Hallo Daniel

Ablass zum Jahrestag
Zum 40. Jahrestag des Konzilsendes am 8. Dezember hat Papst Benedikt XVI. den Empfang eines vollständiges Ablasses ermöglicht. Voraussetzungen für den damit verbundenen Erlass der zeitlichen Sündenstrafen seien die Beichte, der Kommunionempfang und ein Gebet im Sinne des Papstes, heißt es in einem Vatikan-Dekret. Zudem ist die Teilnahme an einer Marienfeier zum katholischen Festtag Mariä Empfängnis oder ein Gebet vor einem Marienbild vorgeschrieben. Auch wer wegen Krankheit oder „anderer berechtigter Gründe“ am betreffenden Tag diese Bedingungen nicht erfüllen kann, soll den vollständigen Ablass erhalten. Die Gebete und die Teilnahme an den Sakramenten müssten aber so schnell wie möglich nachgeholt werden, heißt es in dem vom Apostolischen Großpönitentiar, Kardinal James Francis Stafford, unterzeichneten Dekret. Sein Kirchengericht ist für besondere Fälle von Sündenvergebung und für Ablässe in der katholischen Kirche zuständig.

Schade, dass dieser Papst Benedikt XVI das furchtbare Wort vom Ablass bei jeder möglichen oder unmöglichen Gelegenheit auspackt.

Somit ist der Gedanke am Anfang des 2. Vatikanums von „mehr Ökumene wagen“ vollkommen vergessen worden. Gut war natürlich die Aussöhnung der beiden großen katholischen Kirchen. Eine Entwicklung gegenüber den „Disidenten“ wie Küng schreibt auf evangelischer Seite, hätte jedoch gut getan, und täte auch heute noch gut.

Wilhelm