Das globale Dorf

Gestern las ich mal wieder das Buch »The Medium is the Massage« von Marshall McLuhan, um mich auf meinen Unterricht vorzubereiten. Bereits 1967 hat McLuhan mit diesem Buch eine sehr interessante Abhandlung zu den Auswirkungen der Medien auf unser Leben vorgelegt. Und wieder staunte ich darüber, was der 1911 geborene Medientheoretiker bereits zu dieser Zeit sah. Einen Aspekt des Buches möchte ich, wie der Titel ja andeutet, hier aufgreifen.

Das globale Dorf

Dieser Begriff wird McLuhan zugeschrieben. Er beschreibt im Zusammenhang des Übergangs vom Zeitalter des Buchdrucks auf die AV-Medien die Entwicklung des globalen Dorfes.

Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen, dass der Buchdruck zur Entwicklung des Individualismus beigetragen hatte. Bücher konnte jeder mit auf sein Zimmer nehmen und sich dort in aller Ruhe den ausgeführten Gedanken widmen. Auf diese Weise wurde es auch möglich eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen, gleichzeitig trug der Buchdruck auch einer Kategorisierung der Welt bei. Den Autoren wurde es in einem Buch möglich, kleine Details zu betrachtet, und damit große Zusammenhänge in kleine Einheiten einteilen.

Zum Charakter von AV-Medien gehört es übertragene Ereignisse erlebbar zu machen. Auf diese Weise wird die Fragmentierung der Wirklichkeit wieder etwas weiter zurückgedrängt. Inhalte werden wieder stärker in ihrem Zusammenhang dargestellt. Durch die Übertragungskanäle wird die Bedeutung von Raum und Zeit aufgehoben. Ein Massenpublikum kann zeitnah Ereignisse an den entlegensten Orten der Welt gleichzeitig miterleben.

Neben der Aufhebung von Raum und Zeit, sieht McLuhan auch in der Art wie mit Sachverhalten umgegangen wird, die Entstehung des globalen Dorfes. Die Bedeutung des Dorfes erschöpft sich daher noch nicht in der lokalen Nähe, sondern bezieht die Kommunikationswege einer Art Stammeskultur mit ein. Wie nähern uns wieder einer auditiven Kultur an. Kommunikation die allein auf visuelle Wege setzt ist seiner Ansicht nach nun zu langsam. Jede Handlung hat Auswirkungen auf eine ganze Reihe anderer Lebenssituationen. Es ist daher nicht mehr möglich isoliert und rein individualistisch zu denken.

Medienprophet?

Für heute lass ich es mal mit diesem einen Aspekt gut sein, demnächst kommt auch der Zug, in dem ich hier sitze an seinem Zielbahnhof an. Da mir momentan kein ähnlicher Medienprophet für unsere Zeit bekannt ist, und ich große Lust hätte dazu mal etwas mehr zu lesen, freue ich mich über Antworten auf folgende Frage: Kennt jemand von euch jemanden, der sich heute mit dem medialen Umbruch von AV-Medien zum Internetzeitalter auf eine ähnliche Weise auseinandersetzt?

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Gerechtigkeit und Friede küssen sich

Gerechtigkeit und Friede küssen sich

Eine der wenigen Veranstaltungen, die ich auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München unbedingt besuchen wollte, stand unter dem eben genannten Titel “Gerechtigkeit und Friede küssen sich”. Dieser Satz stammt aus dem 85. Psalm und stand diesem Podium im Frauenzentrum Pate.

