<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DEPONE &#124; Daniel Ehniss</title>
	<atom:link href="http://danielehniss.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://danielehniss.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 21:35:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Notiz der Woche 34</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/30/notiz-der-woche-34/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/30/notiz-der-woche-34/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 21:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notiz der Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/30/notiz-der-woche-34/</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Notiz der Woche 34 kommt eine Eigenschaft zum Tragen, die charakteristisch ist f&#252;r die Dekonstruktion. In der Dekonstruktion wird ein Text mit besonderem Augenmerk darauf gelesen, was nicht gesagt wird. In der Auseinandersetzung damit werden dann die Herrschaftsverh&#228;ltnisse aufgedeckt, die dazu f&#252;hrten, das gewisse Sachverhalte unerw&#228;hnt blieben. Einiges wird des &#214;fteren au&#223;en vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Notiz der Woche 34 kommt eine Eigenschaft zum Tragen, die charakteristisch ist f&#252;r die Dekonstruktion. In der Dekonstruktion wird ein Text mit besonderem Augenmerk darauf gelesen, was nicht gesagt wird. In der Auseinandersetzung damit werden dann die Herrschaftsverh&#228;ltnisse aufgedeckt, die dazu f&#252;hrten, das gewisse Sachverhalte unerw&#228;hnt blieben. Einiges wird des &#214;fteren au&#223;en vor gelassen, in den unterschiedlichen Ebenen der Kommunikation, und somit auch aus der Wahrnehmung unserer Wirklichkeit.</p>
<blockquote class="kurz" ><p>»Am Ende werden wir uns<br />
nicht an die Worte unserer Feinde erinnern,<br />
sondern an das Schweigen unserer Freunde.«</p></blockquote>
<p>Diese Aussage wird Martin Luther King zugerechnet. Mir begegnete sie in letzter Zeit des &#214;fteren in einer Rede von <a href="http://twitter.com/jaybakker" title="Jay Bakker bei Twitter">Jay Bakker</a>. In der letzten Woche sah ich mir <a href="http://www.youtube.com/watch?v=s30ZKjNfRlU" title="Jay Bakker’s Speach On Gay Marriage bei YouTube">einen kurzen Ausschnitt dieser Rede an</a>. Das Video zeigt wie Bakker in einer Gemeinde spricht. Zun&#228;chst geht es um Ver&#228;nderung, die Gemeinde stimmt ihm lauthals zu. Sie schlagen sich auch noch auf seine Seite, als er davon berichtet, dass es Pastoren gibt die ihn als Verfehlt bezeichnen. Er konkretisiert seine Gedanken und spricht davon, dass er f&#252;r die Hochzeit von Homosexuellen ist, die Gemeinde verstummt. Bakker ist sichtlich bewegt, und kommt auf das eben erw&#228;hnte Zitat zu sprechen. </p>
<p>Genauso wie sich Bakker in diesem kurzen Ausschnitt f&#252;r seine homosexuellen Freunde ausspricht, m&#246;chte ich dies auch tun. Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken dar&#252;ber wie ich dies tun k&#246;nnte. Vielleicht viel zu lange. Die Aussage Kings hat mich dazu motiviert dies auch hier nochmals deutlich auszudr&#252;cken. Ich halte Homosexualit&#228;t f&#252;r eine legitime Weise der Lebensgestaltung. Das schreibe ich so umst&#228;ndlich, da ich es auf der einen Seite positiv ausdr&#252;cken und nicht auf blo&#223;e Sexualit&#228;t begrenzen m&#246;chte.</p>
<p>Ebenfalls in der letzten Woche stie&#223; ich auf <a href="http://danielehniss.de/2005/02/07/this-room-emerging-church-part-3/" title="This Room / emerging Church Part 3" >einen sehr alten Eintrag in diesem Blog</a>. Darin zitierte ich eine Textzeile aus »This Room« von The Notwist:</p>
<blockquote class="kurz" ><p>»Ungeachtet dessen, was wir sagen,<br />
Ungeachtet dessen, was wir denken,<br />
Wir werden nie, niemals diesen Raum verlassen.«</p></blockquote>
<p>Wir werden niemals den Raum verlassen, in dem wir uns wohl f&#252;hlen, nicht die Grenzen &#252;berschreiten, die sich sicher anf&#252;hlen. Damals hatte ich es hinsichtlich der emerging Church Bewegung geschrieben. Und ich hatte schon damals den Gedanken, dass wir dazu aufgefordert sind die bequemen R&#228;ume zu verlassen. Neue Wege zu finden Gemeinde zu leben. Und so m&#246;chte ich diese beiden Gedanken verbinden. Ich w&#252;nsche mir, dass wir das Schweigen zu Homosexualit&#228;t brechen, aus dem Raum heraustreten, und unsere lesbischen und schwulen Freunde in unseren Gemeinden begr&#252;&#223;en. Hier sehe ich  einen wichtigen Punkt, an dem wir nicht mehr schweigen, sondern einladen sollten. Ich m&#246;chte diesen Raum des Schweigens verlassen. Mit meinen Freunden dar&#252;ber reden, und auch dahingehend wirken, dass hier keine Ausgrenzung mehr stattfindet, so dass es „Betroffenen“ m&#246;glich wird ihren Lebensentwurf &#246;ffentlich und auch als Christen zu leben. </p>
