Sieben

An diesem 19. Mai feiert mein Blog den siebten Geburtstag. Dass ich mich heute daran erinnere, ist der Tatsache geschuldet, dass ich vor ein paar Tagen bei der Suche nach einem Zitat auf den letztjährigen Geburtstagseintrag stieß.

In diesem letzten Jahr ist einiges passiert, und doch erscheint mir die Zeit seit dem letzten Eintrag dieser Art sehr kurz. Das auffälligste Ereignis im letzten Jahr wird wohl das neue Erscheinungsbild dieses Blogs sein. Das alte war sehr lange, zu lange, im Einsatz, und langweilte (vielleicht) nicht nur mich. Ich bin froh mir die Zeit genommen zu haben, und mal eben, ein Theme geschrieben zu haben, das mir, selbst in diesem unfertigem Zustand, sehr viel besser gefällt als das bisherige.

Viele Tassen wurden fotografiert, und meine Liebe zu Kaffee entwickelte sich im letzten Jahr weiter. Zunächst konzentrierte ich mich immer mehr auf Espresso, um dann vor kurzem wieder meine Liebe zu handgefiltertem Kaffee zu entdecken. Und ich habe mir tatsächlich vorgenommen im kommenden Jahr mehr über Kaffee zu schreiben – mal sehen wohin das führt.

Im letzten Jahr dachte ich intensiv darüber nach die ganze Sache mit der Theologie an den Nagel zu hängen, und auf die Fertigstellung meiner Master-Thesis zu verzichten. Ich entschied mich schließlich anders, überarbeitete die Gliederung und nehme mir aktuell ab und an etwas Zeit um an der Arbeit weiter zu machen. Auch an diesem Punkt bin ich noch gespannt wohin das führen wird.

In einem Gespräch mit Julia über dieses Blog kamen wir darauf, dass am Anfang des Blogs unsere Verbindung ins Internet noch aus einem 56k-Modem bestand. Das war eine komplett andere Situation als heute. Heute ist selbst mein Mobiltelefon ständig online, und für unsere Kinder stellt sich die Frage gar nicht, ob es auch Computer gibt, die nicht mit dem Internet verbunden sind.

Ab und an dachte ich über die Rolle dieses Blogs nach, und darüber welchen Stellenwert es in meinen Onlineaktivitäten einnimmt. Zu Beginn stand es im Mittelpunkt. Heute wird es von Twitter, Instagram, Tumblr und Flickr begleitet. Natürlich gibt es auch noch DEPONE Netzgestaltung, die Seite für meine netzgestalterischen Aktivitäten.

Ich möchte dieses Blog nicht missen, das habe ich auch letztes Jahr schon gesagt, und so möchte ich an dieser Stelle wieder euch, Leserinnen und Lesern, dieses Blogs danken, und freue mich auf das was kommt.

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Umbau

danielehniss.de

- bitte entschuldigt die kurze Umbaupause -

Am Freitag 11.03. erreichten mich die ersten leeren E-Mail-Benachrichtigungen über Kommentare. Zunächst dachte ich, es handle sich um eine etwas andere Art von Spam. Anfang vergangener Woche wurde mir dann immer klarer, dass es sich um einen Fehler meines Blogs handelte. Ich machte mich auf die Suche nach dem Fehler. Nach einiger Zeit der Suche und einigen Experimenten mit der Datenbank und der Verbindung zu ihr, entschied ich mich am Samstag dazu, es mit einer neuen WordPress-Installation zu versuchen. Bitte entschuldigt, dass eure Kommentare in der Zwischenzeit verloren gegangen sind.

Zunächst installierte ich WordPress auf meinem lokalen Server, importierte die Einträge und Kommentare um nochmals zu testen. Während dieser Tests fiel mir auf, dass das Theme, das dieses Blog von Anfang an begleitet hatte, dringend abgelöst werden sollte. Ich entschloss mich also dazu ein neues Theme zu stricken, und das Blog erst dann, wenn ich eine erste Beta-Version davon hatte, neu aufzusetzen. Daraufhin nahm ich mir die halbe Nacht von Samstag auf Sonntag Zeit und entwickelte dieses Theme. Den Sonntag über lies ich das Theme ruhen, zeigte es Abends noch Freunden, und als es mir heute Vormittag immer noch gefiel, machte ich mich daran hier umzubauen.