In ihrem einleitenden Referat ging Ina Praetorius auf die Verbindung von Gerechtigkeit und Friede ein. Anhand des Buches “Gerechtigkeit oder das Gute Leben” von Martha C. Nussbaum erläuterte sie die enge Verbindung von Gerechtigkeit und Frieden. Ihrer Ansicht nach sei es ein Gewinn postpatriarchaler Weltsicht, dass wie im Titel Nussbaums das Wörtchen “oder” nicht im trennenden Sinne von “entweder oder”, sondern verbindend und zuordnend verstanden werde. Gerechtigkeit stünde damit nicht im rein juristischen Sinn neben oder gegen das gute Leben, sondern – und so sei der Buchtitel zu verstehen – weise auf zwei Seiten ein und der selben Medaille hin. In diesem Sinne wollte sie auch das Thema der Veranstaltung verstanden wissen. Das Bild der Gerechtigkeit, die den Frieden küsse, sei ein Bild des Schaloms von dem die Bibel rede. Einem Zustand der Harmonie. Diesen Zustand der Harmonie zu erlangen, sei der Antrieb der auf dem Podium versammelten Frauen, und in diesem Sinne verstehe sie auch das menschliche Mitwirken am Handeln Gottes (so hört sich das was sie sagte/was ich noch behalten habe sinngemäß in meinen Worten an).

Jede der Podiumsteilnehmerinnen hielt zu Beginn des Podiums ein Einstiegsreferat. Den Anfang machte Phumzile S. Mtetwa, die das “Lesbian and Gay Equality Project” aus Südafrika vertrat. Sie berichtete davon wie Homophobie und Armut ihr Leben beeinflussen, und wie sie sich angesichts dieser Herausforderungen für ihre Genossinen und Genossen die Realisierung der ganzheitlichen Gerechtigkeit wünsche, von der Ina Praetorius gesprochen hatte.

Ich denke, dass wir auch hier noch einige Herausforderungen zu meistern haben um zu einem solchen Schalom zu kommen. Gerade hinsichtlich der Genderfragen und einem guten Zusammenleben mit Homosexuellen ist in Kirche und Gesellschaft noch einiges zu tun.

In diesem Sinne möchte ich an dieser Stelle noch vier interessante Artikel empfehlen:

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Dieses Blog wird 6

Vor sechs Jahren begann ich damit Worte zu Blog zu bringen. Am 19. Mai 2004 schrieb ich meinen ersten Eintrag in ein Blog, das damals noch bei myblog.de wohnte. Nachdem ich Anfang des Jahres meine ersten Blogs regelmäßig zu lesen begonnen hatte, wagte ich es selbst – erstaunt über die Einfachheit der Pflege eines Blogs – ein solches zu starten. Ohne großen Plan oder Ziele, die erreicht werden müssten. Mein erster Eintrag enthielt ein Zitat, das ich nun noch einmal aufgreifen möchte:

Wenn jemand meint, Gott zu ehren, aber seine Zunge nicht im Zaum halten kann, ist seine ganze Gottesverehrung wertlos und er betrügt sich selbst. Gott, der Vater, wird auf die rechte Art geehrt, wenn jemand den Waisen und Witwen in ihrer Not beisteht und sich nicht an dem ungerechten Treiben dieser Welt beteiligt.

Jakobus 1,26-27 (GNB)

Ohne tiefer darauf eingehen zu wollen, so staune ich ab und an darüber, dass ich ein solches Zitat für den Auftakt wählte. Die angesprochenen Themen finde ich nach wie vor sehr interessant – wie kann eine angemessene Gottesverehrung in meinem Leben aussehen? Im Laufe der Zeit haben sich auch die beiden folgenden Fragen immer weiter entwickelt – wer sind die „Witwen und Waisen“ unserer Zeit und wie kann das „ungerechte Treiben“ heute systemisch verstanden werden – alles Gedankensplitter, die hier immer wieder von mir ansatzweise umschrieben werden.

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Eines meiner ersten Headerbilder.

Noch im Jahre 2004 wechselte ich die Plattform auf der ich mein Blog betrieb. Zunächst von myblog zu Blogger, und dann auf Empfehlung von Johannes zu WordPress. Die Vorzüge eines selbst gehosteten WordPress-Blogs lernte ich recht schnell lieben, und fand mich immer mehr im Innenleben des Blogs zurecht.

