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	<title>DEPONE &#124; Daniel Ehniss</title>
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		<title>Albtraum Atomm&#252;ll</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch 24.03. wird um 20 Uhr im Luthersaal der evangelischen Luthergemeinde in Karlsruhe (Oststadt) der Dokumentarfilm »Albtraum Atomm&#252;ll« gezeigt.
In der Diskussion um Atomkraft werden von den Bef&#252;rwortern immer wieder die vermeintlichen Vorteile dieser Technik hervorgehoben. Mit Blick auf die drohende Klimaerw&#228;rmung wird sie sehr gerne als sauber und nachhaltig dargestellt. Doch wenn es um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="/up/albtraumatommuell.png" width="200" height="283" alt="Alptraum Atommuell" />Am Mittwoch 24.03. wird um 20 Uhr im <a href="http://maps.google.com/maps?q=lutherkirche+durlacher+allee+23,+karlsruhe&#038;hl=de&#038;cd=1&#038;ei=SvudS53cNcOg_gap8ojHAw&#038;ie=UTF8&#038;view=map&#038;cid=14435892052006934200&#038;ved=0CBwQpQY&#038;hq=lutherkirche+durlacher+allee+23,+karlsruhe&#038;hnear=&#038;z=16&#038;iwloc=A" title="Lutherkirche auf Google Maps" >Luthersaal der evangelischen Luthergemeinde</a> in Karlsruhe (Oststadt) der Dokumentarfilm <a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/2767030.html" title="arte.tv - Die Welt verstehen - Albtraum Atomm&#252;ll">»Albtraum Atomm&#252;ll«</a> gezeigt.</p>
<p>In der Diskussion um Atomkraft werden von den Bef&#252;rwortern immer wieder die vermeintlichen Vorteile dieser Technik hervorgehoben. Mit Blick auf die drohende Klimaerw&#228;rmung wird sie sehr gerne als sauber und nachhaltig dargestellt. Doch wenn es um die radioaktiven Abf&#228;lle geht, geraten Wissenschaftler ins Gr&#252;beln, die Industrie beschwichtigt , Politiker vertuschen und schweigen. Atomm&#252;ll ist der schlimmste Albtraum der Atomenergie und h&#228;ufig noch immer ein Tabuthema.</p>
<p>Im Anschluss an den Film ist eine kurze Fragerunde mit Vertretern der Umweltverb&#228;nde geplant.</p>
<p>Weitere Infos auf der <a href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/2767030.html" title="arte.tv - Die Welt verstehen - Albtraum Atomm&#252;ll">Webseite zum Film auf arte.tv</a></p>
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		<title>Die eigene Geschichte im Netz</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 00:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit komme ich viel zu selten dazu ein paar Gedanken in dieses Blog zu tippen. All diejenigen, die des &#214;fteren hier vorbeischauen bitte ich diesbez&#252;glich um Geduld und empfehle euch bei Twitter oder Facebook vorbeizuschauen oder ab und an einen Blick in meine Randbemerkungen zu werfen. Die Gedanken die ich jetzt vor habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit komme ich viel zu selten dazu ein paar Gedanken in dieses Blog zu tippen. All diejenigen, die des &#214;fteren hier vorbeischauen bitte ich diesbez&#252;glich um Geduld und empfehle euch bei <a href="http://twitter.com/depone">Twitter</a> oder <a href="http://facebook.com/danielehniss">Facebook</a> vorbeizuschauen oder ab und an einen Blick in meine <a href="http://depone.posterous.com">Randbemerkungen </a>zu werfen. Die Gedanken die ich jetzt vor habe hier niederzuschreiben wurden inspiriert durch einen <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/205/">Beitrag des elektrischen Reporters</a>, der sich auch in meinen <a href="http://depone.posterous.com/digitale-identitat-das-ich-im-netz-elektrisch">Randbemerkungen</a> findet.</p>
<p>In der Ausgabe &#252;ber die Identit&#228;t im Netz ist die Rede davon, dass wir durch unsere Ver&#246;ffentlichungen im Internet lernen zu unserer Geschichte zu stehen. W&#228;hrend fr&#252;her nur f&#252;r diejenigen unsere Geschichte, und damit sowohl unsere Ver&#228;nderung/Entwicklung als auch manche Eigenart aus fr&#252;heren Tagen bekannt war, die uns aus dieser Zeit kannten, kann heute jeder viel weiter in unserem Leben zur&#252;ck lesen.</p>
<p>So k&#246;nnen hier in diesem Blog Eintr&#228;ge aus dem Jahr 2004 nachgelesen werden, und die findige Internetnutzerin kann noch weiter in meinem Leben zur&#252;ck lesen. Es finden sich Ansichten, Aussagen, Bilder, MP3 von mir in diesem Internet. Ein erstes Mal, als mir diese Tatsache auffiel, war als eine Pfarrerin, mit der ich einen Gottesdienst zu gestalten hatte, auf eine Predigt Bezug nahm, die aus Stuttgarter Tagen stammte, und die sie sich angeh&#246;rt hatte. </p>
