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	<title>Daniel Ehniss &#187; Gerechtigkeit</title>
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	<description>»Propaganda endet dort, wo der Dialog beginnt.«</description>
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		<title>Gegen sexuelle Belästigung</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 15:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen sexuelle Belästigungen hilft nur eines, nämlich niemanden zu belästigen. Die Sprüche müssen aufhören, das Angrapschen muss aufhören, die verharmlosenden Witze müssen aufhören. Wir brauchen eine Kultur, in der es nicht normal ist, dass Frauen Vorsichtsmaßnahmen treffen, sondern in der jede zu jeder Zeit unbelästigt auf die Straße gehen kann! Quelle: Mädchenmannschaft: sexuelle Belästigung &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gegen sexuelle Belästigungen hilft nur eines, nämlich niemanden zu belästigen. Die Sprüche müssen aufhören, das Angrapschen muss aufhören, die verharmlosenden Witze müssen aufhören. Wir brauchen eine Kultur, in der es nicht normal ist, dass Frauen Vorsichtsmaßnahmen treffen, sondern in der jede zu jeder Zeit unbelästigt auf die Straße gehen kann!</p>
<p>Quelle: <a href="http://maedchenmannschaft.net/sexuelle-belaestigungen-so-siehts-aus/" title="Link zum Artikel auf maedchenmannschaft.net aus dem ich hier zitiere" target="_blank">Mädchenmannschaft: sexuelle Belästigung &#8211; so sieht’s aus</a></p>
</blockquote>
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		<title>Frei sein</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 22:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute nahm ich endlich das aktuelle Buch von Ina Praetorius zur Hand. Unter dem Titel »Immer wieder Anfang« sammelt Ina darin Texte zum geburtlichen Denken. Aus dem ersten Kapitel zitiere ich Gedanken zum frei sein in Bezogenheit, die sie in Anlehnung an Hannah Arendt formuliert: &#8220;Menschen sind als Geborene unaufhebbar eingebunden ins »Bezugsgewebe menschlicher Angelegenheiten«. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nahm ich endlich das aktuelle Buch von Ina Praetorius zur Hand. Unter dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3786728852/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=depo03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3786728852" target="_blank" title="Link zu Ina Praetorius - Immer wieder Anfang bei Amazon.de" >»Immer wieder Anfang«</a> sammelt Ina darin Texte zum geburtlichen Denken. Aus dem ersten Kapitel zitiere ich Gedanken zum frei sein in Bezogenheit, die sie in Anlehnung an Hannah Arendt formuliert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Menschen sind als Geborene unaufhebbar eingebunden ins »Bezugsgewebe menschlicher Angelegenheiten«. Deshalb ist menschliches Dasein und Handeln nur als bezogenes, seinerseits Beziehung stiftendes Dasein und Handeln zu verstehen. Menschen können Neues in die Welt setzen, so wie Mütter Kinder in die Welt setzen, die es vorher noch nicht gegeben hat. Was aber aus diesen Handlungen und diesen Kindern wird, das können sie nicht entscheiden oder planen. Denn jedes Kind, jede Handlung trifft unausweichlich auf ein Netz schon vorhandener ANDERER, von ihm verschiedener Menschen und Handlungen, die das Neue aufgreifen oder fallen lassen, weiterführen oder verwandeln.&#8221;</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3786728852/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=depo03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3786728852" target="_blank" title="Link zu Ina Praetorius - Immer wieder Anfang bei Amazon.de" >Ina Praetorius, <em>Immer wieder Anfang</em>, Seite 20.</a></small></p>
</blockquote>
<p>Auf einen Satz zugespitzt hört sich frei sein folgendermaßen an:</p>