Am Anfang war die Zahl der Blogs, die ich regelmäßig las, noch recht klein. Man las Blogs von Menschen die man direkt kannte, oder von deren Freunden. Es wurde kommentiert, sowohl zu persönlichen tagebuchartigen Einträgen, als auch auf thematische Artikel. Immer mehr Blogs kamen dazu. Mit ihnen wuchs sowohl die Zeit die man ins Lesen investierte als auch die Leserschaft im eigenen Blog. Manch einen veranlasste das dazu persönliche Einträge zurück zu fahren und sich neu zu orientieren. Irgendwann 2006/2007 wird wohl die Hochzeit der Blogs gewesen sein, wie wir sie damals verstanden. In dieser Zeit wurden auch andere soziale Dienste wie MySpace, Facebook und Twitter immer häufiger genutzt. Sowohl die Zeit die man für Blogs verwendete als auch die thematische Auswahl änderte sich. Tagebuchartiges wanderte stärker in die anderen Kanäle und inhaltliche Beschäftigungen stellten sich als Dialoggrundlage der Einträge heraus.

Ich freue mich heute im Rückblick über jeden Tag des bloggens. Viele gute Kontakte sind entstanden. Einige mir heute vertraute Menschen lernte ich über Blogs kennen und schätzen. Ich lernte meine Gedanken zu formulieren und staune bis heute immer wieder darüber wie das geschriebene wirkt. Was ungeplant und ziellos begann, hat sich zu einem festen Bestandteil meines Lebens entwickelt. Nicht nur auf der Ebene dieses Blogs. Unser heutiger Wohnort hat etwas damit zu tun. Die Art wie ich meine „Arbeitszeit“ verbringe wurde und wird durch „bloggen“ geprägt. Und sowohl Freundschaften als auch Netzwerke in denen ich lebe, verweisen auf die eine oder andere Art auf das Mysterium Blog.

Kaffeetasse und MacBook auf einem Tisch

Bevor ich nun jedoch abgleite und zu viele belanglose Worte mache, möchte ich mich bei allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs bedanken. Vielen Dank, dass ihr immer wieder den Gedanken Marshall McLuhans lebendig macht, dass Propaganda dort endet wo Dialog beginnt. Dialog ist eine dieser Haltungen die ich am bloggen mit am meisten schätze. Vielen Dank für den Dialog, den wir auf diversen Blogs bei etlichen Tassen Kaffee und unzähligen Tastenanschlägen hatten.

In diesem Sinne auf die nächsten sechs Jahre …

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Wie glauben leben?

Wie Glauben leben? - Teilnehmer des Podiums

Letzten Donnerstag hatte ich die Ehre auf einem Podium zu der Frage »Wie Glauben leben?« zu sitzen. Das Podium war eines von vier in der Hauptpodienreihe »Was uns glauben lässt« auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag. Wie das Bild hier oben zeigt, saß ich mit einem meiner theologischen Vorbilder Hans Küng, dem sehr sympathischen Harald Lesch und einem serbisch-orthodoxen Erzdiakon Zoran Andric auf diesem Podium. Das Podium wurde von Johannes Röser moderiert und von Andy Lang und Friends musikalisch umrahmt.

In einem zwanzigminütigen Referat sprach Hans Küng über Grundanliegen seines Glaubens. Dazu wählte er einen trinitarischen Ansatz, und verband persönliche Notizen treffend mit wünschen für gelebten Glauben und Seitenhieben Richtung Amtskirche. Aus diesem Referat stammt auch der Hinweis auf eine neue Reformation zur Einheit der Kirche, die beispielsweise auf sueddeutsche.de Erwähnung findet. Ähnlich wie in seinem offenen Brief an die Bischöfe, regte Küng auch hier an, dass die neue Reformation eine Bewegung des Kirchenvolkes, der Theologen und der Bischöfe sein müsse, und dass man nicht mehr auf Reformen von Rom warten könne.

Im Anschluss an dieses Referat fand die Gesprächsrunde auf dem Podium statt, die stark von den Fragen des Moderators geprägt war. Nach einer kurzen Vorstellung aller Beteiligten folgten Fragen dazu, wie die Einzelnen Glauben lebten, welche Verbindungen es zu ihrem Alltag gebe und was ihnen Hoffnung bedeutet. Die Präsenz der Fragen verbunden mit der Bereitschaft der Beteiligten nicht auszubrechen, führte dazu, dass es bei dem Podium nicht zu einem Gespräch der Beteiligten kam, sondern es eher den Anschein einer Fragerunde machte. Dies wurde sowohl in der Kirchentagszeitung als auch auf Twitter angemerkt. Auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle gerne einen direkten Kommentar hätte abgeben wollen – bspw. zur Frage nach Liturgie – was ich jedoch nicht tat, gaben mir die Fragen eine gute Orientierung und halfen mir dabei mich tatsächlich am Gespräch zu beteiligen. Wäre ich nicht so direkt gefragt worden, hätte ich evtl. weniger beigetragen.

