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	<title>DEPONE &#124; Daniel Ehniss &#187; Missio Dei</title>
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		<title>ich verurteile niemanden</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 22:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missio Dei]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Aussage von Jesus, die wir zu gerne vergessen. Im Evangelium nach Johannes wird im achten Kapitel erz&#228;hlt, dass einige Gesetzeslehrer Jesus eine Falle stellen wollen, sie konfrontieren ihn mit einer Frau, die sie beim Ehebruch erwischt haben &#8211; wie auch immer sie das angestellt haben. Sie wollen wissen wie er reagiert, wird er dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Aussage von Jesus, die wir zu gerne vergessen. Im Evangelium nach Johannes wird im achten Kapitel erz&#228;hlt, dass einige Gesetzeslehrer Jesus eine Falle stellen wollen, sie konfrontieren ihn mit einer Frau, die sie beim Ehebruch erwischt haben &#8211; wie auch immer sie das angestellt haben. Sie wollen wissen wie er reagiert, wird er dem Gesetz gem&#228;&#223; handeln? Wenn er etwas mit Gott zu tun hat, dann w&#252;sste er genau, was hier zu tun ist. Steine und eine Menschenmenge haben sie schon mal organisiert.</p>
<p>Jesus sagt nichts, er b&#252;ckt sich und schreibt etwas auf den Boden. Sie nerven ihn weiter, worauf Jesus aufsteht und sagt: »Ok, ich wei&#223; worauf ihr raus wollt. Derjenige von euch, der noch nie eine S&#252;nde begangen hat, der soll anfangen und den ersten Stein auf die Frau werfen.« Dann b&#252;ckt er sich wieder und schreibt auf den Boden. Daraufhin ziehen sich nach und nach alle zur&#252;ck. Jesus bleibt allein mit der Frau zur&#252;ck. Er wendet sich ihr zu und fragt sie, ob denn keiner mehr da sei, der sie verurteilen m&#246;chte. Alle hatten sich zur&#252;ck gezogen. »Ich verurteile dich auch nicht, du bist frei, s&#252;ndige nicht mehr.«</p>
<p>Auf diesen Abschnitt folgt die Aussage, die ich im Titel zitiere, und die sich im <strike>Wochenspruch f&#252;r diese Woche</strike> Monatsspruch f&#252;r August* findet:</p>
<blockquote class="kurz"><p>
  »Ihr urteilt und verurteilt nach euren Ma&#223;st&#228;ben,<br />
  ich verurteile niemanden.«
</p></blockquote>
<p>»Sollte ich jedoch einmal ein Urteil f&#228;llen, dann w&#228;re es ein wahres Urteil«, f&#228;hrt er fort. »Ich leite es nicht aus der Begrenztheit meiner Erfahrungen ab, sondern aus der allwissenden Liebe und Gr&#246;&#223;e dessen, der mich gesandt hat.«</p>
<p>Es ist genau dieses liebende Licht, eine offene liebevolle Hinwendung Gottes zu den Menschen, von denen Jesus hier spricht. Kein beissend helles Neonlicht, in dem die Fratzen unserer Abgr&#252;nde noch viel schrecklicher aussehen. Ein warmes liebevolles Licht, das deutlich macht, dass wir geliebt sind, auch und gerade wegen dem wer wir sind und was wir tun. Diese liebevolle offene Hinwendung zu unseren Mitmenschen ist es, zu der wir von Gott eingeladen sind.</p>
<p>Unsere Urteile, das bestehen auf harten Fakten und klaren Richtlinien, erscheint in diesem Zusammenhang nicht als die richtige Auslegung der Schrift. Sie zerst&#246;ren Beziehungen. Sie grenzen aus. Sie machen das Leben schwer. Ich w&#252;nsche mir ein Christentum, dass ohne Hintergedanken liebt und auf diese Weise hoffnungsvoll und wertsch&#228;tzend ist.</p>
<p><small>* vielen Dank f&#252;r den Hinweis auf diesen Fehler an meinen Dad!</small></p>
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		<title>Die Welt auf den Kopf stellen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 23:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Missio Dei]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer Zeit scheint es ab und an so, als stelle man die Welt auf den Kopf, wenn man von den Beziehungen her denkt. Einige Gedanken dazu habe ich anhand des Bildes einer Schneekugel f&#252;r das Magazin THE RACE aufgeschrieben. Und als ich das geschrieben habe, war noch nicht abzusehen wie lange der Winter geht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/up/bzwKopf_Beleg.jpg" width="430" height="323" alt="Die Welt auf den Kopf stellen" /></p>