<blockquote><p>&#8220;Frei zu sein bedeutet also nicht, sich von allen und allem möglichst unabhängig zu machen, sondern dass Menschen das Neue, das in die Welt kam, als sie geboren wurden, handelnd als einen neuen Anfang in das Spiel der Welt werfen.&#8221; </p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3786728852/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=depo03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3786728852" target="_blank" title="Link zu Ina Praetorius - Immer wieder Anfang bei Amazon.de" >Ina Praetorius, <em>Immer wieder Anfang</em>, Seite 20.</a></small></p>
</blockquote>
<p>Die Art des geburtlichen Denkens von Ina Praetorius stellt eine sehr gute Alternative zum angenommenen Ideal des autonomen Selbst dar. Ina plädiert dafür uns alle als Anfängerinnen und Anfänger wahrzunehmen, die unser eigenes Neues in das Bezugsgewebe Welt einbringen, nie vollkommen unabhängig, sondern immer in Bezogenheit.</p>
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		<title>Vegane Schuhe</title>
		<link>http://danielehniss.de/2012/02/04/vegane-schuhe/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 21:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich war ich auf der Suche nach veganen Schuhen. Nach meinen letzten Schuhkäufen, bei denen ich weniger auf die verwendeten Materialien geachtet hatte, wuchs der Wunsch auch bei der Kleidung wieder mehr darauf zu achten, dass keine Tiere unter meinem Lebenswandel leiden müssen. Der erste Treffer war eine Liste von PETA, in der neben der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich war ich auf der Suche nach veganen Schuhen. Nach meinen letzten Schuhkäufen, bei denen ich weniger auf die verwendeten Materialien geachtet hatte, wuchs der Wunsch auch bei der Kleidung wieder mehr darauf zu achten, dass keine Tiere unter meinem Lebenswandel leiden müssen.</p>
<p>Der erste Treffer war eine <a href="http://www.peta2.de/lederfreieschuhe" title="peta2.de - Lederfreie Schuhe">Liste von PETA</a>, in der neben der Erwähnung, dass die meisten Schuhgeschäfte eine ganze Reihe lederfreier Schuhe führen, Links zu Webseiten zu finden sind, die lederfreie Schuhe anbieten.</p>
<p>Mit der Erinnerung an meine alten Etnies-Sneaker, einer veganen Version des Signature-Schuhs von Mike Vallely, und meiner Vorliebe für Skate-Schuhe, landete ich schnell im <a href="http://www.skatedeluxe.de/shop_content.php/coID/38/content/Vegane-Schuhe" title="vegane Schuhe bei skatedeluxe.de">Bereich für vegane Schuhe bei Skatedeluxe</a>. Hier interessierte ich mich vor allem für vegane Schuhe, bei deren Herstellung auch darüber hinaus auf &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; geachtet wird. Ich blieb bei einem Schuh aus dem Hause Etnies hängen, der des Label <a href="http://etnies.com/shop/eco-friendly-collection/" title="Etnies.com - Eco Friendly">&#8220;Eco Friendly&#8221;</a> trug. </p>
<p>Die &#8220;Jameson 2&#8243; Produktlinie ist sowohl vegan, als auch in weiteren Aspekten nachhaltig. Das Obermaterial besteht aus Leinen, die Sohle wird aus gebrauchten Fahrradreifen und Handschuhen hergestellt, aus leeren PET-Flaschen entstehen die Schnürsenkel. Hinzu kommt noch das <a href="http://etnies.com/blog/2011/2/14/the-etnies-rainforest-is-coming/" title="Link zu einem kurzen Video, ein paar Bildern und etwas Text von Etnies dazu">Engagement von Etnies für den Regenwald</a>, für jeden verkauften Schuh pflanzt der Hersteller in Kooperation mit Einheimischen einen Baum im Regenwald entlang des Costa Rica’s Rio Sol Korridors.</p>
<p>Ich entschied mich für die Knöchelhohe Ausführung in schwarz mit brauner Sohle und bin sehr zufrieden mit dem Schuh.</p>
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		<title>Jenseits des Patriarchats</title>