Persönlich habe ich mich sehr über die Begegnungen mit Hans Küng und Harald Lesch gefreut. Ein Augenzwinkern mit Hans Küng auszutauschen, und die nette unkomplizierte Art von Harald Lesch so direkt zu erleben, haben mir neben ihrer außerordentlichen sachlichen Kompetenz auch ihre Menschlichkeit und ihren gelebten Glauben eindrücklich vor Augen gemalt.

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Lars hat einen ausführlichen Eintrag in sein Blog getippt und dabei die Aussagen des Podiums inhaltlich verbunden – wer sich also für die inhaltliche Seite der Veranstaltung interessiert sollte dorthin gehen uns lesen.

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Das Bild oben borge ich von der Seite der katholischen Pfarrgemeinde St.Pius in Augsburg-Haunstetten. Falls jemand von euch weitere Bilder findet, freue ich mich natürlich sehr über einen Hinweis.

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Abendmahl

Auf dem ökumenischen Kirchentag wird man, ob man will oder nicht, mit dem Thema Abendmahl konfrontiert. Da es momentan noch nicht möglich ist ein gemeinsames ökumenisches Abendmahl zu feiern findet heute Abend eine orthodoxe Vesper statt. Das finde ich natürlich sehr gut, doch wie Hans Küng gestern auf dem Podium sagte, könnte es die Aufgabe des Kirchenvolkes sein, ein ökumenisches Abendmahl zu fordern, und sich nicht mit diesem, der Hierarchie hörigen Ausweichmahl zufrieden zu geben.

Ich möchte hier noch einen Schritt weiter gehen. Als jemand, der basisdemokratisch bewegt ist, und gerne in dieser Weise Gemeinschaft pflegt, dies jedoch nicht in völliger Unabhängigkeit verstanden wissen möchte, sondern als Teil der weltweiten Kirche lebt, und sich vor Ort mit einer evangelischen Kirchengemeinde verbunden fühlt, fordere ich auch die völlige Demokratisierung des Abendmahls.

Ein demokratisiertes Abendmahl, ist ökumenisches Abendmahl. Es ist ein Abendmahl, das nicht zwingend von AmtsträgerInnen geführt werden muss. Ein Abendmahl, das sich in seine Geschichte einfindet, und an unterschiedlichsten Tischen auf der ganzen Welt stattfindet. Ein Abendmahl, das die Erinnerung an unsere gemeinsame Geschichte des Exodus feiert und uns der Gegenwart Gottes gewahr werden lässt. Es könnte in Kirchen stattfinden, in Cafés und auch an den Tischen in ganz normalen Häusern. An Tischen, an denen Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche einander das Brot brechen und den Becher der Erinnerung weiter reichen.

Auf diese Weise demokratisiert müsste es nicht im Geheimen stattfinden, sondern könnte seinen Platz in den Gemeinden finden. Hier würde die Trennung zwischen Laien und Klerikern überwunden, als Glieder der weltweiten Kirche würden wir das Abendmahl gemeinsam feiern. Und an besonderen Anlässen wie ökumenischen Kirchentagen, könnte ein großes ökumenisches Abendmahl darüber hinaus unseren gemeinsam gelebten Glauben tiefgreifend stärken.

