Geschlechtsidentität und Geist/Körper-Unterscheidung

Ich lese gerade ›Das Unbehagen der Geschlechter‹ von Judith Butler, um ihren Ansatz der Geschlechtsidentität und der relationalen Analyse besser zu verstehen. Neben vielen interessanten Gedanken stieß ich auf Seite 31 auf eine sehr interessante Beobachtung bezüglich des Zusammenhangs der Geist/Körper-Unterscheidung und der Geschlechter-Hierarchie:

»In der philosophischen Tradition, die mit Platon beginnt und sich mit Descartes, Husserl und Sartre fortsetzt, hat die ontologische Unterscheidung zwischen Seele (Bewusstsein, Geist) und Körper stets Beziehungen der politischen und psychischen Unterordnung und Hierarchie gestützt. Der Geist hat den Körper nicht nur unterworfen; bisweilen nährt er auch das Phantasma, seiner Verleiblichung insgesamt entfliehen zu können. Für die kulturelle Assoziation zwischen Geist-Männlichkeit und Körper-Weiblichkeit finden sich im Feld der Philosophie und des Feminismus zahlreiche Belege. Daher muss jede unkritische Reproduktion der Geist/Körper-Unterscheidung neu durchdacht werden: Sie hat traditionell und implizit die Geschlechter-Hierarchie produziert, aufrechterhalten und rational gerechtfertigt.«

Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter, Seite 31.

Tolerieren

Im Blog von Eva Schulz sah ich mir kürzlich ihre 8 Podcast-Empfehlungen an, und fasste den Entschluss die Folge des On Being Podcast von Krista Tippett mit Alain de Botton anzuhören.

Anfang 2012 las ich sein Buch ›Religion for Atheists‹ das ich hier auch erwähnt hatte. In meiner Erinnerung finden sich zwei Gedanken dazu, auf der einen Seite ein Staunen über seine positive Sicht des Einflusses der Religion auf ›gelingendes Leben‹, und auf der anderen Seite die Skepsis gegenüber seiner Adaption von Ritualen der Religion. Beispielsweise die Aufnahme der Predigt und des Gottesdienstes, die ich wesentlichen kritischer sehe.

Ich fand das Buch und was ich seither von Alain de Botton lese sehr inspirierend, und wollte daher auf jeden Fall das Gespräch mit Krista Tippett hören. Aus dem insgesamt sehr kurzweiligen Podcast blieb mir ein Gedanke hängen, den ich hier aufgreifen möchte.

Relativ gegen Ende kommen die Beiden auf Toleranz zu sprechen. De Botton spricht von tolerieren, da es auch hier vor Allem um eine Handlung geht. Er versteht tolerieren darin einer anderen Person Raum zu geben, und ihre Meinung nicht zu diskreditieren und eben nicht zu versuchen Sie umzustimmen. Den Gedanken des Raum gebens finde ich enorm wichtig. 

»Even though you don’t get what the other person is saying. Even though you don’t even like them, you make an effort to tolerate, in other words to make space for them, and don’t try and squash their opinions. What we’ll need to learn then, how can we live together with people, whose views we don’t actually like very much. That’s the far greater challenge. Without attempting to convert them, or dismissing them, and denying their right to exist parallel to us. It is really about the stranger. In Christianity there is a lot of time for the stranger. The stranger that you welcome into your home even though their beliefs may not be yours. Because wherever they come from they too were made by God. Now even if you don’t believe they were made by God, there is some very important message in there, it basically says we have a shared humanity even with people who don’t seem to tick the boxes that we put in place in terms of recognizing of what a good human is.«

Alain De Botton – A School of Life for Atheists. On Being, 10. Oktober 2013.

Mit allen Menschen teilen wir das Menschsein, und egal ob wir dieselbe Auffassung davon haben wie ›gutes Leben‹ aussieht, haben wir das selbe Recht zu leben. Leben ist dort möglich wo wir einander Raum geben, einander wahrnehmen, die Sichtweise unseres Gegenübers stehen lassen, und uns auf dialogische Weise begegnen.