<p>Wir ver&#228;ndern uns best&#228;ndig, und dennoch verhalten wir uns auch weiterhin stimmig zu unserer eigenen Geschichte. Und, wer h&#228;tte es gedacht, das Internet hilft uns dabei stimmig zu unserer Geschichte zu leben. Und falls du es nicht als Hilfe ansiehst, so ruft es uns doch Vergangenes in Erinnerung und fordert uns dazu heraus Stellung dazu zu beziehen.  </p>
<p>Und in all dem werden wir nach und nach die Definition dessen, was es bedeutet in Kontakt zu sein oder in Beziehung zu stehen, &#252;berdenken und eventuell weiter fassen. </p>
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		<title>Optionen der Dekonstruktion</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wohin f&#252;hrt uns die Dekonstruktion? Sie zieht uns den Boden unter den F&#252;&#223;en weg. F&#252;hrt sie uns damit nicht in eine ausweglose Lage, an der wir nur noch unser Christsein an den Nagel h&#228;ngen k&#246;nnen? Wenn wir all die Glaubensfragen aufgeben, landen wir dann nicht dort wo „die Liberalen“ der 70er Jahre standen? Solche oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin f&#252;hrt uns die Dekonstruktion? Sie zieht uns den Boden unter den F&#252;&#223;en weg. F&#252;hrt sie uns damit nicht in eine ausweglose Lage, an der wir nur noch unser Christsein an den Nagel h&#228;ngen k&#246;nnen? Wenn wir all die Glaubensfragen aufgeben, landen wir dann nicht dort wo „die Liberalen“ der 70er Jahre standen? Solche oder &#228;hnliche Fragen und Gedanken begegnen mir h&#228;ufiger. An manchen Tagen werden sie von aussen an mich herangetragen, an anderen drehen sie sich in meinen Gedanken. In den letzten Tagen habe ich viel dar&#252;ber nachgedacht. Dieses Nachdenken wurde befl&#252;gelt durch das H&#246;ren von <a href="http://danielehniss.de/2010/02/08/david-bazan/" title="Link zu einem Eintrag in diesem Blog &#252;ber ein Konzert von David Bazan">David Bazans Musik</a>, den <a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2010/02/11/nichts-sagender-glaube/" title="Link zum ersten Eintrag von Arne zu dem Thema">Gedanken von Arne zu nichts-sagend-glauben</a>, einem <a href="http://depone.posterous.com/peter-rollins-auferstehung-aufstand" title="Link zu einem Interview mit Peter Rollins in meinen Randbemerkungen">Interview mit Peter Rollins</a> und Texten aus dem Buch des Propheten Amos.</p>
<p>Ich versuche hier mal meine Gedanken anhand von zwei Optionen der Dekonstruktion des Christentums darzustellen. Dabei bin ich mir sehr bewusst, dass es sich dabei lediglich um eine Karikatur handeln kann, eine Karikatur jedoch, von der ich annehme, dass sie etwas wichtiges verdeutlicht.</p>
<p><strong>Absage und Lethargie</strong></p>
<p>Es kursiert die Angst, dass eine Dekonstruktion des Christentums im Extremfall zur Aufgabe all dessen f&#252;hren k&#246;nnte was das Leben als Christ bis dorthin ausgemacht hatte. Ein Beispiel dieser M&#246;glichkeit sehe ich in den Geschichten, die David Bazan in seinen Liedern erz&#228;hlt. Er verarbeitet in seinen Liedern  einiges aus seiner eigenen  Geschichte. Aufgewachsen in einem konservativ-christlichen Umfeld, das stark von metaphysischen Annahmen &#8211; der &#252;bergeordneten Bedeutung des Jenseits beispielsweise &#8211; und Verboten gepr&#228;gt war. Wenn diese Pr&#228;gung dekonstruiert wird, f&#252;hrt das zu einem Hadern mit Gott, dem jenseitigen unbeweglichen Beweger. Angesichts der Ohnmacht all den moralischen Verboten gerecht zu werden, und der Unm&#246;glichkeit ein „s&#252;ndloses“ Leben zu f&#252;hren, steht er seinen Abgr&#252;nden gegen&#252;ber &#8211; Alkohol- und Drogenexzesse gepaart mit sexueller Z&#252;gellosigkeit. </p>
<p>Im Extremfall w&#252;rde eine solche Position zu einer nihilistischen Weltsicht f&#252;hren &#8211; wobei ich nicht sagen m&#246;chte, dass dies bei Bazan der Fall ist. Eine Weltsicht, die Gott wegen all des Unheils anklagt, die Sinnlosigkeit eines bewussten Lebensstils betont, und sich an diesem Punkt resigniert von allem bisherigen abwendet. In gewisser Weise k&#228;me das dann einer Kapitulation gleich, ein sich einordnen in die Kr&#228;fte der bisher verteufelten b&#246;sen Welt. Ein Glaube, der vor allem gepr&#228;gt war durch die Annahme von Glaubenswahrheiten, w&#252;rde an einem solchen Punkt zerfallen, er w&#252;rde aufh&#246;ren zu existieren. Die Notwendigkeit sich an die moralischen Verbote zu halten w&#252;rde mit ihm aufgegeben werden, und k&#246;nnte den Weg zu einem Z&#252;gellosen Leben bereiten. Diese Annahmen betrachte ich bewusst als Karikatur, auch wenn &#228;hnliche Geschichten tats&#228;chlich zu passieren scheinen, und trotz der Angst in manchen Kreisen, genau das w&#228;re es, wohin uns die dekonstruktivistischen Ans&#228;tze der emergenten Bewegung f&#252;hren werden.</p>
