Die Welt auf den Kopf stellen

Die Welt auf den Kopf stellen

In unserer Zeit scheint es ab und an so, als stelle man die Welt auf den Kopf, wenn man von den Beziehungen her denkt. Einige Gedanken dazu habe ich anhand des Bildes einer Schneekugel für das Magazin THE RACE aufgeschrieben. Und als ich das geschrieben habe, war noch nicht abzusehen wie lange der Winter geht, und dass danach die Meisten nicht mehr gerne an Schnee denken. Daher bitte ich euch um Verständnis für die Schnee-Metapher.

Da die Herausgeber des Magazins so freundlich waren und die Veröffentlichung des Artikels auch online erlaubten, kann ich euch nicht nur das Foto da oben zeigen, sondern euch einladen den Artikel zu lesen: → Die Welt auf den Kopf stellen.

Michael Gibis hat netterweise ein paar Illustrationen für den Artikel gemacht, die es ebenfalls dort zu sehen gibt. Falls dein Browser CSS3 unterstützt kannst du die Schneekugel in der Mitte des Artikels umdrehen, falls nicht tut es mir leid.

In diesem Sinne empfehle ich die Lektüre des Artikels, und bei Interesse einen Blick in das Inhaltsverzeichnis des Magazins und für diejenigen die das noch nicht angeschaut haben, auch in das bzwLEBEN-Buch.

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Öko?-Test

Vor einiger Zeit befasste ich mich mit dem Öko-Test-Siegel, klebt es doch auf nahezu allen Produkten des täglichen Bedarfs. Schon damals wurde schnell klar, dass Öko-Test nicht in der Weise „öko“ ist, wie es der Name glauben macht. Eben las ich ein Editorial von Claudia Langer auf Utopia zu der Debatte um Öko-Test, die Momentan in den Medien stattfindet, daraus möchte ich kurz einen Abschnitt zitieren:

“Öko-Test” macht lediglich eine Schad- und Inhaltsstoffbetrachtung, eigentlich sogar nur eine Schadstoffausschlussbetrachtung. Noch nicht mal eine Gesundheitsbetrachtung. Und erst recht keine Ökobetrachtung. Es geht sogar noch weiter: “Öko-Test” halte es für nicht möglich Produkte auf ihre Nachhaltigkeit zu testen, zitiert der “Spiegel”, weil “man sich dabei vor allem auf die Angaben der Hersteller verlassen müsse.” Das muss jeder wissen, bevor er eine strategische Kaufentscheidung aufgrund des “Öko-Test”-Labels mit dem roten Ahorn trifft – denn damit entscheidet er sich nicht zwingend für ein nachhaltig hergestelltes Produkt.

Quelle: Claudia Langer – Utopia.de – Öko? Oder wie jetzt?

Zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema empfehle ich natürlich das eben zitierte Editorial von Claudia Langer, und den Spiegel-Artikel dazu.

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Albtraum Atommüll

Alptraum AtommuellAm Mittwoch 24.03. wird um 20 Uhr im Luthersaal der evangelischen Luthergemeinde in Karlsruhe (Oststadt) der Dokumentarfilm »Albtraum Atommüll« gezeigt.

In der Diskussion um Atomkraft werden von den Befürwortern immer wieder die vermeintlichen Vorteile dieser Technik hervorgehoben. Mit Blick auf die drohende Klimaerwärmung wird sie sehr gerne als sauber und nachhaltig dargestellt. Doch wenn es um die radioaktiven Abfälle geht, geraten Wissenschaftler ins Grübeln, die Industrie beschwichtigt , Politiker vertuschen und schweigen. Atommüll ist der schlimmste Albtraum der Atomenergie und häufig noch immer ein Tabuthema.

Im Anschluss an den Film ist eine kurze Fragerunde mit Vertretern der Umweltverbände geplant.

Weitere Infos auf der Webseite zum Film auf arte.tv

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Die eigene Geschichte im Netz

In letzter Zeit komme ich viel zu selten dazu ein paar Gedanken in dieses Blog zu tippen. All diejenigen, die des Öfteren hier vorbeischauen bitte ich diesbezüglich um Geduld und empfehle euch bei Twitter oder Facebook vorbeizuschauen oder ab und an einen Blick in meine Randbemerkungen zu werfen. Die Gedanken die ich jetzt vor habe hier niederzuschreiben wurden inspiriert durch einen Beitrag des elektrischen Reporters, der sich auch in meinen Randbemerkungen findet.

In der Ausgabe über die Identität im Netz ist die Rede davon, dass wir durch unsere Veröffentlichungen im Internet lernen zu unserer Geschichte zu stehen. Während früher nur für diejenigen unsere Geschichte, und damit sowohl unsere Veränderung/Entwicklung als auch manche Eigenart aus früheren Tagen bekannt war, die uns aus dieser Zeit kannten, kann heute jeder viel weiter in unserem Leben zurück lesen.

So können hier in diesem Blog Einträge aus dem Jahr 2004 nachgelesen werden, und die findige Internetnutzerin kann noch weiter in meinem Leben zurück lesen. Es finden sich Ansichten, Aussagen, Bilder, MP3 von mir in diesem Internet. Ein erstes Mal, als mir diese Tatsache auffiel, war als eine Pfarrerin, mit der ich einen Gottesdienst zu gestalten hatte, auf eine Predigt Bezug nahm, die aus Stuttgarter Tagen stammte, und die sie sich angehört hatte.

Wir verändern uns beständig, und dennoch verhalten wir uns auch weiterhin stimmig zu unserer eigenen Geschichte. Und, wer hätte es gedacht, das Internet hilft uns dabei stimmig zu unserer Geschichte zu leben. Und falls du es nicht als Hilfe ansiehst, so ruft es uns doch Vergangenes in Erinnerung und fordert uns dazu heraus Stellung dazu zu beziehen.

Und in all dem werden wir nach und nach die Definition dessen, was es bedeutet in Kontakt zu sein oder in Beziehung zu stehen, überdenken und eventuell weiter fassen.

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