Das liest sich schön weich, ist jedoch eine ziemliche Herausforderung. Da die Notwendigkeit einander Raum zu geben nicht nur für diejenigen gilt die wir kennen und mit denen wir einer Meinung sind, sondern gerade auch für jene, die eine andere Auffassung des Lebens haben, und die uns (vielleicht deshalb) fremd sind.

Operation Naked

Mit Operation Naked bringt Mario Sixtus eine fiktionale Dokumentation, über die Spannung zwischen Datenschutz und Post Privacy auf die unterschiedlichsten Bildschirme.

Operation Naked, ein Film von Mario Sixtus. Grafikdesign: Markus AngemeiertAusschnitt des Filmplakats, Grafikdesign: Markus Angermeier.

In diesem sehr gut gemachten Film, der zu großen Teilen aus fiktionalen Szenen bekannter ZDF-Formate besteht, wird die Einführung einer Datenbrille und ihre Auswirkung auf die Gesellschaft thematisiert. Mich fasziniert die Darstellung der Chancen und Schattenseiten einer solchen Datenbrille, die mittels Gesichtserkennung Informationen sämtlicher Personen anzeigt, denen ihre Träger_innen begegnen.

OPERATION NAKED von Mario Sixtus. Der Teaser auf vimeo.comTeaser zum Film ›Operation Naked‹ von Mario Sixtus (vimeo.com)

@mspro schreibt für das Kotzende Einhorn über den Film, und greift dabei die wichtigen Fragen auf:

Was macht es mit einer Gesellschaft, die alle Informationen über jeden hat? Wird Post-Privacy die Welt zu einer toleranten und sichereren Gesellschaft machen, oder wird es eine unlebenswerte Dystopie einer totalitären Kontrollgesellschaft? Der Film verbleibt hier erfrischend dialektisch.

[…]

Die Welt ist keine bessere geworden. Sie ist aber ebensowenig untergegangen. Es ist wie Harald Lesch im Film sagt: die Menschen sind mächtiger geworden. Sie wurden zu Superhelden oder eben zu Superschurken. Aber sie haben sich genau so schnell dran gewöhnt, wie an Wikipedia und an Google.

@mspro, Operation Naked – Verdammte U-Bahn! (Kotzendes Einhorn)

Nach dem Film schaute ich mir zunächst ein Interview mit Mario Sixtus an, und danach Ich weiß, wer Du bist, eine wunderbare Dokumentation über den Weg zu einer allsehenden Gesellschaft, ebenfalls von Mario Sixtus.

@leitmedium schreibt zur Doku:

»Wenn die Doku ein Fazit hat, dann wäre es für mich: Akzeptiert, dass sich etwas geändert hat, und diskutiert darüber, statt nur am Alten festzuhalten und oder zu denken, das sei die Zukunft. Es ist bereits da.«

@leitmedium, Operation Naked

Die allsehende Gesellschaft ist keine ferne Utopie, darum empfehle ich die Beschäftigung damit. Die beiden Formate von Mario Sixtus dienen sowohl zum Einstieg als auch zur vertiefenden Reflexion. Beginnen würde ich mit dem Film ›Operation Naked‹ und im Anschluss daran die erläuternde Dokumentation ›Ich weiß, wer Du bist‹.

Pluralität und Freundschaft

»Selbst wenn ich ganz allein leben würde, so lebte ich doch ein Leben lang im Zustand der Pluralität. Ich muss mit mir selber zurechtkommen, und nirgendwo zeigt sich dieses Ich-mit-mir deutlicher als im abstrakten Denken, das immer ein Dialog in der Gespaltenheit, zwischen den Zweien-in-Einem ist. Der Philosoph, welcher der Grundbedingung der menschlichen Pluralität zu entkommen sucht und in die absolute Einsamkeit flieht, ist dieser jedem Menschen inhärenten Pluralität sogar noch radikaler ausgeliefert als ein anderer. Denn es ist ja das Gespräch mit anderen, das mich aus dem aufspaltenden Gespräch mit mir selbst herausreißt und mich wieder zu Einem macht – zu einem einzigen, einzigartigen Menschen, der nur mit einer Stimme spricht und von allen als ein einziger Mensch erkannt wird.«

— Hannah Arendt, Sokrates. Apologie der Pluralität, Seite 57.

