Interaktion

In der neuen Ausgabe der Galore ist ein Interview mit Julia Jentsch. Darin spricht sie unter anderem auch über die Interaktion zwischen Publikum und Spielern im Theater. Eine Aussage, die sie im Bezug auf das Theaterstück „Die zehn Gebote“ gemacht hat, möchte ich gerne hier her stellen:

Galore: Ist die Aufhebung der Trennung zwischen Spielern und Betrachtern ein theatergeschichtlich konsequenter Schritt?

Julia Jentsch: Unbedingt! Im Moment spiele ich „Die zehn Gebote“ in der Regie von Johan Simons, der den Zuschauerraum ausleuchten lässt. Wir suchen darin genau das, was man dem Theater immer nachsagt: eine Einheit zwischen Publikum und unserem Spiel auf der Bühne. Eine gemeinsame Arbeit und Anstrengung zwischen Betrachter und Betrachtetem. Die Zuschauer sollten allerdings auch mitgehen, sich nicht zurücklehnen und berieseln lassen. Dieses Miteinander finde ich wirklich spannend.

Fand es interessant, dass im Theater an der Aufhebung der Trennung zwischen Spielern und Publikum gearbeitet wird. Denke darüber ja im Bezug auf Gottesdienst und Gemeinde nach… Freue mich darauf, da mehr zu lernen.

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