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	<title>Kommentare zu: Fundamentalismus</title>
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	<description>»Propaganda endet dort, wo der Dialog beginnt.«</description>
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		<title>Von: Ralf P.</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1438</link>
		<dc:creator>Ralf P.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 22:45:48 +0000</pubDate>
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		<description>Mir geht es in keiner Weise darum, irgend jemandem irgendeinen Status (Christ/Nichtchrist, verloren/gerettet) zuzuschreiben. Das maße ich mir nicht an!
Mir stellt sich eher die Frage, wie wir die Bibel heute verstehen und in unser Leben übersetzen. Und da finde ich, dass die emerging church-Bewegung einige wichtige Impulse gegeben hat - vor allem in der Betonung der sozialen Verantwortung. In anderen Bereichen vermisse ich aber auch Standpunkte - beispielsweise in der Frage, wie wir heute den Missionsbefehl(der meiner Meinung nach mit sozialer Verantwortung zu tun hat, sich aber kaum darin erschöpft) verstehen und in unserer Lebenswelt umsetzen.
Manchmal erinnern mich Aussagen aus der emergenten Bewegung in dieser Hinsicht eher an eine Art theistischen Agnostizusmus als an hoffnungsvolles Christentum.
Dass ein Schwarz-Weiss-Konzept der Komplexität der Welt und auch des eigenen Lebens nicht gerecht wird, ist keine Frage - ob es der einzige Ausweg ist, jegliche Kategorien zu vermeiden hingegen schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht es in keiner Weise darum, irgend jemandem irgendeinen Status (Christ/Nichtchrist, verloren/gerettet) zuzuschreiben. Das maße ich mir nicht an!<br />
Mir stellt sich eher die Frage, wie wir die Bibel heute verstehen und in unser Leben übersetzen. Und da finde ich, dass die emerging church-Bewegung einige wichtige Impulse gegeben hat &#8211; vor allem in der Betonung der sozialen Verantwortung. In anderen Bereichen vermisse ich aber auch Standpunkte &#8211; beispielsweise in der Frage, wie wir heute den Missionsbefehl(der meiner Meinung nach mit sozialer Verantwortung zu tun hat, sich aber kaum darin erschöpft) verstehen und in unserer Lebenswelt umsetzen.<br />
Manchmal erinnern mich Aussagen aus der emergenten Bewegung in dieser Hinsicht eher an eine Art theistischen Agnostizusmus als an hoffnungsvolles Christentum.<br />
Dass ein Schwarz-Weiss-Konzept der Komplexität der Welt und auch des eigenen Lebens nicht gerecht wird, ist keine Frage &#8211; ob es der einzige Ausweg ist, jegliche Kategorien zu vermeiden hingegen schon.</p>
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		<title>Von: depone</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1437</link>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 21:18:53 +0000</pubDate>
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		<description>freue mich sehr hier von euch zu lesen. leider komme ich gerade nicht immer dazu zeitnah zu schreiben und so meinen teil zum dialog beizutragen.

ich hatte eine zeit in meinem leben, in der ich dazu neigte in diesen kategorien zu denken - christ vs. nicht-christ – im alltag stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass diese kategorien nicht hielten was sie versprachen. sollten dadurch klare grenzen gezogen werden, so stellte sich sehr schnell die frage danach wer ein christ ist und wer nicht. diese frage ist meiner ansicht nach sehr schwer zu beantworten – und sollte meiner meinung nach von niemandem hier auf der erde beantwortet werden. die massstäbe die wir anlegen um andere in eine solche kategorie einzusortieren sind meist von unserem umfeld und verständnis gefärbt, dass das was dabei heraus kommt in den seltensten fällen hilfreich ist, sondern meist eher verletztend wirkt. mein erstes plädoyer in dieser frage wäre demnach: lasst uns diese kategorien nicht mehr benutzen.

aus eigenen stücken kann meiner ansicht nach jeder über sich selbst sprechen ob er versucht in harmonie mit gott zu leben. ein anderer sollte das wenn überhaupt nur im direkten austausch mit der betreffenden person - und dann so denke ich – lediglich ermutigend tun. jemandem seine beziehung, sein verständnis des lebens, gottes usw. abzusprechen erachte ich als äusserst fragwürdig.

