Notiz der Woche 38

Wie lange ich die Serie »Notiz der Woche« noch durchhalte, kann ich momentan nicht sagen. Auffällig ist jedoch, wenn die neue Notiz hier direkt auf die Alte folgt, und kein neuer Eintrag in der Zwischenzeit das Licht eurer Bildschirme erblickt.

In der letzten Woche gaben sich Webprojekte und theologische Fragen regelmäßig die Klinke in die Hand. Das Ankommen in der Abschlussphase eines Projektes wird begleitet durch Besprechungen und Planungen von Neuen. Diese unterschiedlichen Phasen – hatte ich ja schon gesagt – gefallen mir sehr.

Mit Beginn des neuen Studienjahres an der Akademie begann auch für mich das Unterrichten wieder. Mit meinem Steckenpferd der Interaktion von Theologie und Soziologie ritt ich am Donnerstag nach Ditzingen. Mein Ziel war es, den Studentinnen und Studenten Lust auf dynamische Kontextualisierung zu machen. Die interessanten, schönen und spannenden Aspekte unserer Gesellschaft möchte ich ausleuchten, und mit einem dialogischen Ansatz dazu einladen, in einen Austausch mit der eigenen Umgebung zu treten. Da ich mich auf der einen Seite relativ gut vorbereitet fühlte, und die Studentinnen und Studenten sich aktiv am Unterricht beteiligten hatte ich viel Spaß. Könnte ein gutes Jahr werden, ich freue mich jedenfalls.

In einer nächtlichen Skype-Session machten Arne Bachmann und ich noch ein Konzept für ein Alt.Worship-Experiment fertig, mit dem wir uns im Namen von Emergent Deutschland beim Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden bewerben. Das Grundgerüst des Experiments gefällt mir sehr gut, und bringt auf spannende Weise Philosophie, Kontemplation, Twitter und multimediale Kunst zusammen. Nun hoffen wir, dass unser Konzept im betreffenden Gremium angenommen wird, und sich im Zusammenhang des Emergent Forums in Essen ein Team findet, das die Details ausarbeiten wird.

Am Samstag waren wir zur Hochzeits-Party von Anni und Cedric (Blog/Twitter) eingeladen, die es auf ausgezeichnete Weise verstanden eine tatsächliche Party mit Live-Musik und tanzbarer Musik von DJ-Hand zu verbinden. Soweit ich das einschätzen kann hatten alle Beteiligten jede Menge Spaß, und wie es sich für eine Geek-Hochzeit gehört, kehrt man mit Inspiration zurück, und hat Ideen im Hinterkopf, was man webtechnisch mal ausprobieren sollte.

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Notiz der Woche 37

Die letzte Woche war ziemlich voll, und für vieles an dem ich feilte, fehlen mir die Worte. Da es auch jetzt noch nicht langweilig ist, begnüge ich mich für heute mit einem Bildschirmfoto aus der Kategorie »Während du schliefst«:

September Leaves - Friendship Manifesto

In einer Nachtschicht entstand diese Microsite für das neue Album von September Leaves. Schon gehört?

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Lesezirkel: Kaum zu fassen

Cover: Kaum zu fassenDas neue Buch von Peter Aschoff ist nun über Amazon zu haben. Ein guter Zeitpunkt auf eine Veranstaltungsreihe hinzuweisen, die wir von Kubik hier in Karlsruhe durchführen werden. Ab Oktober werden wir das Buch »Kaum zu fassen – Eine kleine Reise durch die große Welt des Glaubens« gemeinsam lesen, und darüber ins Gespräch kommen.