Der Reibungslose Ablauf wurde schnell von Begrenzungen gestört, die Datenbank war über die Jahre ziemlich groß geworden. Also entschied ich mich für häppchenweises Einspielen, dieses wiederum wurde von Zeitbegrenzungen und dem berüchtigten »Safe-Mode« erschwert. Nach – für meinen Geschmack – zu vielen ergebnislosen Versuchen, machte ich mich von Hand an der Datenbank zu schaffen, und siehe da, alle Einträge und Kommentare bis Dezember 2004 sind wieder in diesem Blog gelandet, das nun in neuem Gewand erstrahlt.

Das Theme des Blogs betrachte ich als »Work in Progress«, es wird sicher noch an der einen oder anderen Stelle gefeilt werden, manches kommt dazu und anderes verschwindet wohl wieder. Momentan gefällt mir der minimalistische Ansatz jedoch, und auch mit der Funktionalität bin ich zufrieden.

Getreu des Mottos »Propaganda endet dort, wo der Dialog beginnt.« nach Marshall McLuhan, freue ich mich, mit neu belebter Kommentarfunktion, auf den Dialog via Blog, und suche nun schnell die McLuhan-Biographie von Coupland auf Amazon, von der ich vorhin an anderer Stelle gelesen habe.

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Leere Kommentare

leerer Kommentar

Seit letzter Woche bekomme ich ab und an Mails mit dem oben abgebildeten Inhalt. Eine Benachrichtigung über einen neuen Kommentar in diesem Blog, die jedoch keinen Inhalt hat. Im Administrationsbereich werden diese Kommentare nicht angezeigt, und auch sonst erscheinen sie nirgends. Ich schreibe aus zwei Gründen hier kurz darüber – auf der einen Seite um euch zu fragen, ob ihr in letzter Zeit hier kommentiert habt und euer Kommentar nie erschienen ist – und auf der anderen Seite mit der Frage, ob es in euren Blogs zu ähnlichen Erscheinungen kommt? Ich freue mich auf eure Kommentare …


Update – 15.03.2011: Daniel wies mich eben via Twitter darauf hin, dass es gerade nicht möglich ist hier zu kommentieren. Ich werde mich darum kümmern.


Update – 21.03.2011: Ab jetzt kann wieder kommentiert werden …

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Notiz der Woche 40

Im Hintergrund ruhige Töne von pg.lost, und ich beginne damit die 13. Notiz der Woche zu schreiben. Einige Notizen zur Kalenderwoche 40, der vergangenen Woche. Bevor ich angefangen habe diese Worte zu tippen war ich mir ganz sicher, dieses wird die letzte Notiz der Woche sein – zumindest für jetzt gerade – dann sah ich mir die vergangene 12 kurz an …

Die Idee einige Gedanken zur vergangenen Woche in ein Blog zu tippen gefällt mir immer noch sehr gut. Mir erscheinen die vergangenen Notizen nicht vergeblich. In einem Alltag, der zwar in großen Teilen vor dem Rechner stattfindet, war es gut eine Zeit in der Woche zu haben, an der ich mich diesem Blogeintrag widmen wollte. Viel zu oft verfliegen die Gedanken, die zu guten Blogeinträgen und interessantem Austausch hätten führen können, da die Abläufe der Tage dafür keine Freiräume vorsehen. Und so führte diese kurze Serie dazu, dass ich einige Gedanken – die zumindest für mich wichtig sind – zu Blog bringen konnte. Während also sowohl die persönliche Reflexion der vergangene Woche gut ist, als auch eine feste Zeit einzurichten, in der ich mich um einen Blogeintrag kümmern möchte seine Vorteile hat, entscheide ich mich dennoch gegen die Weiterführung dieser Serie.

Auf dem Weg der Reflexion zum Blogeintrag blieb meines Erachtens viel zu viel auf der Strecke, was ich dann doch nicht hier lesen wollte. Dadurch wurde manche Notiz ziemlich dünn. Und es gefiel mir gar nicht, wenn die einzelnen Notizen direkt aufeinander folgten. Deswegen auch ein zweiter Gedanke.

Ich nehme mir hiermit feierlich vor, wieder mehr kurze Gedanken hier in mein Blog zu tippen. Kürzlich fiel mir auf, dass ich ab und an interessante Artikel mit einem kurzen Zitat o.ä. in meinen Randbemerkungen erwähne. Manche dieser Erwähnungen möchte ich in Zukunft wieder mit einem kurzen Gedanken verbinden, und auf den Weg in dieses Blog bringen. Und vielleicht schaffe ich es ja auch wieder mehr, den einen oder anderen Gedanken kurz hier aufzugreifen. Wir werden sehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Woche.

