Vor ein paar Tagen haben 37signals , die Könige der webbasierten Zusammenarbeit, eine kleine Tafel für iPad-Nutzer veröffentlicht. Dem Boi und mir gefällt sie, aber seht selbst:
Ein Jahr
Depone?
Kurz vor dem Einschlafen fragte mich Josia, weshalb ich mich eigentlich »Depone« nenne. Meine Antwort stellte ihn schließlich zufrieden, und da ich von Menschen hörte die sich ebenfalls diese Frage stellen, oder ihre eigene Antwort parat haben, greife ich sie hier nochmals kurz auf.
Wieso nenne ich mich Depone?
Vor einiger Zeit war ich damit beschäftigt Griechisch zu lernen. Und wie das so ist, als aufmerksamer Student, hatte ich während des Unterrichts (keine) Zeit an etwas anderes zu denken. Damals beschäftigte ich mich nicht nur als Betrachter mit Graffiti und so hatte ich auch ein Tag. Dieses gefiel mir jedoch nicht mehr so gut, und während wir Griechische Grammatik lernten begegnete mir ein Wort, das mir gefiel. Wir reden von Deponentia, Verben mit passiven Formen aber aktiver Bedeutung. Das gefiel mir. Vieles was ich gerne tue lässt mich passiv aussehen, auch wenn ich dabei aktiv bin. Und aus Deponentia ließ sich leicht Depone ableiten. So kam das damals.
Später habe ich auch etwas über die lateinische Bedeutung des Wortes gelernt, die Beschäftigung mit Griechischer Grammatik jedoch brachte mich zu Depone.
Könnt ihr jetzt auch gut schlafen?
Wir in der NIDO
In der aktuellen Ausgabe des Magazins »NIDO« könnte es passieren, dass ihr einen Blick in unser Wohnzimmer werft. Während wir so an eine Wand gelehnt sitzen, die mittlerweile einer Türe gewichen ist, erzählen wir, dass es uns glücklich macht wenn wir pünktlich im Kindergarten ankommen. Dort lest ihr auch über einen unserer letzten Schreckmomente, der von einer Einheit Polizisten mit ihren Sprengstoffspürhunden in unserem Hausflur ausgelöst wurde. Ihr erfahrt dort auch, dass unsere Kinder sich gerne auf YouTube tummeln und mein iPhone (und der Gebrauch desselben) nicht für jeden die größte Freude darstellt. Schließlich erfahrt ihr, dass Josia im Kindergarten das Lied »I like to move it« kennenlernte und Salome ein Freundebuch hat, und sich über einen Eintrag von Julia freuen würde.
Lest ihr die NIDO?
Und wenn ja, welchen Artikel aus der aktuellen Ausgabe sollte ich unbedingt lesen?
Sieben
An diesem 19. Mai feiert mein Blog den siebten Geburtstag. Dass ich mich heute daran erinnere, ist der Tatsache geschuldet, dass ich vor ein paar Tagen bei der Suche nach einem Zitat auf den letztjährigen Geburtstagseintrag stieß.
In diesem letzten Jahr ist einiges passiert, und doch erscheint mir die Zeit seit dem letzten Eintrag dieser Art sehr kurz. Das auffälligste Ereignis im letzten Jahr wird wohl das neue Erscheinungsbild dieses Blogs sein. Das alte war sehr lange, zu lange, im Einsatz, und langweilte (vielleicht) nicht nur mich. Ich bin froh mir die Zeit genommen zu haben, und mal eben, ein Theme geschrieben zu haben, das mir, selbst in diesem unfertigem Zustand, sehr viel besser gefällt als das bisherige.
Viele Tassen wurden fotografiert, und meine Liebe zu Kaffee entwickelte sich im letzten Jahr weiter. Zunächst konzentrierte ich mich immer mehr auf Espresso, um dann vor kurzem wieder meine Liebe zu handgefiltertem Kaffee zu entdecken. Und ich habe mir tatsächlich vorgenommen im kommenden Jahr mehr über Kaffee zu schreiben – mal sehen wohin das führt.
Im letzten Jahr dachte ich intensiv darüber nach die ganze Sache mit der Theologie an den Nagel zu hängen, und auf die Fertigstellung meiner Master-Thesis zu verzichten. Ich entschied mich schließlich anders, überarbeitete die Gliederung und nehme mir aktuell ab und an etwas Zeit um an der Arbeit weiter zu machen. Auch an diesem Punkt bin ich noch gespannt wohin das führen wird.
In einem Gespräch mit Julia über dieses Blog kamen wir darauf, dass am Anfang des Blogs unsere Verbindung ins Internet noch aus einem 56k-Modem bestand. Das war eine komplett andere Situation als heute. Heute ist selbst mein Mobiltelefon ständig online, und für unsere Kinder stellt sich die Frage gar nicht, ob es auch Computer gibt, die nicht mit dem Internet verbunden sind.