darüber hinaus würde ich mich fragen, was „verloren“ bedeutet. und eine solche kategorie jemandem ausser mir selbst zuzuordnen halte ich ebenfalls für unmöglich. sicher sollte in diesem kontext auch darüber gesprochen werden, wie gott verstanden wird, was unter sünde und auch heil verstanden wird, was die ganze sache mit dem kreuz bedeuten könnte usw. ich denke erst in einer breiteren auseinandersetzung mit fragen dieser art könnte man zu einem wirklichen dialog darüber kommen, was mit den von yotin angeregten gedanken verbunden wird.

der dialog ist, wie in einem vorigen eintrag hier ausgedrückt, meiner ansicht nach die angemessene gesprächsform unsererseits. wenn wir uns alle als lernende verstehen (und damit meine ich alle), dann können wir über unsere annahmen und positionen reden, können voneinander lernen – müssen andere jedoch nicht von unserer meinung überzeugen oder gar bekehren, sondern leben in dem wissen der stückweisen erkenntnis und würdigen den wahrheitsgehalt jeder aussage.

allerdings möchte ich auch darauf hinweisen, dass es keine einheitliche theologie der emerging church oder der emergenten bewegung gibt. alle die ich kenne, die sich an diesem weiten dialog beteiligen haben ihre eigene geschichte mit theologie und sind nicht bestrebt eine einheitliche theologie oder glaubensaussage herauszugeben. daher ist es wohl am besten, wenn viele unterschiedliche beteiligte an diesem dialog ihre sichtweise mitteilen. denke gerade darüber nach ob man einem solchen geschehen einen gewissen rahmen geben könnte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>freue mich sehr hier von euch zu lesen. leider komme ich gerade nicht immer dazu zeitnah zu schreiben und so meinen teil zum dialog beizutragen.</p>
<p>ich hatte eine zeit in meinem leben, in der ich dazu neigte in diesen kategorien zu denken &#8211; christ vs. nicht-christ – im alltag stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass diese kategorien nicht hielten was sie versprachen. sollten dadurch klare grenzen gezogen werden, so stellte sich sehr schnell die frage danach wer ein christ ist und wer nicht. diese frage ist meiner ansicht nach sehr schwer zu beantworten – und sollte meiner meinung nach von niemandem hier auf der erde beantwortet werden. die massstäbe die wir anlegen um andere in eine solche kategorie einzusortieren sind meist von unserem umfeld und verständnis gefärbt, dass das was dabei heraus kommt in den seltensten fällen hilfreich ist, sondern meist eher verletztend wirkt. mein erstes plädoyer in dieser frage wäre demnach: lasst uns diese kategorien nicht mehr benutzen.</p>
<p>aus eigenen stücken kann meiner ansicht nach jeder über sich selbst sprechen ob er versucht in harmonie mit gott zu leben. ein anderer sollte das wenn überhaupt nur im direkten austausch mit der betreffenden person &#8211; und dann so denke ich – lediglich ermutigend tun. jemandem seine beziehung, sein verständnis des lebens, gottes usw. abzusprechen erachte ich als äusserst fragwürdig.</p>
<p>darüber hinaus würde ich mich fragen, was „verloren“ bedeutet. und eine solche kategorie jemandem ausser mir selbst zuzuordnen halte ich ebenfalls für unmöglich. sicher sollte in diesem kontext auch darüber gesprochen werden, wie gott verstanden wird, was unter sünde und auch heil verstanden wird, was die ganze sache mit dem kreuz bedeuten könnte usw. ich denke erst in einer breiteren auseinandersetzung mit fragen dieser art könnte man zu einem wirklichen dialog darüber kommen, was mit den von yotin angeregten gedanken verbunden wird.</p>