		<link>http://danielehniss.de/2011/11/22/jenseits-des-patriarchats/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 00:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem sehr guten und interessanten Artikel zu unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Begriff »Patriarchat« schreibt Antje Schrupp, dass der Kampf gegen klassische „Männerherrschaft“ aus dem Zentrum der politischen Aktion von Frauen gerückt ist. Weibliche Freiheit wird als selbstverständlich wahrgenommen, als ein Punkt von dem eine Diskussion ausgeht, der jedoch selbst nicht grundlegend zur Diskussion steht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >sehr guten und interessanten Artikel zu unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Begriff »Patriarchat« schreibt Antje Schrupp</a>, dass der Kampf gegen klassische „Männerherrschaft“ aus dem Zentrum der politischen Aktion von Frauen gerückt ist. Weibliche Freiheit wird als selbstverständlich wahrgenommen, als ein Punkt von dem eine Diskussion ausgeht, der jedoch selbst nicht grundlegend zur Diskussion steht.</p>
<blockquote><p>»Das heißt natürlich nicht, dass es nicht noch Relikte von patriarchalen Mustern gibt, die sehr gefährlich und problematisch sein können. Aber der Umgang mit ihnen ist – von Seiten der Frauen – von einem inhaltlichen Herzensanliegen zu einem pragmatischen In-die-Schranken-Weisen geworden, [...]. Die Überreste des Patriarchats sind heute nicht mehr Gegenstand ernsthafter feministischer Analyse, sondern ein Ärgernis wie schlechtes Wetter, mit dem man zwar rechnen und gegen das man etwas unternehmen muss, wobei aber die eigentlichen Aufgaben längst ganz andere sind.«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
<p>In dem Artikel geht Antje, wie bereits der Titel sagt, stärker auf den Umgang von Männern mit dem Begriff »Patriarchat« ein. Sie bezieht sich dabei auf einen Artikel von Riccardo Fanciullacci. Während Frauen sich über das Patriarchat hinweigsetzen können, indem sie den entsprechenden Denkmustern die Glaubwürdigkeit entziehen, ist dies für Männer nicht so einfach möglich:</p>
<blockquote><p>»Männer könnten nicht bloß pragmatisch mit den Ausläufern des Patriarchats umgehen, weil sie in ihrem eigenen Mannsein davon betroffen sind. Freie, also postpatriarchale Männer, so seine These, können sie nur werden, wenn sie „die Aufarbeitung der dunkelsten und tiefgreifenden Wurzeln der patriarchalen symbolischen Ordnung wieder aufnehmen. Die kritische Arbeit am männlichen Symbolischen könnte für uns Männer der direkteste Weg sein, um uns weiterzubringen und die Formen zu verändern, die unseren inneren Weg und unser Begehren prägen.“«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
<p>Wichtig ist es, dass Männer sich „auf nicht patriarchale Weise zu einer Frau in Beziehung &#8230; setzen.“ Es geht hier nicht mehr um ein allgemein zu behandelndes Thema, sondern um die konkrete Beziehung zwischen Mann und Frau.</p>
<blockquote><p>»&#8230; es gehe darum, sich in der konkreten Beziehung zu einer bestimmten Frau ihrer „jeweils einzigartigen Weise, Frau zu sein“ auszusetzen, und zwar „mit ein bisschen Liebe“. Dafür sei es notwendig, „Vertrauen zu haben in ihre Fähigkeit, uns zu sagen, wenn die Art und Weise, mit der wir ihr begegnen, nicht in Ordnung ist“.«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
<p>Die Transformation des männlichen Selbstes hin zu einer Lebensweise, die als »postpatriarchal« bezeichnet werden kann, geschieht in Beziehung. Wie Antje zitiere auch ich hier drei Ziele, die Riccardo Fanciullacci diesbezüglich vorschlägt:</p>
<blockquote><p><strong>»Erstens:</strong> Zu lernen, vor einer Frau zu stehen und ihre Erfolge, ihre Bewegungsfreiheit und die Interessen, die sie irgendwo hin führen, wahrzunehmen, ohne die leiseste Sehnsucht aufkommen zu lassen nach dem alten Bild der Frau als Spiegel, die dem Mann seine eigene Figur in doppelter Größe zurückwirft.</p>
<p><strong>Zweitens:</strong> Zu lernen, ihr unsere Bedürftigkeit zu zeigen, ohne gleichzeitig von ihr zu verlangen, unsere Mutter zu sein; oder auch: Die eigene Mutter zu lieben, ohne von jeder anderen Frau die Liebe einer Mutter zu erwarten.</p>
<p><strong>Drittens:</strong> Zu lernen, ihr eine hingebungsvolle und ernst gemeinte erotische Kreativität anzubieten, die nicht die Liebe kleinmacht und an ihrer Stelle den immer wieder selben sexuellen Phantasien Raum gibt.«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
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		<title>Alternative</title>
