auswirkungen genverändertes Futter für Kühe auf die Menschen haben würde, sagte er mit fester Überzeugung, dass es keinerlei Auswirkungen haben wird. Absolut formulierte Aussagen machen mich immer stutzig – so schein ich zu funktionieren – aber in diesem Fall ist eine absolute Aussage schon etwas fragwürdig [klein gedruckt würde ich wohl lächerlich schreiben]. In der selben Reportage wurde nämlich noch dargestellt, dass Ergebnisse aus einer Langzeitstudie zu diesem Thema frühestens 2007 vorliegen würden – vielleicht kann auch erst viel später gesagt werden, was wirklich dabei passiert.

Betrachtet man genveränderte Pflanzen aus einer systemischen Sicht, kann man zu Aussagen wie Frederic Vester kommen:

»Denn ein verändertes Erbgut löst – sobald einmal in die Natur entlassen – über Reproduktionsprozesse oder andere sich multiplizierende Vorgänge über die erste Generation hinaus eine selbstständige Weitergabe und Perpetuierung aus und kann dadurch nicht mehr in den Griff zu bekommende Kettenreaktionen oder Aufschaukelungsvorgänge nach sich ziehen. Eine Freisetzung gentechnisch manipulierter Pflanzen, die nie mehr rückgängig zu machen ist, mag daher in Anbetracht der unübersehbaren Langzeitrisiken Probleme schaffen, die vielleicht erst kommende Generationen auszubaden haben.«
[Frederik Vester, Die Kunst vernetzt zu denken: Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität, 5. Auflage [München: dtv, 2005], 147.]

In dieser Weise warnt Vester auch vor einem allzu selbstverständlichen Umgang mit genveränderter Nahrung für Nutztiere, da eine Übertragung der Antibiotika-Resistenz des Gen-Mais auf Tier und Mensch bereits vom Pasteur-Institut in Paris nachgewiesen wurde. Stoffwechselstörungen, Veränderungen in der Darmflora und Unverträglichkeiten in der Verdauung seien ebenso zu erwarten wie mögliche Langzeitschäden, die tiefer gehen könnten. [Vgl. A.a.O., 149]

Vielleicht würde es helfen über die Aussaat von genveränderten Pflanzen [wie ›Angie-Tomaten‹ oder ›Horst-Mais‹] nochmals nachzudenken und auf den Konsum von Milch aus bestimmten Molkereien zu verzichten.

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Gesetz und Evangelium

Durch die Vorbereitung des letzten Gottesdienstes kam ich wieder auf die ganze Frage nach dem Gesetz. In evangelischen Kreisen wird schnell betont, dass das Gesetz für uns heute nicht mehr gilt, da Jesus es ›erfüllt‹ hat – ›erfüllen‹ wird in diesem Zusammenhang dann schnell so verstanden, als würde hier ›abgeschafft‹ stehen. Dieser Gegensatz resultiert aus einer ›entweder/oder–Haltung‹ nach der entweder das Gesetz oder die Gnade für mich gelten kann – beides zusammen wäre demnach unmöglich. Auch wenn es in Diskussion zu diesem Thema schnell so aussieht, als  würde ich eine gesetzlich-unbiblische Position vertreten, scheint mir etwas an meinen Gedanken dran zu sein:

»Ich  versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen. Das ganze Gesetz muss erfüllt werden.«
[Matthäus 5,18]

Um mich ein bisschen tiefer damit auseinander zu setzen lese ich gerade den Abschnitt aus der Bergpredigt und begleitend The Divine Conspiracy von Dallas Willard. Sehr cooles Buch, soweit ich das nach einem Kapitel sagen kann. Auf jeden Fall ist mir sympathisch, dass er es schafft ›sowohl als auch‹ zu denken und dadurch die ganze Frage nach Gesetz und Evangelium gut anzugehen.

Wie wir bereits an der eben zitierten Aussage Jesus gesehen haben, kann er nicht so verstanden werden, als hätte er das Gesetz abgeschafft. Auch für die Menschen, die jetzt sagen, dass es ja um das Gesetz in uns geht und nicht um das Gesetz welches in den 5 Büchern von Mose beschrieben wird, möchte ich sagen, dass das in unsere Herzen geschrieben Gesetz genau dem Inhalt des Gesetzes bei Mose entspricht – wäre das nicht der Fall würde ja nur unser Gewissen [je nach Prägung und Umfeld] entscheiden, was Gottes Wille ist, und wie er zu leben ist. Ich weiß, dass ich mit dieser Aussage so wirke, als hätte der Heilige Geist keinen Einfluss darauf, sehe das jedoch nicht so. Für mich ist es gerade der Heilige Geist, der uns an die Sachen erinnert… aber wo etwas nicht mehr gelten soll, wieso sollten wir daran erinnert werden?

