Archiv für September, 2009

Offener Brief an die Regierung

Montag, 28. September 2009

Dem Wahlausgang gestern folgen heute viele Auseinandersetzungen. Manche fordern schon der neuen Regierung eine Chance zu geben – und ja, das werde ich tun, ich gebe ihnen die Chance ihre Wahlversprechen zu brechen und tatsächlich Regierung des ganzen deutschen Volkes zu werden und nicht nur gewisse Lobbies zufrieden zu stellen. Auch wenn 48,4% der Stimmen für schwarz-gelb stimmten gibt es 45,6% der Wähler die ihre Stimme für rot-rot-grün abgaben. Ich verbessere mal diesen Satz um deutlich zu machen was ich sagen möchte: Für eine schwarz-gelbe Koalition stehen, wenn man die Stimmen für CDU/CSU und FDP zusammenzählt 48,4% der abgegebenen Stimmen zur Verfügung, das ist eine Mehrheit und berechtigt in unserer Demokratie formal zur Regierungsbildung. Bei dieser Regierungsbildung sollte jedoch nicht vergessen werden, dass es mehr als 45,6% der Stimmen* gibt die sich nicht für eine solche Koalition bzw. für keine der drei Parteien ausgesprochen haben. Insofern ist die Mehrheit dünn und darf verhalten wahrgenommen werden. Eine der Streitfragen wird wohl der Atomausstieg sein – und da schließe ich mich heute Campact an und unterzeichne folgenden offenen Brief:

Sehr geehrte Frau Merkel,
sehr geehrter Herr Seehofer,
sehr geehrter Herr Westerwelle,

CDU, CSU und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Position zur Atomenergie gewonnen. Nach allen aktuellen Umfragen lehnt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger/innen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke ab.
Mehr als drei Jahrzehnte lang hat die Auseinandersetzung um die Atomkraft die Republik erschüttert und tief gespalten. Erst der 1999 zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen vereinbarte Atomkonsens hat dem gesellschaftlichen Konflikt einen Teil seiner Schärfe genommen. Jede Laufzeitverlängerung für Atomreaktoren wird die notdürftig zugeschütteten Gräben des Konflikts wieder aufreißen und zur Renaissance des Anti-Atom-Protests führen.

Um den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren und die Energiewende zu sichern, fordern wir Sie auf:

  • Sorgen Sie dafür, dass die sieben ältesten, besonders unsicheren Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel jetzt vom Netz gehen!
  • Ziehen Sie einen Schlussstrich unter die jahrzehntelangen Lügen, die den Ausbau des völlig ungeeigneten Salzstocks Gorleben zum Endlager begleitet haben! Starten Sie eine neue, vergleichende Standortsuche nach klaren Kriterien.
  • Stärken Sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien und fördern Sie Energieeffizienz: Jedes Aufweichen des Atomausstiegs zerstört die Investitionssicherheit dieser Zukunftsbranchen.

Sollte Ihre Regierung den Atomausstieg jetzt nicht endlich vollziehen, werden wir uns an den zu erwartenden, massiven Protesten der Anti-Atom-Bewegung beteiligen.
Mit freundlichen Grüßen

Daniel Ehniss

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Es gäbe noch viel zu sagen, damit möchte ich es nun jedoch bewenden lassen und wende mich wieder anderen Aufgaben zu. Diesen offenen Brief kannst du gerne ebenfalls hier unterzeichnen.

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* 45,6% der Stimmen sind die Summe der Stimmen die für SPD, die Linke und die Grünen abgegeben wurden. Rechnet man die 6,0% der Stimmen dazu die an die kleinen Parteien gegeben wurden, dann wäre man bei 51,6% – das ist hypothetisch, keine Frage, aber dient der Veranschaulichung der Verhältnisse.

