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	<title>Daniel Ehniss &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>»Propaganda endet dort, wo der Dialog beginnt.«</description>
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		<title>Revolution</title>
		<link>http://danielehniss.de/2012/01/27/revolution/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Antje Schrupp setzt sich mit den Gedanken zu einer linken Revolution von Slavoj Žižek auseinander. Dabei stellt sie seine These des radikalen Umsturzes in Frage, und weißt auf die Verantwortungslosigkeit des &#8220;idealen revolutionären Subjekts&#8221; hin, das nichts anderes außer sich selbst und den Kampf wahrnimmt. Revolutionäre Ereignisse oder andere Krisen, so wäre jedenfalls meine These, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Antje Schrupp setzt sich mit den Gedanken zu einer linken Revolution von Slavoj Žižek auseinander. Dabei stellt sie seine These des radikalen Umsturzes in Frage, und weißt auf die Verantwortungslosigkeit des &#8220;idealen revolutionären Subjekts&#8221; hin, das nichts anderes außer sich selbst und den Kampf wahrnimmt.</p>
<blockquote><p>Revolutionäre Ereignisse oder andere Krisen, so wäre jedenfalls meine These, können nur das in die Realität umsetzen (oder eher: ermöglichen, dass es ans Licht kommt), was vorher in alltäglichen Experimenten und Debatten bereits vorbereitet wurde. Nicht mehr. </p>
<p>Wenn wir also die Revolution wollen, dann müssen wir sie VOR dem „Ereignis“ so gut wie möglich vorbereiten, denn wenn das Ereignis erst einmal da ist, ist es zu spät.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2012/01/23/slavoj-zizek-linke-kerle-und-die-revolution/" title="Link zum Artikel im Blog von Antje">antjeschrupp.com</a></small></p>
</blockquote>
<p>Diese Art der Revolution entspricht, ebenfalls, viel mehr meinen Gedanken. Sie wird zwar nicht einzelne Helden kennen, dafür jedoch durch das alltäglich Handeln aller, Frauen und Männern, Kindern und Älteren vorbereitet, und bekommt dadurch eine Richtung, keine feste Ideologie, kein Fahrplan und dennoch eine gute Grundlage.</p>
<p>Und nun empfehle ich die Lektüre des gesamten Artikels von Antje: <a href="http://antjeschrupp.com/2012/01/23/slavoj-zizek-linke-kerle-und-die-revolution/" title="Link zum Artikel im Blog von Antje">Slavoj Žižek, linke Kerle und die Revolution</a>.</p>
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		<title>Atheistische Lesart</title>
		<link>http://danielehniss.de/2012/01/25/atheistische-lesart/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren ja schon im letzten Eintrag bei der Religion für Atheisten. Gestern Abend las ich noch eine gute Ergänzung von Kester Brewin. Sein erster Eindruck des Buches ist, dass de Botton das Schöne der Religionen aufnimmt um damit das Leben der &#8220;Neuen Neuen Atheisten&#8221; zu bereichern. De Botton stimmt Brewin in den Kommentaren zu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren ja schon im letzten Eintrag bei der <a href="http://t.co/st8kDTUU">Religion für Atheisten</a>. Gestern Abend las ich noch eine gute <a href="http://www.kesterbrewin.com/2012/01/24/religion-for-atheists-atheism-for-the-religious/">Ergänzung von Kester Brewin</a>. Sein erster Eindruck des Buches ist, dass de Botton das Schöne der Religionen aufnimmt um damit das Leben der &#8220;Neuen Neuen Atheisten&#8221; zu bereichern. De Botton stimmt Brewin in den Kommentaren zu, dass es nicht nur um das Schöne geht, sondern gerade auch um gelebte Gerechtigkeit. Das eigene Handeln wird von Brewin als atheistische Lesart des Christentums &#8220;von innen&#8221; verstanden. Es gibt keinen Streit mehr darüber dass Gott tot ist, es stellt sich vielmehr die Frage wie man mit seinem Leichnam umgeht.</p>