<p><strong>Handeln und Erwartung</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite kann durch die Dekonstruktion des Christentums die M&#246;glichkeit angenommen werden, die das Handeln betont und in diesem ein so genanntes Gottesereignis erwartet.</p>
<p>Die Dekonstruktion des Chistentums, und damit sind ja vor allem die Paradigmen, also die Glaubenss&#228;tze und die Weltsicht gemeint,  macht uns in vielen Zusammenh&#228;ngen sprachlos. Wir betrachten &#196;usserungen &#252;ber Gott als Interpretationen, dadurch verlieren sie die Aura absoluter Wahrheit und werden relativiert &#8211; in Relation gestellt. Dennoch halten wir an Gott fest. Nicht im Sinne einer allm&#228;chtigen Person im Jenseits, sondern im Sinne eines sinngebend Handelnden, der nicht zu fassen ist. Die Aspekte, die wir von ihm verstanden zu haben glauben, k&#246;nnten sich als falsch erweisen, dessen sind wir uns bewusst. Dieses Bewusstsein f&#252;hrt uns nicht zur Lethargie, sondern erm&#246;glicht uns vorl&#228;ufige Interpretationen anzunehmen und diese st&#228;ndig weiter zu entwickeln.  Wir handeln entsprechend dem, was wir aus den &#220;berlieferungen seiner Geschichte mit den Menschen interpretieren. Wir leben human, k&#252;mmern uns um Gerechtigkeit und achten unser Gegen&#252;ber, sei es ein Mensch, ein Tier oder die Pflanzenwelt. </p>
<p>In diesem Sinne w&#228;ren wir gute Humanisten, und die Frage l&#228;ge nahe, wozu es den Zusatz »Gott« noch brauchte. Doch in all dem Handeln erwarten wir das Gottesereignis. Was das genau ist, daf&#252;r fehlt uns die Sprache. Es f&#228;llt leichter zu sagen, was es wahrscheinlich nicht sein wird. Doch k&#246;nnte es nicht sein, dass »Gott« sich hier ereignet, gerade in der Begegnung mit einem Mitmenschen, dem Einsatz f&#252;r Gerechtigkeit, dem verantwortungsvollen Umgang mit der Sch&#246;pfung. Es bleibt die Erwartung eines handelnden Gottes, eines Gottes der nicht nur urspr&#252;nglich Bewegender war und dann seine Sch&#246;pfung sich selbst &#252;berlies, sondern einer Gottesgemeinschaft, die heute noch involviert ist, subtil, in der Gestalt der Sch&#246;pfung. An dieser Stelle beginnen wir uns zu Fragen wie dieses Gottesereignis konstituiert ist, vielleicht auch, was unter dem Begriff »Heiliger Geist« zu verstehen ist. F&#252;hrt uns die Aussage Slavoj Zizeks weiter, der den  Heiligen Geist mit der »kommunistischen Partei« vergleicht, und in ihm den Antrieb sieht, der die Menschen motiviert gerecht zu handeln, einander zu lieben? </p>
<p>Ein solches Handeln voller Erwartung kapituliert nicht. Es definiert sich nicht aus Verboten, wiewohl es sich der eigenen Abgr&#252;nde bewusst ist. Es blickt jedoch auf die M&#246;glichkeiten, versucht dem Ereignis Gottes nachzusp&#252;ren und in diesem Sinne zu leben. Versteht sich eingeladen in die Gottesgemeinschaft, ohne konkrete Worte daf&#252;r zu haben.</p>
<p>In diesem Sinne verstehe ich die emergente Bewegung, zumindest das was ich davon zu kennen glaube, als missionale Bewegung. Eine Bewegung die sich danach ausstreckt an dem zu partizipieren was sie die Gottesgemeinschaft zu tun annimmt, und in diesem Leben, Handeln, nach dem Gottesereignis Ausschau h&#228;lt. Und w&#228;hrend sie handelt, reflektiert und zu vorl&#228;ufigen Interpretationen kommt, die sie gerne intellektuell redlich zur Sprache bringen m&#246;chte. Eine suchende Bewegung, eine Bewegung der Liebe, eine Bewegung des Handelns und in dem allem eine dekonstruktivistisch denkende Bewegung, die wie Jeremia mit Gott um ihn ringt. Ein Weg, &#252;ber den ich sehr dankbar bin.</p>
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		<title>Es geht ja doch!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 16:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[emerging Church]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto »Es geht ja doch! &#8211; missionaler Aufbruch in „ganz normalen“ Gemeinden« wird vom 12. bis 14. M&#228;rz 2010 in Erlangen ein Wochenende mit Alan Roxburgh (Vancouver) stattfinden. 
