Archiv für die Kategorie 'Alt.Worship'

Gleichnis via Twitter

Sonntag, 01. November 2009

Peter Rollins wird heute Abend zwischen 17 und 18 Uhr (unserer Zeit hier) damit beginnen ein neues Gleichnis über Twitter zu erzählen. Das Gleichnis wird morgen und übermorgen zur selben Zeit weitererzählt, so dass es am Dienstag Abend komplett vorliegen wird.

Der Twitteraccount dem du folgen solltest um das Gleichnis mitzuerleben heißt @peterrollins.

Ich finde die Idee sehr gut und bin gespannt wie das wird.

Weitere Infos gibt’s in diesem Eintrag in Peters Blog. Ein Gleichnis aus Peters Buch ‘The Orthodox Heretic’ habe ich hier mal in deutsch aufgeschrieben: Jesus und die Fünftausend

Propeller

Freitag, 25. September 2009

Propeller

Heute Abend findet der erste Propeller in der zweiten Jahreshälfte statt. Passend zur Jahreszeit wird es um Ernte gehen…

Propeller

Montag, 09. März 2009

Propeller // gestaltet von Denis Holzmüller

Kirche 21

Samstag, 21. Februar 2009

Kirche 21Anfang April findet in Berlin nicht nur die re:publica statt, sondern auch das Event von Kirche 21. Vom 03. – 05. April wird es dort jede Menge Möglichkeiten geben über die Zukunft von Kirche nachzudenken, zu reden und neues zu erleben.

Mir gefällt der Grundgedanke, dass jede Besucherin und jeder Besucher die Fachfrau oder der Fachmann für die relevante Kirche von heute ist. Entsprechend dieses Grundgedankens werden eine ganze Reihe von Austauschmöglichkeiten und Erfahrungsräume ermöglicht. Neben diesen Möglichkeiten wird es Inputs von Kester Brewin geben und einige sehr interessante Workshops.

Ich freue mich sehr, dass ich in Berlin mit dabei sein kann und unter folgendem Titel einen Workshop anbieten werde:

LEIHGABE – Wie gehen wir mit dem um was uns anvertraut ist? Gespräche und Gedankenanstösse zu einem guten Umgang mit den Leihgaben Welt und Leben. Auf dem Weg zu dem was manche einen nachhaltigen Lebensstil nennen.
Hier bekommst du weitere Infos und die Möglichkeit dich anzumelden…

Ein Gebet für Augen die Gottes Taten sehen

Freitag, 06. Februar 2009

Wir arbeiten ja an einer DVD mit Körpergebeten und da wir uns immer mehr in Richtung der Veröffentlichung bewegen wollte ich heute mal wieder einen kleinen Teil unserer Arbeit hier veröffentlichen. Wir haben das Projekt gemeinsam mit Doug Pagitt begonnen und beziehen uns in den dargestellten Gebeten auf sein Bodyprayer-Buch. Wenn wir fertig sind erscheint die DVD bei KairosMedia. Nun aber ein Körpergebet für Augen die Gottes Taten sehen:

Schon immer wollten wir Menschen sehen, wie Gott sieht und wissen was er weiß – um ihm zu folgen und in Harmonie mit ihm zu leben. Deshalb beten wir darum, dass wir sehen, dass wir sehen wie Gott in dieser Welt handelt. Dass wir Augen haben, um zu sehen, und Ohren, um zu hören, was Gott in dieser Welt tut. Deshalb beten wir darum, dass wir sehen und dann folgen. Dass wir sehen und dann teilhaben. Dass wir sehen und niemals dem im Wege stehen, was Gott gerade tut. Deshalb beten wir in und mit unserem Körper um Augen, die Gottes Taten in dieser Welt sehen.

KoerperGebet: Augen

Haltung:
Beginne damit, nach vorne zu schauen. Während Du betest, drehst Du deinen Kopf in alle Richtungen: so weit nach hinten wie möglich, dann zu beiden Seiten, nach oben und nach unten. Beende Dein Gebet damit, noch einmal nach vorne zu schauen. Lade Gott bei jeder Kopfbewegung ein, Dich mit seinen liebenden Augen andere Menschen, die Natur oder was Dich sonst alles umgibt sehen zu lassen.