		<link>http://danielehniss.de/2011/11/16/alternative/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern schrieb ich einen Artikel unter dem Titel »Aufstand«, und während ich so tippte, erreichten mich via Twitter immer mehr Meldungen über die Räumung des Zuccotti-Parks in New York. Mit der Begründung der wachsenden Unsicherheit der Zeltstadt ging die Polizei mit Härte vor, und führte ihre Begründung durch eigenes Handlen ad absurdum. Weshalb schreibe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern schrieb ich einen Artikel unter dem Titel <a href="http://danielehniss.de/2011/11/15/aufstand/" title="Link zum Artikel »Aufstand« in diesem Blog" >»Aufstand«</a>, und während ich so tippte, erreichten mich via Twitter immer mehr Meldungen über die Räumung des Zuccotti-Parks in New York. Mit der Begründung der wachsenden Unsicherheit der Zeltstadt ging die Polizei mit Härte vor, und führte ihre Begründung durch eigenes Handlen ad absurdum. Weshalb schreibe ich diese Zeilen? Nicht weil ich die Situation vor Ort aus eigenem Erleben kenne oder besser Bescheid wüsste als andere, sondern weil mir grobe Linien auffallen, die zu den Gedanken des gestrigen Artikels passen.</p>
<p>Widerstand gegen das ungerechte System könne sich durch »ignorieren« und »alternatives Zusammenleben« ausdrücken, hatte ich gestern geschrieben. Diese beiden Attribute lassen sich deutlich an der Occupy-Bewegung erkennen. Das herrschende System wird ignoriert und es formieren sich alternative Strukturen des Zusammenlebens. Auf diese Weise entsteht eine greifbare Kritik am System. Alternatives Zusammenleben wird sichtbar und somit auch das bestehende grundsätzlich in Frage gestellt. Auch wenn es auf viele Einzelfragen keine Antwort gibt entsteht der Eindruck »es geht auch anders«.</p>
<p>Das herrschende System jedoch fühlt sich bedroht. Es fühlt sich verpflichtet im Bereich des alternativen Zusammenlebens »nach dem Rechten zu sehen« und geht mit Härte vor. Die Begründungen die bspw. in <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/occupy-usa-tote/seite-2" title="zeit.de - New Yorker Polizei räumt Occupy-Protestcamp - Seite 2/2" >diesem Artikel auf zeit.de</a> genannt werden stimmen nachdenklich. Auch wenn es sich bei Gewalt, sexuellen Übergriffen und Tod durch Drogenkonsum nicht um wünschenswerte Vorkommnisse einer neuen Gesellschaftsform handeln, müsste nach kurzer Überlegung doch klar werden, dass sich all das auch unter der Kontrolle des herrschenden Systems ereignet. Die Begründung des Vorgehens wird also hinfällig, und beleuchtet stärker die Schwächen des herrschenden Systems als der alternativen Gesellschaft.</p>
<p>Gestern erschien auf <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/nov/15/occupy-london-occupies-cif" title="Occupy London occupies Comment is free - guardian.co.uk" >guardian.co.uk ein sehr guter Artikel zu Occupy London</a>, in dem das alternative Zusammenleben sehr gut zum Ausdruck kommt. Im ersten Abschnitt des Artikels <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/occupy-handzeichen-kommunikation/komplettansicht" title="zeit.de - Occupy lebt Basisdemokratie vor" >»Occupy lebt Basisdemokratie vor« auf zeit.de</a> wird ebenfalls die alternative Gesellschaftsform im Zuccotti-Park beschrieben, der zweite Teil deutet dann an, wie anders sich Proteste in Deutschland organisieren.</p>
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		<title>Verändern oder Stärken</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 23:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Kapitel seines Buches über Gewalt schreibt Slavoj Žižek über »liberale Kommunisten«, hier würde diese Personengruppe vielleicht »Alt-68er« oder gar »LOHAS« genannt werden. Er betont ihre Bedeutung für das Fortbestehen des Kapitalismus und kritisiert dementsprechend ihr Engagement. Seine erste Kritik gilt ihrem pragmatischen Ansatz. Sie lehnen es ab sich in ideologische Diskurse zu verstricken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Kapitel seines Buches über Gewalt schreibt Slavoj Žižek über »liberale Kommunisten«, hier würde diese Personengruppe vielleicht »Alt-68er« oder gar »LOHAS« genannt werden. Er betont ihre Bedeutung für das Fortbestehen des Kapitalismus und kritisiert dementsprechend ihr Engagement.</p>
