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	<title>Kommentare zu: Kirche und &#214;kumene</title>
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	<description>»Propaganda endet dort, wo der Dialog beginnt.«</description>
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		<title>Von: Hasos Tafel &#187; Responsa ad Quaestiones</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-910</link>
		<dc:creator>Hasos Tafel &#187; Responsa ad Quaestiones</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 10:14:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eine Darstellung der Hintergründe der Erklärung und eine Bewertung ihres Inhalts kann man bei [depone] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine Darstellung der Hintergründe der Erklärung und eine Bewertung ihres Inhalts kann man bei [depone] [...]</p>
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		<title>Von: markus</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-909</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2007 10:50:46 +0000</pubDate>
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		<description>finde deine zusammenfassung sehr cool! ich finde dieses dokument aus dem vatikan schon deswegen gut, da es herausfordert über die wirklichkeit von &quot;kirche&quot; nachzudenken. theologisch gesehen ist das eigentlich sehr präzise. schade ist tasächlich, dass die aufgelöste gleichsetzung von leib jesu = kath. kirche, die ja vom 2. vat. Konzil ausging nicht stärker herausgestellt wurde.

allerdings macht es das für uns protestanten nicht einfacher. die situation,  dass die katholische kirche nach dem verständniss vieler evangel. christen nicht zu 100% und ausschließlich gottes wirklichkeit von kirche abbildet, hilft nicht über das dilemma hinweg, das wir evangel. sehr oft eine völlig unzureichende theologie und einen noch mangelhaftere praxis vorzuweisen haben.
ich habe das gefühl, wir verweisen auf den splitter im katholischem auge und sehen unser eigenes balkengebilde nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>finde deine zusammenfassung sehr cool! ich finde dieses dokument aus dem vatikan schon deswegen gut, da es herausfordert über die wirklichkeit von &#8220;kirche&#8221; nachzudenken. theologisch gesehen ist das eigentlich sehr präzise. schade ist tasächlich, dass die aufgelöste gleichsetzung von leib jesu = kath. kirche, die ja vom 2. vat. Konzil ausging nicht stärker herausgestellt wurde.</p>
<p>allerdings macht es das für uns protestanten nicht einfacher. die situation,  dass die katholische kirche nach dem verständniss vieler evangel. christen nicht zu 100% und ausschließlich gottes wirklichkeit von kirche abbildet, hilft nicht über das dilemma hinweg, das wir evangel. sehr oft eine völlig unzureichende theologie und einen noch mangelhaftere praxis vorzuweisen haben.<br />
ich habe das gefühl, wir verweisen auf den splitter im katholischem auge und sehen unser eigenes balkengebilde nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-908</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 13:56:48 +0000</pubDate>
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		<description>@beisasse
&gt;welche von den urkirchen jetzt

Ist eigentlich egal, weil sie alle Teilkirchen der einen Kirche Christi waren. Die alte Kirche war bestimmt nicht katholisch im Sinne der heutigen Konfession (da sind die Orthodoxen womöglich noch näher am Wesen der Urkirche als die RKK) doch wie neben der Überlieferung auch einige frühchristliche Texte zeigen, waren die Regeln für das was wahre Kirche ist waren immer gleich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@beisasse<br />
&gt;welche von den urkirchen jetzt</p>
<p>Ist eigentlich egal, weil sie alle Teilkirchen der einen Kirche Christi waren. Die alte Kirche war bestimmt nicht katholisch im Sinne der heutigen Konfession (da sind die Orthodoxen womöglich noch näher am Wesen der Urkirche als die RKK) doch wie neben der Überlieferung auch einige frühchristliche Texte zeigen, waren die Regeln für das was wahre Kirche ist waren immer gleich.</p>
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		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-907</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 13:37:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Frank: In der Frage gibt es glaube ich tatsächlich Diskussionsbedarf und das wäre dann ja Inhalt des Dialogs, nicht aber Zugangsvoraussetzung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frank: In der Frage gibt es glaube ich tatsächlich Diskussionsbedarf und das wäre dann ja Inhalt des Dialogs, nicht aber Zugangsvoraussetzung.</p>
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		<title>Von: beisasse</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-906</link>
		<dc:creator>beisasse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 10:53:06 +0000</pubDate>
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		<description>welche von den urkirchen jetzt, frank? die antiochenische? die jerusalemer? (ja, die wohl nicht, denke ich.) die alexandrinische? im gegensatz zu diesen alten kirchen ist die römische recht jung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>welche von den urkirchen jetzt, frank? die antiochenische? die jerusalemer? (ja, die wohl nicht, denke ich.) die alexandrinische? im gegensatz zu diesen alten kirchen ist die römische recht jung.</p>
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		<title>Von: Wegbegleiter</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-905</link>
		<dc:creator>Wegbegleiter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 07:02:36 +0000</pubDate>
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		<description>Merci vielmals für die kenntnisreiche Zusammenfassung und Kommentierung der aktuellen Verlautbarungen der RKK.
In der heutigen Printausgabe der F.A.Z. schreibt Jürgen Kaube pointiert zu der aktuellen (und doch so alten) Diskussion. Ein paar Gedanken von und zu diesem Artikel in meinem Blog...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Merci vielmals für die kenntnisreiche Zusammenfassung und Kommentierung der aktuellen Verlautbarungen der RKK.<br />
In der heutigen Printausgabe der F.A.Z. schreibt Jürgen Kaube pointiert zu der aktuellen (und doch so alten) Diskussion. Ein paar Gedanken von und zu diesem Artikel in meinem Blog&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-904</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 06:33:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Simon
&gt;Und in dieser Hinsicht wird hier aus meiner Sicht von katholischer Seite das Tischtuch zerschnitten