Das tolle Buch ›Sokrates. Apologie der Pluralität‹ enthält den dritten Vortrag einer Vorlesung von Hannah Arendt zum Thema Philosophie und Politik, die sie 1954 an der Universität von Notre-Dame hielt. Für Sokrates war die Annahme grundlegend, dass nur die Person mit anderen zusammenleben kann, die es versteht mit sich selbst zu leben.

Wenn ich mit mir alleine bin, bekommen meine unterschiedlichen Gedanken Raum, meine eigene Pluralität wird erfahrbar. Die Begegnung mit anderen Personen bietet mir einen Ausweg aus meiner Gespaltenheit, da ich als ein Mensch wahrgenommen werde. Um einer anderen Person begegnen zu können ist es unabdingbar nicht grundsätzlich von mir selbst getrennt zu sein.

Das Wissen um die eigene Pluralität ermöglicht es dem Menschen das Gegenüber wahrzunehmen, und sich ihrer Sichtweise zu öffnen. Für Sokrates war klar, dass es nicht die eine Wahrheit geben konnte, sondern dass es so viele Weltsichten gibt wie Menschen auf dieser Welt leben. Alle diese Weltsichten zusammen bilden die menschliche Welt, in der die Menschen als Redende zusammenleben.

Durch seine Fragen wollte Sokrates zum Vorschein bringen, was seine Mitmenschen dachten, und ihnen dabei helfen die Wahrheit in ihrer Weltsicht zu finden. Diese Art des Gesprächs, die weder darauf aus war das Gegenüber zu erziehen, oder sie vom eigenen Standpunkt zu überzeugen, blieb oft ohne greifbares Ergebnis. Sie führte jedoch zu einer Begegnung der Personen, und dabei versuchte Sokrates aus den Bürgern Athens Freunde zu machen. Menschen, die einander Raum geben, statt im ständigen Wettstreit zu stehen.

Hannah Arendt bringt in diesem Zusammenhang die Nikomachische Ethik von Aristoteles ins Spiel. Demnach entsteht eine Gemeinschaft nicht aus Gleichen, sondern entwickelt sich gerade in der Angleichung der verschiedenen und ungleichen Menschen. Die Angleichung von Aristoteles ist jedoch nicht so zu verstehen, dass alle gleich werden, sondern vielmehr dass sie zu gleichwertige Partner in einer gemeinsamen Welt werden. Für Aristoteles besteht das einigende Band einer Gemeinschaft nicht in der Gerechtigkeit, sondern in der Freundschaft.

»Das politische Element der Freundschaft liegt darin, dass in einem wahrhaftigen Dialog jeder der Freunde die Wahrheit begreifen kann, die in der Meinung des anderen liegt. Der Freund begreift nicht so sehr den anderen als Person — er erkennt, auf welche besondere Weise die gemeinsame Welt dem anderen erscheint, der als Person ihm selbst immer ungleich und verschieden bleibt. Diese Art von Verständnis — die Fähigkeit, die Dinge vom Standpunkt des anderen aus zu sehen, wie wir es gern ein wenig trivial formulieren — ist die politische Einsicht par excellence

— Hannah Arendt, Sokrates. Apologie der Pluralität, Seite 53.

