Archiv für die Kategorie 'Tagebuch'

Frohe Weihnachten!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Ich wünsch euch, ihr Leserinnen und Leser meines Blogs, frohe Weihnachten. Vielen Dank, dass ihr hier lest und euch einbringt. Ich freue mich sehr auf diese Weise mit euch verbunden zu sein und eine Menge Gedankenanstösse durch eure Kommentare zu bekommen.

An diesem Weihnachten möchte ich darauf achten in den Augen meiner Mitmenschen die Spuren Gottes wahrzunehmen. Er kam auf diese Welt, daran denken manche von uns in diesen Tagen. Dieses Kommen Gottes hat für mich auch darum eine wichtige Bedeutung, da es zutiefst die Hinwendung Gottes an seine Schöpfung und uns Menschen zeigt. Er lädt uns ein in seine Gemeinschaft zu kommen und gemeinsam mit ihm hier und jetzt zu leben. Und irgendwie, auf geheimnisvolle Weise ist er auch hier. Einige weise Denker sprechen davon, dass wir in der Begegnung untereinander dieser geheimnisvollen Gemeinschaft begegnen. Und genau darauf möchte ich achten und lade euch ein dies auch zu tun.

In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Festtage und gute Begegnungen.

frisch gedruckt

Dienstag, 22. September 2009

Das bzwLEBEN Buch im Paket

Heute kam dieses Paket bei mir an, und mit ihm ein paar der Bücher auf die ich sehnlichst gewartet hatte. Es handelt sich dabei um das Buch mit dem schönen Titel »Beziehungsweise Leben: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen« das ich gemeinsam mit Björn herausgebe.

Ich freue mich total dass es nun hier ist. Zum einen bedeutet die Anwesenheit des Buches dass es auch schon recht bald in einem Laden in deiner Nähe zu finden sein wird und zum anderen bedeutet es, dass wir am Samstag beim erscheinungsFEST tatsächlich das Buch dessen Erscheinen wir feiern in Händen halten werden.

Das Buch steckt voller erfrischender Gedanken seiner ambitionierten Riege von Autorinnen und Autoren – wie es im Vorwort so schön heißt – und bekam von Denis Holzmüller eine Form die es zu einem Buch macht das in deinem Regal nicht fehlen sollte. Auf Facebook habe ich heute schon von einer Person gelesen die sich das Buch allein schon wegen des Designs kaufen würde… Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich und dankbar – zum einen für all die guten Artikel und jede und jeden die und der sich investiert hat um ihre und seine Gedanken zu Papier zu bringen und für all diejenigen die dazu beigetragen haben dass das Buch tatsächlich als solches vorliegt. DANKE.

Jetzt bin ich aber gespannt wie es euch gefällt und ob es euch inspiriert.

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Folgende Links empfehle ich an dieser Stelle:

Das Inhaltsverzeichnis des Buches
Die Liste der netten Menschen denen wir das Buch verdanken

Das erscheinungsFEST
Die Facebook-Seite

Und natürlich das bzwLEBEN-Blog.

Brot backen

Mittwoch, 02. September 2009

In manchen Kreisen gilt das Brot welches es bei uns täglich zu essen gibt als Delikatesse. Und da unser geliebter Hausbewohner Johannes es vorzog in die Fremde zu ziehen und von nun an selbst mit der Zubereitung dieses besonderen Brotes betraut ist, nutze ich mein Blog zur Verbreitung des Rezeptes.

Bevor du jetzt beginnst alle Zutaten zusammen zu rühren, sei dir noch gesagt dass wir Anhänger der Brotbackautomaten-Sekte sind und unser Brot nach der Zutatenbefüllung von einem solchen rühren, gehen und backen lassen.

Zutaten

Neben diesen Zutaten, deren Dosierung ich in Kürze näher ausführe, benötigst du also einen Brotbackautomaten, einen Messbecher und eine Haushaltswaage.

