Archiv für die Kategorie 'StreetArt'

Vorbild

Donnerstag, 31. Januar 2008

Im Laufe des heutigen Tages bin ich auf zwei Menschen gestossen, die sich meiner Meinung nach vorbildlich verhalten. Da es sich bei deren vorbildlichem Verhalten um eine politische Angelegenheit handelt könnte es natürlich sein, dass nicht jeder dieselbe Meinung vertritt. Dazu kommt noch dass beide Amerikaner sind und sich zu einem Thema äußern das uns nur indirekt betrifft, dennoch haben die beiden mich heute erfreut und ich möchte sie mir zum Vorbild nehmen.

StreetArt und Politik
Obama von OBEY Shepard Fairey, ein Künstler den ich bewundere und dessen Werke auch mit folgenden vier Buchstaben in Verbindung gebracht werden: OBEY. Ermutigt in seinem Blog und durch seine aktuellen Werke seine Mitmenschen dazu wählen zu gehen. Neben den eher allgemeinen VOTE-Postern gibt es ein Poster von Barak Obama, das hier zu sehen ist. Er schreibt dazu, dass er davon überzeugt ist, dass Obama der nächste Präsident der USA werden sollte. Diese Überzeugung stützt er auf das was er von Obama kennt und auf sein Wahlprogramm. Neben seiner Empfehlung ermutigt er die Leser seines Blogs auch dazu sich selbst eine Meinung zu bilden. Das hier abgebildete Poster wurde in seinem Shop verkauft und finanziert nun eine landesweite Posteraktion. Mir gefällt diese Verbindung von Politik und Kunst.

Tony Jones und Politik
Tony Jones erläutert auf seinem Blog weshalb er ebenfalls Barak Obama unterstützt. Seiner Ansicht nach bringt Obama genau das mit was den nächsten US-Präsidenten ausmachen sollte. Er setzt sich dafür ein, dass Amerika wieder durch eine Zukunftsvision vereint wird und seine Außenpolitik soll durch Diplomatie anstelle leerem Gehabe geprägt sein. Meiner Ansicht nach ist dieser gesamte Beitrag lesenswert, darin führt er auch aus, dass er nicht blind einer bestimmten Partei zu folgen gedenkt: Why Obama?

An diesen beiden Aktionen gefällt mir die positive Richtung die von beiden Vorbildern eingeschlagen wird. Darin sind sie mir Vorbilder. Vielleicht denke ich und auch die eine oder der andere von euch bei der nächsten Wahl daran.

Berlin: Ohne-Scheiss

Montag, 21. August 2006

Berlin Ohne-Scheiss

Eben bei Wooster Collective gesehen, dass in Berlin ein Designer eine Aktion macht um auf die “Hundescheisse” aufmerksam zu machen. Sehr coole Aktion, meiner Meinung nach… sollten wir in KA vielleicht auch mal machen.

Die Gegenkultur benutzen

Dienstag, 04. Juli 2006



F*ck Fl*r A*gro B*rlin

Originally uploaded by Geô.

Die Gegenkultur für eben die Zwecke zu benutzen gegen die sie sich stellt, ist ungefähr ebenso angebracht wie die Autobahn in die Gegenrichtung zu befahren.

Dennoch scheint sich die Werbung mehr und mehr den Ausdrücken der Straßenkunst zu bedienen um “unbemerkt” Eingang in unser Denken und Handeln zu bekommen. Dazu habe ich heute in der NEON folgendes gelesen:

»Früher war das Logo ein religiöses Symbol. Aber daran glaubt heute niemand mehr. Die Werbung wird deshalb kleiner, versteckter, kantiger«, sagt der Wiener Philosoph und Künstler Günther Freisinger.

Freisinger hat gerade das Buch »Quo Vadis, Logo?!« herausgegeben und festgestellt, dass sich die Markeninszenierungen rasant verändern: Mit Guerillakampagnen wollen sich die Firmen ein authentisches Image verschaffen.

Das Manifest der Antiglobalisierer, »›No Logo‹ von Naomi Klein war vor allem ein Anleitungsbuch für besseres Marketing«, meint Freisinger.

Immer mehr Werber nutzen deshalb Ausdrucksformen der Gegenkultur wie Graffiti oder Streetart, um Jeans, Zigaretten oder Spielzeug näher an den Kunden heranzubringen.

[Getarnte Botschaften, NEON 07/06, 94]


Das Placement von StreetArt

Donnerstag, 16. Februar 2006



bike

Originally uploaded by 0190REN.

Meine “heimliche” Leidenschaft für StreetArt bringt mich immer wieder dazu, darüber nachzudenken, wie diese Straßenkunst am Besten dazu dient unsere Städte zu verschönern.

Dabei komme ich immer mehr von dem so genannten “taggen” ab dessen Wert vor allem darin besteht an vielen Orten zu sehen zu sein – und ähnlich einem Hund ein Revier abzustecken.

Dagegen genieße ich Aufkleber, die sich in ihr Umfeld einfinden und auf mehr oder weniger dezente Art zur Verschönerung beitragen. Neben meinem Lieblingsmotiv ist auch dieser Vogel von 0190 REN ein Beitrag zu einer schönen Stadt.

[Solltest du auf den Link Lieblingsmotiv geklickt haben, hast du dieses wunderschöne Rehkitz gesehen, welches, ich sehe in unregelmäßigen Abständen nach, immer noch hinter diesem Schild im Wald vorblickt.]