<p>Dies hier soll keine theoretische Auseinandersetzung mit den angesprochenen Fragestellungen werden, sondern ein freundschaftlicher Ausdruck des gemeinsamen Lebens. Wir sind gemeinsam unterwegs. Und im Sinne der oben erw&#228;hnten Tendenz der Ausgrenzung, m&#246;chte ich diesen Eintrag als Einladung verstanden wissen. Auch als Einladung an diejenigen, die eher kritisch sind, hier auf unsere Freunde zu zu gehen.</p>
<p>_</p>
<p>Das Gesagt gilt nat&#252;rlich nicht nur f&#252;r »Freunde« im engeren Sinne, und mir ist auch bewusst, dass die &#220;berwindung der Ausgrenzung (auch wenn sie in weiten Teilen eher passiv geschieht) au&#223;erhalb von Christsein und Gemeinde ebenfalls noch wichtig ist.</p>
<p>_ </p>
<p>Zur inhaltlichen Auseinandersetzung empfehle ich:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/05/18/theologie/homosexualitat-tragt-das-schopfungsargument" title="Peter fragt »Tr&#228;gt das Sch&#246;pfungsargument?«" >Peter fragt »Tr&#228;gt das Sch&#246;pfungsargument?«</a></li>
<li><a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/08/12/theologie/homosexualitat-wink-ohne-zaunpfahl" title="Homosexualit&#228;t: leiser streiten" >Peter tr&#228;gt die Gedanken von Walter Wink zusammen</a></li>
<li><a href="http://huk.org/" title="Homosexuelle und Kirche" >Homosexuelle und Kirche</a></li>
<li><a href="http://www.zwischenraum.net/" title="Zwischenraum" >Zwischenraum</a></li>
<li><a href="http://queermergent.wordpress.com/" title="Queermergent" >Queermergent</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/30/notiz-der-woche-34/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Notiz der Woche 33</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/23/notiz-der-woche-33/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/23/notiz-der-woche-33/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 21:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notiz der Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/?p=1305</guid>
		<description><![CDATA[In der Notiz zur letzten Woche werde ich etwas mehr &#252;ber so genannte Netzthemen schreiben. Zun&#228;chst einmal m&#246;chte ich auf eine Webseite hinweisen, die in der letzten Woche online ging: Den Grafiker und Illustrator Michael B&#246;ttler lernte ich bei der Umsetzung dieser Webseite kennen. Er bezeichnet sich selbst als typophil, und so wurden wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Notiz zur letzten Woche werde ich etwas mehr &#252;ber so genannte Netzthemen schreiben. Zun&#228;chst einmal m&#246;chte ich auf eine Webseite hinweisen, die in der letzten Woche online ging:</p>
<p><a href="http://mboettler.de" title="Michael B&ouml;ttler Grafik &amp; Illustration" ><img src="http://danielehniss.de/up/mboettler.jpg" alt="mboettler.de" width="430" height="430" /></a></p>
<p>Den Grafiker und Illustrator <a href="http://mboettler.de" title="Michael B&#246;ttler">Michael B&#246;ttler</a> lernte ich bei der Umsetzung dieser Webseite kennen. Er bezeichnet sich selbst als typophil, und so wurden wir uns schnell einig, dass eine regul&#228;re Systemschrift nicht das Passende f&#252;r die Texte seiner Webseite w&#228;re. Um seine „Hausschrift“ per @font-face einzubinden, besorgte er sich den entsprechenden Schriftschnitt. Da dieser jedoch in einem Format ausgeliefert wurde, der lediglich von Firefox und Internet-Explorer unterst&#252;tzt wird, griffen wir auf die angebotene Fallback-L&#246;sung zur&#252;ck, und nutzen Typekit, einen Dienst, der die unterschiedlichen Schnitte per Javascript in die Seite integriert. Bis auch die Webkit-Browser und Opera das bereitgestellte Format unterst&#252;tzen, werden wir Typekit verwenden, um dann sp&#228;ter auf die vorgesehene tats&#228;chliche @font-face Methode zur&#252;ck zu greifen.</p>
<p>W&#228;hrend der Arbeit h&#246;re ich gerne Musik, und da ich die meiste Zeit entweder am Rechner oder mit dem iPhone Musik h&#246;re, lasse ich <a href="http://last.fm/user/depone" title="Mein Profil bei last.fm">last.fm</a> mith&#246;ren. Daran gef&#228;llt mir auf der einen Seite, dass mir &#228;hnliche K&#252;nstler vorgeschlagen werden, und zum anderen die Tatsache, dass <a href="http://last.fm/user/depone" title="Mein Profil bei last.fm">last.fm</a> meine pers&#246;nlichen Hitparaden erstellt, die ich mit unterschiedlichen Filtern betrachten kann. Eine dieser Hitparaden gibt eine Aussage dar&#252;ber ab, welche K&#252;nstler und Bands ich in den vergangenen 7 Tagen am h&#228;ufigsten geh&#246;rt habe. F&#252;r die letzte Woche sind das folgende: </p>
<ul>
<li>Rue Royale</li>
<li>Solander</li>
<li>Lali Puna</li>
<li>Looptroop</li>
<li>Pedro the Lion</li>
</ul>