Unsere Brotbackmischung besteht aus 450ml lauwarmem Wasser, 600g Mehl, etwas Salz, etwas Zucker und einem Päckchen Trockenbackhefe.

Zuerst fülle ich das Wasser in den Behälter und gebe etwas Salz und Zucker hinzu. Ich mache das je nach Gefühl, vielleicht beginnst du mit jeweils einem Teelöffel davon und näherst dich dann Brot für Brot deinem bevorzugten Geschmack an.

Die 600g Mehl setze ich wie folgt zusammen:

  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 200g Weizenmehl Type 1050
  • 100g Roggenvollkornmehl
  • 100g Dinkelvollkornmehl

Diese Portionen variiere ich auch je nach Tagesform etwas. Wichtig ist zu bedenken, dass der Roggen das Brot eher feucht macht und Dinkel eher zu einem trockenen Brot führt. Je nachdem wie dein Ergebnis ausfällt würde ich mit diesen zwei Variablen etwas spielen. Da ich an manchen Tagen etwas mehr auf Vollkorn setze reduziere ich den Weizenmehlanteil und erhöhe jeweils anteilig die anderen Anteile – wobei ich keine guten Erfahrung mit mehr als 150g Roggenvollkornmehl gemacht habe.

Wenn dann alles Mehl in der Form sind streiche ich das Mehl glatt, öffne das Tütchen Trockenbackhefe und verteile den Inhalt gleichmäßig auf der Mehlfläche. Dann stelle ich die Form in den Automat und schließe den Deckel.

Bei der Wahl des Programmes entscheide ich mich entweder für das Vollkornbrot oder das Kurzprogramm (größere Menge bis 1000g). Bei der Bräunungseinstellung wähle ich Mittel. Anschalten und warten.

Spätestens ab dem zweiten Drittel der Backzeit füllt sich die Wohnung mit dem wunderbaren Duft von frisch gebackenem Brot…

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Das Bild der Zutaten habe ich mir freundlich von hier ausgeliehen.

Das Fest zum Buch

Dienstag, 01. September 2009

erscheinungsFEST

Während das Beziehungsweise Leben Buch momentan in der Druckerei die letzten Meter zurücklegt um in kurzer Zeit als echtes Buch in unsere Hände zu gelangen planen wir ein kleines aber feines Fest zum Buch.

Am Abend des 26.09. wollen wir in der Wohnung des CVJM Karlsruhe das neue Buch feiern, etwas über die Entstehung reden, durch kurze Lesungen Einblicke eröffnen, Leckereien in Händen halten und dazu etwas trinken. Nach und nach wird es im bzwBLOG nähere Infos zum Fest geben. Ein facebook-Event habe ich schon mal angelegt und natürlich schreibe ich das hier weil ich mich sehr freuen würde wenn wir gemeinsam ein feines Fest zum Erscheinen des Buches feiern würden…

Ideologie war gestern

Sonntag, 09. August 2009

Auf Zeit-Online findet sich ein interessanter Artikel zur Abwesenheit von Ideologie und einer stark pragmatischen Weltsicht unter Studenten. Ein kurzes Zitat aus diesem Artikel:

Von wegen, die Jugendlichen glaubten an nichts: Wie die Studenten in den Sechzigern ihren Marx, hat auch die pragmatische Generation ihre Vordenker, nur lehren diese kein Schema zur Weltrettung, sondern die Betrachtung des Einzelfalls.

Vielleicht kann man mit EF sagen: “the manifesto is that there is no manifesto”. Wir haben den Glauben an die eine mögliche und für alle gültige Erklärung der Welt und des Lebens verloren. Denken es gibt nicht diese eine Wahrheit, und folgern daraus dass Ideologien gestern waren, und dass Dogmatismus mehr schadet als hilft. Dies bringt meiner Ansicht nach keine Beliebigkeit hervor, und führt auch nicht dazu, dass man nur nach sich selbst und seinem eigenen Vorteil schaut. Wahrscheinlich führt es eher auf die Konzentration auf den Einzelfall und die Suche nach pragmatischen Lösungsansätzen, wobei ich hier auch noch andeuten will dass ich diesen Pragmatismus nicht im Gegensatz zur intensiven Auseinandersetzung mit wichtigen Theorien oder philosopischen Ansätzen verstehe.