<p>In unserer Zeit scheint es ab und an so, als stelle man die Welt auf den Kopf, wenn man von den Beziehungen her denkt. Einige Gedanken dazu habe ich anhand des Bildes einer Schneekugel f&#252;r das Magazin <a href="http://therace-online.de" title="Link zur Webseite des Magazins" >THE RACE</a> aufgeschrieben. Und als ich das geschrieben habe, war noch nicht abzusehen wie lange der Winter geht, und dass danach die Meisten nicht mehr gerne an Schnee denken. Daher bitte ich euch um Verst&#228;ndnis f&#252;r die Schnee-Metapher.</p>
<p>Da die Herausgeber des Magazins so freundlich waren und die Ver&#246;ffentlichung des Artikels auch online erlaubten, kann ich euch nicht nur das Foto da oben zeigen, sondern euch einladen den Artikel zu lesen: <a href="http://beziehungsweise-leben.de/die-welt-auf-den-kopf-stellen/" title="bzwLEBEN.de - Die Welt auf den Kopf stellen">&rarr; Die Welt auf den Kopf stellen</a>.</p>
<p><a href="http://michaelgibis.com" title="Link zur Webseite von Michael Gibis" >Michael Gibis</a> hat netterweise ein paar Illustrationen f&#252;r den Artikel gemacht, die es ebenfalls dort zu sehen gibt. Falls dein Browser CSS3 unterst&#252;tzt kannst du die Schneekugel in der Mitte des Artikels umdrehen, falls nicht tut es mir leid.</p>
<p>In diesem Sinne empfehle ich die Lekt&#252;re des <a href="http://beziehungsweise-leben.de/die-welt-auf-den-kopf-stellen/" title="bzwLEBEN.de - Die Welt auf den Kopf stellen">Artikels</a>, und bei Interesse einen Blick in das <a href="http://www.therace-online.de/hefte/heftarchiv/aktuelle-ausgabe.html" title="therace-online.de - aktuelle ausgabe">Inhaltsverzeichnis des Magazins</a> und f&#252;r diejenigen die das noch nicht angeschaut haben, auch in das <a href="http://beziehungsweise-leben.de/infos/inhalt/" title="bzwLEBEN » Inhalt">bzwLEBEN-Buch</a>.</p>
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		<title>Optionen der Dekonstruktion</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wohin f&#252;hrt uns die Dekonstruktion? Sie zieht uns den Boden unter den F&#252;&#223;en weg. F&#252;hrt sie uns damit nicht in eine ausweglose Lage, an der wir nur noch unser Christsein an den Nagel h&#228;ngen k&#246;nnen? Wenn wir all die Glaubensfragen aufgeben, landen wir dann nicht dort wo „die Liberalen“ der 70er Jahre standen? Solche oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin f&#252;hrt uns die Dekonstruktion? Sie zieht uns den Boden unter den F&#252;&#223;en weg. F&#252;hrt sie uns damit nicht in eine ausweglose Lage, an der wir nur noch unser Christsein an den Nagel h&#228;ngen k&#246;nnen? Wenn wir all die Glaubensfragen aufgeben, landen wir dann nicht dort wo „die Liberalen“ der 70er Jahre standen? Solche oder &#228;hnliche Fragen und Gedanken begegnen mir h&#228;ufiger. An manchen Tagen werden sie von aussen an mich herangetragen, an anderen drehen sie sich in meinen Gedanken. In den letzten Tagen habe ich viel dar&#252;ber nachgedacht. Dieses Nachdenken wurde befl&#252;gelt durch das H&#246;ren von <a href="http://danielehniss.de/2010/02/08/david-bazan/" title="Link zu einem Eintrag in diesem Blog &#252;ber ein Konzert von David Bazan">David Bazans Musik</a>, den <a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2010/02/11/nichts-sagender-glaube/" title="Link zum ersten Eintrag von Arne zu dem Thema">Gedanken von Arne zu nichts-sagend-glauben</a>, einem <a href="http://depone.posterous.com/peter-rollins-auferstehung-aufstand" title="Link zu einem Interview mit Peter Rollins in meinen Randbemerkungen">Interview mit Peter Rollins</a> und Texten aus dem Buch des Propheten Amos.</p>
<p>Ich versuche hier mal meine Gedanken anhand von zwei Optionen der Dekonstruktion des Christentums darzustellen. Dabei bin ich mir sehr bewusst, dass es sich dabei lediglich um eine Karikatur handeln kann, eine Karikatur jedoch, von der ich annehme, dass sie etwas wichtiges verdeutlicht.</p>
<p><strong>Absage und Lethargie</strong></p>
<p>Es kursiert die Angst, dass eine Dekonstruktion des Christentums im Extremfall zur Aufgabe all dessen f&#252;hren k&#246;nnte was das Leben als Christ bis dorthin ausgemacht hatte. Ein Beispiel dieser M&#246;glichkeit sehe ich in den Geschichten, die David Bazan in seinen Liedern erz&#228;hlt. Er verarbeitet in seinen Liedern  einiges aus seiner eigenen  Geschichte. Aufgewachsen in einem konservativ-christlichen Umfeld, das stark von metaphysischen Annahmen &#8211; der &#252;bergeordneten Bedeutung des Jenseits beispielsweise &#8211; und Verboten gepr&#228;gt war. Wenn diese Pr&#228;gung dekonstruiert wird, f&#252;hrt das zu einem Hadern mit Gott, dem jenseitigen unbeweglichen Beweger. Angesichts der Ohnmacht all den moralischen Verboten gerecht zu werden, und der Unm&#246;glichkeit ein „s&#252;ndloses“ Leben zu f&#252;hren, steht er seinen Abgr&#252;nden gegen&#252;ber &#8211; Alkohol- und Drogenexzesse gepaart mit sexueller Z&#252;gellosigkeit. </p>