Propeller

Freitag, 25. September 2009

Propeller

Heute Abend findet der erste Propeller in der zweiten Jahreshälfte statt. Passend zur Jahreszeit wird es um Ernte gehen…

Piraten und Häretiker

Mittwoch, 23. September 2009

Immer dann wenn Menschen sich etwas weiter aus dem Fenster lehnen als anderen das lieb ist gibt es Stress. Dies geschieht in so genannten „christlichen Kreisen“ sehr leicht und natürlich immer nur mit den besten Motiven. Kester Brewin und Peter Rollins sind solche Menschen die sich aus dem Fenster lehnen. Auf der Suche nach einer möglichen Theologie und einem Leben im Einklang mit Gott, Menschen und Natur in unserer Zeit gehen sie Wege, die für die eine oder den anderen schwer nachzuvollziehen sind. Aus diesem Grund äussern sich Menschen negativ über ihre Art zu Denken und zu Schreiben. Für mich sind Kester und Peter zwei äußerst inspirierende Personen die mir schon des Öfteren ein Fenster geöffnet haben um eine neue Perspektive zu entdecken. Heute hat Peter einen Eintrag auf seinem Blog veröffentlicht in dem er auf die dialogische Natur der Herangehensweise von ihm und Kester hinweist. Da in diesem Eintrag wichtige Aspekte ihres Denkens deutlich werden möchte ich hier kurz zwei Abschnitte zitieren und empfehle für Interessierte den ganzen Eintrag – bzw. überhaupt die Blogs und Bücher der beiden.

I want to argue that all of these criticisms fail to understand the properly dialectic nature of our work and thus miss the philosophical and theological import of it. Let us start to unpack this by taking the motif of ‘pirate’ that Kester employs. The point that our critics have failed to see is how Kester is employing the image of the ‘pirate’ precisely because pirates traditionally do not merely transgress the Law (i.e. are not merely a criminal) but draw out how the Law itself is a transgression.

Take, for example, the chocolate bars we buy from local shops. Much of this chocolate is made up of coco beans imported from the Ivory Coast, where child slavery is widely used to harvest them. The chocolate that our children eat is thus the direct result of a slave trade employing children of a similar age being forced to work in horrendous circumstances (little pay, rape, beatings, murder etc.). Or take the majority of the clothing we buy, the cars we drive and the meat we consume. Each of these seemingly benign activities belies a dark and horrible reality (sweat shops, environmental destruction, extreme cruelty). The appearance of freedom, order and beauty that our Western ideological system emanates belies the reality of slavery, chaos and ugliness. The pirate is not to be misunderstood as a simple criminal (one who affirms the order they transgress – wanting merely to reconfigure that order so that they have more within it). The pirate, at his or her best, is much more than that – their activity exposes how the Legal system that they transgress is itself a transgression (see Hakim Bay or Zizek for more on these issues).

Über die Metapher des „Orthodox Heretic“ schreibt Peter:

Theologically speaking I am making the same structural move as that mentioned above concerning the political dimension. Namely that we must move from the idea that there is an Orthodox Christian stance and a heretical positioning that transgresses it, to the point in which we see Orthodoxy itself as heretical. This is the first of two basic moves. This first move exposes how there is no absolute foundation to orthodoxy, that it was formed contingently over time through debate, discussion and argument and that its necessity was then retroactively constructed and maintained by the victor. A point that almost any non-partisan historian of religion will attest to. The second basic move of Orthodox Heresy is to then show that new theological configurations are possible that new constructs and institutional practices can be imagined. In short, that we are free to mould and remould the church in different and imaginative ways (as has been the case throughout history).

Wie bereits oben gesagt verdanke ich den beiden eine ganze Menge. Aus diesem Grund möchte ich mit diesem Eintrag DANKE sagen und die Notwendigkeit ihres Engagements als Piraten und Häretiker unterstreichen und unterstützen!

frisch gedruckt

Dienstag, 22. September 2009

Das bzwLEBEN Buch im Paket

Heute kam dieses Paket bei mir an, und mit ihm ein paar der Bücher auf die ich sehnlichst gewartet hatte. Es handelt sich dabei um das Buch mit dem schönen Titel »Beziehungsweise Leben: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen« das ich gemeinsam mit Björn herausgebe.