Wir nennen diese Veranstaltung Lesezirkel. Dahinter verbirgt sich die Idee, jede Woche ein Kapitel aus dem Buch zu lesen und dann an einem Abend, die Gedanken die daraus entstanden sind auszutauschen. Der Lesezirkel wird von Oktober bis Dezember jeden Dienstag im Kaffeehaus NUN stattfinden. Zur Veranschaulichung dessen was uns erwartet, habe ich das Inhaltsverzeichnis mit dem Kalender zusammen gebracht, daraus ergibt sich folgendes Programm:

Weite Welt
05.10. – Ungläubig gläubig?
12.10. – Sehnsucht: Von Möwen, Meer und dem Vergessung
19.10. – Per Anhalter zur Wiedervereinigung
26.10. – „Die Eins“ spricht leise

Die Vogelperspektive
02.11. – Jesus: Eine unerwartete Wendung
09.11. – Liebe am Limit
16.11. – Sicher ist nur der Tod. Oder?
23.11. – Die Kraft des Neuen

Boden unter den Füßen
30.11. – Wiedergeboren werden
07.12. – Sprechprobe
14.12. – Bewegte Bilder
21.12. – Zu Gast bei Fremden

Wenn du gerne bei diesem Lesezirkel dabei sein möchtest, bitte ich dich mir über das Kontaktformular zu schreiben, und dir das Buch direkt zu bestellen. Wir werden dann am 05. Oktober mit Gesprächen über das erste Kapitel starten.

Ich freue mich auch mitteilen zu können, dass wir für Januar eine Veranstaltung mit Peter Aschoff planen, an der es neben einem inspirierenden Vortrag auch die Möglichkeit des Gesprächs geben wird.

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Notiz der Woche 36

Die letzte Woche begann mit einem sehr schönen Konzert im NUN. An diesem Abend gastierten Rue Royale in Karlsruhe, und da Marit sich gerne zu unseren Kindern in die Wohnung setzte, hatten Julia und ich die Möglichkeit das Konzert gemeinsam zu besuchen. Das wir nicht nur wegen des schönen Konzertes etwas ganz besonderes, sondern auch da es das erstes Konzert im NUN war, das wir gemeinsam besuchen konnte, seit das Café 2006 seine Türen geöffnet hatte.

Mit diesem Konzert brachte Marc auch unser Vimeo-Kanal »nun loves music« auf Sendung. In diesem Kanal wird in Zukunft nach jedem Konzert das ein oder andere Video zu sehen sein. Wie gesagt machten Rue Royale den Anfang. Und bevor ihr euch nun das Video anseht, möchte ich noch auf eine Besonderheit des Videos hinweisen. Es wurde direkt nach der Pause aufgenommen. Und auch wenn es am Anfang sehr unruhig und wackelig ist, so weist der Kontrast zur Stille danach auf eine Besonderheit des NUN hin. Während in anderen Lokalitäten während des ganzen Konzertes reger Betrieb herrscht, zeichnet sich das NUN durch eine besondere Konzentration auf die Musiker aus.

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Friendship Manifesto

Es roch nach Rauch. Ich bewegte mich auf meinen Rechner zu, um herauszufinden woher dieser Geruch kam. In der Nähe des iTunes-Icons wurde er stärker. Ich öffnete und erschrak – meine Bibliothek stand in Flammen. Das Feuer war von der aktuellen Platte von September Leaves ausgegangen.

oh, hier brennt’s

Am 17. September erscheint das 2. Album von September Leaves, einem Musiker aus Karlsruhe, mit dem ich die Ehre habe in einem Haus zu leben und in einem Büro zu arbeiten – insofern schreibe ich nicht distanziert – was ihr natürlich in meinem Blog auch nicht erwartet hättet. Mit »Friendship Manifesto« legt Mr. Leaves ein Album vor, das er der Freundschaft widmet.

Dankenswerter Weise konnte ich bereits letzte Woche die CD bei Herrn Leaves kaufen. Sie zog auf dem direkten Wege in die oben erwähnte iTunes-Bibliothek ein, und während sie Paket um Paket sortierte, hatte ich Zeit die Verpackung zu betrachten. Ich hatte die Entstehung beobachtet, und war dennoch total fasziniert zu sehen, wie das Konzept dann fertig gedruckt, gefaltet, geklebt und mit CD bestückt aufgeht. Ein paar Bilder der Verpackung könnt ihr in diesem Set auf flickr bewundern.