<p>Die beiden Bands auf den ersten R&#228;ngen spielen in naher Zukunft im sch&#246;nen <a href="http://nuncafe.de/" title="Kaffeehaus NUN">Kaffeehaus NUN</a>. Rue Royale, auf deren Konzert ich mich schon freue, werden am <a href="http://nuncafe.de/2010/08/16/06-09-rue-royale/" title="Rue Royale spielen am 06.09 im NUN">06. September im NUN</a> zu h&#246;ren sein.</p>
<p>Ein anderer Dienst, der in der letzten Woche vorgestellt wurde ist Facebook-Places. Facebook steigt damit in den Markt der so genannten location-based-services ein. Bisher sind die Gr&#246;&#223;ten dieses Genres <a href="http://gowalla.com/users/depone/" title="Mein Profil bei Gowalla">Gowalla</a> und <a href="http://foursquare.com/user/depone" title="Mein Profil bei 4sq.com">foursquare</a>. Durch die Menge der Menschen, die Facebook nutzen, stehen die Chancen gut, dass Facebook den beiden anderen ihren Rang recht schnell abnehmen wird, und die M&#246;glichkeit sich an bestimmten Orten »einzuloggen« demn&#228;chst im so genannte Mainstream angekommen sein wird. Bisher kann Facebook-Places hier in Karlsruhe noch nicht direkt genutzt werden. <a href="http://social.venturebeat.com/2010/08/18/gowalla-says-it-can-build-on-top-of-facebook-places-video/" title="social.venturebeat.com - gowalla / fb-paces - video">Scott Raymond von Gowalla hatte bei Bekanntwerden von FB-Places gesagt</a>, dass sie mit FB an diesem Punkt kooperieren werden, und so werden die Check-Ins, die man &#252;ber Gowalla an FB sendet, dort im Stile der Orte eingebunden. Ich bin gespannt in welche Richtung sich diese Spielerei entwickeln wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/23/notiz-der-woche-33/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>schon angemeldet?</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/17/schon-angemeldet/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/17/schon-angemeldet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 13:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[emerging Church]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/17/schon-angemeldet/</guid>
		<description><![CDATA[Seit heute ist es m&#246;glich sich f&#252;rs diesj&#228;hrige Emergent Forum anzumelden. Dieses Jahr findet das Forum vom 19. bis 21. November im Weigle Haus in Essen statt. Um dich anzumelden brauchst du wahrscheinlich deinen Kalender, ein paar Infos und ein Anmeldeformular. Zwei dieser Utensilien findest du hier &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/emergent-forum-2010" title="Informationsseite zum Emergent Forum 2010"><img src="http://emergent-deutschland.de/herunterladen/ef10_postkarte.jpg" width="430" height="309" alt="Emergent Forum 2010 - Postkarte" /></a></p>
<p>Seit heute ist es m&#246;glich sich f&#252;rs diesj&#228;hrige <strong>Emergent Forum</strong> anzumelden. Dieses Jahr findet das Forum vom <strong>19. bis 21. November im Weigle Haus in Essen</strong> statt. Um dich anzumelden brauchst du wahrscheinlich deinen Kalender,  ein paar Infos und ein Anmeldeformular. <a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/emergent-forum-2010" title="Infos und Anmeldung zum Emergent Forum 2010">Zwei dieser Utensilien findest du hier &#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/17/schon-angemeldet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Notiz der Woche 32</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/16/notiz-der-woche-32/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/16/notiz-der-woche-32/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notiz der Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/?p=1298</guid>
		<description><![CDATA[Die Notizen der Woche bieten mir die M&#246;glichkeiten Erlebnisse aus meinem Alltag hier aufzuschreiben, und wie jeden Montag sitze ich auch heute hier und &#252;berlege, was sich in der letzten Woche ereignet hat, und was davon ich hier niederschreiben m&#246;chte. Die Woche auf diese Weise Revue passieren zu lassen gef&#228;llt mir sehr gut. Aus dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Notizen der Woche bieten mir die M&#246;glichkeiten Erlebnisse aus meinem Alltag hier aufzuschreiben, und wie jeden Montag sitze ich auch heute hier und &#252;berlege, was sich in der letzten Woche ereignet hat, und was davon ich hier niederschreiben m&#246;chte. Die Woche auf diese Weise Revue passieren zu lassen gef&#228;llt mir sehr gut. Aus dieser Revue dann einige Augenblicke auszuw&#228;hlen, &#252;ber die ich hier schreiben m&#246;chte, f&#228;llt mir nicht so leicht, bin ich doch ansonsten ein impulsiver Blogger, und schreibe nur dar&#252;ber was mich just in dem Moment besch&#228;ftigt, in dem ich zu schreiben beginne. Serien hatten in diesem Blog selten viele Episoden, mal sehen wie lange es diese Notizen geben wird, heute jedoch schreibe ich weiter &#8230;</p>
