Auf dem slanted-Blog hab ich eine Interessante Stickeraktion gefunden: Dear Earth Sticker. Es geht darum an die Fahrertüre eines Autos einen Kleber mit einer Weltkugel zu kleben [Stichwort: versiegeln]. Die Hoffnung ist, dass der Fahrer bevor er startet kurz nachdenkt. Kann mir vorstellen dass nicht jeder Autobesitzer über einen solchen Kleber glücklich ist.
Yoga und Christentum
Unsere Freunde in Amerika haben gerade eine kleine Diskussion am Laufen in wiefern sich Yoga mit dem Christentum verträgt. Ein Auslöser dafür war sicher ein Interview mit Doug Pagitt auf CNN [Hier auf YouTube zu sehen]. Da Doug gerne sein kleines Aufnahmegerät bei sich trägt gibt es auch ein Podcast rund um das Interview. Bob Brown schreibt auf seinem Blog etwas zu seiner Sicht der Dinge [hier]. Vor einiger Zeit habe ich etwas zu Bodyprayer geschrieben [dort gibt es auch einen Link zu einem Bodyprayer-Podcast].
Bushifikation
Manches was derzeit aus Berlin zu hören ist legt bei mir die Vermutung nahe, dass eine ›Bushifikation‹ unserer Politik im Gange ist. Es wird mit Angst propagiert und begründet, sowohl die „Online-Durchsuchung“ als auch der „Abschuss“. Wir scheinen im Krieg zu leben und da ist jedes Mittel recht. Bush zieht bald aus dem Oval Office aus, und ich hoffe auch unsere Politiker erholen sich von diesem Virus.
Hessenmob
ZeitGeist

Alles begann damit, dass Toby Faix mich fragte ob ich einen Artikel für ein Buch schreiben wolle an dem er gerade arbeite, ich sagte zu. Aus einem Artikel für das Buchprojekt eines anderen wurde schnell das Gefühl etwas mit dem Projekt zu tun zu haben. So schrieb ich mein Kapitel mit dem Titel »Gottes Idee leben« und dachte mich nebenbei immer mehr in das Projekt ein. Ein gemeinsamer Artikel mit Toby folgte und das Lesen mancher weiterer Artikel.
Als die Idee eines Blogs für das Buch aufkam, bot ich an ein einfaches Blog aufzusetzen, so dass das Gespräch über das Buch und die interessanten Artikel und Themen auch im Internet stattfinden kann. Denis, der auch das Buch gestaltet hat, übernahm die Gestaltung des Blogs und ich setzte es um. Heute ist nun also der Tag an dem das Blog online geht, und ich bin gespannt wie die Gespräche sich dort entwickeln werden. Und ich bin gespannt aus erster Hand mitzuerleben wie die Verbindung Buch und Blog sich entwickeln. Das Buch erscheint Ende September und natürlich bin ich auch mehr als gespannt es dann in der Hand zu halten.
Nun noch zwei Links:
Das Blog ab heute aktuell.
Das Buch, vorbestellen und Ende September in der Hand halten.
Nachhaltigkeit
Ich werde die Tage sicher noch etwas mehr zu diesem Thema schreiben (vor allem im Bezug auf Windeln – von daher können manche schon gespannt warten). Heute möchte ich nur kurz auf die Verkettung zweier günstiger Umstände hinweisen.
Als ich heute Vormittag mit Josia im Wohnzimmer spielte brachte er mir ohne Aufforderung das ›Jesus Unplugged‹ Buch von Rob Bell das auf einer Seite aufgeschlagen war, dort sprang mir folgende Aussage ins Auge:
»Solange Müll und Resourcenverschwendung noch nicht als geistliche Fragen gelten, haben wir noch nicht wirklich kapiert, was es heißt, Mensch zu sein.« [Seite 148]
Im Zusammenhang des Satzes legt Rob Bell die Verbindung von Schöpfung und Auftrag an uns Menschen mit unserer Verpflichtung verantwortlich mit der Schöpfung umzugehen dar. Diese Verbindung drückt er dann eben auch so herausfordernd aus. Bisher habe ich auf fast jeden Eintrag zum Thema Umweltschutz kritische Kommentare bekommen, und so kann es nun auch wieder sein – handelt es sich bei diesem Zitat auch um eine gewisse Provokation. Ich frage mich allerdings weshalb meist Menschen ein Problem mit Umweltschutz haben die sich selbst als Christen bezeichnen, da aus meiner Sicht die Verbindung mehr als offensichtlich ist.
