The Fidelity of Betrayal II

Heute möchte ich kurz auf das vierte Kapitel des Buches »The Fidelity of Betrayal« von Peter Rollins eingehen. Das vierte Kapitel mit dem Titel »Der Name Gottes« ist zugleich das erste Kapitel des zweiten Buchteils in dem es um »Das Sein Gottes« geht.

Die Frage nach dem Verständnis des Namens Gottes und den daraus folgenden Annahmen ist meiner Ansicht nach das Herzstück dieses Kapitels. In diese Richtung möchte ich einen Abschnitt von Seite 79 als Frage formulieren:

Was wäre wenn der Gottesname aus der Begegnung Moses mit Gott am Dornbusch, poetischer Ausdruck dieser Gottesbegegnung wäre? Hätten wir dann vielleicht Jahrhundertelang fälschlich angenommen dass aus diesem Namen grundsätzliche Aussagen über die Natur Gottes abzuleiten sind? Könnte es sein, dass die Annahme eines poetischen Ausdrucks unsere Erwartungen an den Gottesnamen herunterschrauben? Wäre es denkbar, dass es sich dabei um ein Missverständnis oder einen Deutungsversuch dessen handelt was Mose gerade erlebt hatte? Und ist des weiteren evtl. die Annahme in Frage zu stellen, dass auf dieser Aussage Gott rational erfassbar wird?

Rollins behandelt in diesem Kapitel verschiedene Bedeutungen des Gottesnamens, angefangen mit mystischen Annahmen von innewohnender Kraft im geheimen Gottesnamen bis hin zu einem Abriss philosophischer Gedanken zur Bedeutung des Gottesnamens, der Existenz Gottes und der Menschen. Dabei spricht er auch über Väter unseres Denkens, Grundannahmen westlicher Theologie und fordert die Leser heraus die eigenen Annahmen über Gott grundsätzlich zu überdenken.

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The Fidelity of Betrayal _ I

Fidelity of BetrayalHeute habe ich mir mal etwas Zeit genommen um den ersten Teil des Buches »The Fidelity of Betrayal« von Peter Rollins zu lesen. Wie der Titel bereits andeutet, geht es in diesem Buch um die »Treue des Verrats«. Peter der bereits ein wunderbares Buch darüber geschrieben hat wie man (nicht) über Gott redet, plädiert in diesem Buch für eine dialogische, ja streitbare Beziehung des Menschen mit Gott.

In gewohnt dekonstruktivistischer und zugleich mysthischer Weise nähert sich Peter seinem Thema an. Er beginnt mit einem Gleichnis, von denen es an vielen weiteren Stellen des Buches welche geben wird, und eröffnet die anregende Auseinandersetzung mit Gott. Während ich so lese was vor mir steht kommt mir immer wieder eine Aussage in den Sinn, die ich in einem Kommentar zu Jeremia gelesen habe, von dem an dieser Stelle gesagt worden war, dass er mit Gott um Gott streitet. Und genau eine solche Auseinandersetzung mit Gott scheint mir Rollins in diesem Buch aufzeigen zu wollen.

Das Buch ist in drei sich ergänzende Teile eingeteilt, bereits im Vorwort wird deutlich, dass es nicht möglich ist diese drei Teile unabhängig voneinander zu stellen, zu verstehen oder gar diese drei Aspekte voneinander zu trennen, sondern dass die Einteilung nur der Verständlichkeit dient und es seiner Ansicht nach notwenig ist die Interaktion der einzelnen Teile zu betrachten und ihre enge Verbindung stehts im Hinterkopf zu haben. Im ersten Teil setzt sich Rollins mit dem „Wort Gottes“ (The Word of God) auseinander (was er, wie nicht anders zu erwarten war nicht mit der Bibel an sich gleichsetzt). Das „Sein Gottes“ (The Being of God) wird im zweiten Teil näher betrachtet und im dritten Teil geht Rollins dem „Ereignis Gottes“ (The Event of God) auf die Spur.

Diesen ersten Beitrag zu diesem Buch möchte ich mit einem Gleichnis beenden, das Peter am Ende des ersten Teils anführt. Dieses Gleichnis findet sich auch in folgendem Eintrag auf Peters Blog: »Give me a master I can dominate«. Das Gleichnis handelt von einem jungen Mann der auf der Suche nach einem jüdischen Rabbi ist um von ihm die Weisheit des hebräischen Denkens zu lernen.

