5 Jahre NUN

5 Jahre NUN

Am Sonntag den 9. Oktober wird das NUN fünf Jahre alt. Vor genau 5 Jahren fand das erste Konzert mit Denison Witmer und J.Tillmann im NUN statt. Seither haben wir sehr viele gute und manche herausfordernde Stunde in unserem Café erlebt. Um den NUN-Geburtstag mit euch zu feiern öffnen wir am Sonntag um 11 Uhr und freuen uns darauf, mit euch zusammen ein Spätstück zu genießen. Kaffee und Kuchen dürfen natürlich auch nicht fehlen, weswegen das Spätstück in ein gemütliches Kaffeekränzchen übergehen wird.

Freuen mich darauf euch am Sonntag dort zu treffen.

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Wassertemperatur

Die Wassertemperatur spielt bei der Zubereitung eines Kaffees eine wichtige Rolle. Wird der Kaffee von Hand gefiltert sollte das Wasser ungefähr 90°C warm sein, für die Zubereitung mit der AeroPress ca. 80°C. Der Geschmack des Kaffees verändert sich je nach Wassertemperatur. Ist das Wasser zu heiß wird der Kaffee bitter oder schmeckt leicht verbrannt. Bei zu kaltem Wasser schmeckt der Kaffee sauer. Die Temperatur des Wassers im Auge zu behalten hilft also dabei einen sehr guten Kaffee zu genießen.

Nachdem das Wasser in einem Wasserkocher aufgekocht wurde gieße ich es in eine Kanne. Dabei gieße ich auch jeweils eine Portion durch den Filter und in die Tasse. Dann messe ich die Temperatur mit dem hier abgebildeten digitalen Thermometer. Johannes meinte kürzlich, dass laut einer Faustregel die Wassertemperatur beim Umfüllen in ein anderes Gefäß um ca. 10°C sinkt. Dies ist neben der leichteren Dosierung des Wassers ein guter Grund den Kaffee nicht direkt aus dem Wasserkocher zu zu bereiten.

Auf welche Weise behaltet ihr die Wassertemperatur im Auge?

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Tansania AA

Tansania AA von Sonntagmorgen

Heute kam ein 250g-Päckchen von diesen wunderbaren Bohnen hier an. In den letzten Tagen hatte ich ab und an daran gedacht hier immer wieder etwas zu dem Kaffee zu schreiben, den ich gerade trinke. Heute waren es also zwei Tassen »Tansania AA« von Sonntagmorgen. Auf der Seite von Sonntagmorgen steht folgendes dazu:

ausgeprägte Säure; mittelkräftig; intensiv beerig; erinnert an reife rote Johannisbeeren

Wegen dieser Kurzbeschreibung habe ich mir die Bohne ausgewählt. Während ich noch übe den Geschmack von Kaffee in Worte zu fassen, sei für heute gesagt: »Ich liebe das beerige Aroma des Kaffees.«

Eine interessante Beobachtung will ich nicht verschweigen: Bereits beim Genuss der Coffee-Circle-Bohnen ist mir aufgefallen, dass diese sich sehr gut auch kalt trinken lassen. Dasselbe gilt für diesen Kaffee. Er schmeckt auch kalt sehr gut, und behält seine beerig/fruchtige Note bei.

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Als Randbemerkung sei erwähnt, dass ich diesen Kaffee einem Gewinnspiel des DailyCoffeeBreak-Podcasts verdanke, dazu aber ein andermal mehr.

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Premium-Kaffee

Hier blüht Premium-Kaffee

Vor ein paar Wochen trank ich begeistert ein Premium-Bier. Daraufhin klickte ich mich eine Weile durch die Webseite von Premium, und stieß dabei auf Premium-Kaffee. Alles was ich las gefiel mir, und wenn die Aussage des folgenden Zitates auch für den Kaffee stimmte, dann musste ich ihn trinken:

Premium steht bei uns eher für die Abkehr von der Markenlogo-Welt, für Inhalt und Substanz vor Image, und für laufend verbesserte Arbeitsweisen auch bei dem später hinzugekommenen Premium-Bier. Premium ist also keine Auszeichnung und kein Zustand, sondern ein stetiger Prozess hin zu immer weiter verbesserten Produkten und einer immer weiter entwickelten Arbeitsweise dahinter.

