Ausnahme?

Christoph Böhr plädiert auf Zeit-Online gegen eine Verschiebung der Stichtagsregelung im Embryonenschutzgesetz. An seiner Argumentation finde ich vor allem die Frage nach „unabhängigem Leben“ interessant die er am Anfang explizit darstellt, die sich jedoch weiter durchzieht. Des Weiteren spricht er davon, dass es sich bei der Verschiebung der Stichtagsregelung nicht um eine einmalige Ausnahme handelt sondern dass diese Entscheidung eine ganze Reihe von weiteren Entscheidungen hinsichtlich der Menschenwürde, dem Beginn und Ende des menschlichen Lebens, mit sich bringen wird.

Wie denkst du darüber?

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123-Buchstöckchen

Cedric hat mit einem netten Stöckchen nach mir geworfen und nachdem ich mich gebückt habe um es aufzuheben, werde ich nun ein Buch zur Hand nehmen, es auf Seite 123 aufschlagen und sehen was dort im fünften Satz steht…

»Der Kreuzestod wird schließlich als das Ereignis verstanden, in dem Hegels wichtigste Kategorie sozusagen ihren „Sitz im Leben“ hat: im Tod Jesu Christi ereignet sich „der Tod dieses Todes selbst, die Negation der Negation“. Insofern geht aus der Tiefe des Todes die Wahrheit göttlichen Lebens hervor: Auferstehung von den Toten wird als Auferstehung aus dem Tode, wird letztlich als Ereignis der Selbstverneinung des Todes gedacht. Weil Gott im Tode ist, negiert der Tod sich selbst. „Gott steht wieder auf zum Leben: Es wendet sich somit zum Gegenteil. – Die Auferstehung gehört ebenso wesentlich dem Glauben an.“ Und es ist schließlich dieser „auf dem Zeugnis des Geistes beruhende Glaube, der sich dann das Leben Christi expliziert. Die Lehre, die Wunder desselben sind in diesem Zeugnisse des Glaubens aufgefaßt und verstanden. Die Geschichte Christi ist auch [sc. nur] von solchen erzählt, über die der Geist schon ausgegossen war“.«

[Eberhard Jüngel, Gott als Geheimnis der Welt, 6. durchgesehene Aufl. (Tübingen: Mohr, 1992), 123.]

Wie bereits deutlich wurde halte ich Jüngels Auseinandersetzung mit der so genannten „negativen Theologie“ in der Hand. In dem von mir zitierten Abschnitt befinden sich eine ganze Reihe Zitate und Verweise auf Hegels „Philosophie der Religion“ und ich muss zugeben, dass ich nicht nur den 5. und zwei Folgesätze wiedergebe sondern ein paar mehr. Der fünfte Satz beginnt mit folgenden Worten: „Und es ist schließlich dieser…“ – für alle die es genau nehmen wollen.

Auch ich möchte nun das Stöckchen weitergeben – auch wenn mir bewusst ist, dass es schon einige in der Hand hatten – folgende Aufgabe gebe ich nun weiter:

- nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten,
- schlage es auf Seite 123 auf,
- suche den fünften Satz auf der Seite,
- poste die nächsten drei Sätze.

An wen? Gute Frage…

Der erste, dem ich das Stöckchen zuwerfe hört auf den Namen Andi und schreibt über überleben im Abendland.
Der zweite fährt im Morgenland umher und ist mir in der virtuellen Welt zum Freund geworden – Markus.
Der dritte kommt gerade vom Gletscher zurück und trinkt gerne mit mir zusammen Kaffee – Johannes.
Der vierte weilt gerade in Japan und macht auch sonst schöne Sachen – Mitch.
Und der fünfte weilt im nördlichen Teil der Erdhalbkugel und beschäftigt sich mit interessanten Dingen – Götz.

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Abschied

Berge

Den letzten Urlaubstag gemeinsam auf den Brettern begonnen. Die Berge verabschieden uns mit herrlichem Sonnenschein und gutem Schnee. Im Moment sitzen wir in der Gondel die wegen technischem Gebrechen unsere Nerven testen. Morgen mit dem Zug zurück – adieu Berge.

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Boarden

Morgen früh werden wir uns auf den Weg in die Berge machen. Dort werden wir eine Weile bleiben und nach einer längeren Pause wieder Boarden. Könnte sein, dass es hier ruhig bleibt, wenn du dennoch hier vorbeikommst kannst du dich ja mit uns freuen…

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BOIologie Nummer 4

Der BOI in seiner Wohnküche

Mit diesem Bild aus der Wohnküche des BOIs geht die BOIologie in die vierte Runde. Seine neue Küche weihte der BOI mit freudigen Sprüngen und anhaltendem Kochen ein, neben Spiegeleiern gab es frischen Käse
und Spiel-Wasser aus den Bechern rechts im Bild [der gelbe Becher steht für den Elteren bereit]. Das Spiel-Wasser ist ein wahrer Genuss, was sich am Trinkgeräusch bemerkbar macht – allerdings ist es von dem Wasser im Bad zu unterscheiden, da man von Spiel-Wasser nicht nass wird.

Durch die Mitteilungsfreudigkeit des BOIs sind wir hier immer gut unterhalten. Seit dem letzten Wochenende wissen wir nun auch, dass er die Zahlen von 1-9 erkennen und benennen kann. Beim Spielen mit Omas Schreibmaschine wies er jeder Nummer ihren Namen zu. Zwei Buchstaben haben es ebenfalls in seinen Sprachschatz geschafft, das Sssssssss und das Zett. Diese beiden Identifiziert er nun überall – sei es an der Spülmaschine, die gleich mehrere Exemplare des Sssssssss zu bieten hat, auf dem T-Shirt des Elteren und in diversen Büchern. Wichtig dabei ist natürlich zu bemerken, dass das Sssssssss genauso aussieht wie die Fünf, was bei jeder Zweiten Identifikation betont wird. Was lernen wir daraus? Es schadet nicht ein Kind schon früh Zeit am Rechner verbringen zu lassen, denn die Tastatur ist der Ort an dem er Buchstaben und Zahlen erkennt und liebt. Nachdem ich ihm heute erklärt habe, dass die lange Taste unten ›Leertaste‹ heißt fragte er mich ob meine Tastatur auch volle Tasten habe, also Zahlen und Sssssssss und Zett…

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