Aus terminlichen Gr&#252;nden kann ich leider nicht dabei sein, empfehle jedoch jeder und jedem die Teilnahme an diesem Wochenende. Roxburgh hat viel Erfahrung mit missionalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/es-geht-ja-doch/" title="emergent-deutschland.de - Es geht ja doch!" ><img src="http://emergent-deutschland.de/herunterladen/ed_roxburgh_flyer.jpg" alt="Es geht ja doch!" width="200" height="344" class="alignleft" /></a>Unter dem Motto <strong>»Es geht ja doch! &#8211; missionaler Aufbruch in „ganz normalen“ Gemeinden«</strong> wird vom <strong>12. bis 14. M&#228;rz 2010 in Erlangen</strong> ein Wochenende mit <a href="http://roxburghmissionalnet.com/" title="Link zur Webseite von Alan Roxburgh">Alan Roxburgh</a> (Vancouver) stattfinden. </p>
<p>Aus terminlichen Gr&#252;nden kann ich leider nicht dabei sein, empfehle jedoch jeder und jedem die Teilnahme an diesem Wochenende. Roxburgh hat viel Erfahrung mit missionalen Ans&#228;tzen und „normalen“ Gemeinden. Wenn du also mit diesen Gr&#246;&#223;en zu tun hast, oder mehr dar&#252;ber erfahren willst, solltest du nach Erlangen fahren. Weitere Infos und die M&#246;glichkeit dich anzumelden, findest du auf <a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/es-geht-ja-doch/" title="emergent-deutschland.de - Es geht ja doch! Erlangen ">dieser Seite zur Veranstaltung</a>.</p>
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		<title>Neu: der Lesemodus</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Da ich vorhin sowieso irgendwo in irgendwelchen WordPress-Dateien unterwegs war, dachte ich mir, k&#246;nnte ich auch hier mal etwas einrichten, das ich einfach mal »Lesemodus« nennen m&#246;chte. Der Lesemodus besteht im Weglassen der Seitenleisten, auf diese Weise hast du in der Einzelansicht nun einfach den Blogeintrag vor Augen und kannst diesen gen&#252;sslich lesen. Auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/depone/4344001062/" title="danielehniss.de im lesemodus by depone, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4001/4344001062_181a4a8dc6.jpg" width="430" height="221" alt="danielehniss.de im lesemodus" /></a></p>
<p>Da ich vorhin sowieso irgendwo in irgendwelchen WordPress-Dateien unterwegs war, dachte ich mir, k&#246;nnte ich auch hier mal etwas einrichten, das ich einfach mal »Lesemodus« nennen m&#246;chte. Der Lesemodus besteht im Weglassen der Seitenleisten, auf diese Weise hast du in der <a href="http://danielehniss.de/2010/02/09/neu-der-lesemodus/" title="Zur Einzelansicht dieses Eintrags...">Einzelansicht</a> nun einfach den Blogeintrag vor Augen und kannst diesen gen&#252;sslich lesen. Auf der <a href="http://danielehniss.de/" title="Link zur Startseite des Blogs">Startseite</a> ist alles beim Alten geblieben&#8230;</p>
<p>Hast du eigentlich schon mal das kleine »find’ ich gut«-Feld gesehen? Auch dieses musste ich f&#252;r ein Projekt testen, und hab es dann kurzerhand hier eingebaut. Mir selbst ging es manches Mal beim Lesen von Eintr&#228;gen in anderen Blogs so, dass ich gerne einfach »find’ ich gut« gesagt h&#228;tte, oder den Eintrag zum Schmunzeln fand, da h&#228;tte ich mir ein solches Feld gew&#252;nscht, wenn es dir also hier auch mal so geht, kannst du gerne klicken.</p>
<p>In diesem Sinne w&#252;nsche ich noch einen sch&#246;nen Tag.</p>
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		<title>David Bazan</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern Abend gastierte dieser Herr in Karlsruhe. David Bazan betrat die B&#252;hne, nahm auf einem Hocker platz, die Gitarre auf den Scho&#223; und begann seine Lieder zu spielen. Seit langem h&#246;re ich seine Musik, genie&#223;e die Stimmungen und liebe seine Art Geschichten zu erz&#228;hlen. Und so freute ich mich auch sehr, mit Freunden dieses Konzert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/depone/4340416814/" title="David Bazan by depone, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4002/4340416814_4a6152be85.jpg" width="430" height="430" alt="David Bazan" /></a></p>
<p>Gestern Abend gastierte dieser Herr in Karlsruhe. David Bazan betrat die B&#252;hne, nahm auf einem Hocker platz, die Gitarre auf den Scho&#223; und begann seine Lieder zu spielen. Seit langem h&#246;re ich seine Musik, genie&#223;e die Stimmungen und liebe seine Art Geschichten zu erz&#228;hlen. Und so freute ich mich auch sehr, mit Freunden dieses Konzert zu besuchen.</p>
