Musikgenuss

Daytrotter

Kürzlich wurde ich über William Fitzsimmons auf Daytrotter aufmerksam. Er hatte dort am 8. April eine wunderbare Akustik-Session eingespielt und darauf über seine Facebook-Seite hingewiesen.

Nachdem ich die Session im Browser genossen hatte, fiel mir auf, dass es auch eine iPhone-App von Daytrotter gibt. Mit dieser App kann man herrlich einfach die einzelnen Sessions streamen, nach Künstlern suchen oder sich einfach via Daytrotter-Radio durch die Sessiongeschichte hören.

Gestern hörte ich dann noch eine wunderbare Session von J.Tillman, die mich schließlich dazu bewog diesen kurzen Eintrag zu schreiben.

Falls du also nicht sowieso schon regelmäßig gute Musik über Daytrotter hörst, sei dir ein Besuch der Seite und das Laden der App empfohlen. Auf der Webseite kannst du dir die Musik einfach anhören, komprimierte Versionen der Songs kostenlos herunterladen oder unkomprimierte Versionen günstig kaufen.

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Leben und leben lassen

Das Stichwort “Tierschutz” wurde Titelthema der aktuellen ZEIT, da in Bremen eine Entscheidung über die Forschung an Affen ansteht. Unter dem Titel “Streicheln und quälen – Wer den Tierschutz ernst nimmt, der muss sein Verhalten ändern – als Fleischesser und Forscher, aber auch als Tierliebhaber” finden sich im Ressort Wissen 4 Essays.

Darunter findet sich zwei kurze Artikel der direkten Kontrahenten aus Bremen, dem Forscher Andreas Kreiter und dem Tierschützer Wolfgang Apel, die beide ihren Standpunkt darlegen und somit nachvollziehbarer werden, und gleichzeitig die festgefahrene Situation der Auseinandersetzung verdeutlichen. Ein philosophischer Ansatz von Richard David Precht findet sich ebenfalls dort. Precht argumentiert von der nahen Verwandtschaft von Affen und Menschen her, und schlägt in Anlehnung an Frans de Waal vor, an Affen nur solche Experimente durchzuführen, die wir auch an Menschen machen würden, die sich freiwillig dazu zur Verfügung stellen. An diesem Punkt sehe ich eine inakzeptable Engführung des Ansatzes von Precht, denn damit rechtfertigt er zugleich Versuche an weiter entfernten Verwandten unserer Gattung, und bleibt damit weit hinter einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen zurück.

Der längste, und meiner Ansicht nach auch beste Essay dieses Teils, stammt Andreas Sentker und trägt den Titel “Respekt! – Der Kampf gegen Tierversuche ist heuchlerisch. In unserem Alltag nehmen wir tausendfaches Leid in Kauf. Dagegen hilft kein strengeres Gesetz, sondern ein Bewusstseinswandel.” Wie der Titel schon andeutet geht Sentker grundsätzlicher der Frage eines verantwortlichen Umgangs mit unseren Mitgeschöpfen nach, die weder einseitig auf Tierversuche schilt, noch bei der gerne angeprangerten Massentierhaltung stehen bleibt, sondern auch unsere “liebsten Mitbürger” in Zoos oder exotische Züchtungen ins Visier nimmt. Der Artikel kann hier online gelesen werden, was ich sehr empfehle.

Den Titel dieses Eintrages habe ich an ein Zitat angelehnt, das im Artikel vorkommt und das Albert Schweitzer zugeordnet wird:

“Ich bin Leben, das leben will,
inmitten von Leben, das leben will.”

Ich selbst bin, das wird kaum überraschen, kein Freund von Tierversuchen. Meiner Ansicht nach bedeutet dies jedoch auch, dass ich sowohl meinem täglichen Umgang mit Tieren verantwortungsvoll gestalte. Produkte des täglichen Bedarfs wähle, die nicht auf Tierversuchen basieren und die auch sonst ohne den Missbrauch unserer Mitgeschöpfe auskommen. Ich denke, auf diesem Weg können wir gemeinsam noch einige Schritte gehen, und somit mehr zu einem Leben im Einklang mit der Natur kommen.

