Es steht ja außer Frage, dass wir ein falsches Verständnis von Glaube als Für-Wahr-Halten entwickelt haben („wenn Du das glaubst,dann hebe die Hand und Du bist errettet“). Aber das liegt nicht am NT, sondern wohl eher an den Kirchenväter a) Christentum ist die richtige Philosophie b)Auseinandersetzung mit der Gnosis (vgl. christl. Gnosis: Christus bringt die rechte Erkenntnis, die nimm an und Du gehörst zum Kreis der Eingeweihten)und Eindringen von Neuplatonismus c)Kämpfe um die rechte Lehre (vgl. Frage nach innertrinitarischen Beziehungen und Verhältnissen). d)Missionarische Tätigkeiten bis rein ins Mittelalter („Ihr Barbaren müßt nur übertreten, die Glaubenssätze unterschreiben, das Bekenntnis sprechen, aber Eure alten Bräuche könnt Ihr gerne weiterverfolgen, uns juckt nicht, ob ihr mit diesem Gott persönlichen Umgang pflegt“). Und so gehts grad weiter bis heute (vgl. noch vor kurzem Evangelikal vs. liberal, was ist bibeltreu hihi…).

Die entscheidende Glaubensdefinition der Bibel find ich in Hebräer 11: Hör auf das, was Gott geredet hat, und richte Dein Leben danach aus. Aber das versuchen wir ja…