<p>Im Extremfall w&#252;rde eine solche Position zu einer nihilistischen Weltsicht f&#252;hren &#8211; wobei ich nicht sagen m&#246;chte, dass dies bei Bazan der Fall ist. Eine Weltsicht, die Gott wegen all des Unheils anklagt, die Sinnlosigkeit eines bewussten Lebensstils betont, und sich an diesem Punkt resigniert von allem bisherigen abwendet. In gewisser Weise k&#228;me das dann einer Kapitulation gleich, ein sich einordnen in die Kr&#228;fte der bisher verteufelten b&#246;sen Welt. Ein Glaube, der vor allem gepr&#228;gt war durch die Annahme von Glaubenswahrheiten, w&#252;rde an einem solchen Punkt zerfallen, er w&#252;rde aufh&#246;ren zu existieren. Die Notwendigkeit sich an die moralischen Verbote zu halten w&#252;rde mit ihm aufgegeben werden, und k&#246;nnte den Weg zu einem Z&#252;gellosen Leben bereiten. Diese Annahmen betrachte ich bewusst als Karikatur, auch wenn &#228;hnliche Geschichten tats&#228;chlich zu passieren scheinen, und trotz der Angst in manchen Kreisen, genau das w&#228;re es, wohin uns die dekonstruktivistischen Ans&#228;tze der emergenten Bewegung f&#252;hren werden.</p>
<p><strong>Handeln und Erwartung</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite kann durch die Dekonstruktion des Christentums die M&#246;glichkeit angenommen werden, die das Handeln betont und in diesem ein so genanntes Gottesereignis erwartet.</p>
<p>Die Dekonstruktion des Chistentums, und damit sind ja vor allem die Paradigmen, also die Glaubenss&#228;tze und die Weltsicht gemeint,  macht uns in vielen Zusammenh&#228;ngen sprachlos. Wir betrachten &#196;usserungen &#252;ber Gott als Interpretationen, dadurch verlieren sie die Aura absoluter Wahrheit und werden relativiert &#8211; in Relation gestellt. Dennoch halten wir an Gott fest. Nicht im Sinne einer allm&#228;chtigen Person im Jenseits, sondern im Sinne eines sinngebend Handelnden, der nicht zu fassen ist. Die Aspekte, die wir von ihm verstanden zu haben glauben, k&#246;nnten sich als falsch erweisen, dessen sind wir uns bewusst. Dieses Bewusstsein f&#252;hrt uns nicht zur Lethargie, sondern erm&#246;glicht uns vorl&#228;ufige Interpretationen anzunehmen und diese st&#228;ndig weiter zu entwickeln.  Wir handeln entsprechend dem, was wir aus den &#220;berlieferungen seiner Geschichte mit den Menschen interpretieren. Wir leben human, k&#252;mmern uns um Gerechtigkeit und achten unser Gegen&#252;ber, sei es ein Mensch, ein Tier oder die Pflanzenwelt. </p>
<p>In diesem Sinne w&#228;ren wir gute Humanisten, und die Frage l&#228;ge nahe, wozu es den Zusatz »Gott« noch brauchte. Doch in all dem Handeln erwarten wir das Gottesereignis. Was das genau ist, daf&#252;r fehlt uns die Sprache. Es f&#228;llt leichter zu sagen, was es wahrscheinlich nicht sein wird. Doch k&#246;nnte es nicht sein, dass »Gott« sich hier ereignet, gerade in der Begegnung mit einem Mitmenschen, dem Einsatz f&#252;r Gerechtigkeit, dem verantwortungsvollen Umgang mit der Sch&#246;pfung. Es bleibt die Erwartung eines handelnden Gottes, eines Gottes der nicht nur urspr&#252;nglich Bewegender war und dann seine Sch&#246;pfung sich selbst &#252;berlies, sondern einer Gottesgemeinschaft, die heute noch involviert ist, subtil, in der Gestalt der Sch&#246;pfung. An dieser Stelle beginnen wir uns zu Fragen wie dieses Gottesereignis konstituiert ist, vielleicht auch, was unter dem Begriff »Heiliger Geist« zu verstehen ist. F&#252;hrt uns die Aussage Slavoj Zizeks weiter, der den  Heiligen Geist mit der »kommunistischen Partei« vergleicht, und in ihm den Antrieb sieht, der die Menschen motiviert gerecht zu handeln, einander zu lieben? </p>
<p>Ein solches Handeln voller Erwartung kapituliert nicht. Es definiert sich nicht aus Verboten, wiewohl es sich der eigenen Abgr&#252;nde bewusst ist. Es blickt jedoch auf die M&#246;glichkeiten, versucht dem Ereignis Gottes nachzusp&#252;ren und in diesem Sinne zu leben. Versteht sich eingeladen in die Gottesgemeinschaft, ohne konkrete Worte daf&#252;r zu haben.</p>
