@depone:

„Und bezüglich der Trinitätsfrage ist es denke ich wichtig zu sehen, dass Buber Jude war, oder?“

wenn er (=buber) aber christentum und judentum gegenueberstellt, dann muss er doch den trinitaetsgedanken der christen miteinbeziehen, oder etwa nicht?

ich hab‘ das immer so gesehen, das das betonen von jesu rolle (als teil der trinitaet aus uns’rer sicht, klar) die gott-mensch-beziehung vervollkommnet bzw. letztlich dann das erscheinen des heiligen geistes noch dazu.

oder verraff‘ ich hier den kern der sache?

(bin dem teils etwas schwerfaelligen fachvokabular nicht so ganz gewachsen, muss ich gesteh’n, aber pack’s nicht, meinen mund zu halten).

andererseits ueberleg ich grad‘ (zum ersten mal, deshalb ziemlich schwer), wie ein jude das sieht mit der beziehung mensch – gott.

letztlich dreht sich doch wirklich alles drum, diese zu erhalten/erlangen, oder? (von wegen gesetze, opfer etc.)

wenn ein jude dann den christen betrachtet, kann es schon so aussehen (ausserhalb der bibel wie sicher auch innerhalb – obwohl ich letzteres jetzt nicht durchgedacht hab, also kein bsp.), als vernachlaessigten wir diese beziehung.

weil wir ihr nicht mehr hinterherrennen muessen, auf sie bauen wie eine selbstverstaendlichkeit:

tuere ist offen, weg frei, suende weg,….

Ich weiss nicht. Ist das so ganz und voellig verquer?