Ich mag das, was WL schreibt:

„…dass das Heil, von dem die Bibel so oft spricht, auch “ganz” (im Ggs. zu kaputt oder krank) bedeutet und es ist genau diese Gänze, die mit dem Vernetzen erreicht werden soll.“

und im Zusammenhang dazu den letzten Teil des Zitats oben:

„…Reale Systeme sind darüber hinaus auch immer offen und erhalten sich durch ständigen Austausch mit der Umwelt.“

Irgendwie assoziiere ich das damit, dass ich oft denken muss, wie sehr Systeme sich verselbststaendigen, insofern, als dass ihre Existenz ploetzlich dem Selbstzweck zu dienen scheint.

Die Vernetzung ganz generell(z. B. vernetztes Denken, vernetzter Firmenaufbau, vernetzte Ausbildung,…)ist ein geniales System, finde ich, wenn es mit Inhalt gefuellt ist, also im Fall einer Gemeinde oder theologischen Ausbildung dieser „Ganzheit“ dient, von der WL redet.

Mich begeister der Gedanke an dieses Vernetztsein, dass Leben ueberall hingelangt, Ideenaustausch stattfindet und Ausgleich bzw. Motivation.

Ich sehe dieses Netz gern wie Blutbahnen: Da laeuft nix, wenn kein Herz da ist. Und Arterien verkalken oder was auch immer, wenn der Input falsch ist.

Und letztlich, um’s ganz weit zu treiben, das Bild, ist dieses Netz von Blutbahnen Teil eines Koerpers

– Und von daher ist die Idee aus meiner Sicht eigentlich ziemlich alt (was sie nicht weniger revolutionaer/neuartig/gut macht:)

Wir schauen oft diese Bilder an, die schon in der Bibel vorkommen und seh’n gar nicht, was da impliziert wird: Eine geniale Idee, Grundlage einer Ganzheitlichkeit, der Gedanke, dass auch was von aussen kommen und nach aussen gehen muss, verschraenkt und erneuert und definitiv kein Stillstand. Ohne Sauerstoff geht nix.