Ein paar Zeile dazu, wenn du möchtest:

Gib uns deine Augen,
während wir uns der Zeit deines Kommens nähern.

Gib uns deine Augen,
während wir lernen, mit deiner Liebe zu lieben.

Gib uns deine Augen,
zu Hause, in unseren Gemeinden und in der ganzen Welt.

Gib uns deine Augen,
und lass uns deine Gegenwart in jedem erkennen.

Körpergebet: hartes Herz

Dienstag, 12. August 2008

In unserem täglichen Leben treten immer wieder Situationen auf, die unser Herz dazu bringen können sich zu verhärten. Wir werden verletzt, enttäuscht, regen uns über unsere Mitmenschen auf, sind gestresst. Viele Faktoren die sowohl von aussen auf uns einströmen, die jedoch auch „hausgemacht“ sein können und durch unsere Verfassung noch verstärkt werden – z.B. bin ich viel schneller reizbar wenn ich unausgeschlafen bin.

Ein hartes Herz hindert uns jedoch daran sensibel mit unseren Mitmenschen umzugehen, es schränkt uns ein und nimmt uns die Freiheit liebevoll und offen zu leben. Die harte Schale des Herzens hindert die Liebe daran aus der Tiefe zu kommen und sich in unserem Umfeld zu verströmen.

Um in Harmonie mit Gott und der Schöpfung zu leben ist es sehr wichtig immer wieder um ein weiches Herz zu beten. Dieses Körpergebet ist genau dies, eine Meditation der Verhärtungen und der Möglichkeit wieder neu weich zu werden.

Körpergebet: hartes HerzFühre deine Fäuste vor der Mitte deines Brustkorbes zusammen. Spüre die Härte deiner Knochen und Muskeln. Spanne die Muskeln an und meditiere Verhärtungen deines Herzens. Entspanne die Muskeln wieder, nimm die Veränderung war und meditiere die Möglichkeiten wieder weich zu werden. Achte auf deine Muskeln in den Armen und im Brustbereich während du den Wechsel des harten und weichen Herzens meditierst.

Nimm dir Zeit diesen Wechsel ausgiebig zu meditieren. Vielleicht erinnerst du dich dadurch an Situationen die dein Herz dazu gebracht haben hart zu werden. Meditiere diese Situationen. Was ist vorgefallen? Ist es dir möglich los zu lassen und zu vergeben? Bitte um die Lösung der verhärteten Stellen. Bitte um ein weiches Herz.

Eine einfache Geste, die uns dabei unterstützt in unserem Alltag unser emotionales Befinden zu meditieren. Meiner Ansicht nach ist dies ein wichtiger Aspekt für unser Zusammenleben. Aus diesem Grund habe ich dieses Körpergebet in meinen täglichen Rhythmus aufgenommen. Ich hoffe, dass es auch dir eine Hilfe sein kann und freue mich über Feedback und dein Erfahrungen damit…

Zitate zum Körpergebet

Montag, 11. August 2008

Bei meiner Beschäftigung mit Möglichkeiten des Betens mit dem ganzen Körper bin ich heute über zwei Zitate gestolpert, die ich hier ohne weitere Kommentare meinerseits mit euch teilen möchte:

„Im Gebet sollte der ganze Mensch mit Gott in Beziehung treten. Seele und Leib sollten am Gebet beteiligt sein. Die Gebetsgebärde verkörpert dieses ganzheitliche, seelisch-geistige Geschehen in einfachster Form.

Wenn wir das Beten als Ausdruck unseres spirituellen Weges betrachten, muss das Gebet verschiedene Formen und Aspekte beinhalten wie der Weg selbst. Es muss den Menschen auch in seiner körperlichen Dimension ergreifen.

