Fragen

Eben füllte ich eine Umfrage zur Qualitätssicherung an einer Schule aus. Grundsätzlich gefällt mir der Ansatz den Eltern die Möglichkeit zu geben eine solche Umfrage digital auszufüllen. Was ich jedoch schwierig fand ist, dass in der gesamten Umfrage keine offene Frage zu finden war, nicht einmal ein abschließendes Kommentarfeld.

Weshalb finde ich das unbefriedigend? Auf die ein oder andere Frage hätte ich gerne differenzierter geantwortet, also etwas dazu geschrieben, und mich nicht nur zwischen folgenden Optionen entschieden.

  • stimmt genau
  • stimmt eher
  • stimmt eher nicht
  • stimmt gar nicht
  • weiß ich nicht

Zur Kommunikation der Schule mit den Eltern gibt es aus meiner Sicht nicht nur eine richtige Antwort, sondern eine ganze Reihe unterschiedlicher Eindrücke. Der Lehrkörper kommuniziert anders als der Schulleiter. Die Lehrerinnen kommunizieren im persönlichen Gespräch anders als an Elternabenden. Und natürlich gibt es auch noch Unterschiede zwischen den einzelnen Lehrerinnen. Leider konnte ich dazu nichts schreiben.

Den Fragebogen konnte ich auch nur anhand von zwei Fragen bewerten. Ob er verständlich war? Ja, das war er. Ob der Zeitaufwand angemessen war? Ja. Nun habe ich zumindest hier noch aufgeschrieben wie ich das fand.

Und ja, ich weiß, dass sich Fragebögen mit geschlossenen Fragen viel einfacher auswerten lassen, zufriedenstellend sind sie – zumindest für mich – nicht.

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Unterhaltung

Seit Kurzem unterhalte ich mich mit dem Boi über Twitter. Mittlerweile nicht mehr auf der Metaebene, sondern direkt von Daumen zu Zeigefinger. Der folgende Ausschnitt unserer heutigen Unterhaltung ereignete sich kurz vor dem zu Bett gehen:

Twitter Unterhaltung

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Eine Geschichte schreiben

Unsere Geschichte

Inspiriert von den “erst ich ein Stück, dann du” Büchern, schrieb ich eben mit Josia zusammen eine Geschichte. Er gab die Überschrift vor, und wir schrieben abwechselnd Satz für Satz eine Geschichte. Sie trägt den Titel Asien ist schön und kann in seinem Blog gelesen werden.

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Familie und Beruf

Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Genauso wie Martin kürzlich unsere Bürogemeinschaft gelobt hat – was ich definitiv auch noch vor habe – möchte ich mit diesem kurzen Eintrag die Möglichkeit des mobilen Arbeitens loben.

Wer, wie wir, versucht Familie und Beruf zu vereinigen, ist in vielen Situationen auf Flexibilität angewiesen. Mit drei Kindern und zwei Berufstätigen Eltern folgt der Alltag gewissen Routinen, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Werden diese Routinen gestört, beispielsweise durch eine Krankheit, ist Flexibilität unerlässlich.

In den letzten Monaten, mit neuem Büro und einer anregenden Arbeitsatmosphäre, dachte ich, der mobile Rechner könnte ohne weiteres durch ein stationäres Pendant ersetzt werden. Diese Woche jedoch führte mir vor Augen wie praktisch und gleichzeitig unerlässlich es für mich ist, den Arbeitsplatz in den Rucksack zu packen und auf dem Rücken mit mir herumzutragen. Auf diese Weise habe ich die Möglichkeit an wichtigen Projekten von zu Hause weiter zu arbeiten, und dennoch für mein krankes Kind da zu sein. Die Arbeit ist dann begleitet von Bilderbüchern, Spielen und mit etwas Hausarbeit garniert.

In der Beschäftigung mit unterschiedlichen Familienbildern und Geschlechterrollen fiel mir auf, dass die Phase in der ich mich befinde, nach wie vor die Grenzen zwischen Beruf und Familie verwischt. Wir gehen zwar nicht mehr zur vorindustriellen Ära zurück und arbeiten und leben als ganzes Haus zusammen, die strikte Trennung zwischen Privatleben und Öffentlichkeit jedoch ist auch überholt. So kann es passieren, dass ich mit dem kranken Kind auf dem Schoß am Telefon ein Projekt durchspreche, oder auch mit einem Kunden über die Krankheit des Kindes spreche und, Dank seines Verständnisses, den Termin auf kommende Woche verschiebe.

Nach wie vor bin ich ein Freund von Betreuungsangeboten für Kinder, da diese die Grundlage für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf bilden, in Ausnahmefällen jedoch ist Flexibilität (egal ob es sich um Selbstständige oder Angestellte handelt) unerlässlich, wenn man nicht möchte, dass das Arbeitsleben auf Kosten der Kinder oder der Gesundheit geht.

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Miteinander lesen

Gutenachtgeschichte

Kinderbücher gibt es wie Sand am Meer. Und einige davon gefallen mir so gut wie Sand im Schuh. Deswegen möchte ich hier kurz ein Buch erwähnen, dass ich sehr gelungen finde, es heißt Miteinander!

