Johannes Rau ist gestorben

Gerade habe ich auf heute.de gelesen, dass Johannes Rau gestorben ist. Er war ein Politiker, den ich geachtet habe und der mir immer wieder aufs Neue positiv aufgefallen ist.

Über sein Amt als Bundespräsident sagte er:

„Ich will der Bundespräsident aller Deutschen sein und der Ansprechpartner für alle Menschen, die ohne einen deutschen Pass bei uns leben und arbeiten.“

Für mich ist er ein Vorbild darin seinen Glauben mit einer guten reflektierten Arbeit zu verbinden.

Update 31.01.06: Möchte eben noch auf die Worte von Bundespräsident Horst Köhler zu dem Tod von Johannes Rau hinweisen: hier. Meiner Ansicht nach drückt Hörst Köhler sehr gut aus, wie Johannes Rau wahrgenommen wurde. Vielleicht hilft uns das sein Leben und Wirken Revue passieren zu lassen.

7 Reaktionen

  1. Mein Beileid gehört seiner Familie,

    doch muss ich sagen dass er noch wesentlich ausdrücklicher auf den lebendigen Glauben an Jesu Christi aufmerksam hätte machen sollen, gar müssen.
    Denn Bibel lesen alleine reicht nicht aus.
    Oliver

  2. Womöglich hat er es so ausdrücklich gemacht, wie nur wenig Christen dazu im Stande sind? Vielleicht hat gerade sein Charakter das ausgestrahlt, was Jesus in ihn gelegt hatte?
    Aber das fällt vielen Christen, die nur bestimmte Schemata zulassen – und in die Schublade steck‘ ich dich jetzt mal bis Widerspruch von deiner Seite kommt – schwer zu sehen und vor allem zu akzeptieren. Denn das folgt keiner Regel, die mensch überprüfen könnte. Was bin ich froh, dass Jesu Gedanken höher sind als die unseren.

  3. Danke für den Kommentar, Daniel. Ich sehe das ähnlich wie du. Oliver, ich weiß nicht, wie tief du dich mit seinem Leben und Wirken auseinandergesetzt hast um zu dieser Aussage zu kommen, kann sie jedoch nicht nachvollziehen.

    Vor evangelisch-christlichem Hintergrund war er stets auf gesellschaftlichen Ausgleich bedacht und galt als moralische Instanz. Zentrale Motive seiner Politik waren der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und die Aussöhnung mit Israel.

    Wenn ich nur diese beiden Sätze aus dem Wikipedia-Artikel nehme, wird deutlich wie stark er gerade als Christ wahrgenommen wurde und wie sein Glaube seine Politik prägte.
    Vielleicht in Zukunft ein bisschen vorsichtiger mit Kommentaren umgehen?

  4. Hallo Daniels,
    ja, ich gebe euch Recht, ich habe mich nochmals nach meinem Kommentar informiert und bin auch u.a.auf den Wikipediaeintrag gestoßen.
    Doch ist für mich wichtig christliches(Jesu Liebe) und soziales zu unterscheiden, es deckt sich in vielen Aspekten doch geht die Liebe Jesu wesentlich weiter.
    Und ich habe mich während seiner Amtszeit viel mit Politik und dem Bundespräsidenten Johannes Rau ausseinandergesetzt und muss euch sagen dass mir nie ein ausdrückliches Ja zu Jesus und seiner Liebe für die Menschen aufgefallen ist,( Dieses wäre mir in das Auge geschossen, ich bin auf diesem Gebiet sehr sensibel).
    Ebenfalls war es mein erster und auch vorerst letzter Kommentar, denn solche Themen sind nicht einfach von der Seite zu kommentieren, da hätte man durchschnittlich einen „Zeit“-Artikel zu schreiben.

    Aber @Daniel 1: in was für eine Schublade steckst du mich denn? meine emailaddresse: oliprimavera@web.de

    @Daniel 2: Hast du meine zwei emails erhalten?
    kurzes Feedback wäre schön.

    blessed day

  5. Also,

    ich will ja nicht rumpinkeln, aber Oliver lass uns mal in ein paar Jahren drüberreden, wenn du gemerkt hast, dass Glaube sich nicht an der Verwendung des Wortes Jesus bemessen läßt. Sicher, nur sozial und nett sein tun viele Leute (grad die mit helfersyndrom, soll es auch unter den christen einige geben, die diesen adrenalinkick mit dem wirken Gottes verwechseln), aber ich kenne eine alte Frau deren Mann mit Johannes Rau gut befreundet war, die ich sehr schätze und mir ein Vorbild im Glauben ist, ich denke sie würde deinen Beitrag nichtzustimmen. Perfekt war er sicher nicht…

  6. Wann ist im März nen schöner Godi bei euch, in Karlsruhe, angesagt,
    ich werde mich mal auf die Socken machen, hier in Passau ist es mir eh zu kalt.

    Dann können wir gemeinsam unseren Herrn anbeten und wir lernen uns besser kennen.
    Grüße aus Passau
    great and blessed weekend
    Oliver

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