<p>In diesem Sinne verstehe ich die emergente Bewegung, zumindest das was ich davon zu kennen glaube, als missionale Bewegung. Eine Bewegung die sich danach ausstreckt an dem zu partizipieren was sie die Gottesgemeinschaft zu tun annimmt, und in diesem Leben, Handeln, nach dem Gottesereignis Ausschau h&#228;lt. Und w&#228;hrend sie handelt, reflektiert und zu vorl&#228;ufigen Interpretationen kommt, die sie gerne intellektuell redlich zur Sprache bringen m&#246;chte. Eine suchende Bewegung, eine Bewegung der Liebe, eine Bewegung des Handelns und in dem allem eine dekonstruktivistisch denkende Bewegung, die wie Jeremia mit Gott um ihn ringt. Ein Weg, &#252;ber den ich sehr dankbar bin.</p>
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		<title>Inkarnation und Empathie</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kester Brewin schreibt momentan interessante Blogeintr&#228;ge rund um das Thema Inkarnation. F&#252;r ihn gr&#252;ndet die Bedeutung der Adventszeit im Inkarnationsereignis. Das Geheimnis der Inkarnation ist sowohl faszinierend wie auch grundlegend f&#252;r mein Verst&#228;ndnis von gelebter Nachfolge in unserer Welt. Unter dem Titel »Gott blickt durch die verzerrte/verzerrende Sicht der Menschheit« erschien der vierte Eintrag Kesters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kester Brewin schreibt momentan interessante Blogeintr&#228;ge rund um das Thema Inkarnation. F&#252;r ihn gr&#252;ndet die Bedeutung der Adventszeit im Inkarnationsereignis. Das Geheimnis der Inkarnation ist sowohl faszinierend wie auch grundlegend f&#252;r mein Verst&#228;ndnis von gelebter Nachfolge in unserer Welt. </p>
<p>Unter dem Titel <a href="http://www.kesterbrewin.com/2009/12/04/adventures-in-incarnation-4-god-looks-from-the-distorting-human-perspective/" title="kesterbrewin.com - advent[ures] in incarnation 4">»Gott blickt durch die verzerrte/verzerrende Sicht der Menschheit«</a> erschien der vierte Eintrag Kesters zur Inkarnation. In diesem Eintrag thematisiert er eine interessante Sichtweise der Beweggr&#252;nde Gottes Mensch zu werden. In Anlehnung an Zizek formuliert er einen m&#246;glichen Beweggrund als Gottes Wunsch sich selbst aus der verzerrten Perspektive der Menschen wahrzunehmen. In diesem Beweggrund verbirgt sich die Wurzel wahrer Empathie. Wir lassen uns nicht auf „den Anderen“ ein um ihn m&#246;glichst deutlich zu erkennen, sondern um nah genug zum Anderen zu gelangen um wahrzunehmen wie der Andere uns sieht.</p>
<p>In diesem Zusammenhang finde ich auch die Gedanken Bubers sehr spannend, dass wir in der Begegnung mit dem Anderen zu uns selbst werden. In der Begegnung mit dem Anderen erfahren wir sehr viel &#252;ber uns selbst, dar&#252;ber wie der Andere mich sieht, wie er mich wahrnimmt. Dies gilt selbstverst&#228;ndlich f&#252;r alle Beteiligten. </p>
<p>Meiner Ansicht nach er&#246;ffnet dieser Gedanke eine gr&#246;&#223;ere Weite der Menschwerdung Gottes. Sie betont das Beziehungsgeschehen dem wir das Attribut Gott zuweisen auf eine eindr&#252;ckliche Weise. Gott macht sich auf den Weg zu seinen Gesch&#246;pfen um durch deren Perspektive wahrzunehmen wie diese ihn wahrnehmen. Er durchbricht eine gewisse Trennung, &#246;ffnet sich, und blickt mit neuen Augen auf „sich selbst“.</p>
<p>Kester zitiert in seinem Eintrag eine Aussage Slavoj Zizeks, in der er diese Sichtweise auf den Punkt bringt:</p>
<blockquote class="kurz"><p>Christus musste nicht nur dazu erscheinen um der Menschheit Gott zu offenbaren, sondern auch um Gott sich selbst zu offenbaren.</p></blockquote>
<p>Darin sieht Kester das Zentrum des Erdbebens das durch die Inkarnation ausgel&#246;st wurde. Was er daraus folgert halte ich ebenfalls f&#252;r zentral. All unsere inkarnatorische Praxis sollte von dieser Haltung gepr&#228;gt sein. Wir interagieren nicht aus dem Grund mit dem Anderen weil wir glauben ihm helfen zu m&#252;ssen heil zu werden, sondern weil wir davon ausgehen, dass wir ihn ben&#246;tigen um selbst heil zu werden. So verstanden bekommt inkarnatorisch verstandene „Mission“ eine sehr gute und stark dialogisch gepr&#228;gte Bedeutung. </p>
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		<title>Das Fest zum Buch</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 10:08:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend das Beziehungsweise Leben Buch momentan in der Druckerei die letzten Meter zur&#252;cklegt um in kurzer Zeit als echtes Buch in unsere H&#228;nde zu gelangen planen wir ein kleines aber feines Fest zum Buch. Am Abend des 26.09. wollen wir in der Wohnung des CVJM Karlsruhe das neue Buch feiern, etwas &#252;ber die Entstehung reden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/depone/3874866094/" title="erscheinungsFEST by depone, on Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2546/3874866094_4a05cffc5f_o.jpg" width="430" height="172" alt="erscheinungsFEST" /></a></p>