169/365 - Friendship Manifesto

Ich freue mich, euch einen Link zu Soundcloud mitteilen zu können. Hier könnt ihr euch 4 Songs des Albums anhören, und müsst euch nicht auf die bekannten 30 Sekunden Teaser verlassen. Und indem ihr euch selbst eine Meinung zum Gefallen der Musik bildet, kann ich sagen, dass sie mir sehr gut gefällt, und muss keine scheinbar schlauen Worte finden …

Das Album könntet ihr euch natürlich über den iTunes-Store besorgen. Für jede und jeden, der gerne etwas schönes in der Hand hält, und seiner Plattensammlung ein echtes Schmuckstück hinzufügen möchte, empfehle ich jedoch die Bestellung der CD über den Shop von Petite:Unique.

Wer diesen Eintrag aus der Nähe von Karlsruhe liest, dem sei auch gesagt, dass September Leaves am 29. September das Erscheinen des Albums mit einem Konzert im NUN feiern werden. Weitere Infos dazu findet ihr auf der Webseite des Cafés.

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Mittagsgebet

Avatar des MittagsgebetsSeit heute ist es offiziell, unser kleines Mittagsgebet hat sich einen Twitter-Account zugelegt!

In der Notiz zur Woche 31 erwähnte ich, dass wir hier im Oberstübchen um 12 Uhr unsere Blicke von unserer Arbeit und unseren Monitoren erheben, gemeinsam den Wochenpsalm lesen, eine kurze Zeit des gemeinschaftlichen Gebets haben, und das Ganze dann mit einer trinitarischen Gebetsformel abschließen. Daniel Weber las die Notiz und öffnete seinen Editor um ein Skript zu schreiben, welches das Gebet auch auf dein Empfangsgerät zaubert. Marc Böttler skizzierte kurz den Avatar, der dann einstimmig angenommen wurde.

Wenn du also gerne täglich um 12 Uhr an den Wochenpsalm erinnert werden möchtest, kannst du ab jetzt @mittagsgebet folgen. Auf den Psalm folgt in kleinem Abstand die trinitarische Gebetsformel. Für all diejenigen, die sich ihre Direkt-Nachrichten von Twitter pushen lassen, gibt es die Möglichkeit den Psalm auch auf diese Weise zu abonnieren. Dazu solltest du auch @mittagsgebet folgen, und dann Daniel Weber mittels eines @-Replys bitten dich in die DN-Liste aufzunehmen.

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Andeutungen und Gewissheit

Das Lied zu diesem Video habe ich in den letzten Tagen recht oft gehört. Wenn ich Musik höre, dann orientiere ich mich meist an den Stimmen. Die Stimme einer Sängerin oder eines Sängers sind für mich enorm wichtig. Rue Royale gefallen mir auch deshalb so gut, weil die Stimmen der beiden sehr gut harmonieren. Und ich denke, das Video wäre allein schon wegen seiner Schönheit hier richtig.

Wenn ich auf die Stimmen achte, dann fällt mir oft auf, was da gesungen wird. Ohne bisher mit Ruth oder Brookln Dekker darüber gesprochen zu haben, finde ich die Worte sehr interessant. Im Anschluss an den Eintrag zur Möglichkeit einer agnostischen oder phänomenologischen Lesart des Christentums, finde ich den Text hier sehr spannend.