Könnte man so sehen, allerdings wendet die RKK für ihre Definition von Kirche die Richtlinien an, die seit der Urkirche gelten. Diese Richtlinien können und vor allem wollen die Protestanten nicht erfüllen. Warum sollte man also den seit Urzeiten gültigen Maßstab ändern, nur damit die Protestanten sich auch Kirche nennen können?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Simon<br />
&gt;Und in dieser Hinsicht wird hier aus meiner Sicht von katholischer Seite das Tischtuch zerschnitten</p>
<p>Könnte man so sehen, allerdings wendet die RKK für ihre Definition von Kirche die Richtlinien an, die seit der Urkirche gelten. Diese Richtlinien können und vor allem wollen die Protestanten nicht erfüllen. Warum sollte man also den seit Urzeiten gültigen Maßstab ändern, nur damit die Protestanten sich auch Kirche nennen können?</p>
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	<item>
		<title>Von: haso</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-903</link>
		<dc:creator>haso</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 04:41:08 +0000</pubDate>
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		<description>auf deine letzte frage will ich nicht &quot;objektiv&quot; antworten (ob institutionelle ökumene überhaupt sinnvoll ist), sondern &quot;subjektiv&quot; (wofür ich mich engagiere).

ich würde bewegungen wie die von dir genannte favorisieren, die bei gemeinschaften oder menschen - also &quot;unten&quot; - ansetzen. was mir dabei genau so wichtig ist: bewegungen wie &quot;miteinander, wie sonst&quot; sind ausdrucksformen einer &lt;em&gt;missionalen&lt;/em&gt; ökumene. (mit diesem begriff haben wir ja uns gerade bei &lt;a href=&quot;http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=427&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dosi&lt;/a&gt; beschäftigt.)