<p>Letzten Mittwoch fand das j&#228;hrliche Elterngespr&#228;ch im Kindergarten statt. Die Erzieherinnen laden die Eltern der Kinder einmal im Jahr ein, um mit ihnen &#252;ber deren Entwicklung zu sprechen. Grundlage des Gespr&#228;ches sind Beobachtungen, die von den Erzieherinnen im Kindergartenalltag anhand einer bestimmten Methode durchgef&#252;hrt werden. Sie beobachten neben dem Sozialverhalten, das Umweltbewusstsein, Sprachentwicklung und weitere Bereiche. </p>
<p>An jenem morgen hatte ich in dem Buch »The Spirit Level« etwas &#252;ber die Bedeutung des Umfeldes auf die Entwicklung von Kindern gelesen, und <a href="http://danielehniss.de/2010/08/11/das-umfeld-machts/" title="das Umfeld machts - danielehniss.de">hier auch dar&#252;ber geschrieben</a>. Unser Bestreben ist es, unseren Kinder ein liebevolles Umfeld zu erm&#246;glichen, indem sie sich gut entwickeln k&#246;nnen. Der eigenen Unzul&#228;nglichkeiten, und der unterschiedlichen p&#228;dagogischen Ans&#228;tze bewusst, erweisen sich f&#252;r mich solche Elterngespr&#228;che immer als kleine Herausforderung. Es k&#246;nnte ja sein, die Kinder w&#228;ren auff&#228;llig und man w&#252;rde auf die eigene Unzul&#228;nglichkeit angesprochen, und gebeten die Kinder besser in ihrer Entwicklung zu unterst&#252;tzen. Nichts dergleichen war der Fall, was mich innerlich aufatmen lie&#223;. Das Gespr&#228;ch f&#252;hrte mir zweierlei vor Augen: Zum einen freute ich mich &#252;ber den Umgang der Erzieherinnen mit den Kindern. Meiner Ansicht nach werden die Kinder hier sehr ernst genommen, und es wird ihnen ein Umfeld erm&#246;glicht in dem sie sich sehr gut entwickeln k&#246;nnen. Auf der anderen Seite freute ich mich &#252;ber meine Kinder. Unterschiedlich wie sie sind, scheinen sie dennoch liebenswerte Personen zu sein, und bringen sich gut in den Kindergartenalltag ein. Sehr sch&#246;n auf diese Weise &#252;ber Seiten der Kinder zu h&#246;ren, die ich im Alltag gerne &#252;bersehe, einfach zu sehr als normal empfinde, oder wo sie sich zu Hause anders verhalten. Und gleichzeitig ist es sch&#246;n fest zu stellen, dass man nicht so ganz falsch zu liegen scheint, und den Kindern ein angemessenes Umfeld zu erm&#246;glichen scheint. Mich motiviert das.</p>
<p><a href="http://denisholzmueller.de/" title="denisholzmueller.de" ><img src="http://danielehniss.de/up/denisholzmueller.jpg" alt="Bildschirmfoto der Seite denisholzmueller.de" width="430" height="242" /></a></p>
<p>Hier im Oberst&#252;bchen nahm in letzter Zeit eine Webseite immer konkretere Gestalt an, die schlie&#223;lich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das Licht der Welt erblickte. Es handelt sich dabei um die <a href="http://denisholzmueller.de/" title="denisholzmueller.de" >Webseite von Denis Holzm&#252;ller</a>, einem Grafiker, der mich durch seine Liebe zum Detail und die einpr&#228;gsamen Symbole aus seiner Feder schon des &#214;fteren begeisterte. Es hat sehr viel Spass gemacht mal wieder eine Seite mit ihm gemeinsam zu entwickeln, und dabei immer wieder &#252;ber Form und Funktion zu sprechen. Die Entwicklung seiner Seite nahm ich zum Anlass mich intensiver mit der M&#246;glichkeit zu besch&#228;ftigen eigene post-types zu vergeben, und auf diese Weise spezielle Eingabefelder f&#252;r das Einpflegen der Projekte zur Verf&#252;gung zu stellen, und gleichzeitig den Besuchern unabh&#228;ngige Loops auszugeben, so dass sie sich ungest&#246;rt einzelne Bereiche seiner Arbeit ansehen k&#246;nnen. Denis wird in naher Zukunft weitere Projekte einpflegen, und ich empfehle einen regelm&#228;&#223;igen Abstecher auf seine Seite.</p>
<p>In diesem Sinne wende ich mich nun wieder einem Stylesheet zu, das noch auf einige Informationen wartet, so dass auch an anderer Stelle gute Inhalte in sch&#246;ner Umgebung zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/16/notiz-der-woche-32/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchtausch</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/16/buchtausch/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/16/buchtausch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/16/buchtausch/</guid>
		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit lie&#223; ich mich vom Untertitel eines Buches verf&#252;hren. In meinem jugendlichen Leichtsinn bestellte ich ein und dasselbe Buch, in zwei unterschiedlichen Ausgaben (UK- und US-Ausgabe). Die Verlage hatten wohl entschieden unterschiedliche Untertitel zu vergeben, und mir dadurch suggeriert zwei B&#252;cher eines Themas mit unterschiedlichem Schwerpunkt zu bekommen. Eben kam mir, an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/depone/4896672919/" title="143/365 by depone, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4117/4896672919_de7551697b.jpg" width="430" height="241" alt="143/365" /></a></p>