<blockquote><p>The religious who are turning to an atheist reading of their faith are doing something different. God is dead, but that means that we have to take up the challenges of that absence… and that’s perhaps a more demanding road. I can’t speak from anything more than a Christian perspective on this, but it seems to me that this is not so much gaining ‘ahhh’ moments from beautiful buildings, but taking a long hard look at the scorched earth once those buildings have been torched, and wondering what is left.</p>
<p>Because an atheist reading of Christianity is not about polite rituals and ‘big society’ moments of collective goo. It is not about human beings rejecting God and becoming atheists. It is about God rejecting God and becoming an atheist himself. The core of Christianity is as radical as that. Jesus beat de Botton to ‘religion for atheists’ by about 2000 years; the problem is, the path he set out was so challenging that it has been almost totally rejected. Why? Because the move from religion to an atheist reading of religion is not about experiencing the sacred in the remains of religious beauty, but about experiencing the abandonment and desolation, the responsibility to the rest of humanity, when we realise the sacred is not found in the stain glass, but in the slum outside the church.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www.kesterbrewin.com/2012/01/24/religion-for-atheists-atheism-for-the-religious">kesterbrewin.com</a></small></p>
</blockquote>
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		<title>Religion für Atheisten</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit folge ich Alain de Botton auf Twitter. Seine Gedankenfetzen und Anmerkungen finde ich sehr inspirierend. Irgendwann begann er damit immer öfter über Elemente von Religion zu schreiben, und schließlich stellte sich heraus, dass er im Januar ein Buch mit dem Titel »Religion for Atheists« veröffentlicht. In diesem Buch folgt er dem Gedanken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit folge ich <a href="http://twitter.com/alaindebotton">Alain de Botton</a> auf Twitter. Seine Gedankenfetzen und Anmerkungen finde ich sehr inspirierend. Irgendwann begann er damit immer öfter über Elemente von Religion zu schreiben, und schließlich stellte sich heraus, dass er im Januar ein Buch mit dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0241144779/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=depo03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0241144779" title="Link zum Buch bei Amazon.de" >»Religion for Atheists«</a> veröffentlicht. In diesem Buch folgt er dem Gedanken, dass auch wenn Religion unwahr ist, die säkularisierte Gesellschaft das Gute davon behalten sollte. Das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0241144779/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=depo03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0241144779" title="Link zum Buch bei Amazon.de" >Buch</a> werde ich wohl demnächst lesen, bis dahin verfolge ich die Artikel darüber weiter interessiert.</p>
<p>Auf der Webseite des Guardian erschien <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jan/20/art-museums-churches?CMP=twt_fd">ein Artikel von de Botton</a>, indem er skizziert was die Kunst und die Museen von Religion lernen können. Darin geht er zunächst darauf ein, dass eine Leere entsteht, wenn Kunst nur um ihrer selbst Willen existieren soll. Religiöse Kunst folgt, nach den Beobachtungen de Bottons, einem gewissen Zweck, sie will die Betrachter auf bestimmte Bereiche aufmerksam machen, und dazu beitragen, dass sie ein gesunderes und stimmigeres Leben führen. Sie hat also eine Aussage. Die Aussage kann zwar einfach sein, das Kunstwerk hingegen nicht platt. Museen könnten die neuen Kirchen sein, Orte an denen man zur Ruhe findet, Kraft tanken kann, und gestärkt weitergeht.</p>