<p>W&#228;hrend das Beziehungsweise Leben Buch momentan in der Druckerei die letzten Meter zur&#252;cklegt um in kurzer Zeit als echtes Buch in unsere H&#228;nde zu gelangen planen wir ein kleines aber feines Fest zum Buch.</p>
<p>Am Abend des 26.09. wollen wir in der Wohnung des CVJM Karlsruhe das neue Buch feiern, etwas &#252;ber die Entstehung reden, durch kurze Lesungen Einblicke er&#246;ffnen, Leckereien in H&#228;nden halten und dazu etwas trinken. Nach und nach wird es im <a href="http://beziehungsweise-leben.de" title="beziehungsweise-leben.de">bzwBLOG</a> n&#228;here Infos zum Fest geben. Ein <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=152612216258" title="erscheinungsFEST bei facebooke" >facebook-Event</a> habe ich schon mal angelegt und nat&#252;rlich schreibe ich das hier weil ich mich sehr freuen w&#252;rde wenn wir gemeinsam ein feines Fest zum Erscheinen des Buches feiern w&#252;rden&#8230;</p>
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		<title>Einheit in Vielfalt</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:26:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In meinem Feedreader bin ich eben &#252;ber einen Artikel auf KarmaKonsum gestolpert auf den ich sofort hier hinweisen m&#246;chte, vor allem um meine vollste Zustimmung kund zu tun. Dort hei&#223;t es, dass nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz eine spirituelle Pflicht sind. Der Verantwortliche Umgang mit der Sch&#246;pfung ist meiner Ansicht nach ein grundlegender Aspekt der Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Feedreader bin ich eben &#252;ber einen <a href="http://karmakonsum.de/eco-theologie-weltreligionen-fuer-den-klimaschutz,2697,2009-07.html" title="karmakonsum.de » Eco-Theologie">Artikel auf KarmaKonsum</a> gestolpert auf den ich sofort hier hinweisen m&#246;chte, vor allem um meine vollste Zustimmung kund zu tun.</p>
<p>Dort hei&#223;t es, dass nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz eine spirituelle Pflicht sind. Der Verantwortliche Umgang mit der Sch&#246;pfung ist meiner Ansicht nach ein grundlegender Aspekt der Idee Gottes und spielt aus diesem Grund auch eine zentrale Rolle in unserem Leben. </p>
<p>Ich freue mich auch zutiefst &#252;ber das was im letzten Abschnitt angesprochen wird und freue mich auf all das was wir auf dieser gemeinsamen Reise erleben werden:</p>
<blockquote><p>Hier sehe ich ein sehr gro&#223;es insbesondere soziales Ver&#228;nderungspotenzial, wenn die Gl&#228;ubigen dieser Welt eine gemeinsame Vison bek&#228;men. Nicht mehr die Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten r&#252;ckten damit in den Fokus: Unity in Diversity.</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne spreche abschlie&#223;end noch eine <a href="http://karmakonsum.de/eco-theologie-weltreligionen-fuer-den-klimaschutz,2697,2009-07.html" title="karmakonsum.de » Eco-Theologie">Leseempfehlung f&#252;r den ganzen Artikel</a> aus!</p>
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		<title>Jesus wants to save Christians</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 22:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch &#252;ber das Buch »Jesus Wants to Save Christians von Rob Bell und Don Golden habe ich einen &#228;hnlichen Text geschrieben, der hierher passt&#8230; _ Rob Bell und Don Golden, die eine Zeit lang gemeinsam als Pastoren der Mars Hill Bible Church in Grand Rapids t&#228;tig waren, beschreiben in diesem Buch eindr&#252;cklich wie ein Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch &#252;ber das Buch »Jesus Wants to Save Christians von Rob Bell und Don Golden habe ich einen &#228;hnlichen Text geschrieben, der hierher passt&#8230;</p>