Nach langer Suche findet der junge Mann einen jüdischen Rabbi den er darum bitten möchte ihn zu unterrichten. Als der Rabbi sieht wie jung der Mann ist lächelt er ihn an und sagt: „Du bist zu jung und hast zu wenig Lebenserfahrung für die Dinge die ich dir beibringen soll. Komm in zehn Jahren wieder zu mir.“

Aber der junge Mann hat ein Selbstvertrauen das an Arroganz grenz und erwidert: „Es mag sein dass ich jung bin, aber ich habe bereits aristotelisches und symbolisches Denken erlernt. Prüfe mich. Stell mir eine beliebige Frage und ich werde dir beweisen, dass ich bereit bin von dir zu lernen.“

Nachdem der Rabbi eine Weile nachgedacht hat stellt er ihm eine Frage: „Zwei Männer sind durch einen Kamin gestiegen. Als sie unten ankommen, ist das Gesicht des einen mit Ruß bedeckt. Sag mir, welcher wäscht sein Gesicht?“

Der junge Mann antwortet sofort darauf: „Was soll an dieser Frage schwer sein? Derjenige mit Ruß in seinem Gesicht natürlich.“

Der Rabbi wendet sich ab um zu gehen und sagt: „Natürlich nicht, wo denkst du hin? Der Mann ohne Ruß wascht sein Gesicht, er sieht den Teint seines Freundes und nimmt an, dass auch er dreckig geworden sein muss.“

„Bitte schick mich nicht weg,“ sagt der junge Mann. „Prüfe mich noch einmal, mit einer beliebigen Frage.“

Der Rabbi denkt einen Moment lang nach und sagt dann: „Ok, aber bitte hör dieses Mal genau zu. Zwei Männer sind durch einen Kamin gestiegen. Als sie unten ankommen, ist das Gesicht des einen mit Ruß bedeckt. Sag mir, welcher wäscht sein Gesicht?“

„Selbstverständlich der Mann ohne Ruß im Gesicht,“ antwortet der junge Mann.

Wieder schüttelt der Rabbi seinen Kopf. „Du hörst nicht richtig zu. Es liegt doch auf der Hand, dass der mit dem Ruß sein Gesicht wäscht. Er bemerkt die Reaktion seines Freundes als er unten ankommt, schmeckt den Ruß auf seinen Lippen und fühlt das Stechen in den Augen. Jetzt kannst du mich in Ruhe lassen.“

„Bitte prüfe mich noch ein letztes Mal, ich glaube jetzt hab ichs verstanden,“ sagt der junge Mann.

„Ok, noch ein letztes Mal,“ sagt der Rabbi. „Aber bitte, hör genau zu. Zwei Männer sind durch einen Kamin gestiegen. Als sie unten ankommen, ist das Gesicht des einen mit Ruß bedeckt. Sag mir, welcher wäscht sein Gesicht?“

„Meine erste Antwort ist richtig,“ ruft der junge Mann, „aber aus einem anderen Grund.“

„Nein, nein, nein,“ sagt der Rabbi während er geht. „Beide waschen ihr Gesicht. Wie könnte jemand durch ein Kamin steigen und annehmen sein Gesicht wäre danach nicht von Ruß bedeckt?“

Mit dieser Geschichte möchte Peter Rollins darauf hinweisen, dass der junge Mann bevor er in der tiefen Weisheit der Tradition unterwiesen werden kann, das Verlangen Wahrheit auf ein klar definiertes, statisches System zu reduzieren, lernen muss aufzugeben. Er muss lernen im Dialog zu sein, zu debattieren, Annahmen zu überdenken und zu unterscheiden. Erst dann ist er in der Lage sich auf die Reise zu einem religiösen Verständnis zu begeben das tiefer geht als rationale Einsicht – auf dieser Reise wird er eine Wahrheit entdecken die tiefer ist als intellektuelle Annahmen.

Diese Bereitschaft im Dialog zu sein, Annahmen zu überdenken und mit etwas zu ringen scheint zum Lesen des Buches notwenig. Eine solche Haltung wünscht sich Rollins auch im Umgang mit der Bibel – jedoch nicht als Selbstzweck, sondern um dabei der lebensverändernden Wahrheit zu begegnen, die zugleich in und jenseits der Worte wohnt.

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MAKE SOMETHING DAY

Am kommenden Freitag – 28.11.2008 – ist wieder der MAKE SOMETHING DAY. An diesem Tag sind alle eingeladen etwas einzigartiges entstehen zu lassen – ein Geschenk für eine Person, das die Einzigartigkeit der Person für die es gedacht ist widerspiegelt.

Mir gefällt die Idee seit ich das erste Mal davon gehört habe, und so weise ich heute sehr gern darauf hin, und lade dich ein am Freitag 28.11. etwas einzigartiges entstehen zu lassen.

Mehr Infos zum MAKE SOMETHING DAY.

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Atomkraftwerke abschalten

Wer, wie ich, nicht die Möglichkeit hatte an den Protesten gegen den Castor-Transport teil zu nehmen, kann dennoch einiges tun, um ihrer und seiner Unterstützung des Atomausstiegs Ausdruck zu verleihen. Neben der aktiven Nutzung von regenerativen Energien und deren Förderung kann aktuell auch bei campact! eine Erklärung zum Atomausstieg unterzeichnet werden. Die Erklärung liest sich wie folgt:

ATOMKRAFTWERKE ABSCHALTEN -

NEIN ZUM AUSSTIEG AUS DEM AUSSTIEG!