<p>Die musikalische F&#252;lle der Lieder seines aktuellen Albums (Curse your Branches) reduzierte er bei diesem Auftritt auf eine Gitarre, seine Stimme und einen Drumcomputer. Letzteren bediente er in Form von zwei Pedalen mit seinen F&#252;&#223;en. Auf diese Weise feiert er eindr&#252;cklich die Monotonie des Lebens, w&#228;hrend er mit der Aussagekraft seiner Stimme und den Geschichten die er in seinen Liedern erz&#228;hlt, die Facetten der unterschiedlichen Situationen beleuchtet. Wie &#252;blich nutzte er auch gestern Abend die Pausen zwischen den Liedern um den Anwesenden die M&#246;glichkeit f&#252;r Fragen zu geben, die er auf seine freundliche Art mit einem Schmunzeln beantwortete.</p>
<p>Zwei seiner Antworten m&#246;chte ich jetzt doch noch kurz hier aufgreifen. Die erste bezog sich auf die Kriterien, mit denen er die St&#228;dte und Clubs ausw&#228;hlt in denen er spielt. Darauf antwortete David, dass er eine Liste von seinem Management bekommt, die mit der Aussage verbunden sei in den entsprechenden Clubs eine Show zu spielen. Ein anderer Gast fragte danach, woher er wisse, dass er mit „der richtigen Frau“ verheiratet sei. David begann seine Antwort damit zu erz&#228;hlen, dass er mit seiner jetzigen Frau bereits zusammen sei seit sie 17 und er 19 Jahre alt waren. Mittlerweile seien sie 10 Jahre verheiratet (und tauschten lustigerweise w&#228;hrend der Show E-Mails mit Bildern der Kinder aus) und er sei sehr stolz und dankbar in ihrer N&#228;he leben zu d&#252;rfen, da sie eine klasse Frau sei. Mir gefiel, dass er diese Frage indirekt beantwortete, er sagte nicht, dass sie „die richtige Frau“ sei, sondern f&#252;hrte aus, dass sie klasse ist und dass er es liebt mit ihr zu leben.  </p>
<p>Auf mich wirkte dieser Auftritt sehr ehrlich. Und so f&#252;hrte er uns &#252;ber seine Geschichten, die beantworteten Fragen, und die damit verbundene Interaktion mit den Anwesenden zu einigen guten Gespr&#228;chen.</p>
<p><small>_</p>
<p>Und noch ein Nachtrag, <a href="http://www.78s.ch/2010/02/03/david-bazan/" title="78s.ch - David Bazan &#252;ber Gott und die Welt">hier</a> findet ihr einen sch&#246;n geschriebenen Eintrag zu David Bazan und seinem aktuellen Album (inkl. zwei Lieder zum anh&#246;ren). Pr&#228;dikat: Leseempfehlung.</small></p>
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		<title>bzwLEBEN vor Ort</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 17:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[emerging Church]]></category>

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		<description><![CDATA[ Als ich eben den Eintrag bei Yotin gesehen habe, dachte ich mir, ich k&#246;nnte auch hier kurz auf diese wundersch&#246;ne Veranstaltung hinweisen. Am 28. Februar wird von 16 &#8211; 21 Uhr im Ansverus-Haus eine besondere Veranstaltung stattfinden. Yotin und ich werden aus unseren Kapiteln lesen, wir werden ins Gespr&#228;ch kommen und in die Krypta, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/up/bzwHAMBURG.jpg" alt="Flyer bzwLEBEN im Ansverus-Haus" width="200" height="284" class="alignleft" /> Als ich eben <a href="http://kellion.wordpress.com/2010/02/05/begegnungen-zwischen-buch-und-menschen/" title="kellion.wordpress.com - Begegnung zwischen Buch und Menschen">den Eintrag bei Yotin</a> gesehen habe, dachte ich mir, ich k&#246;nnte auch hier kurz auf diese wundersch&#246;ne Veranstaltung hinweisen. Am <strong>28. Februar</strong> wird von <strong>16 &#8211; 21 Uhr</strong> im <strong><a href="http://ansverus-haus.de/" title="ansverus-haus.de">Ansverus-Haus</a></strong> eine besondere Veranstaltung stattfinden. Yotin und ich werden aus unseren Kapiteln lesen, wir werden ins Gespr&#228;ch kommen und in die Krypta, den Raum der Stille, eintreten.</p>
<p>Alle aus der Hamburger Umgebung, und diejenigen, die gerne reisen, sind herzlich eingeladen am 28. Februar dorthin zu kommen. Im <a href="http://beziehungsweise-leben.de" title="beziehungsweise-leben.de">bzwLEBEN-Blog</a> und <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=170423318348" title="28.02.2010 › Lesung | Gebet | Schweigen › Ansverus Haus">auf der entsprechenden Facebook-Seite</a> findet ihr weitere Infos, die ihr auch gerne euren Freunden erz&#228;hlen d&#252;rft.</p>