Ich freue mich total dass es nun hier ist. Zum einen bedeutet die Anwesenheit des Buches dass es auch schon recht bald in einem Laden in deiner Nähe zu finden sein wird und zum anderen bedeutet es, dass wir am Samstag beim erscheinungsFEST tatsächlich das Buch dessen Erscheinen wir feiern in Händen halten werden.

Das Buch steckt voller erfrischender Gedanken seiner ambitionierten Riege von Autorinnen und Autoren – wie es im Vorwort so schön heißt – und bekam von Denis Holzmüller eine Form die es zu einem Buch macht das in deinem Regal nicht fehlen sollte. Auf Facebook habe ich heute schon von einer Person gelesen die sich das Buch allein schon wegen des Designs kaufen würde… Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich und dankbar – zum einen für all die guten Artikel und jede und jeden die und der sich investiert hat um ihre und seine Gedanken zu Papier zu bringen und für all diejenigen die dazu beigetragen haben dass das Buch tatsächlich als solches vorliegt. DANKE.

Jetzt bin ich aber gespannt wie es euch gefällt und ob es euch inspiriert.

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Folgende Links empfehle ich an dieser Stelle:

Das Inhaltsverzeichnis des Buches
Die Liste der netten Menschen denen wir das Buch verdanken

Das erscheinungsFEST
Die Facebook-Seite

Und natürlich das bzwLEBEN-Blog.

Bäume pflanzen

Donnerstag, 17. September 2009

WaldAm Dienstag fragte ich ob jemand Ideen hätte was man anlässlich der »Global Climate Week« machen könnte. Gestern kam eine Mail von der Bahn in der neue Prämien für all die Punktesammler unter uns vorgeschlagen wurden. Und auf einmal passte es für mich zusammen. Eine der vorgeschlagenen Prämien wird folgendermaßen beschrieben:

Für 500 eingelöste Bonuspunkte pflanzt das Bergwaldprojekt 10 standortgerechte Bäume in einer von Stürmen und Klimawandel bedrohten deutschen Waldregion. Die Pflanzungen unterstützen den naturnahen Waldumbau. Mit Ihrer Baumprämie engagieren Sie sich für den Erhalt der Schutzfunktionen unserer Wälder, für saubere Luft, Trinkwasser, Artenvielfalt und Klima.

Diese Idee gefiel mir auf anhieb. Ich sah dann heute morgen dass es eine ähnliche Prämie schon länger gibt und dass 2008 dadurch 80 Hektar Wald aufgeforstet worden waren. Auf diese Weise ist Bahnfahren auf zweifache Weise gut für unser Klima und im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig.

Falls du auch einer dieser Punktesammler bist und gerade 500 davon auf deinem Konto liegen hast könntest du ja auch 10 Bäume pflanzen lassen.

Hier ist der Link zur Baumprämie.

Allgemeinverständliche Theologie

Mittwoch, 16. September 2009

Die beiden letzten Arbeitstage habe ich mit einer Tasse Kaffee und der Sendung „Aus Religion und Gesellschaft“ im Deutschlandradio begonnen. Dort hörte ich zwei Gespräche mit Wolfgang Ockenfels in denen er die CDU kritisierte. Mich interessierte nicht alles was er sagte, bei einer Aussage wurde ich jedoch hellhörig:

…viele Theologen können sich nicht mehr verständlich machen…

Im Zusammenhang dieser Aussage sprach er über das Theologenchinesisch welches diese an den Universitäten lernten und das sie unfähig mache auch inhaltlich in der Gesellschaft sprachfähig zu sein. Er meinte, dass es Aufgabe der Ausbildung sei, dass Theologen verständlich sprechen können und dadurch die Möglichkeit haben am gesellschaftlichen Diskurs teilzunehmen und etwas beizutragen.

Solche Feststellungen und die damit verbundenen Forderungen rennen bei mir immer offene Türen ein, auch wenn ich in meiner eigenen Umgebung immer wieder an meine eigenen Grenzen der Sprachfähigkeit stosse. Sehr oft erscheinen mir Sachverhalte als plausibel die es für meine Gesprächspartner so nicht sind, oder ich verwende eine Art Theologenchinesisch das ich für allgemeinverständlich halte.

