danke für den kommentar, storch. derrida schreibt, dass dekonstruktion keine methode ist. soweit ich es verstehe, sagt er das, da sie nicht bestimmten schritten folgt, sondern je nach situation/thema anders ablaufen kann/muss. dies würde jedoch den gedanken einschließen, dass eine methode eine genaue abfolge von schritten beinhaltet… müsste man noch mal drüber nachdenken.

habe ausschnitte aus derridas werk gelesen. im »kompendium kulturgeschichte« von ute daniel und in einzelnen artikeln [z.b. aus dem internet]. vor kurzem habe ich ein kleines reclam-buch gekauft, das ich mir in nächster zeit einmal gönnen möchte [postmoderne und dekonstruktion: texte französischer philosophen der gegenwart.].

ich denke, und das verstehe ich aus deinem kommentar auch so, dass wir seine schriften aus erster hand kennen müssen, wenn wir ihn zitieren und dann denke ich auch, dass es wichtig ist sehr gut zu verstehen, was unter dekonstruktion verstanden wird, wenn wir sagen, dass es ein elementarer bestandteil dessen ist, was wir machen – – – auch wenn wir dekonstruktion, wie wir es betreiben evtl. etwas abweichend definieren müssen.