Endlich soll der Atomausstieg greifen: Vier Reaktoren stehen vor der Abschaltung. Doch jetzt versucht die Atomlobby, den Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Für längere Laufzeiten verspricht sie mehr Klimaschutz und niedrige Strompreise. Den Lügen der Energiekonzerne gehen wir nicht auf den Leim. Wir Bürgerinnen und Bürger sagen Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg! Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden, denn:

  • Das Risiko von Unfällen steigt kontinuierlich. Die deutschen Reaktoren werden immer maroder. Die Gefahr eines SuperGAUs nimmt mit jedem Betriebsjahr zu. Vor Terrorangriffen sind Atomreaktoren nicht effektiv zu schützen.
  • Atomkraft macht Strom nicht billig, sondern Konzerne reich. Strom aus abgeschriebenen Reaktoren ist billig – und wird teuer verkauft. Mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung spülen die Kraftwerke den Unternehmen rund 10 Milliarden Euro Gewinn in die Kasse.
  • Der Atommüll strahlt unbegrenzt. 450 Tonnen radioaktiver Müll entstehen jährlich in deutschen Atomreaktoren – ohne dass es eine sichere Entsorgung über Millionen Jahre gibt.
  • Atomkraft schützt nicht das Klima. Würden keine Atomreaktoren ausgeschaltet, gäbe es zu viel Strom auf dem Markt. Die Konzerne würden dann noch stärker die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung behindern. Die Energiewende wäre gestoppt, noch ehe sie richtig begonnen hat.
  • Strom ist genug da. Das Umweltbundesamt hat es vorgerechnet: Wir können aus der Atomkraft aussteigen und auf neue Kohlekraftwerke verzichten, ohne dass der Strom knapp wird.

Atomkraft muss ein Auslaufmodell bleiben. Sonne, Wind und Wasser plus Energieeffizienz gehören die Zukunft!

Und nun, nach gelesener Erklärung empfehle ich dir den Gang zur Erklärung und bitte dich um deine Unterzeichnung. Danke.

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Staunen

Ich sitze gerade an der Vorbereitung einer Ansprache in der es auch um einen Vers aus dem Brief an die Römer geht wie er sich in der Bibel findet. Dabei fasziniert mich der Gedanke, dass Paulus diesen Abschnitt geschrieben hat nachdem er eine ganze Zeit mit einem komplexen Thema umgegangen war, abschließend zu dieser Beschäftigung staunt er schließlich darüber auf welche Weise Gott handelt, aber lies selbst:

»O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste? Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.«

Römer 11, 33-36

Die Komplexität eines Themas stehen zu lassen und es nicht auflösen und in einfache Antworten packen zu wollen ist ein Aspekt der mir an der Bibel gefällt, ein anderer ist es, trotz unerklärlicher Wege und Verwicklungen über Gott zu staunen.

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Emergent Forum 2008

Emergent Forum 2008

In etwas mehr als einer Woche beginnt das zweite Emergent Forum in Erlangen. Dieses Jahr legen wir den Schwerpunkt auf die Schaffung eines Raumes in dem sich der emergente Dialog entfalten kann. Ich freue mich schon sehr darauf Freunde zu treffen und neue Leute kennen zu lernen, und darüber hinaus zu sehen und zu hören was sich an den unterschiedlichen Orten mit den unterschiedlichsten Menschen entwickelt.

Ich freue mich bezogen auf die Angebote dort bisher besonders auf das Impulsreferat von Christina Müller zu Gleichberechtigung und auf den Workshop von Haso bezüglich Postcharismatik. Auf was freust du dich?

Und bist du überhaupt schon angemeldet?

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Bibel und Bedeutung

In einem Gespräch über denkbare Strukturen von Gemeinde kamen wir kürzlich auf die Frage zu sprechen ob die Texte des Neuen Testaments im Vergleich zu den vorausgehenden Schriften eine höhere Bedeutung haben – und in diesem Zusammenhang zu möglichen Begründungen. Da ich über dieses Gespräch noch öfters nachgedacht habe möchte ich heute etwas zu meinen Gedanken diesbezüglich schreiben.