Quelle: Geschichte der Premium-Cola

Die Aussage scheint zu stimmen. Mittlerweile ist meine erste Packung Premium-Kaffee leer, und ich muss sagen, dass er mir sehr gut schmeckt. Bei dem Filterkaffee handelt es sich um den Bob-o-Link aus Brasilien, über den man weitere Infos vom Röster direkt bekommt. Dieser Kaffee begeistert mich durch sein fruchtiges Aroma, und wurde hier mit Sicherheit nicht zum letzten Mal getrunken.

Was ich fast vergessen hätte, ist dieses Zitat:

Ganz im Ernst: bitte wechseln Sie nicht von einem anderen guten Anbieter zu uns, denn dadurch hätten wir nichts verbessert. Wechseln Sie von großen bösen Anbietern zu einem kleinen guten. Das müssen gar nicht wir sein … Hauptsache insgesamt tut sich mehr in die Richtung eines faireren Konsums.

Quelle: Premium-Kaffee

Premium spricht hier von einer Beta-Phase des Kaffees. Aus meiner Sicht ist dieser Betatest mehr als gelungen. Und falls ihr gerade Lust auf eine Kaffee-Abwechslung habt…

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Kaffee mit der AeroPress

Wer gerne einen kräftigen Kaffee trinkt, der wird viel Freude mit einer AeroPress haben. In einem der letzten Einträge hatte ich den Espresso aus dem Siebträger mit dem aus der AeroPress verglichen, nun werfe ich einen Blick auf die Kaffeezubereitung.

Ausgangssituation

Inspiriert durch ein Zubereitungsvideo von HasBean steckte ich den AeroPress-Kolben in die Kammer und stellte sie auf den Kopf. Fein gemahlenen Kaffee gebe ich dann dazu. Der Kaffee wartet nun bis das Wasser gekocht hat.

Kaffee

Ich messe die Wassertemperatur, und stelle sicher, dass das Wasser 80°C hat bevor ich es zum Kaffee gieße. Die Temperatur ist wichtig, da zu heißes Wasser zu viele Bitterstoffe und Säure löst. Befindet sich das Wasser in der Kammer rühre ich es um und zähle dabei langsam bis 10. Danach nehme ich den Rührer heraus und schraube die Kappe mit dem angefeuchteten Filter fest. Dabei lasse ich mir etwas Zeit, so dass Kaffee und Wasser ungefähr 30 Sekunden zusammen in der Kammer sind.

kurz davor

Die AeroPress wird vorsichtig umgedreht und auf eine Tasse oder Kanne gesetzt. Mit leichtem Druck drücke ich den Kolben hinunter. Langsam wird der Kaffee gefiltert und findet seinen Weg in die vorgewärmte Tasse. Und schließlich wartet ein frischer kräftiger Kaffee auf mich.

Kaffeegenuss

Meine bisherige Erfahrung ist, dass die AeroPress einen kräftigen Kaffee zaubert. Mit dem Filter lassen sich meiner Ansicht nach jedoch feinere Nuancen des Kaffeearomas betonen. Welche Erfahrungen habt ihr bezüglich des Aromas?

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Apps rund um Kaffee

Apps rund um KaffeeIm CoffeeCircle-Blog stieß ich eben auf einen Eintrag zu Apps rund um das Thema Kaffee. Ich ließ mich dazu inspirieren noch weitere Apps zu laden, und dachte mir mit einem Bildschirmfoto meiner Kaffee-Apps könnte ich das Thema auch hier kurz aufgreifen.

Die App von Intelligentsia-Coffee hatte ich schon einige Zeit auf meinem iPhone, und genieße sehr dort die Liebe zur Kaffeebereitung zu erleben und davon zu lernen. Die Anleitungen mit Timer-Funktion gefallen mir besonders gut. Eine weitere App hatte ich ebenfalls schon geladen, »Spro« heißt sie, und erklärt vor allem die Zubereitung von espressobasierten Kaffeegetränken. Diese App half mir bei der Zubereitung meines ersten Americanos, der schließlich von einem Amerikaner getrunken und für gut befunden wurde. In der App hast du auch die Möglichkeit deine Zubereitungsweise weiterer Kaffeegetränke einzupflegen.