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Notiz der Woche 38

Wie lange ich die Serie »Notiz der Woche« noch durchhalte, kann ich momentan nicht sagen. Auffällig ist jedoch, wenn die neue Notiz hier direkt auf die Alte folgt, und kein neuer Eintrag in der Zwischenzeit das Licht eurer Bildschirme erblickt.

In der letzten Woche gaben sich Webprojekte und theologische Fragen regelmäßig die Klinke in die Hand. Das Ankommen in der Abschlussphase eines Projektes wird begleitet durch Besprechungen und Planungen von Neuen. Diese unterschiedlichen Phasen – hatte ich ja schon gesagt – gefallen mir sehr.

Mit Beginn des neuen Studienjahres an der Akademie begann auch für mich das Unterrichten wieder. Mit meinem Steckenpferd der Interaktion von Theologie und Soziologie ritt ich am Donnerstag nach Ditzingen. Mein Ziel war es, den Studentinnen und Studenten Lust auf dynamische Kontextualisierung zu machen. Die interessanten, schönen und spannenden Aspekte unserer Gesellschaft möchte ich ausleuchten, und mit einem dialogischen Ansatz dazu einladen, in einen Austausch mit der eigenen Umgebung zu treten. Da ich mich auf der einen Seite relativ gut vorbereitet fühlte, und die Studentinnen und Studenten sich aktiv am Unterricht beteiligten hatte ich viel Spaß. Könnte ein gutes Jahr werden, ich freue mich jedenfalls.

In einer nächtlichen Skype-Session machten Arne Bachmann und ich noch ein Konzept für ein Alt.Worship-Experiment fertig, mit dem wir uns im Namen von Emergent Deutschland beim Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden bewerben. Das Grundgerüst des Experiments gefällt mir sehr gut, und bringt auf spannende Weise Philosophie, Kontemplation, Twitter und multimediale Kunst zusammen. Nun hoffen wir, dass unser Konzept im betreffenden Gremium angenommen wird, und sich im Zusammenhang des Emergent Forums in Essen ein Team findet, das die Details ausarbeiten wird.

Am Samstag waren wir zur Hochzeits-Party von Anni und Cedric (Blog/Twitter) eingeladen, die es auf ausgezeichnete Weise verstanden eine tatsächliche Party mit Live-Musik und tanzbarer Musik von DJ-Hand zu verbinden. Soweit ich das einschätzen kann hatten alle Beteiligten jede Menge Spaß, und wie es sich für eine Geek-Hochzeit gehört, kehrt man mit Inspiration zurück, und hat Ideen im Hinterkopf, was man webtechnisch mal ausprobieren sollte.

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Notiz der Woche 37

Die letzte Woche war ziemlich voll, und für vieles an dem ich feilte, fehlen mir die Worte. Da es auch jetzt noch nicht langweilig ist, begnüge ich mich für heute mit einem Bildschirmfoto aus der Kategorie »Während du schliefst«:

September Leaves - Friendship Manifesto

In einer Nachtschicht entstand diese Microsite für das neue Album von September Leaves. Schon gehört?

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Notiz der Woche 36

Die letzte Woche begann mit einem sehr schönen Konzert im NUN. An diesem Abend gastierten Rue Royale in Karlsruhe, und da Marit sich gerne zu unseren Kindern in die Wohnung setzte, hatten Julia und ich die Möglichkeit das Konzert gemeinsam zu besuchen. Das wir nicht nur wegen des schönen Konzertes etwas ganz besonderes, sondern auch da es das erstes Konzert im NUN war, das wir gemeinsam besuchen konnte, seit das Café 2006 seine Türen geöffnet hatte.

Mit diesem Konzert brachte Marc auch unser Vimeo-Kanal »nun loves music« auf Sendung. In diesem Kanal wird in Zukunft nach jedem Konzert das ein oder andere Video zu sehen sein. Wie gesagt machten Rue Royale den Anfang. Und bevor ihr euch nun das Video anseht, möchte ich noch auf eine Besonderheit des Videos hinweisen. Es wurde direkt nach der Pause aufgenommen. Und auch wenn es am Anfang sehr unruhig und wackelig ist, so weist der Kontrast zur Stille danach auf eine Besonderheit des NUN hin. Während in anderen Lokalitäten während des ganzen Konzertes reger Betrieb herrscht, zeichnet sich das NUN durch eine besondere Konzentration auf die Musiker aus.

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