<p>_</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Jesus-Wants-to-Save-Christians/dp/0310275636%3FSubscriptionId%3D0PZ7TM66EXQCXFVTMTR2%26tag%3Ddepo03-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D0310275636"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41LbdQdIBiL._SL160_.jpg" alt="Jesus Wants to Save Christians" width="115" height="160" class="alignleft" /></a>Rob Bell und Don Golden, die eine Zeit lang gemeinsam als Pastoren der Mars Hill Bible Church in Grand Rapids t&#228;tig waren, beschreiben in diesem Buch eindr&#252;cklich wie ein Leben gem&#228;&#223; der Idee Gottes aussehen kann. Das Buch folgt in seinem Aufbau der biblischen Erz&#228;hlung. Theologisch berufen sie sich auf die so genannte „Neue Exodus Perspektive“. In diesem Sinne sprechen sie viel &#252;ber Unterdr&#252;ckung und die Befreiung aus derselben.</p>
<p>Ihre Darstellungen beginnen mit Kain und Abel und f&#252;hren &#252;ber menschliche Zivilisation bis hin zur Versklavung des Volkes Israel in &#196;gypten. Ausf&#252;hrlich wird der Auszug aus der Sklaverei (Exodus) thematisiert, der das Volk an den Sinai f&#252;hrte an dem Grundlagen ihrer Sozialisation gelegt wurden. Das Volk Israel l&#228;sst sich schlie&#223;lich in dem ihnen verhei&#223;enen Land nieder und errichtet in Jerusalem seine eigene Zentrale der Macht. Am Beispiel Salomons machen die Autoren deutlich wie eine Abkehr von Gerechtigkeit bis zum Einlassen auf Sklaverei einen Menschen seine Geschichte vergessen lassen kann und ihn so auch von dem Weg abbringen kann den er gehen wollte. Salomon und seine Berater verga&#223;en ihre  eigene Geschichte, versklavten andere Menschen und f&#252;hrten dadurch letztendlich wieder sich selbst und ihr Volk in die Unterdr&#252;ckung (Babylon).</p>
<p>Golden und Bell sehen hier eine Art Kreislauf zwischen einem Leben in Freiheit, dem Vergessen der eigenen Geschichte und Abwendung von Gerechtigkeit und erneuter Unterdr&#252;ckung (&#196;gypten / Sinai / Jerusalem / Babylon). Diesen Kreislauf betrachten sie auch systemisch und &#252;bertragen ihn sowohl auf das Leben einzelner Christen als auch auf die gesamte Christenheit. In dem Leben und Wirken Jesu Christi sehen sie einen neuen Exodus. Durch Christus sind wir aus der Sklaverei unserer Konzentration auf uns selbst befreit und d&#252;rfen nun zum Sinai kommen. Dort brauchen wir nicht jemand anderes vorschicken, der f&#252;r uns auf Gott h&#246;rt, weil wir Angst haben, sondern d&#252;rfen auf ihn h&#246;ren und sch&#246;pfen aus dem Geh&#246;rten Kraft an dem mitzuwirken was Gott tut – der Befreiung der Unterdr&#252;ckten. </p>
<p>Das Buch ist eine eindrucksvolle Inspiration zu gelebter Nachfolge. Durch die einfache Sprache gelingt es den Autoren sehr gut komplexe Zusammenh&#228;nge verst&#228;ndlich zu kommunizieren und zu einem Leben zu inspirieren das am befreienden Handeln Gottes mitwirkt. </p>
<p>Ein Buch an Christen, das davon spricht in welchen Bereichen wir dringend Jesu Befreiung ben&#246;tigen:</p>
<blockquote><p>Jesus wants to save us from making the good news about another world and not this one. </p>
<p>Jesus wants to save us from preaching a gospel that is only about individuals and not about the systems that enslave them.</p>
<p>Jesus wants to save us from shrinking the gospel down to a transaction about the removal of sin and not about every single particle of creation being reconciled to its maker.</p>
<p>Jesus wants to save us from religiously sanctioned despair, the kind that doesn’t believe the world can be made better, the kind that either blatantly or subtly teaches people to just be quiet and behave and wait for something big to happen „someday.“</p>
<p>Quelle: Don Golden und Rob Bell, Jesus wants to save Christians, 179.</p></blockquote>
<p>_ </p>
<p>Ich pers&#246;nlich halte das Buch f&#252;r ein sehr gutes Buch zur Vertiefung der Nachfolge im Sinne der Partizipation an Gottes befreiendem Handeln.</p>
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		<title>The Orthodox Heretic</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 08:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich eben einen kurzen Text zum Buch ›The Orthodox Heretic and other impossible tales‹ von Peter Rollins geschrieben habe, dachte ich mir dass dieser auch hier stehen k&#246;nnte: _ In diesem Buch f&#252;hrt Peter Rollins seine Gedanken zu einem Leben jenseits von Glauben in der konkreten Nachfolge Christi konsequent weiter. W&#228;hrend er in seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich eben einen kurzen Text zum Buch <a href="http://www.amazon.de/Orthodox-Heretic-Other-Impossible-Tales/dp/1557256349%3FSubscriptionId%3D0PZ7TM66EXQCXFVTMTR2%26tag%3Ddepo03-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1557256349" title="The Orthodox Heretic: And Other Impossible Tales von Peter Rollins bei Amazon.de" >›The Orthodox Heretic and other impossible tales‹</a> von <a href="http://peterrollins.net" title="peterrollins.net" >Peter Rollins</a> geschrieben habe, dachte ich mir dass dieser auch hier stehen k&#246;nnte: </p>