<p>der dialog ist, wie in einem vorigen eintrag hier ausgedrückt, meiner ansicht nach die angemessene gesprächsform unsererseits. wenn wir uns alle als lernende verstehen (und damit meine ich alle), dann können wir über unsere annahmen und positionen reden, können voneinander lernen – müssen andere jedoch nicht von unserer meinung überzeugen oder gar bekehren, sondern leben in dem wissen der stückweisen erkenntnis und würdigen den wahrheitsgehalt jeder aussage.</p>
<p>allerdings möchte ich auch darauf hinweisen, dass es keine einheitliche theologie der emerging church oder der emergenten bewegung gibt. alle die ich kenne, die sich an diesem weiten dialog beteiligen haben ihre eigene geschichte mit theologie und sind nicht bestrebt eine einheitliche theologie oder glaubensaussage herauszugeben. daher ist es wohl am besten, wenn viele unterschiedliche beteiligte an diesem dialog ihre sichtweise mitteilen. denke gerade darüber nach ob man einem solchen geschehen einen gewissen rahmen geben könnte&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf P.</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1436</link>
		<dc:creator>Ralf P.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 13:10:32 +0000</pubDate>
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		<description>Erstmal vielen Dank für die Fortführung!
An den Prozess-Charakter des Heils glaube ich auch (auch wenn ich nicht sicher bin, ob wir das gleiche darunter verstehen).
Mit dem Heil als &quot;gemeinschaftliches Gut&quot; tue ich mich etwas schwerer. Neutestamentlich sehe ich eher (gerade bei Paulus) einen Begriff der Rettung, der individuell verstanden wird. Alttestamentlich hat Heil die Voraussetzung, dass das Volk sich &quot;bekehrt&quot; also Gottes Geboten gehorsam ist, wobei diese Forderung  nach Gehorsam eine starke Betonung auf der sozialen Gerechtigkeit hat, wie viele Propheten zeigen.
Mit der Vokabel der Kirche als &quot;Volk Gottes&quot; kann ich mich in der dargestellten Form (&quot;irgendwie werde ich schon &#039;mitgeschleppt&#039;, auch wenn ich nicht alles verstehe&quot; durchaus anfreunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal vielen Dank für die Fortführung!<br />
An den Prozess-Charakter des Heils glaube ich auch (auch wenn ich nicht sicher bin, ob wir das gleiche darunter verstehen).<br />
Mit dem Heil als &#8220;gemeinschaftliches Gut&#8221; tue ich mich etwas schwerer. Neutestamentlich sehe ich eher (gerade bei Paulus) einen Begriff der Rettung, der individuell verstanden wird. Alttestamentlich hat Heil die Voraussetzung, dass das Volk sich &#8220;bekehrt&#8221; also Gottes Geboten gehorsam ist, wobei diese Forderung  nach Gehorsam eine starke Betonung auf der sozialen Gerechtigkeit hat, wie viele Propheten zeigen.<br />
Mit der Vokabel der Kirche als &#8220;Volk Gottes&#8221; kann ich mich in der dargestellten Form (&#8220;irgendwie werde ich schon &#8216;mitgeschleppt&#8217;, auch wenn ich nicht alles verstehe&#8221; durchaus anfreunden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: beisasse</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1435</link>
		<dc:creator>beisasse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 04:46:33 +0000</pubDate>
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		<description>... also ein emergenter könnte den satz weiterführen mit - aber eigentlich wünschte ich, ein echter echter emergenter würde den satz beenden - &quot;... heute aber habe ich den prozess-charakter des heils im blick. ausserdem habe ich aus einer erneuten exodus-lektüre gelernt, heil nicht mehr nur verengt auf das individuum bezogen zu verstehen, sondern als rettung eines ganzen volkes.&quot;