<p>Seine erste Kritik gilt ihrem pragmatischen Ansatz. Sie lehnen es ab sich in ideologische Diskurse zu verstricken, und betonen den Einsatz für aktuelle humanitäre Katastrophen. Damit greift ihr Einsatz nach Meinung Žižeks jedoch zu kurz. Einer aktuellen humanitären Katastrophe liegt eine systemische Ungerechtigkeit zugrunde. Wird nur am Offensichtlichen herumgedoktert ändert sich das System nicht, sondern wird gestärkt, die systemische Ungerechtigkeit bleibt bestehen, und bringt weitere humanitäre Katastrophen hervor, die wiederum sofortiges Handeln erfordern. Ein Teufelskreis.</p>
<p>Die systemische Gewalt des Kapitalismus bezieht Žižek in Anlehnung an Marx auf die Objektiverung des Kapitalismus. Diese Objektivierung lässt sich im Reden über »die Märkte«, als handle es sich hierbei um Subjekte, verdeutlichen. Es kann niemand verantwortlich erklärt werden, weder Banker, Politiker noch Unternehmer, »die Märkte« verhielten sich so. Auf diese Weise wird der Kapitalismus erhöht, auch wenn wir von Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung hören, wichtig bleibt die Situation des Marktes. In dieser Überhöhung sieht Žižek die höchste Form von Ideologie. </p>
<p>Während noch vor einigen Jahren eine klare Linie zwischen den Reichen in Davos und den Globalisierungsgegnern von Porto Alegre gezogen werden konnte, verschwimmt diese Unterscheidung immer mehr. Einflussreiche Globalisierungskritiker nehmen mittlerweile auch an den Treffen der Superreichen in Davos teil:</p>
<blockquote><p>»Their claim is that we can have the global capitalist cake, i.e. thrive as profitable entrepreneurs, and eat it, too, i.e. endorse the anti-capitalist causes of social responsibility and ecological concern.«</p>
<p><small>Quelle: Slavoj Žižek, <em>Violence</em>, Seite 15f.</small></p>
</blockquote>
<p>Einer dieser liberalen Kommunisten ist Bill Gates, ein Hacker der es geschafft hat. Soziale Verantwortung und der Markt schließen sich nicht mehr aus, sie können versöhnt werden. Es geht, wie bereits weiter oben erwähnt, nicht mehr um grundsätzliche Auseinandersetzungen, sondern um konkrete Probleme wie z.B. die Hungersnot in Afrika. Wichtig sei uns nicht in Debatten zu verlieren, sondern direkt zu helfen. Ihr Ziel ist es nicht nur Geld zu verdienen, sondern die Welt zu verändern. Žižek betont in diesem Zusammenhang jedoch, dass es wichtig ist festzustellen, dass sie zuerst ordentlich verdienen müssen bevor sie helfen können.</p>
<blockquote><p>»Their preferred motto is social responsibility and gratitude: they are the first to admit that society was incredibly good to them by allowing them to deploy their talents and amass wealth, so it is their duty to give something back to society and help people.«</p>
<p><small>Quelle: Slavoj Žižek, <em>Violence</em>, Seite 20.</small></p>
</blockquote>
<p>Žižek deutet das Engagement der liberalen Kommunisten im Geiste einer überlegenen Geste. Die Gutgestellten geben etwas von ihrem Reichtum ab und wenden sich wohltätig (von oben herab) den Armen zu.</p>
<blockquote><p>»In liberal communist ethics, the ruthless pursuit of profit is counteracted by charity. Charity is the humanitarian mask hiding the face of economic exploitation. In a superego blackmail of gigantic proportions, the developed countries ‘help’ the undeveloped with aid, credits and so on, and thereby avoid the key issue, namely their complicity in and co-responsibility for the miserable situation of the undeveloped.«</p>
<p><small>Quelle: Slavoj Žižek, <em>Violence</em>, Seite 21.</small></p>
</blockquote>