Achso, und dann versuche mir doch noch mal jemand zu erklären dass die Gedanken von so genannten postmodernen Philosophen keine Auswirkungen auf unser Leben hier und jetzt haben…

Zum Artikel: Woran kann ich noch glauben?

Das Blog zum Buch

Dienstag, 30. Juni 2009

bzwBLOG

Heute ging das Blog zu unserem aktuellen Buch ›BEZIEHUNGSWEISE LEBEN: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen.‹ online. Ich freue mich schon auf alles was wir dort gemeinsam erleben werden. Das Buch nimmt während ich diese Zeilen schreibe auch konkretere Formen an, ein paar Straßen weiter sitzt Denis in seinem Büro und bringt das Innere des Buches in eine schöne Form. Ende dieser Woche wird das Buch dann nochmals gegengelesen um dann in den Druck zu gehen. Aber jetzt nichts wie auf das Blog gesurft

Für Miriam

Donnerstag, 04. Juni 2009

Für MiriamNachdem ich den Film durch ein Versehen bei seiner Erstausstrahlung auf ARTE verpasste, nahm ich mir heute Abend die Zeit ihn auf ARTE+7 anzusehen. In knappen 60 Minuten thematisiert der Film grundlegende Fragen des Lebens.

Lars-Gunnar Lotz und Anna Praßler gehen der Frage nach Schuld und Vergebung nach und streifen dabei auch Fragen nach dem was im Leben Halt geben kann. Karen Mertens, die Hauptfigur des Filmes, wird in einen tragischen Unfall verwickelt bei dem die junge Miriam ihr Leben verliert. Auch wenn Karen keine Schuld am Unfall trifft wird sie von Schuldgefühlen verfolgt. Lukas Fleißer, der Bruder der verstorbenen Miriam, sieht die Schuld bei Karen, die gleichzeitig seine Mathelehrerin ist. Es entwickelt sich eine dramatische Beziehung zwischen Karen und Lukas die sich zuerst im Klassenzimmer und an vielen weiteren Orten begegnen.

Meiner Ansicht nach thematisiert der Film auf treffende Weise Fragen nach Schuld und Vergebung und zeigt darüber hinaus die Aporien auf in die Glaube in vielerlei Gestalt führen kann. Der Film ist mit seinen 57 Minuten sehr intensiv und wohl auch deshalb bei Arte erst ab 18 zu sehen – in den kommenden knapp 7 Tagen kann der Film zwischen 23:00 und 05:00 Uhr hier angesehen werden.

Auf miriam-film.de findet sich der Trailer und weiter Informationen zum Film und dessen Entstehung.

8 Jahre

Dienstag, 26. Mai 2009

8 Jahre

Heute vor 8 Jahren sagten wir „ja“ zueinander und versprachen einander treu zu sein. Wir ahnten nicht wohin uns die Reise führen würde, dass wir an einem Tag in 8 Jahren zwei Kinder haben würden, sie als Sozialpädagogin an einer Schule arbeiten würde und er sich freiberuflich zwischen Internet und Theologie bewegen würde. Wer hätte damals gedacht dass wir heute in Karlsruhe wohnen? Wir sind älter und elter geworden, unser Leben hat sich gründlich geändert aus Studenten sind Erwachsene geworden. Wir haben eine ganze Menge gemeinsam er- und durchlebt. Und wenn ich heute so zurückblicke freue ich mich wie sich unsere Freundschaft in all den Jahren verändert hat und mit uns geht. Ich bin glücklich, dankbar und finde es immer noch krass mit ihr mein Leben zu teilen. Danke.