nach johannes 17,23 (&quot;damit sie vollkommen eins seien und die welt erkenne, dass du mich gesandt hast&quot;) ist die einheit der christen weltzugewandt gemeint. gelebte ökumene soll dahin führen, dass die missio dei in der gesellschaft nicht anonym bleibt, sondern den namen jesus bekommt. insofern ruht auf &quot;missionaler ökumene&quot; meines erachtens die größere verheißung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>auf deine letzte frage will ich nicht &#8220;objektiv&#8221; antworten (ob institutionelle ökumene überhaupt sinnvoll ist), sondern &#8220;subjektiv&#8221; (wofür ich mich engagiere).</p>
<p>ich würde bewegungen wie die von dir genannte favorisieren, die bei gemeinschaften oder menschen &#8211; also &#8220;unten&#8221; &#8211; ansetzen. was mir dabei genau so wichtig ist: bewegungen wie &#8220;miteinander, wie sonst&#8221; sind ausdrucksformen einer <em>missionalen</em> ökumene. (mit diesem begriff haben wir ja uns gerade bei <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=427" rel="nofollow">dosi</a> beschäftigt.)</p>
<p>nach johannes 17,23 (&#8220;damit sie vollkommen eins seien und die welt erkenne, dass du mich gesandt hast&#8221;) ist die einheit der christen weltzugewandt gemeint. gelebte ökumene soll dahin führen, dass die missio dei in der gesellschaft nicht anonym bleibt, sondern den namen jesus bekommt. insofern ruht auf &#8220;missionaler ökumene&#8221; meines erachtens die größere verheißung.</p>
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	<item>
		<title>Von: DoSi</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-902</link>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 22:36:02 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, die Jungs können halt auch nicht aus ihrer Haut raus. Da ist es mir lieber, wenn sie deutlich sagen, was Sache ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, die Jungs können halt auch nicht aus ihrer Haut raus. Da ist es mir lieber, wenn sie deutlich sagen, was Sache ist&#8230;</p>
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		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://danielehniss.de/2007/07/12/kirche-und-oekumene/#comment-901</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 22:21:53 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Beitrag, Daniel. Ich habe nicht genau in Erinnerung, wie sich Berger eine auf beiden Seiten profilierte Ökumene vorstellt, obwohl ich das Buch vor einem Jahr gelesen habe.

Ich würde allerdings sagen, dass es in jedem Fall gut ist, wenn alle beteiligten Partner eines Gesprächs ein möglichst genaues Bild über die eigene Identität haben. Eine Wischiwaschi-Ökumene nach dem Motto &quot;wir sind doch alle gleich&quot; oder noch besser interreligiös &quot;wir haben doch alle denselben Gott&quot; ist nicht nur unwahr, sondern nimmt auch den Gesprächspartner in seinen Überzeugungen gerade nicht ernst. Weil der andere anders ist, darum treten wir ja erst in einen Dialog.

Für das ökumenische Gespräch finde ich nun aber folgende Fragestellung wichtig: In Anbetracht der Tatsache, dass wir unterschiedlich sind, was muss passieren, damit wir Kirchengemeinschaft haben können? Das ist die eigentlich entscheidende Frage in Hinblick auf gegenseitige Anerkennung und auch das Feiern des gemeinsamen Abendmahls. Und in dieser Hinsicht wird hier aus meiner Sicht von katholischer Seite das Tischtuch zerschnitten, wenn von vorneherein gesagt wird, dass der Gesprächspartner nicht als Kirche anerkannt wird. Damit ist das negative Ergebnis eines Dialoges vorweggenommen, der gar nicht stattgefunden hat. Und das geht dann über eine positiv verstandene Profilierung gegenüber dem Protestantismus, den ich für angebracht halten würde, hinaus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Beitrag, Daniel. Ich habe nicht genau in Erinnerung, wie sich Berger eine auf beiden Seiten profilierte Ökumene vorstellt, obwohl ich das Buch vor einem Jahr gelesen habe.</p>
<p>Ich würde allerdings sagen, dass es in jedem Fall gut ist, wenn alle beteiligten Partner eines Gesprächs ein möglichst genaues Bild über die eigene Identität haben. Eine Wischiwaschi-Ökumene nach dem Motto &#8220;wir sind doch alle gleich&#8221; oder noch besser interreligiös &#8220;wir haben doch alle denselben Gott&#8221; ist nicht nur unwahr, sondern nimmt auch den Gesprächspartner in seinen Überzeugungen gerade nicht ernst. Weil der andere anders ist, darum treten wir ja erst in einen Dialog.</p>
<p>Für das ökumenische Gespräch finde ich nun aber folgende Fragestellung wichtig: In Anbetracht der Tatsache, dass wir unterschiedlich sind, was muss passieren, damit wir Kirchengemeinschaft haben können? Das ist die eigentlich entscheidende Frage in Hinblick auf gegenseitige Anerkennung und auch das Feiern des gemeinsamen Abendmahls. Und in dieser Hinsicht wird hier aus meiner Sicht von katholischer Seite das Tischtuch zerschnitten, wenn von vorneherein gesagt wird, dass der Gesprächspartner nicht als Kirche anerkannt wird. Damit ist das negative Ergebnis eines Dialoges vorweggenommen, der gar nicht stattgefunden hat. Und das geht dann über eine positiv verstandene Profilierung gegenüber dem Protestantismus, den ich für angebracht halten würde, hinaus.</p>
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