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		<title>2. &#214;kumenischer Kirchentag</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 17:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[emerging Church]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind noch 98 Tage bis in M&#252;nchen der 2. &#214;kumenische Kirchentag 2010 er&#246;ffnet werden wird. Heute fand dazu eine Pressekonferenz statt, in der &#252;ber die Programmh&#246;hepunkte des Kirchentages berichtet wurde. Die beiden Pr&#228;sidenten des Kirchentages, Alois Gl&#252;ck und Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel, sprachen k&#252;rzlich in einem Interview dar&#252;ber, dass ihrer Meinung nach der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oekt.de" title="Link zur Webseite des 2. &Ouml;KT" ><img src="http://danielehniss.de/up/OEKT180x100.gif" width="180" height="100" alt="oekt 2010" class="alignleft" /></a>Es sind noch 98 Tage bis in M&#252;nchen der 2. &#214;kumenische Kirchentag 2010 er&#246;ffnet werden wird. Heute fand dazu eine Pressekonferenz statt, in der &#252;ber die Programmh&#246;hepunkte des Kirchentages berichtet wurde. Die beiden Pr&#228;sidenten des Kirchentages, Alois Gl&#252;ck und Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel, sprachen k&#252;rzlich in einem <a href="http://www.oekt.de/service/aktuelles/interview_mit_glueck_und_nagel.html" title="oekt.de - Interview mit Gl&#252;ck und Nagel">Interview</a> dar&#252;ber, dass ihrer Meinung nach der 2. &#214;KT ein wichtiger Motor des gegenseitigen Verst&#228;ndnisses sei. Einige wichtige Themen des Kirchentages wurden heute in der Pressekonferenz genannt: dabei wurde beispielsweise auf den Dialog der Religionen und Kulturen hingewiesen, dieser finde beispielsweise in einer gemeinsamen orthodoxen Vesper einen Ausdruck. Weitere Themenschwerpunkte sind Frieden und der Dialog mit den Wissenschaften. In diesem Sinne verstehe ich den &#214;kumenischen Kirchentag auch als eine Erm&#246;glichung eines Raumes &#246;kumenischer Begegnung, die von den Gro&#223;kirchen unterst&#252;tzt wird und gleichzeitig das so genannte Volk zusammenf&#252;hrt.</p>
<p>F&#252;r mich wird dies der erste &#214;kumenische Kirchentag sein. Die Vorlage der Pressekonferenz heute, nehme ich auch als Gelegenheit &#252;ber zwei H&#246;hepunkte zu schreiben, von denen ich jetzt schon wei&#223; und auf die ich mich freue: </p>
<p>Am Donnerstag 13. Mai werde ich an einem Podium in Halle 4 teilnehmen. Dieses Podium steht unter dem Thema »Wie Glauben leben?«. An ein Kurzreferat von Hans K&#252;ng wird sich ein Podiumsgespr&#228;ch anschlie&#223;en in dem Hans K&#252;ng, Harald Lesch, Schwester Dosithea Zaharia und ich &#252;ber M&#246;glichkeiten sprechen werden, wie Glaube heute gelebt werden kann. Auf dieses Podium freue ich mich aus naheliegenden Gr&#252;nden nat&#252;rlich sehr.</p>
<p>Ebenfalls freue ich mich auf eine Veranstaltung am Samstag 15. Mai. Einige Freunde aus der emergenten Bewegung werden im Handwerkersaal ein Seminar zu M&#246;glichkeiten f&#252;r Kirche im 21. Jahrhundert veranstalten. Dabei werden wir sowohl Hintergr&#252;nde bedenken als auch auf gemeindepraktisch gelebtes eingehen.</p>
<p>Diese beiden Veranstaltungen sind die, von denen ich jetzt schon wei&#223; und auf die ich mich freue. W&#252;rde mich sehr freuen von euch zu h&#246;ren &#8211; Wer von euch ist auf dem 2. &#214;KT in M&#252;nchen dabei? Von welchen Veranstaltungen wisst ihr? Wo werdet ihr dabei sein?</p>
<p>Vielleicht k&#246;nnte man auch eine Art Blogger-Treffen machen, irgendwo einen Kaffee zusammen trinken und sehen was sich so ergibt &#8211; eventuell ist so etwas sowieso schon in Planung&#8230;</p>
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		<title>Gemeinsam den Tod des autonomen Selbst feiern! &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[emerging Church]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter diesem Titel hielt ich ein kurzes Impulsreferat am Ortstermin der Initiative S&#252;dWest von Emergent Deutschland am letzten Samstag. In einer kurzen Serie von Eintr&#228;gen m&#246;chte ich ein wenig &#252;ber die Gedanken schreiben, die mir in diesem Zusammenhang wichtig sind. 