<p>Vor einiger Zeit lie&#223; ich mich vom Untertitel eines Buches verf&#252;hren. In meinem jugendlichen Leichtsinn <a href="http://www.flickr.com/photos/depone/4690796398/" title="shirkyspiration in meinem flickr-Stream">bestellte</a> ich ein und dasselbe Buch, in zwei unterschiedlichen Ausgaben (UK- und US-Ausgabe). Die Verlage hatten wohl entschieden unterschiedliche Untertitel zu vergeben, und mir dadurch suggeriert zwei B&#252;cher eines Themas mit unterschiedlichem Schwerpunkt zu bekommen.</p>
<p>Eben kam mir, an der Kaffeemaschine stehend, eine Idee, wie ich mit diesem Missgeschick umgehen k&#246;nnte. Zur&#252;ckschicken wollte ich nicht, verschenken war eine Option, die ich jedoch noch nicht umgesetzt habe. Nun dachte ich mir &#8211; <strong>wie w&#228;re es mit tauschen</strong>? Eventuell ist ja unter den Leserinnen und Lesern dieses Eintrags eine Person, die ebenfalls ein doppeltes Buch im Regal stehen hat, oder jemand der denkt ich sollte dieses oder jenes Buch mal lesen. Wenn du also gerne dieses Shirky-Buch m&#246;chtest, und mir ein Tauschbuch anbieten willst, dann melde dich in den <a href="http://danielehniss.de/2010/08/16/buchtausch/#respond" title="einen Kommentar zu diesem Eintrag schreiben ...">Kommentaren</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/16/buchtausch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine agnostische Lesart</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/14/eine-agnostische-lesart/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/14/eine-agnostische-lesart/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 20:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/14/eine-agnostische-lesart/</guid>
		<description><![CDATA[Zur Zeit wird im Zusammenhang mit Christsein hin und wieder der Begriff »Agnostizismus« gebraucht. Manche sehen darin klare Gegens&#228;tze, andere hingegen denken in Richtung eines agnostischen Christseins. Im Wissen der unterschiedlichen Auspr&#228;gungen dessen was unter dem Begriff verstanden werden kann, m&#246;chte ich in diesem Eintrag in die Richtung eines agnostischen Christseins denken. Der Begriff »Agnostizismus« [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit wird im Zusammenhang mit Christsein hin und wieder der Begriff »Agnostizismus« gebraucht. Manche sehen darin klare Gegens&#228;tze, andere hingegen denken in Richtung eines agnostischen Christseins. Im Wissen der unterschiedlichen Auspr&#228;gungen dessen was unter dem Begriff verstanden werden kann, m&#246;chte ich in diesem Eintrag in die Richtung eines agnostischen Christseins denken.</p>
<p>Der Begriff »Agnostizismus« wurde von einem Zoologen Namens Huxley gepr&#228;gt. Er hatte ihn von einem griechischen Wort abgeleitet, das mit »nicht wissen« &#252;bersetzt werden kann. Das Lexikon Philosophischer Grundbegriffe der Theologie spricht davon, dass Agnostizismus eine „Sammelbezeichnung f&#252;r religi&#246;se und philosophische Lehren [ist], die zwar die Erkennbarkeit transempirischer Realit&#228;ten leugnen, nicht aber, wie etwa der Atheismus, deren Existenz bestreiten.“ (Seite 18)</p>
<p>M&#246;chte man in der angesprochenen Richtung weiter denken, erweisen sich die erkenntnistheoretischen &#220;berlegungen Kants als hilfreich:</p>
<blockquote><p>
  Das Wissen von einem Gegenstand kann nach Kant immer nur das Wissen darum sein, wie uns ein Gegenstand als Erscheinung gegeben ist, niemals aber ein Wissen vom Gegenstand selbst. Die Leugnung der Erkennbarkeit der Dinge an sich und damit der Wirklichkeit schlie&#223;t f&#252;r Kant jedoch nicht deren Nichtexistenz ein.</p>
<p><small>Quelle: Artikel zu Agnostizismus von Matthias J. Fritsch im Lexikon Philosophischer Grundbegriffe der Theologie (Freiburg: Herder, 2003), Seite 18.</small></p>
</blockquote>
<p>Hier treffen sich meine Gedanken bez&#252;glich Gott und die Gedanken von Kant. Meiner Ansicht nach k&#246;nnen wir von Gott nur im Nachklang dessen sprechen, wo wir meinen ihn erfahren oder wahrgenommen zu haben. Die Deutungsans&#228;tze speisen sich aus dem, wie Menschen vor uns von Gott gesprochen haben. Es ist nicht m&#246;glich Gott zu beweisen, oder sich seiner Existenz v&#246;llig sicher zu sein. Das Vertrauen in die m&#246;gliche Existenz Gottes, speist sich aus dem was als Offenbarung gedeutet wird, bleibt jedoch immer eine Hoffnung.</p>
