Mache gerade an den Bubergedanken weiter und habe etwas interessantes in seinem Buch »Zwei Glaubensweisen« gefunden:

»Das Vertrauensverhältnis beruht auf einem Status des Kontakts, eines Kontaks meiner Ganzheit, mit dem, zu dem ich Vertrauen habe,

das Anerkennungsverhältnis auf einem Akt der Akzeptation, einer Akzeptation durch meine Ganzheit, dessen, was ich als wahr anerkenne.

Sie beruhen darauf, sie sind es nicht.

Der Kontakt im Vertrauen führt naturgemäß zur Akzeptation dessen, was von dem ausgeht, dem ich vertraue.

Die Akzeptation der von mir anerkannten Wahrheit kann zum Kontakt mit dem führen, von dem sie Kunde gibt.«

[Martin Buber, Zwei Glaubensweisen [Zürich: Manesse, 1950], 6.]

Siehst du, Storch, Teile deiner Argumentation in dem, was er zur Möglichkeit des Kontakts mit der Person von dem die Wahrheit [um in dem BIld von oben zu bleiben] spricht?

Und kann es sein, dass er hier von demselben spricht, was du, JP, mit der Offenbarung als Schlüssel gemeint hast?