Meiner Ansicht nach haben die Texte des Neuen Testaments keinen höheren Stellenwert als alle anderen Texte, die wir in der Bibel finden. Und wenn ich von Bibel rede, dann meine ich damit das, was manche als den katholischen Kanon bezeichnen würden (also inkl. den sogenannten Apokryphen). Das bedeutet für mich, dass die Texte von Anfang an Hinweise auf denkbare Strukturen liefern. So können wir in Texten zu den so genannten Vätergeschichten über die Richterzeit bis hin zu der Entscheidung des Volkes Israel für einen König Hinweise auf denkbare Strukturen und auch mögliche Vorstellungen von Leitung finden. Alle diese Schilderungen enthalten meiner Ansicht nach Hinweise auf Gottes Ideen von Gemeinschaftsstrukturen und der Organisation gemeinschaftlichen Lebens. Im so genannten Neuen Testament finden wir darüber hinaus auch diesbezügliche Hinweise. Diese Hinweise sind meiner Ansicht nach jedoch nicht wichtiger oder verbindlicher als alle anderen. Der kulturelle Hintergrund in dem wir uns nun befinden unterscheidet sich zu dem aller Überlieferungen in den Schriften.

Ein Unterschied, der trotz dieser Gedanken gerne angeführt wird, ist dass es sich bei den Gemeinschaften der Schriften des Neuen Testaments auch um Gemeinschaften von Christen handelt was wir letztlich heute auch sind. Dem würde ich den Gedanken entgegenhalten, dass meiner Ansicht nach Gedanken zur Organisation gemeinschaftlichen Lebens zu allen Zeiten interessant waren und auch in weiterer Zukunft interessant bleiben werden. Es geht daher meiner Ansicht nach nicht so sehr um Gottes Ideen von gelebter Gemeinschaft hinsichtlich Gemeinschaften von Christen, sondern viel mehr um die Idee oder besser gesagt Ideen gelebter Gemeinschaft an sich. Ich schreibe hier bewusst ›Ideen‹ da meiner Ansicht nach in der Bibel unterschiedliche Strukturen und Organisationsmöglichkeiten dargestellt werden, die so nicht im Sinne besser oder weniger gut zu unterscheiden sind. Welche Organisationsform letztlich gelebt wird, hängt wesentlich mehr mit dem Umfeld zusammen in dem sich die Gemeinschaft befindet als mit Entscheidung nach dem Prinzip ›das ist der einzig gangbare Weg‹.

Meiner Ansicht nach finden wir in der Bibel Hinweise auf die Idee Gottes, getreu dieser Hinweise befinden wir uns dann allerdings in einer Situation der Improvisation der Idee Gottes in unserem alltäglichen Leben. Aus dieser Ansicht gewinne ich auch eine skeptische Haltung zu Aussagen der fortschreitenden Offenbarung – gemäß der wir gegen Ende der Bibel präzisere Hinweise vorfinden müssten, als dies von Anfang an der Fall sein kann. Meiner Ansicht nach handelt es sich lediglich um unterschiedliche Kontext und daher andere Improvisationen und unterschiedlich verwendeter Bilder.

Ich ende an dieser Stelle mit den bewusst unvollständigen Ausführungen meiner Gedanken, da ich mir einen Dialog dazu wünsche. Die Darstellung meiner Gedanken hierzu soll an dieser Stelle enden und ich wünsche mir, dass sie als Beitrag zum Dialog verstanden wird und die lernende Haltung dabei – und vor allem im weiteren Dialog – deutlich wird. In diesem Sinne freue ich mich auf deine Gedanken dazu…

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Barack Obama

Obama / Obey

An diesem geschichtsträchtigen Tag danke ich meinen amerikanischen Freunden, dass sie mit der Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten auch mir, einem kleinen Europäer, Hoffnung und Mut auf ein neues Amerika und damit auf eine neue Weltpolitik gemacht haben.

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Reformation

Mit diesem kleinen Eintrag möchte ich meinen bescheidenen Beitrag zum Reformationstag beisteuern. Heute erinnern wir uns ja daran, dass vor 500 Jahren etwas in der Christenheit geschehen ist, was wir landläufig als Reformation bezeichnen. Man könnte viel zur Reformation sagen und was aus sich aus ihr entwickelt hat. Man könnte auch darüber nachdenken wie das mit der Reformation weitergeht – dazu will ich unbedingt demnächst auch mal ein paar Gedanken hier aufschreiben. Heute aber möchte ich euch an einer kleinen Reformation teilhaben lassen, die in meinem Leben ständig geschieht.

Als ein paar Kubiker 2006 in Houston waren und dort auch etwas über unsere kleine Gemeinschaft erzählen sollten, haben wir eine Präsentation gebaut, die unsere Fragen wiedergab und haben damit einige an unserer eigenen kleinen Reformation teilhaben lassen. Zum einen sind mir diese Fragen kürzlich in Marburg begegnet und zum anderen habe ich sie gestern Abend mit der Vorschau-Funktion auf meinem MacBook angeschaut und dabei wieder festgestellt, dass es sich dabei um sehr interessante Fragen handelt – deswegen heute und hier, unsere alten und immer noch aktuellen Fragen, nach dem Klick…

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