Ab und an dachte ich über die Rolle dieses Blogs nach, und darüber welchen Stellenwert es in meinen Onlineaktivitäten einnimmt. Zu Beginn stand es im Mittelpunkt. Heute wird es von Twitter, Instagram, Tumblr und Flickr begleitet. Natürlich gibt es auch noch DEPONE Netzgestaltung, die Seite für meine netzgestalterischen Aktivitäten.
Ich möchte dieses Blog nicht missen, das habe ich auch letztes Jahr schon gesagt, und so möchte ich an dieser Stelle wieder euch, Leserinnen und Lesern, dieses Blogs danken, und freue mich auf das was kommt.
Umbau
- bitte entschuldigt die kurze Umbaupause -
Am Freitag 11.03. erreichten mich die ersten leeren E-Mail-Benachrichtigungen über Kommentare. Zunächst dachte ich, es handle sich um eine etwas andere Art von Spam. Anfang vergangener Woche wurde mir dann immer klarer, dass es sich um einen Fehler meines Blogs handelte. Ich machte mich auf die Suche nach dem Fehler. Nach einiger Zeit der Suche und einigen Experimenten mit der Datenbank und der Verbindung zu ihr, entschied ich mich am Samstag dazu, es mit einer neuen WordPress-Installation zu versuchen. Bitte entschuldigt, dass eure Kommentare in der Zwischenzeit verloren gegangen sind.
Zunächst installierte ich WordPress auf meinem lokalen Server, importierte die Einträge und Kommentare um nochmals zu testen. Während dieser Tests fiel mir auf, dass das Theme, das dieses Blog von Anfang an begleitet hatte, dringend abgelöst werden sollte. Ich entschloss mich also dazu ein neues Theme zu stricken, und das Blog erst dann, wenn ich eine erste Beta-Version davon hatte, neu aufzusetzen. Daraufhin nahm ich mir die halbe Nacht von Samstag auf Sonntag Zeit und entwickelte dieses Theme. Den Sonntag über lies ich das Theme ruhen, zeigte es Abends noch Freunden, und als es mir heute Vormittag immer noch gefiel, machte ich mich daran hier umzubauen.
Der Reibungslose Ablauf wurde schnell von Begrenzungen gestört, die Datenbank war über die Jahre ziemlich groß geworden. Also entschied ich mich für häppchenweises Einspielen, dieses wiederum wurde von Zeitbegrenzungen und dem berüchtigten »Safe-Mode« erschwert. Nach – für meinen Geschmack – zu vielen ergebnislosen Versuchen, machte ich mich von Hand an der Datenbank zu schaffen, und siehe da, alle Einträge und Kommentare bis Dezember 2004 sind wieder in diesem Blog gelandet, das nun in neuem Gewand erstrahlt.
Das Theme des Blogs betrachte ich als »Work in Progress«, es wird sicher noch an der einen oder anderen Stelle gefeilt werden, manches kommt dazu und anderes verschwindet wohl wieder. Momentan gefällt mir der minimalistische Ansatz jedoch, und auch mit der Funktionalität bin ich zufrieden.
Getreu des Mottos »Propaganda endet dort, wo der Dialog beginnt.« nach Marshall McLuhan, freue ich mich, mit neu belebter Kommentarfunktion, auf den Dialog via Blog, und suche nun schnell die McLuhan-Biographie von Coupland auf Amazon, von der ich vorhin an anderer Stelle gelesen habe.
Leere Kommentare
Seit letzter Woche bekomme ich ab und an Mails mit dem oben abgebildeten Inhalt. Eine Benachrichtigung über einen neuen Kommentar in diesem Blog, die jedoch keinen Inhalt hat. Im Administrationsbereich werden diese Kommentare nicht angezeigt, und auch sonst erscheinen sie nirgends. Ich schreibe aus zwei Gründen hier kurz darüber – auf der einen Seite um euch zu fragen, ob ihr in letzter Zeit hier kommentiert habt und euer Kommentar nie erschienen ist – und auf der anderen Seite mit der Frage, ob es in euren Blogs zu ähnlichen Erscheinungen kommt? Ich freue mich auf eure Kommentare …
Update – 15.03.2011: Daniel wies mich eben via Twitter darauf hin, dass es gerade nicht möglich ist hier zu kommentieren. Ich werde mich darum kümmern.
Update – 21.03.2011: Ab jetzt kann wieder kommentiert werden …
mutig?
2011
Jonna Sophie Ehniss
Heute Vormittag gegen 08:45 Uhr erblickte Jonna das Licht der Welt. Der Boi bläst ihr den ersten Tusch, und ich hoffe ihr freut euch mit uns.