Der Zweite Umstand war ein Blogeintrag von Daggi in dem sie auf ein Quiz zu deinem persönlichen ökologischen Fußabdruck aufmerksam gemacht hat. Das Quiz gefällt mir sehr gut und daher empfehle ich es auch weiter: hier lang. Bisher habe ich dort auch noch keine Banner – ähnlich der Blog- oder Kaffee(un)abhängigkeiten – gefunden, was wahrscheinlich auch besser so ist, da wohl kaum jemand sich mit seinem Ergebnis brüsten kann, sondern es vielmehr als Anregung verstehen darf ›nachhaltiger‹ zu leben.
In diesem Sinne noch einen schönen sonnigen Sonntag wünscht der entspannte Depone.
Zusammen ist man weniger allein
Getreu dieses Satzes macht [depone] diese Woche etwas langsamer, hat sich frei genommen und dadurch viel Zeit mit seiner Familie gewonnen. Wir haben eine ganze Menge gemeinsam erlebt und Dank Tabea und Benjamin waren die Elteren gestern Abend im Kino während die Jüngeren friedlich in ihren Bettchen schliefen. Die Wahl des Filmes wurde bereits im Titel verraten – ein sehr angenehmer Film, der uns eine Menge Spass bereitet hat – Empfehlung für einen gemütlichen Abend.
PorNO!
Über einen Zeit-Artikel wurde ich heute morgen auf eine Anti-Porno-Kampagne von EMMA aufmerksam. Wenn du den beiden Links im vorigen Satz folgst kommst du zu interessanten Artikeln, die es sich meiner Meinung nach zu lesen lohnen.
Zu meinen Schülerzeiten, als ich “der Feminist” meines Jahrgangs war, las ich auch des öfteren EMMA, von daher interessierte mich was dort gerade so geschrieben wurde. Da ich mich zur Zeit auch mit dem Phänomen MySpace beschäftige, nahm ich mir zunächst den Artikel zu MySpace von Meredith Haaf vor. Sehr interessant das zu lesen – auch mal aus Sicht einer erwachsenen (nehme ich an) Frau. Finde das Thema ›Mädchen und junge Frauen bei MySpace‹ sehr interessant. Habe mir dazu auch schon Gedanken gemacht – mal angenommen es gibt noch etwas wie MySpace wenn Salome älter ist…
Ein paar Gedanken aus dem Artikel, und dann interessiert mich deine Meinung:
»Die Tatsache, dass sich Millionen von Mädchen selbst zu Objekten machen. Sie sind ihre eigenen Erotik-Magazinredakteure, konkurrieren mit ihren selbst geschossenen Fotos um die beste Bewertung als Wichsvorlage. Seit wann ist das denn eigentlich ein erstrebenswerter Status?
Bevor jetzt die Klemmi-Alarmsirenen losheulen: Begehrt sein zu wollen ist kein Stück verwerflich. Der Unterschied ist aber, ob man sich damit zufrieden gibt, als „nice piece of ass“ – hübsches Stück Hintern – in der Onlinewelt begehrt zu sein. Es ist ein super Gefühl, mit dem eigenen Aussehen glücklich zu sein. Aber es ist ein Zeichen von ganz großer Beschränktheit, sich nur über seinen Körper zu definieren. Es passiert Frauen zur genüge, dass sie über ihre weiblichen Geschlechtsmerkmale definiert werden. Schlimm genug, wenn das von außen kommt.
Aber die Mädchen, die ihre Haut und Körperteile so unreflektiert und massenhaft zur Schau stellen, denken darüber scheinbar nicht einmal nach. Anstatt die unendlich tollen Internetmöglichkeiten für irgendwas Interessantes zu nutzen, forcieren sie mit ihren Selbstdarstellungen den ewigen, langweiligen Mechanismus: Du bist deine Brüste.«
Web2.0 nutzen
Eben über UPLOAD auf die Onlinestudie von ARD und ZDF aufmerksam geworden. Dort gibt es auch interessante Zahlen zu Nutzern von Web2.0 Angeboten. Interessant ist das, gerade weil manchmal die Mitmach-Mentalität gerühmt wird…