<p>_</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Orthodox-Heretic-Other-Impossible-Tales/dp/1557256349%3FSubscriptionId%3D0PZ7TM66EXQCXFVTMTR2%26tag%3Ddepo03-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1557256349" title="The Orthodox Heretic: And Other Impossible Tales von Peter Rollins bei Amazon.de" ><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41sBtQGjIcL._SL160_.jpg" alt="The Orthodox Heretic" width="106" height="160" class="alignleft" /></a>In diesem Buch f&#252;hrt Peter Rollins seine Gedanken zu einem Leben jenseits von Glauben in der konkreten Nachfolge Christi konsequent weiter. W&#228;hrend er in seinen beiden ersten B&#252;chern (How (not) to speak of God und The Fidelity of Betrayal) einen st&#228;rker kognitiv-philosophischen Zugang w&#228;hlte, schreibt er nun auf der Ebene von Erz&#228;hlungen.<br />
	Inspiriert durch die Parabeln Jesu erz&#228;hlt er Geschichten die tiefere Schichten in den Leserinnen und Lesern ansprechen. W&#228;hrend eine kognitive Abhandlung Gedanken klar und nachvollziehbar darstellen m&#246;chte, sieht er die Besonderheit der Erz&#228;hlung in den unterschiedlichen Facetten ihrer Bedeutung die die Leserinnen und Leser immer wieder in eine meditative Besch&#228;ftigung mit derselben rufen.<br />
	Es geht ihm mit den Parabeln nicht darum ein Buch anzubieten das durchgelesen und verstanden werden kann, sondern st&#228;rker darum dass die einzelnen Erz&#228;hlungen meditativ und bewusst gelesen werden und dass sie das Leben der Leserinnen und Leser ver&#228;ndern. Um diese Ausrichtung zu betonen schreibt er im einleitenden Kapitel &#252;ber den Unterschied von „h&#246;ren“ und „gehorchen“ wie er in unserer Kultur besteht.<br />
	Dieses Buch f&#252;hrt die Leserin und den Leser in eine tiefe Auseinandersetzung mit der eigenen Nachfolge. Die 33 enthaltenen Erz&#228;hlungen ordnet er in drei Teilen an. Im ersten Teil mit dem Titel „Jenseits des Glaubens“ richtet er den Blick auf die gelebte Nachfolge. Mit der M&#246;glichkeit der doppelten Auslegung verwendet er „G-O-D-I-S-N-O-W-H-E-R-E“ als Titel f&#252;r den zweiten Teil und spricht &#252;ber die Ambivalenz von N&#228;he und Ferne Gottes. Im dritten Teil schreibt er &#252;ber die Verkl&#228;rung der Nachfolgenden in das Bild Christi. Zu jeder Geschichte bietet Rollins eine kurze Ausf&#252;hrung seiner Gedanken.<br />
	Das Buch eignet sich wunderbar zur meditativen Lekt&#252;re und ist in dieser Weise eine Art Andachtsbuch f&#252;r die t&#228;gliche Meditation. Dar&#252;ber hinaus kann es sehr gut zur Lekt&#252;re und den Dialog in Zellgruppen eingesetzt werden. In der Auseinandersetzung mit dem Buch w&#228;chst auch die eigene Phantasie Fragen der Nachfolge in Parabeln und Erz&#228;hlungen zu fassen und in dieser Weise dem Weg Jesu zu folgen.</p>
<p>_</p>
<p>Falls es im Text noch nicht deutlich herauskam, ich empfehle dieses Buch uneingeschr&#228;nkt und halte es f&#252;r ein sehr wertvolles meditatives Buch zur Vertiefung unserer Nachfolge. Was denkt ihr, die ihr das Buch gelesen habt, dazu?</p>
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		<title>Eucharistie</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 05:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war hier ein Feiertag der den Namen Fronleichnam tr&#228;gt, dieser regte einige Gedanken in mir an, weshalb ich nun einen kurzen Eintrag zu diesem Feiertag und zu dem was im Zusammenhang mit dem Wort Eucharistie denkbar ist schreibe. In einem Café sitzend streifte mein Blick &#252;ber einen Absatz in der Tageszeitung in dem etwas zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war hier ein Feiertag der den Namen Fronleichnam tr&#228;gt, dieser regte einige Gedanken in mir an, weshalb ich nun einen kurzen Eintrag zu diesem Feiertag und zu dem was im Zusammenhang mit dem Wort Eucharistie denkbar ist schreibe.</p>