<p>Auf diese Weise gehen soziale Verantwortung und berechnendes Kalkühl des Geschäftsmannes Hand in Hand. Auf der einen Seite wird ausgebeutet um zu Reichtum zu gelangen, auf der anderen Seite steht die Wohltat den Armen gegenüber. Dadurch wird jedoch das ungerechte System gestärkt, die Ungerechtigkeit bleibt bestehen, lediglich die Symptome werden behandelt. Im weiteren Verlauf zeigt er in Anlehnung an Sloterdijk und Carnegie auf, dass der Kapitalismus die Wohltätigkeit braucht um fortzubestehen. Es durch das Engagement der liberalen Kommunisten nicht zu einer Systemänderung kommt, sondern der Kapitalismus lediglich ein freundliches Gesich verliehen bekommt und dennoch in seiner ganzen Härte bestehen bleibt, ja mehr noch, gestärkt wird. </p>
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		</item>
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		<title>Diebstahl</title>
		<link>http://danielehniss.de/2011/10/21/diebstahl/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[The law locks up the man or woman Who steals the goose off the commons But leaves the greater villain loose Who steals the common from the goose. The law demands that we atone When we take things we do not own But leaves the lords and ladies fine Who takes things that are yours [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>The law locks up the man or woman<br />
Who steals the goose off the commons<br />
But leaves the greater villain loose<br />
Who steals the common from the goose.</p>
<p>The law demands that we atone<br />
When we take things we do not own<br />
But leaves the lords and ladies fine<br />
Who takes things that are yours and mine. </p>
<p>The law locks up the man or woman<br />
Who steals the goose from off the common<br />
And geese will steal a common lack<br />
Till they go and steal it back. </p>
<p> <small>17th Century Rhyme. Source: All that we share, 71. </small> </p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Claiming the Commons</title>
		<link>http://danielehniss.de/2011/10/17/claiming-the-commons/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Everyone has a relationship to the commons and a stake in its well-being. We lay claim to a commons first by declaring that there are things belonging to all of us and then by seeing ourselves as protectors, sustainers, even co-creators of the various commons all around us. This includes environmental resources, community institutions, online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Everyone has a relationship to the commons and a stake in its well-being. We lay claim to a commons first by declaring that there are things belonging to all of us and then by seeing ourselves as protectors, sustainers, even co-creators of the various commons all around us. This includes environmental resources, community institutions, online initiatives, and social accomplishments.</p>
<p>At the heart of the commons dwells the spirit of <em>we</em>—a force we all recognize deep within us that we want to reclaim. But we feel separated from this we. Our everyday world runs by a different set of operating instructions: I, me, mine—<em>my</em> success, <em>my</em> health, <em>my</em> survival. We feel cut off from the potential of our collaborative imagination. We share a collective unconsciousness that yearn to rediscover that <em>we</em>—the commons.</p>
<p><small>Julie Ristau &#038; Alexa Bradley, <em>We Power</em> in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1595584994/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1595584994" title="All that we share bei amazon.de" target="_blank"><em>All that we share</em></a>, Pages 31-32.</small></p>
</blockquote>
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		<title>Empört Euch!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 16:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz spontan, auch wenn es sich schon eine Weile abzeichnete, las ich heute das kleine Büchlein »Empört Euch!« von Stéphane Hessel. Im Anschluss an eine improvisierte Rede, die begeistert aufgenommen wurde, verfasste Hessel dieses Buch, um mit ihm das geistige und moralische Erbe der Résistance weiter zu geben: Mischt euch ein, empört euch! Die Verantwortlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz spontan, auch wenn es sich schon eine Weile abzeichnete, las ich heute das kleine Büchlein »Empört Euch!« von Stéphane Hessel. Im Anschluss an eine improvisierte Rede, die begeistert aufgenommen wurde, verfasste Hessel dieses Buch, um mit ihm das geistige und moralische Erbe der Résistance weiter zu geben:</p>