Zu diesen Gedanken passt auch folgende Aussage von Hans Küng aus Theologie im Aufbruch:

Es soll weder in biblischen Archaismen und hellenistisch-scholastischen Dogmatismen noch in modischem philosophisch-theologischem Jargon geredet werden, sondern in der allgemeinverständlichen Sprache der heutigen Menschen, wofür keine Anstrengung zu scheuen ist.

Quelle: Hans Küng, Theologie im Aufbruch, Seite 247-248.

In diesem Sinne wenden wir uns wieder der Aufgabe der allgemeinverständlichen Theologie zu.

Faire Woche

Freitag, 11. September 2009

Ab Montag findet wieder die jährliche faire Woche statt. Unter dem Motto „Perspektiven schaffen – Fair Handeln!“ finden vom 14. bis 27. September deutschlandweit viele Veranstaltungen statt die den fairen Handel erlebbar machen und Perspektiven schaffen. Für manche unter uns werden Perspektiven erweitert und es wird uns möglich hinter den Produkten die täglich durch unsere Hände gehen die Menschen zu sehen die am Entstehungsprozess beteiligt sind. Für diese Menschen, die uns erst unsere alltäglichen Produkte ermöglichen, werden durch fairen Handel ganz konkrete Zukunftsperspektiven geschaffen – seien es Gewerkschaften, die Möglichkeit dass Kinder in Schulen gehen können und partnerschaftliche Handelsbeziehungen eine gewisse Planungssicherheit ermöglichen. Und damit sind ja wieder nur kleine Aspekte des großen Bildes skizziert.

Karlsruhe nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal in größerem Stil an der fairen Woche teil. So wurde eine fülle von Angeboten zusammengetragen und neben einem gemeinsamen Veranstaltungskalender wird am Freitag 18. September ein bunten Markt auf dem Marktplatz stattfinden.


Informationscafé zu fairer Kleidung

Im Rahmen dieser Veranstaltungen arbeitet die soziokulturelle Initiative Kubik mit der evangelischen Luthergemeinde zusammen und öffnet ein Informationscafé zu fairer Kleidung im Turmzimmer der Lutherkirche. Wir freuen uns sehr darüber dass Kaffee aus fairem Handel mittlerweile im Mainstream angekommen ist und breite Akzeptanz genießt. Wir denken jedoch, dass auch hinsichtlich der Kleidung mit der wir uns täglich „in Schale werfen“ ein umdenken stattfinden sollte. Viel zu viele von den schönen Stücken entstehen unter Bedingungen die all ihre Schönheit verblassen lassen, haben wir sie einmal vor Augen. Sei es die Ausbeutung der Arbeiter, die an der Herstellung des Rohmaterials beteiligt sind und die nicht nur unter starker chemischer Belastung leiden. Oder seien es die Kinder die total ausgebeutet werden und nach 14 Stunden anstrengendster Arbeit mit Prügel und anderen Strafen rechnen müssen. In dem Wissen dass auch ich noch viel zu viele dieser Systemfehler unterstütze und damit konkret Menschen schade, sitze ich hier nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern freue mich daran Möglichkeiten wo und wie schöne nachhaltige Kleidung zu bekommen ist die unter fairen Bedingungen hergestellt wird und die durch einen ebensolchen Handel bei uns landet zu erforschen und bekannter zu machen. In diesem Sinn hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengefunden die ihr Engagement und ihre Zeit dafür einsetzten um ein schönes Informationscafé in oben besagtem Kirchturm einzurichten.

Das Informationscafé zu fairer Kleidung hat bereits diesen Sonntag, also am 13. September, von 11:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. An den folgenden Tagen – Montag bis Donnerstag – ist das Café jeweils von 10 – 12 Uhr offen. Wir freuen uns sehr über Besucherinnen und Besucher.


Reschique – Klamottentausch- und Design Event

Am 26. September findet ab 15 Uhr im Kaffeehaus NUN wieder das Klamottentausch- und Design Event Reschique statt. Als Alternative zum Wegwerfkonsum kannst Du dort Kleider tauschen, aufhübschen, entwerfen, neues kreiern, sticken und nähen. Damit wollen die Veranstalter auch Gegenentwürfe zu Markenbranding, Einheitsmode und den meist unmenschlichen Herstellungsbedingungen aufzeigen.