<p>Aus meiner Sicht hat eine dekonstruktivistische Theologie die T&#252;ren zu solchem Denken weiter ge&#246;ffnet, und viele von uns ermutigt durch sie zu gehen. Mit dieser Hoffnung leben wir mit Gott, wenn es ihn gibt, und gestalten unser Leben, wie es unseren Deutungen seiner Idee am n&#228;chsten kommt. Gleichzeitig grenzen wir Menschen mit Zweifeln und erheblichen Fragen nicht per Definition aus, und sind bereit von Menschen mit anderen Deutungsans&#228;tzen zu lernen, mit ihnen in einen ehrlichen Dialog zu treten. Nat&#252;rlich reden wir dann leiser, erscheinen weniger &#252;berzeugt, haben weniger Antworten und mehr Fragen. Eine solche Lesart des Christentums erscheint mir dennoch sehr sinnvoll.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/14/eine-agnostische-lesart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Umfeld machts</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/11/das-umfeld-machts/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/11/das-umfeld-machts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 08:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/11/das-umfeld-machts/</guid>
		<description><![CDATA[In ihrem Buch »The Spirit Level« weisen Wilkinson und Pickett darauf hin, dass die Chancengleichheit in einer Gesellschaft nicht mit dem Schulsystem oder im Kindergarten beginnt, sondern schon sehr viel mit dem h&#228;uslichen Umfeld eines Kleinkindes zu tun hat: Social inequalities in early childhood development are entrenched long before the start of formal education. We [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem Buch »<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141032367?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0141032367" title="The Spirit Level von Wilkinson und Pickett bei amazon.de (affiliate Link)">The Spirit Level</a>« weisen Wilkinson und Pickett darauf hin, dass die Chancengleichheit in einer Gesellschaft nicht mit dem Schulsystem oder im Kindergarten beginnt, sondern schon sehr viel mit dem h&#228;uslichen Umfeld eines Kleinkindes zu tun hat:</p>
<blockquote><p>Social inequalities in early childhood development are entrenched long before the start of formal education. We know a lot now about the importance of the early years for later development &#8211; learning begins at birth an the first few years of life are a critical period for brain development. This early learning can be enhanced or inhibited by the environment in which a child grows up. [...]</p>
<p>Essential for early learning is a stimulating social environment. Babies and young children need to be in caring, responsive environments. They need to be talked to, loved and interacted with. They need opportunities to play, talk and explore their world, and they need to be encouraged within safe limits, rather than restricted in their activities or punished. All of these things are harder for parents and other care-givers to provide when they are poor, or stressed, or unsupported.</p>
<p><small><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141032367?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0141032367" title="The Spirit Level von Wilkinson und Pickett bei amazon.de (affiliate Link)">Richard Wilkinson and Kate Pickett, The Spirit Level &#8211; Why Equality is Better for Everyone, 110-111.</a></small></p>
</blockquote>
<p>Mir erscheint das im zweiten Abschnitt gesagte besonders wichtig. S&#228;uglinge und Kleinkinder entwickeln sich am Besten in einem liebevollen Umfeld, das ihnen die M&#246;glichkeit gibt zu spielen und die Welt zu erkunden. Welche Rolle Sprache in diesem Prozess spielt, und wie sich Sprache im famili&#228;ren Raum als &#220;bereinkunft von Symbolen entwickelt, habe ich erst k&#252;rzlich mit einer Freundin thematisiert. </p>
<p>Die Betonung der Liebe und der M&#246;glichkeiten gef&#228;llt mir besonders. Wie die Autoren bin auch ich davon &#252;berzeugt, dass F&#246;rderung mehr mit Hinwendung, Einlassen und Erm&#246;glichen zu tun hat, als mit Regeln und klaren Aufgaben. In diesem Sinne finde ich es spannend &#252;ber Freiheiten und M&#246;glichkeiten nachzudenken, die es Eltern aller Milieus erm&#246;glicht sich auf ihre Kinder einzulassen, und ihnen eine liebevolles Umfeld zu schaffen, in dem sie sich entwickeln k&#246;nnen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/11/das-umfeld-machts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Notizen der Woche 31</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/09/notizen-der-woche-31/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/09/notizen-der-woche-31/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notiz der Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/09/notizen-der-woche-31/</guid>
		<description><![CDATA[Die 31. Kalenderwoche f&#252;hrte mir, mit allem was sich in meinem Umfeld ereignete, vor Augen, wie nahe Freude und Schmerz, Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit einander sind. Befindet man sich in einer der Situationen, erscheint es kaum vorstellbar wie man sich in den anderen f&#252;hlt. Eines der Ereignisse m&#246;chte ich hier aufgreifen, ein Erfreuliches. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 31. Kalenderwoche f&#252;hrte mir, mit allem was sich in meinem Umfeld ereignete, vor Augen, wie nahe Freude und Schmerz, Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit einander sind. Befindet man sich in einer der Situationen, erscheint es kaum vorstellbar wie man sich in den anderen f&#252;hlt. Eines der Ereignisse m&#246;chte ich hier aufgreifen, ein Erfreuliches.</p>