Welche Kaffee-Apps habt ihr so auf dem iPhone?

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Siebträger vs. AeroPress

Aus unterschiedlichen Richtungen hörte ich in letzter Zeit, dass die AeroPress hervorragenden Kaffee zaubert, und so entschied ich mich gestern kurzerhand ein solches Wunderwerk zu bestellen. Schon heute traf das Paket bei mir ein – vielen Dank CoffeeCircle! Immer für ein Experiment zu haben, und neugierig auf das Ergebnis wurde schon der nächste Kaffee damit zubereitet. Die Zubereitung eines Espresso mit der Aeropress ist denkbar einfach. Gefiltertes Wasser kochen, auf 80°C abkühlen lassen, Espresso mit dem beiliegenden Messlöffel einfüllen, Wasser bis zur Markierung eingießen, Rühren, Kolben einsetzen und langsam herunterdrücken. Danach schnell sauber machen und Espresso genießen. Schon bei der ersten Zubereitung hatte ich ein gutes Ergebnis. Auffallend war bereits hier das angenehme Aroma, und die wenigen Bitterstoffe. Zwei Durchgänge später wollte ich den Espresso direkt vergleichen.

Versuchsaufbau: Siebträger vs. AeroPress

Momentan bereite ich meinen Espresso mit den Tazpresso-Bohnen zu, und so bereitete ich sowohl die Siebträgermaschine als auch die AeroPress vor, um mir jeweils ein Gläschen mit frischem Espresso zu füllen. Die Einfachheit der Zubereitung mit der AeroPress wird immer wieder gelobt, verglichen mit dem Siebträger jedoch erscheint mit die Zubereitung etwas aufwändiger. Vor allem das Abkühlen des gekochten Wassers auf 80°C erfordert einiges an Geduld und Fingerspitzengefühl. Ich verwende einen Thermometer um die Wassertemperatur zu überprüfen. Die Wassertemperatur jedoch ist wichtig, um nicht mit zu heißem Wasser zu viele Bitterstoffe zu lösen.

Ergebnis: Zwei Gläser Espresso

Schließlich standen diese beiden hübschen Gläschen Espresso vor mir. Links der Espresso aus der Siebträgermaschine, rechts der Espresso aus der AeroPress. Auf den ersten Blick ist der Linke schöner, da ihn eine Crema ziert. Ich begann mit einem kleinen Schluck links, ließ das Aroma des Espressos wirken und versuchte mir den Geschmack zu merken. Ein Schluck klares Wasser zwischendurch, und der AeroPress-Espresso war an der Reihe. Immer wieder ein Schluck klares Wasser zwischen dem Espressogenuss und der Vergleich war gelungen.

Aus meiner Sicht ist das Aroma (mit dieser Bohne) bei beiden Zubereitungsarten gleich intensiv. Zwei vollwertige Espressi standen also vor mir. Auffällig war, dass der AeroPress-Espresso weniger Bitterstoffe zu enthalten schien, er schmeckte etwas runder, muss jedoch leider auf die Crema verzichten. Es gibt Menschen, die beim Espresso gerade die harte Kante mögen, diese scheinen mit einem Siebträger besser zu fahren, alle anderen werden mit einer AeroPress wohl glücklicher. Vergleicht man den Anschaffungspreis von ca. 30 Euro ist das Ergebnis aus meiner Sicht unschlagbar. Hier müsste man den Espresso mit einem aus einer Herdkanne vergleichen, die jedoch – zumindest wenn sie von mir benutzt werden – nie ein entsprechend reines Aroma erzeugen.

Die Zubereitung lässt sich auf jeden Fall noch verfeinern – auch mit der Siebträgermaschine – wer jedoch noch keine solche besitzt und gerne aromatischen und reinen Espresso zubereiten möchte, dem sei eine AeroPress empfohlen.