Wir machen in unserem Denken immer den Unterscheid zwischen Geist, Seele und Körper. Wir haben vergessen, dass wir nicht nur einen Körper haben, sondern dass wir Körper sind. Wir haben auch unsere Mitte vergessen. Wir machen nicht mehr Gott zu unserer Mitte, sondern unser Ich. Wir haben auch unsere körperliche Mitte vergessen. Die meisten von uns sind verkopft.“

Beatrice Grimm, Der Himmel in dir: Einübung ins Körpergebet, 52f.

Und das zweite Zitat aus dem Buch ›Gebetsgebärden‹ von Anselm Grün und Michael Reepen:

„Die Gebetsgebärden und die Gebärden, die die Bibel uns anbietet, entfalten eine heilende Wirkung. Sie bringen uns in die rechte Haltung vor Gott, zugleich aber auch in eine heilsame seelische Verfassung.

Wenn wir uns in den Gebetsgebärden Gott gegenüber öffnen, dann tun sich auch in unserem Leib und in unserer Seele Räume auf, die sonst verschlossen bleiben. Und so können wir uns neu erfahren, als Menschen, die nicht von der Erde sind und an ihr haften, die vielmehr ihren Ursprung in Gott haben und als Söhne und Töchter Gottes eine innere Weite und Freiheit atmen, wie wir sie in unseren alltäglichen Rollen kaum einmal verspüren können.“

Anselm Grün und Michael Reepen, Gebetsgebärden, 12f.

BodyPrayer

Mittwoch, 06. August 2008

Wie hier schon ab und an deutlich wurde ist es für meine Spiritualität enorm bereichernd wenn ich meinen ganzen Körper einbeziehe. Bisher verwende ich in Anlehnung an Doug Pagitt für das Beten mit dem ganzen Körper immer den Begriff BodyPrayer - vgl. dazu auch Dougs gleichnamiges Buch.

Da ich im Moment mit Freunden wieder an einem Projekt zu diesem Thema arbeite und ich es leid bin immer wieder auf Anglizismen zurückgreifen zu müssen, habe ich die Suche nach einem angemessenen deutschen Begriff wieder aufgenommen.

Und weshalb schreibe ich nun darüber? Mich würden deine Gedanken zu einem möglichen deutschen Begriff für ein Gebetsleben das den ganze Körper mit einbezieht und sich vor allem in bestimmten Gesten ausdrückt interessieren. Daher bitte ich dich um deinen Kommentar…

Yoga und Christentum

Dienstag, 18. September 2007

Unsere Freunde in Amerika haben gerade eine kleine Diskussion am Laufen in wiefern sich Yoga mit dem Christentum verträgt. Ein Auslöser dafür war sicher ein Interview mit Doug Pagitt auf CNN [Hier auf YouTube zu sehen]. Da Doug gerne sein kleines Aufnahmegerät bei sich trägt gibt es auch ein Podcast rund um das Interview. Bob Brown schreibt auf seinem Blog etwas zu seiner Sicht der Dinge [hier]. Vor einiger Zeit habe ich etwas zu Bodyprayer geschrieben [dort gibt es auch einen Link zu einem Bodyprayer-Podcast].

Emergent Deutschland

Freitag, 17. August 2007

vernetzt mit Emergent DeutschlandHeute ist der offizielle Release Date des Emergent Deutschland Blogs. Ein Netzwerk von Menschen die sich am emergenten Dialog in Deutschland beteiligen beginnt sich zu formen und dieses Blog soll die Internetplattform des Netzwerkes werden. Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass wir nun online sind und bin vor allem gespannt wie die Reaktionen aussehen werden und wer sich alles mit einbringen möchte. Deswegen lade ich dich sehr herzlich ein dort vorbei zu schauen und wenn du möchtest dich zu vernetzen.

Und wenn ich schon dabei bin möchte ich auch noch auf das Emergent Forum hinweisen das Anfang Dezember in Erlangen stattfinden wird. Peter Aschoff hatte vor einiger Zeit bereits angekündigt dass es so etwas geben wird – jetzt sind auch genauere Details zu haben…
Emergent Forum 2007