<p>Am Donnerstag Abend kam zur Besten G3-Zeit der j&#252;ngste Mitbewohner unserer Hausgemeinschaft zur Welt. Joel Friedrich erblickte den Nachthimmel und wusste, hier wird er es gut haben. Wir freuen uns sehr ihn hier begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen, und heute (das geh&#246;rt eigentlich nicht hier her, dennoch will ich es nicht verschweigen) genoss er seinen ersten Flat White. Seine Geburt bringt es jedoch leider mit sich, dass ich hier momentan recht oft alleine im Oberst&#252;bchen sitze, da sein Vater zur Zeit besseres zu tun hat &#8230;</p>
<p>Das Oberst&#252;bchen ist unsere B&#252;rogemeinschaft, hier entstehen Animationen, Werbespots, Webseiten, Texte, Bilder, es wird gewerkelt und geschwitzt. Vor einiger Zeit dachten wir dar&#252;ber nach, ob es m&#246;glich w&#228;re auch hier im Arbeitsalltag eine kurze Pause einzulegen, um uns an die Gegenwart Gottes zu erinnern. Wir entschieden uns f&#252;r 12:00 Uhr. Seither klingeln gegen 12 unsere Telefone und wir wissen, es ist Zeit kurz die Augen von den Monitoren zu erheben. </p>
<p>Diese kurze Unterbrechung beginnen wir mit einer Rezitation des Wochenpsalms. Immer wieder eine interessante Erfahrung einen Psalm tats&#228;chlich als Begleitung durch die Woche mitzunehmen. Danach geben wir einander die M&#246;glichkeit das voreinander und vor Gott zu artikulieren, was uns bewegt. Wir schlie&#223;en mit den Worten eines kurzen Gebetes, welches wir von N.T. Wright &#252;bernommen haben:</p>
<blockquote><p>Allm&#228;chtiger Vater,<br />
Sch&#246;pfer des Himmels und der Erde,<br />
richte dein Reich in unserer Mitte auf.</p>
<p>Herr Jesus Christus,<br />
Sohn des lebendigen Gottes,<br />
sei mir S&#252;nder gn&#228;dig.</p>
<p>Heiliger Geist,<br />
Atem des lebendigen Gottes,<br />
erneuere mich und die gesamte Welt.</p></blockquote>
<p>Nach diesen Worten wenden wir uns wieder unseren Monitoren zu, gehen unserer Arbeit nach, ermutigt irgendwie daran mit zu wirken, dass die Idee dessen sich ereignet, den wir immer wieder als Gott erkennen. Da gegen 12 die Telefone klingeln, freue ich mich auch &#252;ber die Unterbrechung wenn ich alleine bin, denn es klingelt nicht nur bei mir.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/09/notizen-der-woche-31/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es hat geklingelt</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/09/es-hat-geklingelt/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/09/es-hat-geklingelt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 16:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/09/es-hat-geklingelt/</guid>
		<description><![CDATA[Telefonieren wird des &#214;fteren als Bild f&#252;r Gebet verwendet. In den Meisten F&#228;llen, wird der Mensch als Subjekt des Gebets, also derjenige der bei Gott anruft, betrachtet. Ein namhafter Philosoph und ein ber&#252;hmter Theologe sprachen &#252;ber das Gebet. Der erste verglich den Beter mit jemand, der am Telefon redet, aber gar nicht wei&#223;, ob am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Telefonieren wird des &#214;fteren als Bild f&#252;r Gebet verwendet. In den Meisten F&#228;llen, wird der Mensch als Subjekt des Gebets, also derjenige der bei Gott anruft, betrachtet.   </p>
<blockquote><p>Ein namhafter Philosoph und ein ber&#252;hmter Theologe sprachen &#252;ber das Gebet. Der erste verglich den Beter mit jemand, der am Telefon redet, aber gar nicht wei&#223;, ob am anderen Ende einer h&#246;rt. </p>
<p>Der andere antwortete: „Herr Kollege, Sie irren! Wir reden mit Gott, weil es bei uns geklingelt hat“. </p>
<p>Der Heilige Geist ist es, der etwas in uns klingeln l&#228;sst: Er weckt in uns das Bed&#252;rfnis zu beten, er hilft uns Worte zu finden, mit denen wir Gott unser Herz aussch&#252;tten k&#246;nnen und er schenkt uns die Gewissheit, dass all das keine leere Pflicht&#252;bung ist. </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3942208237?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3942208237" title="Kaum zu fassen von Peter Aschoff bei amazon.de (affiliate Link)">Peter Aschoff, Kaum zu fassen</a>, Seite 131.</p></blockquote>
<p>Erfrischend, wenn das Bild einfach umgedreht wird. Vielleicht ist es ja Gott, der uns anruft&#8230;</p>
<p>_</p>