Ich freue mich von euren Erfahrungen zu lesen …

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Kaffee filtern

handgefiltert

Zu meinem Geburtstag bekam ich von ein paar netten Menschen eine Chemex und super leckeren Kaffee von Coffee-Circle geschenkt. In den Monaten davor hatte ich mich so sehr zum Espressotrinker entwickelt, dass ich jeden Kaffee mied. Nun aber, mit den eben erwähnten Geschenken, wollte ich „dem Filtern“ eine neue Chance geben, der Geschmack dieser Kaffeesorte reizte mich ebenfalls. Ich begann also mit Kaffee und Filtern zu experimentieren. In diesem Eintrag möchte ich bewusst auf den handelsüblichen Filter eingehen, da nicht jede und jeder eine Chemex hat, ein Filter jedoch schnell zur Hand ist. Bevor ich jedoch weiter auf die Zubereitung eingehen möchte, sei gesagt, dass sich mit einem ganz normalen Kaffeefilter ein hervorragender Kaffee zubereiten lässt.

Vorbereitungen
Ein guter Kaffee beginnt mit den richtigen Vorbereitungen, deswegen beginnen wir nun auch damit. Ich beginne damit gefiltertes Wasser im Wasserkocher zu erhitzen. Zumindest hier in Karlsruhe empfiehlt sich das, da unser Wasser extrem kalkhaltig ist. Während das Wasser zu kochen beginnt, mahle ich die Kaffeebohnen. Dabei ist der Mahlgrad von Bedeutung. Ich würde ihn als mittleren Mahlgrad bezeichnen. Nicht so fein wie für eine Siebträgermaschine, aber auch nicht so grob wie für die French Press. Aus meiner Sicht gibt es jedoch nicht den einen Mahlgrad. Zum einen ist dieser von der Bohne abhängig, und zum anderen sind es geschmackliche Nuancen, die sich mit dem Mahlgrad herauskitzeln lassen. Das Wasser hat nun gekocht, das Filterpapier liegt im Filter, und dieser befindet sich über dem Gefäß in das wir den Kaffee filtern wollen. Mit einem großen Schluck Wasser feuchten wir nun den Kaffeefilter an. Dabei werden sowohl Geschmackstoffe des Filters neutralisiert, als auch die Gefäße vorgewärmt. Das Wasser im Kocher lassen wir etwas abkühlen, leeren das Wasser aus dem Gefäß und freuen uns, dass nun der Kaffee ins Spiel kommt.

Der Kaffee entsteht
Der frisch gemahlene Kaffee wird nun in den angefeuchteten Filter gefüllt. Ich nehme pro Tasse ungefähr einen gehäuften Esslöffel Kaffee. Das führt zu einem angenehm kräftigen Kaffee. Befindet sich die richtige Menge Kaffee im Filter übergießen wir diesen mit etwas Wasser, so dass der gesamte Kaffee nass ist und sich die Aromen entfalten können. Ich lasse den angefeuchteten Kaffee ungefähr ein halbe Minute stehen, bevor ich weiteres Wasser nachgieße. Diese Phase nennt man auch »blühen«, und so rate auch dazu, mit der Nase über den Filter zu gehen, und den wunderbaren Duft des Kaffees zu genießen. Danach beginnen wir damit nach und nach die gewünschte Menge Wasser in den Filter zu füllen. Hierbei achte ich darauf, dass immer nur eine kleine Menge Wasser im Filter ist, also nicht den Filter füllen, warten bis er wieder leer ist und nachfüllen. Weshalb filtern wir so langsam. Wenn sich immer nur eine geringe Menge Wasser im Filter befindet, dann ist der meiste Kaffee unter dem Wasser, das sich einen Weg durch den Kaffee sucht, und somit am meisten Aroma mitnimmt. Dasselbe gilt auch für die Stelle an die das Wasser geleert wird, am besten entfaltet sich der Kaffee, wenn wir das Wasser in kreisförmigen Bewegungen in der Mitte des Filters einfüllen. Wir unterspülen dadurch nicht den Kaffee am Rand, sondern rühren ihn leicht im Filter um. Wie gesagt erreichen wir dadurch einen vollmundigen Kaffee. Für die Luftzirkulation beim Filtern ist es darüber hinaus noch wichtig, dass der Filter unser Gefäß nicht ganz abschließt, es empfiehlt sich also darauf zu achten, dass auf jeden Fall ein Schlitz frei bleibt durch den die Luft aus dem Gefäß austreten kann.