Meine Begeisterung f&#252;r relationale Ans&#228;tze, und die damit verbundene Pr&#228;senz derselben in meinem Reden, Denken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Titel hielt ich ein kurzes Impulsreferat am Ortstermin der Initiative S&#252;dWest von Emergent Deutschland am letzten Samstag. In einer kurzen Serie von Eintr&#228;gen m&#246;chte ich ein wenig &#252;ber die Gedanken schreiben, die mir in diesem Zusammenhang wichtig sind. </p>
<p>Meine Begeisterung f&#252;r relationale Ans&#228;tze, und die damit verbundene Pr&#228;senz derselben in meinem Reden, Denken und Schreiben, haben nichts damit zu tun, dass ich deren Wahrheit oder &#220;berlegenheit beweisen m&#246;chte, sondern liegen vielmehr in der Wertsch&#228;tzung der M&#246;glichkeiten, die diese Perspektive er&#246;ffnet. In diesem Sinne m&#246;chte ich auch die folgenden Gedanken und den Titel verstanden wissen.</p>
<p>Zur Formulierung des Titels wurde ich durch eine &#196;usserung von Stanley J. Grenz in »The Social God and the relational Self« inspiriert. In einem Abschnitt &#252;ber postmoderne Ans&#228;tze zum Umgang mit Individuum und Selbst, spricht er davon, dass in der postmodernen Philosophie der R&#252;ckgang der Bedeutung des Individuums, des autonomen Selbst, begr&#252;&#223;t wird <small>(Grenz, 133ff)</small>. Diese Andeutung verleitete mich dazu von einer gemeinsamen Feier des Todes des autonomen Selbst zu sprechen. Was ich darunter  verstehe m&#246;chte ich nun st&#252;ckweise umschreiben.</p>
<h3>Das Selbst als Knotenpunkt in einem sozialen Netz</h3>
<p>In der so genannten Bibel postmodernen Denkens, dem Buch »Das postmoderne Wissen«, schreibt Jean-François Lyotard &#252;ber das Ende der gro&#223;en Erz&#228;hlungen. Solcher Erz&#228;hlungen die f&#252;r sich in Anspruch nehmen, die Welt als Ganze zu erkl&#228;ren. Angesichts des Endes dieser Gro&#223;en Erz&#228;hlungen konstatiert er, dass damit jeder auf sich selbst zur&#252;ckgeworfen ist. Manche haben diese Aussage f&#252;r ein Loblied auf den Individualismus gehalten. Und auch ich ging zu manchen Zeiten davon aus, eine Aufgabe des Individuums darin zu sehen, sich selbst neu zu erfinden, die m&#246;glichst autonom bewerkstelligt werden sollte. Die Perspektive &#228;ndert sich jedoch schlagartig, wenn wir den folgenden Satz mitlesen:</p>
<blockquote><p>»Jeder ist auf sich selbst zur&#252;ckgeworfen. Und jeder wei&#223;, da&#223; dieses Selbst wenig ist.« <small>(Lyotard, 54)</small></p></blockquote>
<p>Das Selbst ist wenig. Es ist nicht so, dass jede und jeder nun autonom und aus freien St&#252;cken die Aufgabe h&#228;tte sich selbst neu zu erfinden, und dazu in der Lage w&#228;re. In den folgenden Ausf&#252;hrungen geht Lyotard darauf ein, dass das Selbst als eine Art Knotenpunkt im Netz der sozialen Verbindungen verstanden werden k&#246;nne. </p>
<p>Er erl&#228;utert diese Gedanken im Bild der Sprachspiele. Beim Selbst handelt es sich um einen Knotenpunkt im Kommunikationskreislauf. Durch die Kommunikation in die das Selbst eingebunden ist, wird es st&#228;ndig dazu herausgefordert eine neue Position einzunehmen, sich zu ver&#228;ndern. Dies ist eine Andeutung der Annahme einer beweglichen Identit&#228;t, die in dynamischem Austausch mit dem jeweiligen Umfeld steht, und nicht mehr statisch wahrgenommen werden kann. Auf der anderen Seite ist es jedoch auch eine Betonung der sozialen, relationalen Komponente der Identit&#228;t, also des Selbst. Das Individuum erfindet sich daher nicht st&#228;ndig autonom neu, sondern befindet sich in der sozialen Dynamik, die eine st&#228;ndige Neubestimmung mit sich bringt. </p>