Es wird von einer Silhouette am Himmel gesungen, einem Autogramm im Herzen – diese Andeutungen deute ich einfach mal frech als mögliche Offenbarungen Gottes. Im Nachklang der Offenbarung wird um die Deutung gerungen. Antworten werden gesucht, dennoch bleibt ein gewisser Schleier vorhanden. Manche nennen den der sich offenbart hat Retter, sie nennen ihn, wie sie wollen – so genau weiß ich jedoch nicht was es war – ein UFO vielleicht? Über den Wolken habe ich vielleicht deine Wohnung gefunden, Gewissheit erlangt – jetzt könnte ich laut sprechen. Ich bereue das was ich falsch gemacht habe, ich möchte dich nicht betrüben, aber ich kann niemanden finden. Ich erhebe meine Augen zu dem, der am hellsten scheint …

Soviel zu den Andeutungen. Mich fasziniert dieses Miteinander von Andeutungen und Gewissheit. Ohne zu wissen in welche Richtung die Künstler diese Worte verstehen. Für mich ist es ein wunderbares Stück Musik, ein Lied, das sich aus meiner Sicht zur Anbetung eignet. Es stellt Andeutungen, Offenbarung, Zweifel, das Leben und die Hoffnung einer Gewissheit nebeneinander.

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Notiz der Woche 35

Die letzte Woche verbrachten wir im Hause meiner Eltern. Die Kinder genossen Zeit mit ihren Großeltern, während ich einige Zeit im Büro meines Vaters verbrachte, und die Mobilität meiner Arbeit auskostete.

Vitra Design Haus

Wir bekamen dazu noch die Möglichkeiten zwei Nächte im Wohnmobil der Schwiegereltern zu nächtigen, während die Kinder bei meinen Eltern Urlaub machten. Diese drei freien Tage begannen wir mit einem Besuch auf dem Vitra Design Campus. Neben der Ausstellung im Vitra Design Haus genossen wir die aktuellen Ausstellungen des Vitra Design Museums (Die Essenz der Dinge und Heimliche Helden).

Mir als Freund des Minimalismus und des Alltäglichen gefielen alle Ausstellungen sehr gut. Jedem, der den Vitra Design Campus besuchen möchte, empfehle ich einen Cappuccino im Vitra Design Haus zu trinken. Hier wird mit viel Liebe und Können zubereitet, so dass die Mischung aus Espresso und Milch in einem wunderbaren Verhältnis zueinander stehen.

Neben einer sehr netten Zeit mit Freunden in Freiburg, genossen wir die Stadt und einen sehr interessanten spanischen Film: ME TOO – Wer will schon normal sein. Am dritten Tag machten wir einen Ausflug in das beschauliche Städtchen Colmar im Elsass, das wir auch einmal ohne Kinder besuchen wollten.

Wir schlossen die Woche mit einem Besuch einer Hochzeit ab, in deren Rahmen wir einige Freunde wieder trafen, und die Lebendigkeit unserer Kinder genossen. Der Sonntag war dann von guten Gesprächen und Begegnungen mit netten Menschen geprägt. Sowohl um die Mittagszeit, zum Kaffee und später im Treffen der G3-Hausgemeinschaft.

Eine solche Woche führt mir mein Leben vor Augen, und macht mich dankbar. Für meine Familie, meine Freunde, und das was ich Arbeit nennen darf.

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The Cornel West Theory

The Cornel West Theory

Gestern Abend wies Cornel West in einem Tweet auf ein HipHop Projekt hin, das den Namen »The Cornel West Theory« trägt. Das Video hat mir sehr gut gefallen, weswegen ich »Patriotic Me« auch direkt an meinen tumblr-Blog, die neue/alte Heimat meiner Randbemerkungen, geschickt habe.

Manche würden »The Cornel West Theory« wohl als Conscious HipHop bezeichnen. Ihre Texte greifen die Gedanken Cornel Wests auf, und liefern Kommentare zu gesellschaftlichen Ereignissen, die an Gil Scott-Heron oder Public Enemy erinnern.

Auf AON gibt es das aktuelle Mixtape von »The Cornel West Theory« zum freien Download. Dorthin kommst du, wenn du das Cover oben, oder diesen Link hier benutzt.

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Achso, was ich fast vergessen hätte – Cornel West wurde von Avi Lewis für Aljazeera Fault Lines interviewt – das Interview findest du hier, und es lohnt sich sehr.

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