<blockquote><p>The challenge is to rewrite the agendas for our art museums so that collections can begin to serve the needs of psychology as effectively as, for centuries, they served those of theology. Curators should attempt to put aside their deep-seated fears of instrumentalism and once in a while co-opt works of art to an ambition of helping us to get through life.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jan/20/art-museums-churches?CMP=twt_fd">Alain de Botton auf guardian.co.uk</a></small><br />
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		<title>Lob</title>
		<link>http://danielehniss.de/2012/01/17/lob/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben auf zeit.de einen guten Artikel gelesen, der sich anhand des Kabarettisten Claus von Wagner mit Lob auseinandersetzt. Neben der positiven Wirkung des Lobes auf den oder die Gelobte(n), wird auch die Skepsis gegenüber Lob betrachtet, die Teil unserer Sozialisation ist. Als Appetitanreger, ein Zitat aus dem letzten Absatz des Artikels: Das kundige Lob macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben auf <a href="http://www.zeit.de/2012/03/C-Beruf-Lob/komplettansicht" title="Link zum Artikel Lob macht Karriere auf zeit.de ">zeit.de</a> einen guten Artikel gelesen, der sich anhand des Kabarettisten Claus von Wagner mit Lob auseinandersetzt. Neben der positiven Wirkung des Lobes auf den oder die Gelobte(n), wird auch die Skepsis gegenüber Lob betrachtet, die Teil unserer Sozialisation ist. Als Appetitanreger, ein Zitat aus dem letzten Absatz des Artikels:</p>
<blockquote><p>Das kundige Lob macht allen Menschen Spaß, weil es Sprenger zufolge bedeutet, dass man ernst genommen und anerkannt wird. Genaues, arbeitsbezogenes Lob unter vier Augen bewirkt viel mehr, weil es der Beweis dafür ist, dass der Lobende sich mit dem Werk des Gelobten auseinandergesetzt hat. Und diese Auseinandersetzung ist womöglich sogar das Wichtigste, selbst wenn sie nicht in eine Lobeshymne mündet: Denn noch schlimmer ist es, gar nicht erst wahrgenommen zu werden.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www.zeit.de/2012/03/C-Beruf-Lob/komplettansicht" title="Link zum Artikel Lob macht Karriere auf zeit.de ">zeit.de</a></small></p>
</blockquote>
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		<title>Schönheit</title>
		<link>http://danielehniss.de/2012/01/12/schoenheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jesse Rosten hat ein interessantes Adbusting-Video produziert. Er wirbt darin für ein neues Beauty-Produkt namens »Fotoshop by Adobé« und schreibt dazu: »This commercial isn&#8217;t real, neither are society&#8217;s standards of beauty.« Ich finde diese Aussage sehr gut und treffend. Das Schönheitsideal unserer Gesellschaft, und damit auch unseres (zumindest meines) ist unrealistisch, da wir morgens im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vimeo.com/34813864" title="Link zum Spot auf Vimeo" ><img src="http://danielehniss.de/wp-content/uploads/Fs.jpg" alt="" title="Fs" width="640" height="360" class="alignnone size-full wp-image-2143" /></a></p>
<p>Jesse Rosten hat <a href="http://vimeo.com/34813864" title="Link zum Spot auf Vimeo" >ein interessantes Adbusting-Video</a> produziert. Er wirbt darin für ein neues Beauty-Produkt namens »Fotoshop by Adobé« und schreibt dazu: </p>
<blockquote><p>»This commercial isn&#8217;t real, neither are society&#8217;s standards of beauty.«</p></blockquote>