<p>Mit der Andeutung des ersten Gedankens aus dem Impulsreferat m&#246;chte ich auch schon diesen Eintrag beenden. F&#252;r mich wird in diesem ersten Gedanken die gemeinsame Feier des Todes des autonomen Selbst in der Weise deutlich, dass eine relationale Sicht des Individuums, eine Sicht auf die sozialen Zusammenh&#228;nge er&#246;ffnet, in den sich das Selbst befindet. Verstanden als Knotenpunkt im Kommunikationsnetz wird sowohl die Dynamik der Identit&#228;t angedeutet, als auch seine Verwobenheit in die Kommunikationsvorg&#228;nge des Umfeldes. Das Selbst wird demnach weder durch eine gro&#223;e Erz&#228;hlung getragen, noch ist es eine Art biologische Grundlage, die das gesamte Leben unver&#228;nderlich ist.</p>
<p>In einem n&#228;chste Eintrag m&#246;chte ich kurz auf das Ideal des autonomen Selbst eingehen, und eine m&#246;gliche erweiternde Perspektive beschreiben. </p>
<p><small>Quellen:<br />
Stanley J. Grenz, The Social God and the Relational Self (Louisville, London, Leiden: Westminster John Knox, 2001).<br />
Jean-François Lyotard, Das postmoderne Wissen (Graz, Wien: B&#246;hlau, 1986).</small></p>
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		<title>Kann Spuren von Gott enthalten</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 09:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>depone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inkarnation]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Hinweis, dass ein gewisses Produkt Spuren von beispielsweise N&#252;ssen enthalten kann, kennen wir alle. Er findet sich auf den Verpackungen von nahezu allem Essbaren, und richtet sich wohl an all diejenigen, die beispielsweise auf N&#252;sse nicht gerade positiv reagieren.
Im Treffen der Hausgemeinschaft gestern Abend, haben wir uns in f&#246;hlicher Leichtigkeit &#252;ber die Losung unterhalten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Hinweis, dass ein gewisses Produkt Spuren von beispielsweise N&#252;ssen enthalten kann, kennen wir alle. Er findet sich auf den Verpackungen von nahezu allem Essbaren, und richtet sich wohl an all diejenigen, die beispielsweise auf N&#252;sse nicht gerade positiv reagieren.</p>
<p>Im Treffen der Hausgemeinschaft gestern Abend, haben wir uns in f&#246;hlicher Leichtigkeit &#252;ber die Losung unterhalten. Gestern handelte sowohl die Losung als auch der Lehrtext von der Sch&#246;pfung. In diesen Versen wurde die Annahme einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creatio_ex_nihilo" title="Link zum Creatio-ex-Nihilio-Artikel in der Wikipedia">Sch&#246;pfung aus dem Nichts</a> laut. Diese Annahme vermischten wir etwas mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Panentheismus" title="Link zum Panantheismus-Artikel in der Wikipedia">panentheistischen Gedanken</a> und kamen dabei auf einen Hinweis, der wie folgt lauten k&#246;nnte:</p>
<blockquote><p>Die Welt<br />
Kann Spuren von Gott enthalten.</p></blockquote>
<p>Wir haben dann dar&#252;ber gewitzelt, ob dieser Hinweis sich nun st&#228;rker an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus" title="Link zum Atheismus-Artikel in der Wikipedia">Atheisten</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus" title="Link zum Agnostizismus-Artikel in der Wikipedia">Agnostiker</a> richtet, vielleicht aber, richtet er sich an alle. Die Welt, das Leben (und damit alle Lebewesen) und unser Umfeld kann Spuren von Gott enthalten. </p>
<p>Mit diesem Hinweis gr&#252;&#223;e ich zum Wochen- und Monatsbeginn, und lade ein, die M&#246;glichkeit auf Spuren Gottes zu stossen, zu begr&#252;&#223;en.</p>
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