<blockquote><p>Mischt euch ein, empört euch! Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, die Intellektuellen, die ganze Gesellschaft dürfen sich nicht kleinmachen und kleinkriegen lassen von der internationalen Diktatur der Finanzmärkte, die es so weit gebracht hat, Frieden und Demokratie zu gefährden.</p>
<p>Ich wünsche allen, jedem Einzelnen von euch einen Grund zur Empörung. Das ist kostbar. Wenn man sich über etwas empört, wie mich der Naziwahn empört hat, wird man aktiv, stark und engagiert. Man verbindet sich mit dem Strom der Geschichte, und der große Strom der Geschichte nimmt seinen Lauf dank dem Engagement der Vielen &#8211; zu mehr Gerechtigkeit und Freiheit, wenn auch nicht zur schrankenlosen Freiheit des Fuchse im Hühnerstall. Die in der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte« (&#8230;) von 1948 niedergelegten Rechte sind universell. Wann immer sie jemandem vorenthalten werden, und ihr merkt es: Nehmt Anteil, helft ihm, in den Schutz dieser Rechte zu gelangen.</p>
<p><small>Quelle: <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/B004WSO69C/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=depo03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B004WSO69C" title="Link zur Kindle-Edition des Buches bei amazon.de" >Stéphane Hessel, Empört Euch! (Kindle-Version, ca. Positionen 91-97).</a></small></p></blockquote>
<p>Der 93 Jährige Hessel legt ein kurzes und engagiertes Plädoyer für den Widerstand gegen die Allmacht des Kapitalismus und der Ungerechtigkeit vor, und sieht in der Empörung die Keimzelle für eine gewaltlose Veränderung, hin zu einer gerechteren Gesellschaft. </p>
<blockquote><p>»Neues schaffen heißt Widerstand leisten.<br />
Widerstand leisten heißt Neues schaffen.«</p>
<p><small>Quelle: <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/B004WSO69C/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=depo03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B004WSO69C" title="Link zur Kindle-Edition des Buches bei amazon.de" >Stéphane Hessel, Empört Euch! (Kindle-Version, ca. Position 264).</a></small></p></blockquote>
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		<title>Slutwalk</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 15:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute finden in vielen deutschen Städten so genannte &#8220;Slutwalks&#8221; statt. Auf zeit.de las ich eben ein kurzes Interview mit Anne Wizorek, der Organisatorin des Slutwalks in Berlin. Wir gehen aber nicht auf die Straße, weil wir unbedingt tiefe Ausschnitte tragen wollen, wir gehen auf die Straße, weil wir, selbst wenn wir tiefe Ausschnitte tragen, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute finden in vielen deutschen Städten so genannte &#8220;Slutwalks&#8221; statt. Auf zeit.de las ich eben ein kurzes <a href="http://mobil.zeit.de/gesellschaft/2011-08/slutwalk-berlin-demo" title=" Interview zum Slutwalk auf zeit.de" >Interview mit Anne Wizorek</a>, der Organisatorin des Slutwalks in Berlin.</p>
<blockquote><p>Wir gehen aber nicht auf die Straße, weil wir unbedingt tiefe Ausschnitte tragen wollen, wir gehen auf die Straße, weil wir, selbst wenn wir tiefe Ausschnitte tragen, nicht doof angemacht werden wollen, und erst recht nicht die Schuld an sexuellen Übergriffen zugewiesen bekommen wollen. Die Gesellschaft lehrt immer noch: Lass dich nicht vergewaltigen, anstatt: Vergewaltige nicht!  Das ist falsch.</p></blockquote>
<p>Soweit ich das sehen kann, handelt es sich beim Anliegen der Slutwalks um einen Bereich, wertschätzender Umgang der Menschen untereinander, der sich dringend in unserer Gesellschaft ändern sollte. Wider den expliziten und impliziten Sexismus.</p>
]]></content:encoded>
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