Willard bereitet seine Vorstellung dessen, wie bei Jesus der von [evangelischen] Christen aufgebaute Widerspruch zusammen kommt, in der Weise vor, dass er zunächst davon redet, dass die Erfüllung als Selbstzweck bzw. als Einziges sehr wahrscheinlich nicht zur Erfüllung führt. Im Falle der Pharisäer und Schriftgelehrten hatte es zu jener Zeit wohl dazu geführt, dass sie sich nur noch um die Erfüllung im Sinne von Handlungen konzentriert hatten. Diese Konzentration führte dann zu einer Art Zaun, der die Menschen in ihren Handlungen davor schützen sollte eines der Gesetze [und somit das ganze Gesetz zu übertreten]. Willard weist darauf hin, dass es bei der Erfüllung des Gesetzes um etwas mehr geht als um die Handlungen. Seiner Ansicht nach spricht Jesus davon eine Person zu werden aus deren Innerem die Handlungen automatisch fließen…

Um dies zu verdeutlichen führt er ein Bild Jesu an: Jesus hatte davon gesprochen, dass manche nur auf die äußeren Sachen, wie Handlungen, achten und sich so verhalten wie jemand der Geschirr abwäscht und davon ausgeht, dass von der äußerlichen Reinigung das ganze Geschirr sauber wird. Musste dabei sofort an einen Topf denken, in dem man Tomatensoße gekocht hat – wenn ich den nur von außen abwasche ist er innen noch lange nicht sauber [kurze Pause: stell dir eben mal ein schönes weißes Abtrocknetuch vor, nachdem es den äußerlich gereinigten Topf innen abgetrocknet hat...]. Mache ich mich jedoch daran erst mal innen den Topf sauber zu machen – genügt ein kurzes über das Äußere fahren und der Topf ist sauber. [Vgl. Mt 23,25-26]

»Actions do not emerge from nothing. They faithfully reveal what is in the heart, and we can know what is in the heart that they depend upon. Indeed, everyone does know. That is a part of what it is to be a mentally competent human being. The heart is not a mystery at the level of ordinary human interactions. We discern one another quite well.« [Dallas Willard, 144]

Insofern sieht er in den Aussagen Jesu zum Gesetz nicht ein Widerspruch zum Gesetz selbst, sondern ähnlich wie wir das ausgedrückt haben ein bewusstes hören auf den Gott-Beat. Die Erfüllung des Gesetzes geschieht demnach nicht durch ein ›tun des Richtigen‹ allein, sondern spielt zusammen mit etwas ›Gutem‹ das in uns lebt und der Tatsache, dass wir den Willen Gottes ausleben.

[dazu könnte man noch so viel mehr schreiben, dieser Eintrag ist jedoch schon lange genug... weswegen ich jetzt mal an dieser Stelle aufhöre]

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Der Sämann

Eben sehe ich, dass still und heimlich der alte DoSi begonnen hat sein Blog zu füllen. Werden dicke Dinger kommen von dem Sämann. Was er über sein Blog sagt folgt nun:

Saatgut: Gedanken teilen, die wohl klein sind wie ein Senfkorn, aber im gemeinsamen Bedenken begossen werden, aufwachsen dürfen, vielleicht beschnitten werden und neu-gedacht, so daß am Ende neues Leben steht.

Leben-mit-Gott: Anders kann ich mir mein Leben nicht vorstellen. Warum aber mit Bindestrich? Die Anregung verdanke ich Richard Foster, der vom With-God-Life spricht. Jesus ist der Immanuel, der Gott-mit-uns, der uns beständig nahe ist. Und darum will ich jeden Augenblick vor ihm, von ihm, durch ihn, mit ihm und für ihn leben. Nicht zwischen Weltlichem und Geistlichem unterscheiden, sondern jeden Aspekt meines Lebens von der Beziehung zu Gott durchdrungen sein lassen. In einer ganzheitlichen Spiritualität das Leben-mit-Gott entwickeln. Orthodoxe Theologen sprechen vom eng umschlungenen, perichoretischen Tanz der Trinität. Gott ist in sich liebevolle Gemeinschaft, die er mit mir teilen möchte.