Danke auch an alle Freunde die mit uns durch dieses Leben gehen. Mit uns lachen, reden, nachdenken. Uns ab und an herausfordern und an anderen Tagen freundlich unterstützen. Danke auch an den Boi und das Mädchen die uns immer wieder herzhaft zum Lachen bringen, uns staunen lassen und uns zeigen wie das Leben von einer Palme aussieht. Mögen noch viele Jahre kommen, ihre Spuren bei uns hinterlassen und unsere Spuren ein inspirierendes Bild ergeben.

Familie

DIE DREI BERGE

Mittwoch, 20. Mai 2009

WIE FUNKTIONIERT APPRECIATIVE INQUIRY EIGENTLICH?

Du stehst auf einer dieser Aussichtsplattformen und siehst vor dir zwei Berge. Der eine leuchtet in seinen schönsten Farben und ist wunderbar zu sehen. Die Sonne scheint ihren Spot direkt auf ihn gerichtet zu haben. Der andere dagegen wirkt, von Nebel und Dunst verhüllt, wie ein Schatten seiner Selbst. Du erkennst auf dem Berg im Sonnenschein all unsere Probleme, alles, was nicht gut funktioniert, alles, worüber wir uns ärgern. Unglaublich gut ist all dieser Mist zu erkennen. Du willst das Fernglas von den Augen nehmen, nur um festzustellen dass du keins in der Hand hast, es muss wohl wieder Fön sein.

Neben dir hörst du einen älteren Herrn davon erzählen dass auf dem verhüllten Berg all das Gute unserer Gemeinschaft zu finden ist. Er sei schon dort gewesen und habe all das gesehen, worauf wir stolz sind, was wir gut können, was gut funktioniert, und all die hervorragenden Erlebnisse, die wir in unserer Gemeinschaft hatten. Ausser ein paar Schatten kannst du jedoch nichts erkennen. Der dichte Nebel gibt den Blick nicht frei. Diesen Nebel wollen wir in dem vor uns liegenden Prozess wegblasen. Wir wollen all das sehen an das sich der ältere Herr erinnert. Es gibt so vieles auf das wir aufbauen können, sagt er.

Der Nebel lichtet sich etwas und du erkennst am Horizont einen dritten Berg. Lediglich seine Silhouette zeichnet sich sanft ab. Er erscheint viel größer und ist um einiges weiter entfernt. Du kannst ihn kaum sehen, aber er ist da. Eine erfahrene Bergsteigerin erzählt davon wie groß der Berg ist. Sie hat ihn schon einmal bezwungen und darauf einiges von dem entdeckt was wir als Gemeinschaft einmal werden können. Du schließt die Augen und fasst den Plan auch diesen Berg in den kommenden Monaten deutlich vor Augen zu bekommen. In dir wächst das Gefühl, wir können diesen Berg gemeinsam erklimmen, wenn wir den Berg unserer Visionen, unserer Fähigkeiten und das Gute unserer Gemeinschaft scharf sehen, dann bekommen wir auch die Kraft für die vor uns liegenden Herausforderungen.

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Ich habe das Bild zum Verständnis von Appreciative Inquiry von Seite 77 aus Matthias zur Bonsen und Carole Maleh, Appreciative Inquiry (AI): Der Weg zu Spitzenleistungen (Weinheim und Basel: Beltz, 2001) etwas freier nacherzählt.

Diesen Text verwende ich nachher als Einleitung für ein kurzes Referat zur wertschätzenden Erkundung. Für Anmerkungen und Kommentare dazu bin ich natürlich wie immer offen…

Josia und Salome

Freitag, 13. März 2009

Josia und Salome

Diese beiden Bilder, die Martin von Josia und Salome gemacht hat, gefallen mir momentan sehr gut, mehr als das…