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Mobile Ansicht

mobile Ansicht

Auf den beiden Screenshots oben kannst du sehen wie dieses Blog mittlerweile aussieht, wenn es mit einem iPhone besucht wird. Um diese Ansicht zu erzeugen habe ich nichts im Code geändert, sondern überlasse die Arbeit dem WordPressPlugin WPtoch.

Dieses Plugin sorgt für eine schöne mobile Version des Blogs. Die Startseite des Blogs wird mit schnell zu ladenden Teasern ausgegeben. In der Artikelansicht ist schließlich auch der Kommentarbereich für mobile Endgeräte ausgelegt.

Ich selbst habe die Seite nur mit dem iPhone getestet. Laut der Entwickler bekommen auch Besucherinnen und Besucher mit Android- und BlackBerry-Telefonen diese mobile Oberfläche angezeigt.

Falls ihr Screenshots von diesen, anderen Endgeräten habt, könnt ihr mir diese gerne zukommen lassen.

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365 Tassen Kaffee

Tasse 9

Kaffee trinke ich fast an jedem Tag, und ja, ich trinke gerne Kaffee. Und so dachte ich mir nach ein paar guten Gesprächen auf dem BarCamp Ruhr mit Markus, Sascha und Björn, dass es eine gute Idee ist jeden Tag eine Tasse Kaffee zu fotografieren. Und so begann auch ich an dem Experiment tasskaff365 teilzunehmen. Wenn ich es durchhalte, dann dokumentiere ich mein 34. Lebensjahr mit einer täglichen Tasse Kaffee. In diesem Sinne viel Spass mit den folgenden Bildern

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Sünde und Vergebung

Ein paar Gedanken zu Sünde und Vergebung, die zu Ostern passen, die nicht den Anspruch erheben neu zu sein, die aber an manchen Stellen und damit grundsätzlich Akzente verschieben.

Was wäre wenn Sünde vor allem eine geschöpfliche Dimension hätte? Sich also von ihrer Bedeutung her nicht zwischen Mensch und Gott drängen könnte? Wir würden dann nicht mehr davon reden, dass Sünde Gott in irgendeiner Weise verletzen würde. Sie würde nicht zwischen ihm und uns stehen, könnte uns den Weg nicht versperren.

Diese Gedanken erscheinen dann sinnvoll, wenn wir Gottes Gedanken zur Schöpfung vor allem in ihrer lebensermöglichenden Dimension begreifen. Der so genannte „Wille Gottes“ würde sich dann nicht in einem sündlosen, von der Welt abgeschnittenen Ideal widerspiegeln, sondern in einem Leben in Harmonie mit Gott, Menschen und Natur. Sünde wäre dann vor allem eine Art Störfaktor dieser Harmonie, jedoch kein unmittelbarer Störfaktor. Als Sünde würde dann ein Verhalten bezeichnet, das unseren Mitgeschöpfen (im weitesten Sinne) Schaden zufügt. Somit würde sich Sünde höchstens indirekt „gegen Gott“ richten, sie würde vor allem im Umgang von Menschen und Natur verstanden werden.

Der Umgang mit Sünde würde sich aus dem Bereich des schlechten Gewissens und den Schuldgefühlen verabschieden. Unser Verhalten zu unseren Mitmenschen und der Natur würde sich ins Zentrum bewegen. Bei Vergebung ginge es nicht um eine Art Freispruch, der einen Schuldausgleich darstellt, sondern um einen Zuspruch der Hoffnung, einen Erweis der lebensermöglichenden Kraft Gottes, die es uns ermöglicht aus zerstörerischen Gewohnheiten auszubrechen, und ein Leben in Harmonie zu leben. Vergebung und Buße wären in diesem Zusammenhang nicht in erster Linie „geistlich“, sondern zeichneten sich in einem Verhalten aus, einem Leben eben, das von liebevoller Hinwendung geprägt ist und Leben ermöglicht.

Ostern, und damit Tod und Auferstehung Jesu, verlieren damit nicht ihre Bedeutung, auch wenn diese Ereignisse mit einem veränderten Sünden- und Vergebungsverständnis grundsätzlich anders verstanden werden können.

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