<p>Ich hatte letzte Woche die M&#246;glichkeit eine Fahne des Buches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3942208237?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3942208237" title="Kaum zu fassen von Peter Aschoff bei amazon.de (affiliate Link)">»Kaum zu fassen: Eine kleine Reise durch die gro&#223;e Welt des Glaubens«</a> von <a href="http://elia-gemeinschaft.de/wordpress/" title="Link zum Blog von Peter">Peter Aschoff</a> zu lesen. Das Buch wird im September erscheinen, und weil sich darin sehr viele gute Gedanken finden, werde ich in den n&#228;chsten Tagen sicher nochmals daraus zitieren &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/09/es-hat-geklingelt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Daniel Benjamin</title>
		<link>http://danielehniss.de/2010/08/04/daniel-benjamin/</link>
		<comments>http://danielehniss.de/2010/08/04/daniel-benjamin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 23:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielehniss.de/2010/08/04/daniel-benjamin/</guid>
		<description><![CDATA[In meinen Top 5 Artists der letzten 5 Wochen war immer ein Name vertreten: Daniel Benjamin. Neben der Tatsache, dass der Name Daniel Benjamin f&#252;r gute Musik steht, tr&#228;gt auch das Erscheinen seines aktuellen Albums »There’s A Deathbed For Your Monster« zur hohen Platzierung bei. Anfang Juli erschien der Nachfolger von »There’s A Monster Under [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/depone/4857866293/" title="Daniel Benjamin / Come And Walk With Me by depone, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4102/4857866293_2cde556477_m.jpg" width="160" height="240" alt="Daniel Benjamin / Come And Walk With Me" class="alignleft" /></a>In meinen <a href="http://depone.tumblr.com/post/836648967/my-top-5-artists-week-ending-2010-7-18" title="ein Top 5 Eintrag in meinem tumblr" >Top 5 Artists</a> der letzten 5 Wochen war immer ein Name vertreten: <a href="http://danielbenjamin.net/" title="danielbenjamin.net">Daniel Benjamin</a>. Neben der Tatsache, dass der Name Daniel Benjamin f&#252;r gute Musik steht, tr&#228;gt auch das Erscheinen seines aktuellen Albums »<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003RAKNXY?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003RAKNXY" title="das Album gibts bspw. bei amazon.de (affiliate link)">There’s A Deathbed For Your Monster</a>« zur hohen Platzierung bei.</p>
<p>Anfang Juli erschien der Nachfolger von »There’s A Monster Under Your Deathbed« und f&#252;hrte das Konzept des Abgrundes fort. Neben des Konzepts wurde auch eine Neuinterpretation des Titels »My Cloud Has Lost It’s Silver Lining« auf »There’s A Deathbed For Your Monster« &#252;bernommen. Dieses Lied f&#252;hrt dem H&#246;rer eindr&#252;cklich vor Ohren, wie gut die Stimmen von Daniel und Eleni einander erg&#228;nzen. Die beiden Stimmen ziehen sich charakteristisch durch das gesamte Album &#8211; ja durch das Schaffen von Daniel Benjamin. Auf &#228;hnliche Weise zieht sich die Kreativit&#228;t durch das Album. Kein Lied klingt wie das andere. Sie unterscheiden sich auf angenehme Art und lassen dennoch Raum f&#252;r die gewissen Momente des Wiedererkennens. Daniel schafft es auf ausgezeichnete Art Wiederholungen mit &#220;berraschung zu paaren. Das Album l&#228;dt zum Mitsingen ein, und &#252;berrascht dann im n&#228;chsten Moment mit einem Instrument, einer Stimmung oder einer kurzen Stille. Diese Momente des Ungewissen machen das Album spannend, es gibt viel zu entdecken, und so entsteht auch nach mehrmaligem Anh&#246;ren keine Langeweile, vielmehr gewinnt das Album immer mehr an Tiefe.</p>
<p>Auch dieses Album enth&#228;lt eine gute Prise Melancholie. Wenn der Himmel oder das Gem&#252;t von dichten Wolken behangen ist, f&#252;hlt man sich von Daniel verstanden. Hier und da durchbricht ein Sonnenstrahl die dichte Wolkendecke, eine hoffnungsvolle Note bietet Trost an, ein L&#228;cheln spendet W&#228;rme. Daniel gibt der Melancholie ihren Raum, bietet zerbrechliche Momente an und streut hier und dort ein L&#228;cheln ein. So ist das Album auch f&#252;r die sch&#246;nen Tage des Jahres geeignet, die so hoffe ich, demn&#228;chst die Wolkentage wieder abl&#246;sen werden.</p>
<p>Je nach Vorliebe kannst du das Album entweder bei einem Konzert von Daniel in deiner N&#228;he erwerben, es via <a href="http://itunes.apple.com/de/album/theres-a-deathbed-for-your/id377753350" title="Das Album im iTunes-Store ">iTunes</a> auf deine Festplatte locken oder dir &#252;ber <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003RAKNXY?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003RAKNXY" title="das Album bei amazon.de (affiliate link)">Amazon</a> zuschicken lassen. Ich jedenfalls empfehle es dir.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielehniss.de/2010/08/04/daniel-benjamin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