<p>Ich finde diese Aussage sehr gut und treffend. Das Schönheitsideal unserer Gesellschaft, und damit auch unseres (zumindest meines) ist unrealistisch, da wir morgens im Spiegel nicht mit den »Photoshop-Werkzeugen« das Idealbild erstellen, bzw. die Falten der Nacht und des Lebens korrigieren können. </p>
<p>Diese Ideale komplett zu ignorieren ist meiner Ansicht nach nicht möglich.<br />
Wie geht ihr damit um?</p>
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		<title>Jenseits des Patriarchats</title>
		<link>http://danielehniss.de/2011/11/22/jenseits-des-patriarchats/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 00:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem sehr guten und interessanten Artikel zu unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Begriff »Patriarchat« schreibt Antje Schrupp, dass der Kampf gegen klassische „Männerherrschaft“ aus dem Zentrum der politischen Aktion von Frauen gerückt ist. Weibliche Freiheit wird als selbstverständlich wahrgenommen, als ein Punkt von dem eine Diskussion ausgeht, der jedoch selbst nicht grundlegend zur Diskussion steht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >sehr guten und interessanten Artikel zu unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Begriff »Patriarchat« schreibt Antje Schrupp</a>, dass der Kampf gegen klassische „Männerherrschaft“ aus dem Zentrum der politischen Aktion von Frauen gerückt ist. Weibliche Freiheit wird als selbstverständlich wahrgenommen, als ein Punkt von dem eine Diskussion ausgeht, der jedoch selbst nicht grundlegend zur Diskussion steht.</p>
<blockquote><p>»Das heißt natürlich nicht, dass es nicht noch Relikte von patriarchalen Mustern gibt, die sehr gefährlich und problematisch sein können. Aber der Umgang mit ihnen ist – von Seiten der Frauen – von einem inhaltlichen Herzensanliegen zu einem pragmatischen In-die-Schranken-Weisen geworden, [...]. Die Überreste des Patriarchats sind heute nicht mehr Gegenstand ernsthafter feministischer Analyse, sondern ein Ärgernis wie schlechtes Wetter, mit dem man zwar rechnen und gegen das man etwas unternehmen muss, wobei aber die eigentlichen Aufgaben längst ganz andere sind.«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
<p>In dem Artikel geht Antje, wie bereits der Titel sagt, stärker auf den Umgang von Männern mit dem Begriff »Patriarchat« ein. Sie bezieht sich dabei auf einen Artikel von Riccardo Fanciullacci. Während Frauen sich über das Patriarchat hinweigsetzen können, indem sie den entsprechenden Denkmustern die Glaubwürdigkeit entziehen, ist dies für Männer nicht so einfach möglich:</p>
<blockquote><p>»Männer könnten nicht bloß pragmatisch mit den Ausläufern des Patriarchats umgehen, weil sie in ihrem eigenen Mannsein davon betroffen sind. Freie, also postpatriarchale Männer, so seine These, können sie nur werden, wenn sie „die Aufarbeitung der dunkelsten und tiefgreifenden Wurzeln der patriarchalen symbolischen Ordnung wieder aufnehmen. Die kritische Arbeit am männlichen Symbolischen könnte für uns Männer der direkteste Weg sein, um uns weiterzubringen und die Formen zu verändern, die unseren inneren Weg und unser Begehren prägen.“«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
<p>Wichtig ist es, dass Männer sich „auf nicht patriarchale Weise zu einer Frau in Beziehung &#8230; setzen.“ Es geht hier nicht mehr um ein allgemein zu behandelndes Thema, sondern um die konkrete Beziehung zwischen Mann und Frau.</p>
<blockquote><p>»&#8230; es gehe darum, sich in der konkreten Beziehung zu einer bestimmten Frau ihrer „jeweils einzigartigen Weise, Frau zu sein“ auszusetzen, und zwar „mit ein bisschen Liebe“. Dafür sei es notwendig, „Vertrauen zu haben in ihre Fähigkeit, uns zu sagen, wenn die Art und Weise, mit der wir ihr begegnen, nicht in Ordnung ist“.«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