Den Kaffee genießen
Irgendwann ist die gewünschte Menge Kaffee durch den Filter gegangen, und in unserem Gefäß hat sich ein wunderbarer Kaffee eingefunden. Diesen können wir nun genießen. Ist der Kaffee noch zu heiß werden wir die Aromen nicht so stark wahrnehmen, wir können uns also beim Genuss des Kaffees Zeit lassen.

Randbemerkungen
Diese bewusste Art zu filtern führt bei mir zu einem hervorragenden Kaffee, den ich sehr genieße. Falls du keine Kaffeebohnen oder eine Mühle zur Hand hast, kannst du auch mit einem gemahlenen Kaffee ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Da der Kaffee jedoch die wichtigste Zutat ist, würde ich in keinem Fall daran sparen. Neben der Sorte spielt auch die Röstung eine sehr wichtige Rolle. In jedem Fall würde ich zu Kaffees raten, die schonend in einer Trommel geröstet wurden, und keine industriell gerösteten Kaffees empfehlen. Ein Kaffee, der so bewusst und langsam zubereitet wird, darf auch langsam geröstet worden sein.

Mit diesen einfachen Mitteln lässt sich ein wunderbarer Kaffee zubereiten, der mir um einiges besser schmeckt, als die meisten Kaffees, die aus Vollautomaten stammen.

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Kaffeezubereitung: Chemex

Chemex 1

Neben mir steht eine Tasse gefüllt mir wunderbar klarem Kaffee aus meiner neuen Chemex. Der Chemiker Peter Schlumbohn hat sie 1939 in New York erfunden. Neben dem edlen Kaffee, den man daraus genießen kann, steht die Chemex für aussergewöhnliches Design. Im Rahmen der dritten Welle des Kaffeegenusses, in der besonders auf die Zutaten und die Zubereitung geachtet wird, erfährt die Chemex gerade wieder verstärkt Aufmerksamkeit. Auf diese Weise begegnete sie mir in letzter Zeit immer wieder im Zusammenhang besonderer Kaffeezubereitung.

Einige meiner Freunde setzten alle Hebel in Bewegung, um mir zu meinem Geburtstag eine Chemex mit dem benötigten Zubehör (sehr gute Bohnen und passende Filter) von Coffee Circle, zu schenken. Ich war überwältigt beim öffnen des Pakets und in freudiger Erwartung auf den ersten Kaffee daraus. Heute war es nun endlich so weit. Ich nahm mir die beiliegende Anleitung zur Hand und bereitete die erste Füllung zu.

Mit hohen Erwartungen nahm ich den ersten Schluck aus der Tasse – und war begeistert! Das klare Kaffeearoma, das diese Zubereitungsart kennzeichnet war sofort zu schmecken. Aus meiner Sicht handelt es sich bei dieser Art der Kaffeezubereitung um die feinste Art Kaffee zu genießen, die mir bisher begegnet ist. Das Aroma entfaltet sich sehr fein, und der Kaffeegenuss ist frei von Bitterstoffen.

Guten Kaffee erkennt man ja auch daran, dass er kalt immer noch rund und nicht bitter schmeckt. Der Kaffee in meiner Tasse wurde während des Schreibens und der Entscheidung für das Bild oben kalt, und ja, er schmeckt immer noch rund und nicht bitter. Vielleicht eignet sich ein so zubereiteter Kaffee für diejenigen unter uns, die Kaffee meist mit Milch und Zucker trinken, den reinen Kaffeegenuss zu erleben.

Ich freue mich schon auf weitere Chemex-Füllungen, die sich wunderbar für ein Kaffeekränzchen mit Freunden eignen.

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