Gott versteht

Für den Gottesdienst heute Vormittag übertrug ich die Verse 14 bis 16 aus dem vierten Kapiel des Hebräerbriefes wie folgt:

Wir wissen von jemandem in der Gottesgemeinschaft, der genauso lebte wie wir, Jesus, Gott selbst. Deswegen können wir unser Versprechen, an seiner Idee mitzuwirken, auch wirklich einlösen.
Mit ihm tritt jemand für uns ein, der uns voll und ganz versteht. Er lebte in denselben Begrenzungen wie wir, und kennt unsere Herausforderungen. Trotz allem verkörpert er die Idee Gottes.
Aus diesem Grund können wir uns, immer wenn wir Hilfe brauchen, zuversichtlich an Gott wenden, von ihr erfahren wir Annahme und Vergebung.
— Hebräer 4,14-16

Erbe hin oder her

SPIEGEL: Frau Schwarzer, gibt es jemanden, den Sie als Ihre Nachfolgerin sehen?

Schwarzer: Nein, es kann gar keine Nachfolgerin geben, der Feminismus ist eine Basisbewegung. […] Der Feminismus ist schließlich kein Familienbetrieb. Ich habe kein Erbe zu vergeben. […]

Wizorek: Ich möchte auch nicht deine Erbin sein.

Schwarzer: Da bin ich aber erleichtert …

Wizorek: Ich habe ein anderes Verständnis von Feminismus und sehe mich nicht als einzige Repräsentantin. […]

Aus dem SPIEGEL-Streitgestpräch mit Alice Schwarzer und Anne Wizorek

Achselzucken

Im ersten Kapitel des Buches ›Die globale Überwachung‹ schreibt Glenn Greenwald darüber wie Edward Snowden ihn kontaktierte und wie es schließlich zum Austausch der Dokumente und dem Treffen in Hongkong kam.

Mich faszinierte beim Lesen erneut die Besonnenheit Snowdens. Er war sich bei der Kontaktaufnahme der möglichen Konsequenzen sehr bewusst, und hatte seinen Frieden damit geschlossen. Ihm war klar, dass er sein (bisheriges) Leben aufgeben musste. Angst hatte er jedoch vor etwas ganz anderem:

»Bei alldem habe ich nur vor einem Angst«, sagte er, »dass die Menschen diese Dokumente sehen und mit einem Achselzucken darüber hinweggehen, dass sie sagen: ›Das haben wir uns schon gedacht, das kümmert uns nicht.‹ Ich habe Sorge, dass ich all das für nichts und wieder nichts tue.«

Glenn Greenwald, Die globale Überwachung, Seite 38 von 374.

Im weiteren Verlauf führt Greenwald aus, dass Eingriffe in die Privatsphäre und Machtmissbrauch als etwas Abstraktes betrachtet werden. Die Annahme selbst nicht davon betroffen zu sein ist immer noch weit verbreitet. Hinzu kommt die Komplexität des Themas, wodurch es schwer vermittelbar ist und nur sehr spärlich in der Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit ankommt.

Väter sind auch nur Eltern

»Mein Anspruch an mich als Vater ist es, einfach ein „Elter“ zu sein. Ich bin für meine Kinder da und tue Dinge, die ich gut kann und andere nicht – oder überwinde mich dazu, wenn nötig. Ich bin kein tolles Vorbild und auch keine ehrenhafte Figur, sondern habe einfach die verdammte Verpflichtung, mich um meine Kinder zu kümmern. Wenn das früher gesellschaftlich nicht so war: So what?! Es ist keine Ausrede sich mit „früher“ herauszureden, um sich selbst dann zu feiern.«

Väter sind auch nur Eltern – @leitmedium

Zum Begriff ›rape culture‹

Margarete Stokowski schildert, anhand dessen was sich im Rahmen des Hashtags #whyisaidnothing am Wochenende auf Twitter ereignete, die Bedeutung des Begriffs ›rape culture‹:

»Die Trolle, die sich über „rape culture“ lustig machten, haben damit gezeigt, wie treffend der Begriff eben leider ist: Das Wort „rape culture“ bedeutet nicht, dass alles, was in unserer Kultur stattfindet, Vergewaltigung ist. Es bedeutet, dass unsere Kultur so beschaffen ist, dass sie sexualisierte Gewalt häufig bagatellisiert, verdeckt und ermöglicht. Viele Menschen schämen sich ohnehin, dass ihnen „so etwas“ passiert ist, oder sind sich nicht sicher, ob das Erlebte „schlimm genug“ war, um als Übergriff zu gelten.«

Was zu beweisen war: Rape Culture und Trolle auf Twitter – Margarete Stokowski, taz.de

Young Fathers und die Bilder in unserem Kopf

»Are things equal in this world? Fuck no. I still want to ask for it (equality) backed with the best music we’ve ever recorded«

Young Fathers about ›White Men are Black Men Too‹ on youngfathers.tumblr.com

Young Fathers – Old Rock N Roll

Mit dem Titel des Albums wollen die Young Fathers eine Diskussion über die Bilder in unseren Köpfen anstossen. Der Titel White Men Are Black Men Too stammt aus dem Stück Old Rock N Roll dessen Video letzte Woche erschien und hier oben verlinkt ist.

Im Blog der Band findet sich der Auszug einer E-Mail-Konversation über den Titel des Albums zwischen der Band und ihrem Management. Themen wie Rasse, Politik, Sex und Religion sollten ihrer Meinung nach nicht nur hinter geschlossenen Türen, sondern in der Öffentlichkeit debattiert werden.

Mit White Men Are Black Men Too wollen sie dazu beitragen, dass diese Fragen öffentlich diskutiert werden. Indem sie das Album so nennen, bringen sie Bilder und Vorurteile, die ganze Diskussion um Rasse, Rassismus, schwarz und weiß, auf die Lippen all derer die über das Album reden, und damit auch in ihre Gedanken. Sie tun dies auf eine positive Weise, was auch Kathryn Bromwich in ihrem Review für den Guardian ausführt:

The aim is to encourage discussion about race, a topic that people are uncomfortable speaking about, but which the trio’s mixed heritage – Liberian, Nigerian and Scottish – makes them well placed to comment on. On Old Rock n Roll they put across a message of unity rather than an “us versus them” mentality: “I’m tired of playing the good black … I’m tired of blaming the white man … a black man can play him. Some white men are black men too.”

Young Fathers: White Men Are Black Men Too review – passion and protest – guardian.co.uk

In seinem interessanten Artikel über die Tour der Young Fathers in Südafrika schreibt Paul MacInnes ebenfalls über diese Aspekte:

Race has inescapably informed their new album. The title White Men Are Black Men Too is taken from a line in their song Old Rock n Roll. Driven along by a cacophony of howls, trilling bells and a four-note guitar hook that reverberates around your head like metal on a filling, the chorus sings: “Some white men are black men too/ Nigger to them, a gentleman to you”. It’s a provocative statement, because of the N word, but also because it’s challenging us to question prejudices associated with the colour of someone’s skin and ask whether, in certain contexts, those prejudices could easily flip around.

“Look at the group, this multiracial group,” says Ally, who wrote the song. Quiet and thoughtful, he speaks with authority when it’s his turn. “Look at the songs on the album and we’re putting something out there that needs to be said: that the walls need to be broken down. As soon as you talk about issues of race, people shut down. But we want to talk about it. What is a black man: what do they look like and what do they act like? What is a white man? And everyone is part of that, everyone is involved.”

“I think for me it embodies more than race,” adds Kayus. “It also feels about sexuality, it also feels about class. It’s common [that] you say something and the response is, ‘It’s just black and white.’ But everyone knows the truth is never like that.”

Young Fathers: ‘We’re putting something out there that needs to be said’ – guardian.co.uk

Die Young Fathers nehmen (auch) ihre Musik ernst, und je mehr ich ihre Alben höre, umso mehr bekomme ich Lust eines Abends auf einem ihrer Konzerte zu tanzen.