<p>Die Transformation des männlichen Selbstes hin zu einer Lebensweise, die als »postpatriarchal« bezeichnet werden kann, geschieht in Beziehung. Wie Antje zitiere auch ich hier drei Ziele, die Riccardo Fanciullacci diesbezüglich vorschlägt:</p>
<blockquote><p><strong>»Erstens:</strong> Zu lernen, vor einer Frau zu stehen und ihre Erfolge, ihre Bewegungsfreiheit und die Interessen, die sie irgendwo hin führen, wahrzunehmen, ohne die leiseste Sehnsucht aufkommen zu lassen nach dem alten Bild der Frau als Spiegel, die dem Mann seine eigene Figur in doppelter Größe zurückwirft.</p>
<p><strong>Zweitens:</strong> Zu lernen, ihr unsere Bedürftigkeit zu zeigen, ohne gleichzeitig von ihr zu verlangen, unsere Mutter zu sein; oder auch: Die eigene Mutter zu lieben, ohne von jeder anderen Frau die Liebe einer Mutter zu erwarten.</p>
<p><strong>Drittens:</strong> Zu lernen, ihr eine hingebungsvolle und ernst gemeinte erotische Kreativität anzubieten, die nicht die Liebe kleinmacht und an ihrer Stelle den immer wieder selben sexuellen Phantasien Raum gibt.«</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://antjeschrupp.com/2011/11/19/die-manner-und-das-patriarchat/" title="antjeschrupp.com - Die Männer und das Patriarchat" >Antje Schrupp, Die Männer und das Patriarchat.</a></small></p>
</blockquote>
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		<title>Alternative</title>
		<link>http://danielehniss.de/2011/11/16/alternative/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern schrieb ich einen Artikel unter dem Titel »Aufstand«, und während ich so tippte, erreichten mich via Twitter immer mehr Meldungen über die Räumung des Zuccotti-Parks in New York. Mit der Begründung der wachsenden Unsicherheit der Zeltstadt ging die Polizei mit Härte vor, und führte ihre Begründung durch eigenes Handlen ad absurdum. Weshalb schreibe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern schrieb ich einen Artikel unter dem Titel <a href="http://danielehniss.de/2011/11/15/aufstand/" title="Link zum Artikel »Aufstand« in diesem Blog" >»Aufstand«</a>, und während ich so tippte, erreichten mich via Twitter immer mehr Meldungen über die Räumung des Zuccotti-Parks in New York. Mit der Begründung der wachsenden Unsicherheit der Zeltstadt ging die Polizei mit Härte vor, und führte ihre Begründung durch eigenes Handlen ad absurdum. Weshalb schreibe ich diese Zeilen? Nicht weil ich die Situation vor Ort aus eigenem Erleben kenne oder besser Bescheid wüsste als andere, sondern weil mir grobe Linien auffallen, die zu den Gedanken des gestrigen Artikels passen.</p>
<p>Widerstand gegen das ungerechte System könne sich durch »ignorieren« und »alternatives Zusammenleben« ausdrücken, hatte ich gestern geschrieben. Diese beiden Attribute lassen sich deutlich an der Occupy-Bewegung erkennen. Das herrschende System wird ignoriert und es formieren sich alternative Strukturen des Zusammenlebens. Auf diese Weise entsteht eine greifbare Kritik am System. Alternatives Zusammenleben wird sichtbar und somit auch das bestehende grundsätzlich in Frage gestellt. Auch wenn es auf viele Einzelfragen keine Antwort gibt entsteht der Eindruck »es geht auch anders«.</p>