Das Angebot wird durch Kaffee aus fairem Handel und leckere Kuchen abgerundet.

Auf Flickr gibt es Bilder von vergangenen Events und weitere Infos finden sich hier.

Brot backen

Mittwoch, 02. September 2009

In manchen Kreisen gilt das Brot welches es bei uns täglich zu essen gibt als Delikatesse. Und da unser geliebter Hausbewohner Johannes es vorzog in die Fremde zu ziehen und von nun an selbst mit der Zubereitung dieses besonderen Brotes betraut ist, nutze ich mein Blog zur Verbreitung des Rezeptes.

Bevor du jetzt beginnst alle Zutaten zusammen zu rühren, sei dir noch gesagt dass wir Anhänger der Brotbackautomaten-Sekte sind und unser Brot nach der Zutatenbefüllung von einem solchen rühren, gehen und backen lassen.

Zutaten

Neben diesen Zutaten, deren Dosierung ich in Kürze näher ausführe, benötigst du also einen Brotbackautomaten, einen Messbecher und eine Haushaltswaage.

Unsere Brotbackmischung besteht aus 450ml lauwarmem Wasser, 600g Mehl, etwas Salz, etwas Zucker und einem Päckchen Trockenbackhefe.

Zuerst fülle ich das Wasser in den Behälter und gebe etwas Salz und Zucker hinzu. Ich mache das je nach Gefühl, vielleicht beginnst du mit jeweils einem Teelöffel davon und näherst dich dann Brot für Brot deinem bevorzugten Geschmack an.

Die 600g Mehl setze ich wie folgt zusammen:

  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 200g Weizenmehl Type 1050
  • 100g Roggenvollkornmehl
  • 100g Dinkelvollkornmehl

Diese Portionen variiere ich auch je nach Tagesform etwas. Wichtig ist zu bedenken, dass der Roggen das Brot eher feucht macht und Dinkel eher zu einem trockenen Brot führt. Je nachdem wie dein Ergebnis ausfällt würde ich mit diesen zwei Variablen etwas spielen. Da ich an manchen Tagen etwas mehr auf Vollkorn setze reduziere ich den Weizenmehlanteil und erhöhe jeweils anteilig die anderen Anteile – wobei ich keine guten Erfahrung mit mehr als 150g Roggenvollkornmehl gemacht habe.

Wenn dann alles Mehl in der Form sind streiche ich das Mehl glatt, öffne das Tütchen Trockenbackhefe und verteile den Inhalt gleichmäßig auf der Mehlfläche. Dann stelle ich die Form in den Automat und schließe den Deckel.

Bei der Wahl des Programmes entscheide ich mich entweder für das Vollkornbrot oder das Kurzprogramm (größere Menge bis 1000g). Bei der Bräunungseinstellung wähle ich Mittel. Anschalten und warten.

Spätestens ab dem zweiten Drittel der Backzeit füllt sich die Wohnung mit dem wunderbaren Duft von frisch gebackenem Brot…

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Das Bild der Zutaten habe ich mir freundlich von hier ausgeliehen.

Das Fest zum Buch

Dienstag, 01. September 2009

erscheinungsFEST

Während das Beziehungsweise Leben Buch momentan in der Druckerei die letzten Meter zurücklegt um in kurzer Zeit als echtes Buch in unsere Hände zu gelangen planen wir ein kleines aber feines Fest zum Buch.

Am Abend des 26.09. wollen wir in der Wohnung des CVJM Karlsruhe das neue Buch feiern, etwas über die Entstehung reden, durch kurze Lesungen Einblicke eröffnen, Leckereien in Händen halten und dazu etwas trinken. Nach und nach wird es im bzwBLOG nähere Infos zum Fest geben. Ein facebook-Event habe ich schon mal angelegt und natürlich schreibe ich das hier weil ich mich sehr freuen würde wenn wir gemeinsam ein feines Fest zum Erscheinen des Buches feiern würden…