Mir gefällt der Sprache des Buches. Wie auf dem oberen Bild ersichtlich, kann der Boi das Buch selbst lesen, und gleichzeitig ist es so geschrieben, dass es sich gut vorlesen lässt. Neben den prägnanten Texten gefallen mir das Spiel mit der Typografie und die Illustrationen im Buch. Da die Figuren der Geschichte in der dritten Klasse sind, eignet sich das Buch vielleicht am Besten für diese Altersgruppe (entgegen der Altersangabe des Verlags), da die angesprochenen Themen ihren Sitz im Leben wahrscheinlich in diesem Alter haben. Die Lieder der CD sind auf jeden Fall auch schon für jüngere Kinder geeignet und die Geschichten erschließen sich auch schon unseren beiden „Größeren“.

Das Buch ist Teil der Jako-o-Kinderbuchreihe, und kann auch direkt über Jako-o bezogen werden. Bei Amazon bekommt man das Buch gerade nur gebraucht.

Welches sind eure Lieblings-Kinderbücher?

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Vegane Schuhe

Kürzlich war ich auf der Suche nach veganen Schuhen. Nach meinen letzten Schuhkäufen, bei denen ich weniger auf die verwendeten Materialien geachtet hatte, wuchs der Wunsch auch bei der Kleidung wieder mehr darauf zu achten, dass keine Tiere unter meinem Lebenswandel leiden müssen.

Der erste Treffer war eine Liste von PETA, in der neben der Erwähnung, dass die meisten Schuhgeschäfte eine ganze Reihe lederfreier Schuhe führen, Links zu Webseiten zu finden sind, die lederfreie Schuhe anbieten.

Mit der Erinnerung an meine alten Etnies-Sneaker, einer veganen Version des Signature-Schuhs von Mike Vallely, und meiner Vorliebe für Skate-Schuhe, landete ich schnell im Bereich für vegane Schuhe bei Skatedeluxe. Hier interessierte ich mich vor allem für vegane Schuhe, bei deren Herstellung auch darüber hinaus auf “Nachhaltigkeit” geachtet wird. Ich blieb bei einem Schuh aus dem Hause Etnies hängen, der des Label “Eco Friendly” trug.

Die “Jameson 2″ Produktlinie ist sowohl vegan, als auch in weiteren Aspekten nachhaltig. Das Obermaterial besteht aus Leinen, die Sohle wird aus gebrauchten Fahrradreifen und Handschuhen hergestellt, aus leeren PET-Flaschen entstehen die Schnürsenkel. Hinzu kommt noch das Engagement von Etnies für den Regenwald, für jeden verkauften Schuh pflanzt der Hersteller in Kooperation mit Einheimischen einen Baum im Regenwald entlang des Costa Rica’s Rio Sol Korridors.

Ich entschied mich für die Knöchelhohe Ausführung in schwarz mit brauner Sohle und bin sehr zufrieden mit dem Schuh.

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Ein Jahr

Jonna
Fotografiert von Ilana Miller.

Heute vor einem Jahr erblickte Jonna das Licht der Welt. Wir feiern ihren Geburtstag und freuen uns sehr, dass sie unser Leben bereichert.

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Depone?

Kurz vor dem Einschlafen fragte mich Josia, weshalb ich mich eigentlich »Depone« nenne. Meine Antwort stellte ihn schließlich zufrieden, und da ich von Menschen hörte die sich ebenfalls diese Frage stellen, oder ihre eigene Antwort parat haben, greife ich sie hier nochmals kurz auf.

Wieso nenne ich mich Depone?

Vor einiger Zeit war ich damit beschäftigt Griechisch zu lernen. Und wie das so ist, als aufmerksamer Student, hatte ich während des Unterrichts (keine) Zeit an etwas anderes zu denken. Damals beschäftigte ich mich nicht nur als Betrachter mit Graffiti und so hatte ich auch ein Tag. Dieses gefiel mir jedoch nicht mehr so gut, und während wir Griechische Grammatik lernten begegnete mir ein Wort, das mir gefiel. Wir reden von Deponentia, Verben mit passiven Formen aber aktiver Bedeutung. Das gefiel mir. Vieles was ich gerne tue lässt mich passiv aussehen, auch wenn ich dabei aktiv bin. Und aus Deponentia ließ sich leicht Depone ableiten. So kam das damals.

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Später habe ich auch etwas über die lateinische Bedeutung des Wortes gelernt, die Beschäftigung mit Griechischer Grammatik jedoch brachte mich zu Depone.

Könnt ihr jetzt auch gut schlafen?

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Wir in der NIDO

Lustig, wir in der NIDO

In der aktuellen Ausgabe des Magazins »NIDO« könnte es passieren, dass ihr einen Blick in unser Wohnzimmer werft. Während wir so an eine Wand gelehnt sitzen, die mittlerweile einer Türe gewichen ist, erzählen wir, dass es uns glücklich macht wenn wir pünktlich im Kindergarten ankommen. Dort lest ihr auch über einen unserer letzten Schreckmomente, der von einer Einheit Polizisten mit ihren Sprengstoffspürhunden in unserem Hausflur ausgelöst wurde. Ihr erfahrt dort auch, dass unsere Kinder sich gerne auf YouTube tummeln und mein iPhone (und der Gebrauch desselben) nicht für jeden die größte Freude darstellt. Schließlich erfahrt ihr, dass Josia im Kindergarten das Lied »I like to move it« kennenlernte und Salome ein Freundebuch hat, und sich über einen Eintrag von Julia freuen würde.

Lest ihr die NIDO?
Und wenn ja, welchen Artikel aus der aktuellen Ausgabe sollte ich unbedingt lesen?

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