<p>Das herrschende System jedoch fühlt sich bedroht. Es fühlt sich verpflichtet im Bereich des alternativen Zusammenlebens »nach dem Rechten zu sehen« und geht mit Härte vor. Die Begründungen die bspw. in <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/occupy-usa-tote/seite-2" title="zeit.de - New Yorker Polizei räumt Occupy-Protestcamp - Seite 2/2" >diesem Artikel auf zeit.de</a> genannt werden stimmen nachdenklich. Auch wenn es sich bei Gewalt, sexuellen Übergriffen und Tod durch Drogenkonsum nicht um wünschenswerte Vorkommnisse einer neuen Gesellschaftsform handeln, müsste nach kurzer Überlegung doch klar werden, dass sich all das auch unter der Kontrolle des herrschenden Systems ereignet. Die Begründung des Vorgehens wird also hinfällig, und beleuchtet stärker die Schwächen des herrschenden Systems als der alternativen Gesellschaft.</p>
<p>Gestern erschien auf <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/nov/15/occupy-london-occupies-cif" title="Occupy London occupies Comment is free - guardian.co.uk" >guardian.co.uk ein sehr guter Artikel zu Occupy London</a>, in dem das alternative Zusammenleben sehr gut zum Ausdruck kommt. Im ersten Abschnitt des Artikels <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/occupy-handzeichen-kommunikation/komplettansicht" title="zeit.de - Occupy lebt Basisdemokratie vor" >»Occupy lebt Basisdemokratie vor« auf zeit.de</a> wird ebenfalls die alternative Gesellschaftsform im Zuccotti-Park beschrieben, der zweite Teil deutet dann an, wie anders sich Proteste in Deutschland organisieren.</p>
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		<title>Stuttgart 21</title>
		<link>http://danielehniss.de/2011/11/09/volksabstimmung-stuttgart-21/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 27. November findet in Baden-Württemberg die Volksabstimmung über Stuttgart 21 statt. Besser gesagt wird über die Gesetzesvorlage des S 21-Kündigungsgesetzes abgestimmt. Es geht also nicht direkt um den Bahnhofsbau, sondern um den Anteil des Landes an der Projektfinanzierung. Als die Stimmbenachrichtigung bei mir ankam war mein erster Gedanke, dass es in letzter Zeit relativ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. November findet in Baden-Württemberg die <strong>Volksabstimmung über Stuttgart 21</strong> statt. Besser gesagt wird über die Gesetzesvorlage des S 21-Kündigungsgesetzes abgestimmt. Es geht also nicht direkt um den Bahnhofsbau, sondern um den Anteil des Landes an der Projektfinanzierung. </p>
<p>Als die Stimmbenachrichtigung bei mir ankam war mein erster Gedanke, dass es in letzter Zeit relativ ruhig um das Politikum »Stuttgart 21« geworden ist. Das mag vielleicht nicht für Stuttgart selbst, wohl aber für weite Teile des Landes gelten. Andere Themen sind weitaus präsenter, was sich evtl. nicht gerade positive auf die Beteiligung auswirkt.</p>
<p>Wenn ich <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-09/s21-volksabstimmung" title="zeit.de - Stuttgart 21: GRün oder Rot - einer muss verlieren" >diesen Artikel auf Zeit-Online</a> richtig verstehe, dann müssen mindestens ein Drittel der Stimmberechtigten „das Landtagsvotum gegen einen Ausstieg aus dem Stuttgarter Prestigeprojekt revidieren.“ Konkret bedeutet das, dass „mehr Bürger gegen die Politik von CDU, SPD und FDP entscheiden, als die neuen Koalitionspartner SPD und Grüne zusammen bei der Landtagswahl an Stimmen bekommen haben“.</p>
<p>Thomas König schreibt im eben erwähnten Artikel darüber, dass sowohl finanzielle Fragen &#8211; also die möglichen Kürzungen in den Bereichen Bildung und Sozialleistungen &#8211; als auch die Frage der Gleichbehandlung der vier Regierungsbezirken &#8211; Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen &#8211; dazu führen könnten die erforderlichen Stimmen aufzubringen.</p>
