Danke für die Kommentare bis hier her.

Interessant ist ja, wie du DoSi sagst, dass in der Kirchengeschichte an mehreren Punkten ein solches für wahr halten propagiert und auch aus der Bibel abgeleitet wurde. Buber geht zusammen mit einigen evangelischen Theologen davon aus, dass solche Ideen Eingang in das Neue Testament gefunden haben. Und das ist auch der Teil der Frage, der mich am meisten interessiert. Da ich in der Zeit seit ich die Bubersachen lese über einige Stellen gestolpert bin, die, wenn man möchte, so verstanden werden können. Ich weiß auch, dass der pistis-Begriff weiter ist [denke von der Wortbedeutung auch noch weiter, wie die drei Aspekte, die du Storch angeführt hast], ich frage mich dennoch inwieweit vielleicht schon Teile der Urgemeinde von dem Glauben als Beziehung abgewichen sind – und dadurch eine solche Haltung „biblisch belegbar“ wurde.

Du hast schon gelesen, JP, dass das nur ein kleines Zitat aus der Biographie Bubers war, das ich hier gepostet habe? Buber belegt seine Sicht dessen wie Jesus Glaube sieht meiner Meinung nach gut und ich denke auch, dass er damit recht hat. Und bezüglich der Trinitätsfrage ist es denke ich wichtig zu sehen, dass Buber Jude war, oder? Die Frage mit der Bindung Gottes an die Offenbarung und der damit zusammenhängende Schluss, dass sie der Schlüssel zu einer Beziehung mit Gott ist, teile ich so nicht.

Oh… ein paar lange Gedanken.