<p>In einem Café sitzend streifte mein Blick &#252;ber einen Absatz in der Tageszeitung in dem etwas zu Fronleichnam stand. Er sei eingef&#252;hrt worden da eine gewisse Juliana von L&#252;ttich in einer Vision das Fehlen eines Festes der Altarsakramente wahrgenommen hatte. In diesem Sinne wurde dann das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ mit Prozessionen angef&#252;hrt durch die Altarsakramente eingef&#252;hrt. Der Name „Fronleichnam“ gilt als Eindeutschung des lateinischen „Corpus Domini“ und leitet sich von dem Mittelhochdeutschen „vrône lîcham“ ab, was wiederum des Herren Leib bedeutet. Dieser Zusammenhang l&#246;ste dann schlie&#223;lich mein Nachdenken &#252;ber die Eucharistie aus.</p>
<p>Im Zusammenhang mit ihrer Deutung des Exodus schreiben Rob Bell und Don Golden im sechsten Kapitel ihres Buches <a href="http://www.amazon.de/Jesus-Wants-Save-Christians-Manifesto/dp/0310275024%3FSubscriptionId%3D0PZ7TM66EXQCXFVTMTR2%26tag%3Ddepo03-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D0310275024" title="Jesus Wants to Save Christians: A Manifesto for the Church in Exile von Rob Bell, Don Golden bei Amazon.de" >„Jesus wants to save Christians“</a> &#252;ber eine m&#246;gliche Deutung des Begriffs Eucharistie. Zun&#228;chst erl&#228;utern sie den Zusammenhang von Passahfest, Exodus und Eucharistie. Das bevorstehende Exodusgeschehen das durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi einen H&#246;hepunkt erfuhr, beinhaltete ein gemeinsames Passahmahl Jesu mit seinen J&#252;ngern. In diesem Mahl wurde die befreiende Handlung Jesu im Kreise der J&#252;nger in die Geschichte des Exodus gestellt. </p>
<p>Der griechische Begriff „Eucharistie“ dr&#252;ckt das geben einer guten Gabe aus. Diese gute Gabe ist zun&#228;chst Christus, der sich selbst zur Befreiung und Heilung der gesamten Sch&#246;pfung hingibt. Damit schafft er die M&#246;glichkeit der Erneuerung der gesamten Welt. Nach Ansicht von Bell und Golden f&#252;hrt uns die Erinnerung an diese gute Gabe zu unseren Wurzeln, n&#228;mlich der Partizipation an der Heilung und Befreiung der gesamten Welt. Die Eucharistie k&#246;nnte in diesem Sinne als die Hingabe von uns selbst verstanden werden, um in der Teilnahme an dem was Gott tut an der Heilung der Welt mitzuwirken.</p>
<p>In diesem Sinne verbindet sich Kontemplation und Aktion auf eine tiefe Weise. In der Eucharistie wird die gute Gabe Jesu Christi und die metaphorische Vereinigung des Leibes Christi mit uns meditiert und gleichzeitig deutet diese Meditation auf die Teilnahme am Handeln Gottes hin und f&#252;hrt uns daher zu einem eigenen befreienden und lebensschaffenden Handeln.</p>
<p>_ </p>
<p>Weitere Informationen zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fronleichnam" title="wikipedia › Fronleichnam">Fronleichnam finden sich in der Wikipedia</a>.</p>
<p>Das Buch „Jesus wants to save Christians“ hat eine <a href="http://jesuswantstosavechristians.com" title="jesuswantstosavechristians.com">Webseite</a> und kann <a href="http://www.amazon.de/Jesus-Wants-Save-Christians-Manifesto/dp/0310275024%3FSubscriptionId%3D0PZ7TM66EXQCXFVTMTR2%26tag%3Ddepo03-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D0310275024" title="Jesus Wants to Save Christians: A Manifesto for the Church in Exile von Rob Bell, Don Golden bei Amazon.de" >hier &#252;ber Amazon bezogen werden</a>.</p>
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		<title>gerecht &amp; nachhaltig</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 10:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgen Abend werde ich im Rahmen von Propeller etwas dar&#252;ber reden was mir im Bezug auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Verbindung mit der Idee Gottes wichtig geworden ist. Getreu dem Motto „Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott, Menschen und Natur“ erwarte ich morgen einen inspirierenden Abend. Herzliche Einladung von meiner Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/depone/3595044382/" title="Propeller by depone, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3357/3595044382_143b325c7e_o.jpg" width="350" height="700" alt="Propeller" class="mittig" /></a></p>
<p>Morgen Abend werde ich im Rahmen von Propeller etwas dar&#252;ber reden was mir im Bezug auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Verbindung mit der Idee Gottes wichtig geworden ist. Getreu dem Motto „Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott, Menschen und Natur“ erwarte ich morgen einen inspirierenden Abend. Herzliche Einladung von meiner Seite.</p>
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