<p>Wer, wie ich, am 27. November nicht zu Hause sein wird, sollte sich Briefwahlunterlagen zukommen lassen. In Karlsruhe können diese auch <a href="https://egov.virtuelles-rathaus.de/briefabstimmung/dialog/2/antrag.show" title="karlsruhe.de - Beantragung eines Stimmscheins" >online beantragt werden</a>. Weitere Informationen zur Volksabstimmung in Karlsruhe findest du <a href="http://www.karlsruhe.de/b4/buergerengagement/wahlen/volksabstimmung.de" title="karlsruhe.de - Volksabstimmung über die Gesetzesvorlage des S 21-Kündigungsgesetzes am 27. November 2011" >hier</a>.</p>
<p>In den Kommentaren würde ich mich über deine Antwort auf folgende Frage freuen: <strong>Wo informierst du dich zu Stuttgart 21?</strong></p>
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		<title>Verändern oder Stärken</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 23:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Kapitel seines Buches über Gewalt schreibt Slavoj Žižek über »liberale Kommunisten«, hier würde diese Personengruppe vielleicht »Alt-68er« oder gar »LOHAS« genannt werden. Er betont ihre Bedeutung für das Fortbestehen des Kapitalismus und kritisiert dementsprechend ihr Engagement. Seine erste Kritik gilt ihrem pragmatischen Ansatz. Sie lehnen es ab sich in ideologische Diskurse zu verstricken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Kapitel seines Buches über Gewalt schreibt Slavoj Žižek über »liberale Kommunisten«, hier würde diese Personengruppe vielleicht »Alt-68er« oder gar »LOHAS« genannt werden. Er betont ihre Bedeutung für das Fortbestehen des Kapitalismus und kritisiert dementsprechend ihr Engagement.</p>
<p>Seine erste Kritik gilt ihrem pragmatischen Ansatz. Sie lehnen es ab sich in ideologische Diskurse zu verstricken, und betonen den Einsatz für aktuelle humanitäre Katastrophen. Damit greift ihr Einsatz nach Meinung Žižeks jedoch zu kurz. Einer aktuellen humanitären Katastrophe liegt eine systemische Ungerechtigkeit zugrunde. Wird nur am Offensichtlichen herumgedoktert ändert sich das System nicht, sondern wird gestärkt, die systemische Ungerechtigkeit bleibt bestehen, und bringt weitere humanitäre Katastrophen hervor, die wiederum sofortiges Handeln erfordern. Ein Teufelskreis.</p>
<p>Die systemische Gewalt des Kapitalismus bezieht Žižek in Anlehnung an Marx auf die Objektiverung des Kapitalismus. Diese Objektivierung lässt sich im Reden über »die Märkte«, als handle es sich hierbei um Subjekte, verdeutlichen. Es kann niemand verantwortlich erklärt werden, weder Banker, Politiker noch Unternehmer, »die Märkte« verhielten sich so. Auf diese Weise wird der Kapitalismus erhöht, auch wenn wir von Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung hören, wichtig bleibt die Situation des Marktes. In dieser Überhöhung sieht Žižek die höchste Form von Ideologie. </p>
<p>Während noch vor einigen Jahren eine klare Linie zwischen den Reichen in Davos und den Globalisierungsgegnern von Porto Alegre gezogen werden konnte, verschwimmt diese Unterscheidung immer mehr. Einflussreiche Globalisierungskritiker nehmen mittlerweile auch an den Treffen der Superreichen in Davos teil:</p>
<blockquote><p>»Their claim is that we can have the global capitalist cake, i.e. thrive as profitable entrepreneurs, and eat it, too, i.e. endorse the anti-capitalist causes of social responsibility and ecological concern.«</p>
<p><small>Quelle: Slavoj Žižek, <em>Violence</em>, Seite 15f.</small></p>
</blockquote>
<p>Einer dieser liberalen Kommunisten ist Bill Gates, ein Hacker der es geschafft hat. Soziale Verantwortung und der Markt schließen sich nicht mehr aus, sie können versöhnt werden. Es geht, wie bereits weiter oben erwähnt, nicht mehr um grundsätzliche Auseinandersetzungen, sondern um konkrete Probleme wie z.B. die Hungersnot in Afrika. Wichtig sei uns nicht in Debatten zu verlieren, sondern direkt zu helfen. Ihr Ziel ist es nicht nur Geld zu verdienen, sondern die Welt zu verändern. Žižek betont in diesem Zusammenhang jedoch, dass es wichtig ist festzustellen, dass sie zuerst ordentlich verdienen müssen bevor sie helfen können.</p>