Fülle: Gott ist der Schöpfer des Lebens. Und Leben gibt es nur in Fülle. Die Fülle der Schöpfung. Die Fülle der Kulturen. Die Fülle der Konfessionen. Die Fülle der Ausdrucksmöglichkeiten. “Der Wind weht, wo er will” sagt Jesus. “Christ Plays In Ten Thousand Places” sagt Eugene Peterson. Dem möchte ich nachspüren. Über sämtliche Tellerrände hinausschauen und zu neuen Horizonten weiterpilgern.

“Gott versteckt sich nur, damit wir ihn finden können” sagt Tommy Tenney. Na dann mal los…

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Gottesdienst: In the Mix

Letzten Freitag hatten wir einen Gottesdienst, den ich hier einfach mal »in the Mix« nennen möchte. Inspiriert wurden wir dadurch von dem Bild des Remixes, das Steve Taylor für den Prozess verwendet, indem das ›Evangelium‹ mit unserer Kultur vermischt wird.

Wir kamen zu dem Punkt, dass es für den Prozess in dem wir gerade stehen wichtig ist zunächst anzuerkennen, dass alles was wir mit ›Glaube‹ verbinden nie in Reinform Gott-Beat ist, sondern immer schon ein Mix aus Gott-Beat und Kultur. Wenn wir diesen Mix hinterfragen, dann geht es uns nicht darum Gott zu hinterfragen, sondern in dem Mix auf den Gott-Beat zu achten…

Um etwas mehr zu verstehen, wie ein Mix entsteht und was es damit auf sich hat, erklärte uns DJ LIS10 zunächst an den Plattenspielern, wie aus zwei Platten ein neuer Mix wird.

Danach nahmen Mark und DJ LIS10 uns mit etwas Poetry [ist online!] auf Mix serviert in die Geschichte Gottes mit den Menschen hinein. [ein Genuss!]




Kubik Gottesdienst Remix

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Anhand von Matthäus 5,21ff sprach ich im Anschluss darüber, dass Jesus in dem Mix, in dem er lebte den Gott-Beat heraushören konnte und den Menschen in seiner Umgebung dabei half eben dies auch zu tun.

Wir setzten uns dann mit unserem Mix auseinander. Jeder von uns ist in gewisser Weise geprägt und wie ein Mix, der in eine Platte gepresst wurde, haben wir Assoziationen zu bestimmten Themen, die ein Mix aus Kultur und Gott-Beat sind. Dazu bekam jeder eine Platte und konnte mit einer Nadel und seinem [Ton-]Arm seinen Mix wahrnehmen.

In den Tracks Anbetung, Prophetie, Heilung und Predigt wurde besonders auf die Assoziationen geachtet, die in uns schlummern. Wer wollte konnte seine Assoziation dem Mikrofon anvertrauen und miterleben wie Dank netter Menschen an Reglern die Stimme in den Mix Eingang fand.

Um in unserem Prozess, den Gott-Beat zu suchen, einen Schritt weiter zu gehen, gab es zum Abschluss die Möglichkeit die eigene Schallplatte, mit der eigenen Pressung, als Gebet an eine Opfertafel zu nageln.

Wir als Kubik haben uns schon von Anfang an auf die Fahnen geschrieben, dass wir nach einem Mix des Gott-Beats mit unserer Kultur suchen, der »tanzbar« ist – aus diesem Grund bewegen wir uns gerade auf den Gott-Beat zu um uns dessen wieder bewusster zu werden und so die Basis für den Mix wieder präsenter zu haben.

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Basis B

Eben las ich die Nachricht, dass die Deutsche Bibelgesellschaft an einer neuen Bibelübersetzung arbeitet. Sie ist vor allem für Menschen gedacht, für die das Internet und die Medien an sich zum normalen Bestandteil des Tages gehören.

Der Übersetzungsarbeit liegen drei Prinzipien zu Grunde:

  • sie soll wortgetreu,
  • für alle verständlich und
  • interakiv erlebbar sein.

Unterstützt werden diese Prinzipien durch klare Formulierungen [die mit Jugendlichen durchgesprochen werden], kurzen Sätzen und Hinweisen zu Hintergründen. Ein kurzes Beispiel dazu findet sich ebenfalls in der oben erwähnten Nachricht:

So ist es eingetroffen:
Johannes der Täufer trat in der Wüste auf
und verkündete den Menschen:
Lasst euch taufen!
Ändert euer Leben!
Gott will euch eure Schuld vergeben!

Johannes 1,4

Was ich eben so aus diesem Projekt gesehen habe, gefällt mir sehr gut. Der erste Teil, das Evangelium nach Markus, ist bereits erhältlich – die gesamte Bibel soll innerhalb der nächsten fünf Jahren als Buch, interaktive CD-Rom und in einem Internetportal erscheinen. Mehr dazu auf der Basis B Seite.

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