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Sinnvolles Zusammenleben

Für die nächsten Tage habe ich mir vorgenommen das Buch »Handeln aus der Fülle« von Ina Praetorius zu lesen. Nachdem mich ihr Buch »Gott dazwischen« sehr inspirierte, freue ich mich nun auf die Lektüre ihrer postpatriarchalen Ethik in biblischer Tradition. Mir gefällt neben ihren sehr guten Gedanken vor allem der Ton ihrer Bücher. Da ich eben noch auf eine Freigabe warten durfte, las ich einfach ein paar Seiten, und stieß auf folgenden Abschnitt:

»Die relativ selbstverständliche Präsenz von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen ist ein Indiz unter vielen dafür, dass die Zweiteilung der Welt in männlich besetzte öffentliche Räume und weiblich besetzte Intimsphären sich auflöst. Das Prinzip »Gleichstellung«, das lange einen großen Teil frauenbewegter Energie auf sich gezogen hat, erübrigt sich damit zwar noch nicht, rückt aber an den Rand der politischen Agenda. Der militant parteiische, stark auf die Idee eines einheitlichen Fraueninteresses konzentrierte Feminismus ist in den neunziger Jahren des vergangene Jahrhunderts folgerichtig abgelöst worden durch die Geschlechterforschung (Gender Studies).

Viele Frauen und einige Männer formulierten den Anspruch, dass die Geschlechterfrage kein isoliertes gesellschaftspolitisches Thema mehr sein soll. Von ihr soll überall die rede sein, wo wichtige Themen verhandelt werden, gleichzeitig muss die Kategorie »Geschlecht« als interessengeleitete Konstruktion begriffen und in Frage gestellt werden. Forscherinnen und Forscher begannen, auch abseits unmittelbar politischer Verwertbarkeit genau zu untersuchen, wie Ideen von der Beschaffenheit der Geschlechter und anderer Differenzen in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen (weiter)wirken und ob ein freundlicherer Umgang mit Unterschieden denkbar ist.

Mit dieser veränderten Sichtweise und den entsprechenden Forschungsergebnissen schaffen sie die Grundlage für das, was heute ansteht: ein nicht mehr nur fragmentarisches Nachdenken darüber, wie ein sinnvolles Zusammenleben jenseits der herkömmlichen Zweiteilung der Welt und der entsprechenden Ausschlussmechanismen aussehen kann und soll.«

Quelle: Ina Praetorius, Handeln aus der Fülle, Postpatriarchale Ethik in biblischer Tradition, 14.

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Ökumenischer Kirchentag 2010

Ökumenischer Kirchentag 2010Heute startet in München der ökumenische Kirchentag. Ich bin gerade dabei meine Vorbereitungen dafür abzuschließen. Morgen früh werde ich mich in den Zug setzen, und mich auf den Weg nach München machen. Falls du auch in München bist, und noch etwas Zeit in deinem Programm findest, empfehle ich dir zwei Veranstaltungen an denen ich mitwirke:

Donnerstag 13.05. | 14:00 bis 15:30 Uhr

Wie Glauben leben? Die Mitte des Christseins

Kurzreferat
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Küng, Präsident Stiftung Weltethos, Tübingen

Gespräch
Daniel Ehniß, Netzgestalter, Karlsruhe
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Küng, Präsident Stiftung Weltethos, Tübingen
Prof. Dr. Harald Lesch, Astrophysiker, München
Erzdiakon Zoran Andric, serbisch-orth. Erzdiakon, München

Moderation: Johannes Röser, Freiburg
Musik: Andy Lang and Friends, Gefrees

Veranstaltungsort: Halle C1, Messegelände
Link zur Veranstaltung auf der ÖKT-Webseite.

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Samstag 15.05. | 16:00 bis 17:30 Uhr

Emerging Church – geistige und praktische Neuansätze für Kirche heute

Impulse
Dr. Tobias Faix, Marburg
Dr. Peter Aschoff, Erlangen
Dominik Sikinger, Heimerdingen

Praxisbeispiele
Dr. Tobias Faix, Marburg
Daniel Ehniß, Karlsruhe
Daniel Hufeisen, Erlangen
Walter Färber, Ilsede

Moderation: Daniel Ehniß, Karlsruhe
Vorbereitet von: Emergent Deutschland

Veranstaltungsort: Friedenskirche (Isarvorstadt), Frauenlobstr. 5.
Link zur Veranstaltung auf der ÖKT-Webseite.

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Für alle, die das hier auf mobilen Endgeräten betrachten, sei auch auf die mobile ÖKT-Webseite hingewiesen.

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