<blockquote><p>»Their preferred motto is social responsibility and gratitude: they are the first to admit that society was incredibly good to them by allowing them to deploy their talents and amass wealth, so it is their duty to give something back to society and help people.«</p>
<p><small>Quelle: Slavoj Žižek, <em>Violence</em>, Seite 20.</small></p>
</blockquote>
<p>Žižek deutet das Engagement der liberalen Kommunisten im Geiste einer überlegenen Geste. Die Gutgestellten geben etwas von ihrem Reichtum ab und wenden sich wohltätig (von oben herab) den Armen zu.</p>
<blockquote><p>»In liberal communist ethics, the ruthless pursuit of profit is counteracted by charity. Charity is the humanitarian mask hiding the face of economic exploitation. In a superego blackmail of gigantic proportions, the developed countries ‘help’ the undeveloped with aid, credits and so on, and thereby avoid the key issue, namely their complicity in and co-responsibility for the miserable situation of the undeveloped.«</p>
<p><small>Quelle: Slavoj Žižek, <em>Violence</em>, Seite 21.</small></p>
</blockquote>
<p>Auf diese Weise gehen soziale Verantwortung und berechnendes Kalkühl des Geschäftsmannes Hand in Hand. Auf der einen Seite wird ausgebeutet um zu Reichtum zu gelangen, auf der anderen Seite steht die Wohltat den Armen gegenüber. Dadurch wird jedoch das ungerechte System gestärkt, die Ungerechtigkeit bleibt bestehen, lediglich die Symptome werden behandelt. Im weiteren Verlauf zeigt er in Anlehnung an Sloterdijk und Carnegie auf, dass der Kapitalismus die Wohltätigkeit braucht um fortzubestehen. Es durch das Engagement der liberalen Kommunisten nicht zu einer Systemänderung kommt, sondern der Kapitalismus lediglich ein freundliches Gesich verliehen bekommt und dennoch in seiner ganzen Härte bestehen bleibt, ja mehr noch, gestärkt wird. </p>
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		<title>Zurück zu mir</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 11:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer längeren Pause hatte ich gestern mal wieder das Album &#8220;Stadtaffe&#8221; von Peter Fox im Player. Die Kombination von Lautstärke und Autobahn begeisterte mich erneut von der Qualität des Albums. Die Texte verstehe ich als interessanten Kommentar zu unserer Gesellschaft. Fox greift sehr viele unterschiedliche Emotionen und Gedanken auf, ermöglicht Identifikation (auch mit unseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer längeren Pause hatte ich gestern mal wieder das Album &#8220;Stadtaffe&#8221; von Peter Fox im Player. Die Kombination von Lautstärke und Autobahn begeisterte mich erneut von der Qualität des Albums. Die Texte verstehe ich als interessanten Kommentar zu unserer Gesellschaft. Fox greift sehr viele unterschiedliche Emotionen und Gedanken auf, ermöglicht Identifikation (auch mit unseren Abgründen) und regt zur Reflexion an.</p>
<p>In &#8220;Kopf verloren&#8221; greift er das Kreisen der Gedanken auf, das ab und an die Sehnsucht wachsen lässt unseren Kopf zu verlieren und ohne diesen Ballast durchs Leben zu taumeln. Das wiederkehrende Element erregte gestern in besonderer Weise meine Aufmerksamkeit:</p>
<blockquote><p>Der Tag bricht an, es klopft an deiner Tür<br />
du machst auf, da steh ich ohne Kopf vor dir.<br />
Halt mich fest, weil ich mich sonst verlier&#8217;<br />
nur mit dir find ich den Weg zurück zu mir.<br />
<small>Peter Fox, Kopf verloren.</small></p></blockquote>
<p>In der Begegnung mit dem Gegenüber finden wir wieder zurück zu uns.</p>
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