(fussnote: aus dem jüdisch-christlichen dialog kann man sehr gut diesen gemeinschaftscharakter des heils lernen. auch hat das zweite vatikanische konzil in &quot;lumen gentium&quot; 1964 die vokabel &quot;volk gottes&quot; für die kirche zur bestimmenden metapher gemacht. in der catholischen tradition kennen wir noch diesen gedanken von &quot;ich gehör ja zur kirche, irgendwie werd ich da schon &#039;mitgeschleppt&#039;, auch wenn ich nicht alles verstehe.&quot; dort wird heil auch als gemeinschaftliches gut verstanden.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; also ein emergenter könnte den satz weiterführen mit &#8211; aber eigentlich wünschte ich, ein echter echter emergenter würde den satz beenden &#8211; &#8220;&#8230; heute aber habe ich den prozess-charakter des heils im blick. ausserdem habe ich aus einer erneuten exodus-lektüre gelernt, heil nicht mehr nur verengt auf das individuum bezogen zu verstehen, sondern als rettung eines ganzen volkes.&#8221;</p>
<p>(fussnote: aus dem jüdisch-christlichen dialog kann man sehr gut diesen gemeinschaftscharakter des heils lernen. auch hat das zweite vatikanische konzil in &#8220;lumen gentium&#8221; 1964 die vokabel &#8220;volk gottes&#8221; für die kirche zur bestimmenden metapher gemacht. in der catholischen tradition kennen wir noch diesen gedanken von &#8220;ich gehör ja zur kirche, irgendwie werd ich da schon &#8216;mitgeschleppt&#8217;, auch wenn ich nicht alles verstehe.&#8221; dort wird heil auch als gemeinschaftliches gut verstanden.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf P.</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1434</link>
		<dc:creator>Ralf P.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 14:05:47 +0000</pubDate>
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		<description>hmm...wenn ich das wüsste, hätte ich ihn direkt fortgesetzt. Darum würde mich ja gerade interessieren, wie andere (besonders Leute aus dem emergenten Dialog) das fortführen würden.
Viele dieser Impulse haben mein Denken in der letzten Zeit beeinflusst und verändert, mit anderen Impulsen tue ich mich schwer.
Da ich ursprünglich aus einem sehr konservativen Hintergrund komme (nach dem Motto: &quot;Fundamentalist - und stolz darauf&quot;), spielte beispielsweise das Thema der sozialen Gerechtigkeit kaum eine Rolle für mich. Das hat sich für mich gerade im Zusammenhang mit Impulsen aus dem ermerging church Umfeld sehr geändert - gerade auch weil ich die biblische Dimension ganz neu verstanden habe.
Mit dem Gedanken einer Allversöhnung als einem zentralem Thema emergenter Theologie tue ich mich deutlich schwerer. Nicht dass ich es nicht allen gönnen würde - von wem war das noch: &quot;Wer Allversöhnung predigt ist ein Irrlehrer, wer nicht an sie glaubt ist ein Schwein.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hmm&#8230;wenn ich das wüsste, hätte ich ihn direkt fortgesetzt. Darum würde mich ja gerade interessieren, wie andere (besonders Leute aus dem emergenten Dialog) das fortführen würden.<br />
Viele dieser Impulse haben mein Denken in der letzten Zeit beeinflusst und verändert, mit anderen Impulsen tue ich mich schwer.<br />
Da ich ursprünglich aus einem sehr konservativen Hintergrund komme (nach dem Motto: &#8220;Fundamentalist &#8211; und stolz darauf&#8221;), spielte beispielsweise das Thema der sozialen Gerechtigkeit kaum eine Rolle für mich. Das hat sich für mich gerade im Zusammenhang mit Impulsen aus dem ermerging church Umfeld sehr geändert &#8211; gerade auch weil ich die biblische Dimension ganz neu verstanden habe.<br />
Mit dem Gedanken einer Allversöhnung als einem zentralem Thema emergenter Theologie tue ich mich deutlich schwerer. Nicht dass ich es nicht allen gönnen würde &#8211; von wem war das noch: &#8220;Wer Allversöhnung predigt ist ein Irrlehrer, wer nicht an sie glaubt ist ein Schwein.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: depone</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1433</link>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 13:40:01 +0000</pubDate>
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		<description>sehr gut. danke für den kommentar ralf. wie würdest du ihn fortführen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sehr gut. danke für den kommentar ralf. wie würdest du ihn fortführen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf P.</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1432</link>
		<dc:creator>Ralf P.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 13:00:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bezog mich auf den letzten Satz des vorherigen Kommentars: “früher haben wir nicht-christen partout für verloren erachtet, heute aber …”</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bezog mich auf den letzten Satz des vorherigen Kommentars: “früher haben wir nicht-christen partout für verloren erachtet, heute aber …”</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: depone</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1431</link>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 11:15:30 +0000</pubDate>
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		<description>gestern abend musste ich leider einen kommentar löschen, da er nichts zum dialog beitrug sondern meiner ansicht nach in einem anprangernden ton besserwisserisch daherkam. sorry.

auf welchen satz beziehst du dich ralf?

yotin, ich gebe dir in deinen beobachtungen recht, denke aber wie &lt;a href=&quot;http://tiefebene.wordpress.com/2008/09/19/christlicher-widerstand-gegen-fundamentalismus/#comment-372&quot; title=&quot;kommentar von walter auf seinem blog, ebenfalls zu fundamentalismus&quot;  rel=&quot;nofollow&quot;&gt;walter&lt;/a&gt;, dass wir uns nach bestem wissen und gewissen vor fundamentalistischen tendenzen schützen sollten – wenn wir diese in unserer theologie oder haltung entdecken, dann ist es meiner ansicht nach angebracht ihnen nachzugehen und sie anhand der idee gottes zu überarbeiten – was meiner ansicht nach gleichbedeutend ist, mit aufgeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gestern abend musste ich leider einen kommentar löschen, da er nichts zum dialog beitrug sondern meiner ansicht nach in einem anprangernden ton besserwisserisch daherkam. sorry.</p>
<p>auf welchen satz beziehst du dich ralf?</p>
<p>yotin, ich gebe dir in deinen beobachtungen recht, denke aber wie <a href="http://tiefebene.wordpress.com/2008/09/19/christlicher-widerstand-gegen-fundamentalismus/#comment-372" title="kommentar von walter auf seinem blog, ebenfalls zu fundamentalismus"  rel="nofollow">walter</a>, dass wir uns nach bestem wissen und gewissen vor fundamentalistischen tendenzen schützen sollten – wenn wir diese in unserer theologie oder haltung entdecken, dann ist es meiner ansicht nach angebracht ihnen nachzugehen und sie anhand der idee gottes zu überarbeiten – was meiner ansicht nach gleichbedeutend ist, mit aufgeben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf P.</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1430</link>
		<dc:creator>Ralf P.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 12:02:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/?p=878#comment-1430</guid>
		<description>...jetzt würde mich interessieren, wie der Satz weitergeht!
Vorschläge?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;jetzt würde mich interessieren, wie der Satz weitergeht!<br />
Vorschläge?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: beisasse</title>
		<link>http://danielehniss.de/2008/09/19/fundamentalismus/#comment-1429</link>
		<dc:creator>beisasse</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 05:14:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/?p=878#comment-1429</guid>
		<description>zu deinem einstieg ins thema: ich fühle mich überhaupt nicht getroffen, bei der &quot;schnellen&quot; oder voreiligen diagnose &quot;fundamentalismus&quot; und &quot;christen&quot;. aber das liegt wohl daran, dass ich zu einer &quot;normalen&quot; kirche gehöre, deren grösster teil aus kulturchristen bestehen dürfte.

ich kann mir nicht vorstellen, dass in naher zukunft eine übertrieben sensibel und voreilige wahrnehmung von &quot;fundamentalismus&quot; und was dafür gehalten wird, abgebaut wird. wir wollen so etwas einfach nicht haben. - differenzieren ist zudem auch keine stärke der medienöffentlichkeit.

dein plädoyer für dialog mit der gesellschaft und reflektierter kommunikation: ja, ist sehr nötig, klar. die gefahr kann sein, dass man lernt, seine fundamentalismen zu verschleiern.  wenn etwas fundamentalistisch gemeint ist, dann bitte auch so sagen und nicht ausstaffieren.

gerade was sich bei &quot;emergent&quot; tummelt oder deren stil annimmt, frage ich mich: sind die jetzt wirklich zur gesellschaft &quot;bekehrt&quot; oder haben die nur gelernt das chic und hipp und cool auszudrücken, dass ich in der hölle schmoren werde, weil ich nicht zu ihnen gehöre?  und konkret bei einem bekannten frage ich mich: warum hat er mir früher verbal auf den kopf gehauen und plappert jetzt von postmoderne?

vielleicht sollte man bei &quot;emergent&quot; auch das moment der umkehr beachten und das deutlich aritkulieren. &quot;früher haben wir nicht-christen partout für verloren erachtet, heute aber ...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu deinem einstieg ins thema: ich fühle mich überhaupt nicht getroffen, bei der &#8220;schnellen&#8221; oder voreiligen diagnose &#8220;fundamentalismus&#8221; und &#8220;christen&#8221;. aber das liegt wohl daran, dass ich zu einer &#8220;normalen&#8221; kirche gehöre, deren grösster teil aus kulturchristen bestehen dürfte.</p>
<p>ich kann mir nicht vorstellen, dass in naher zukunft eine übertrieben sensibel und voreilige wahrnehmung von &#8220;fundamentalismus&#8221; und was dafür gehalten wird, abgebaut wird. wir wollen so etwas einfach nicht haben. &#8211; differenzieren ist zudem auch keine stärke der medienöffentlichkeit.</p>
<p>dein plädoyer für dialog mit der gesellschaft und reflektierter kommunikation: ja, ist sehr nötig, klar. die gefahr kann sein, dass man lernt, seine fundamentalismen zu verschleiern.  wenn etwas fundamentalistisch gemeint ist, dann bitte auch so sagen und nicht ausstaffieren.</p>
<p>gerade was sich bei &#8220;emergent&#8221; tummelt oder deren stil annimmt, frage ich mich: sind die jetzt wirklich zur gesellschaft &#8220;bekehrt&#8221; oder haben die nur gelernt das chic und hipp und cool auszudrücken, dass ich in der hölle schmoren werde, weil ich nicht zu ihnen gehöre?  und konkret bei einem bekannten frage ich mich: warum hat er mir früher verbal auf den kopf gehauen und plappert jetzt von postmoderne?</p>
<p>vielleicht sollte man bei &#8220;emergent&#8221; auch das moment der umkehr beachten und das deutlich aritkulieren. &#8220;früher haben wir nicht-christen partout für verloren erachtet, heute aber &#8230;&#8221;</p>
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