Nun ja, zunächst einmal sollten jene welche sich aufregen erkennen, dass es um Werte geht die vermittelt werden, die ihren Quell in der jüdisch-christlichen Überlieferung haben und nicht darum, das Menschen Glaubensüberzeugungen anerzogen werden sollen. Andererseits ist die Gefahr eines Anbiederns an die Politik gegeben und die falsche Hoffnung dadurch evt. Einfluß der Großkirchen zurückzugewinnen. Prinzipiel passt es aber auch zur momentanen Gegenbewegung zu unserer Multioptionsgesellschaft einem erstarken der Konservativen. Das Problem dass ich darin sehe ist die deas Bild des Christen als braver Bürger, Mitglied ein Civil Religion, Christen sind aber nicht brav sondern dem Leben der Nachfolge Christi verpflichted und der war sicher nicht duckmäußerisch. Andererseits kann ein „neutraler“ Staat Werte nicht aus dem Hut zaubern, insofern ist dieses Bündnis ein logischer Schritt, vielleicht etwas eng, aber durchaus nachvollziehbar. Ein Problem wird es dann, wenn die Kirchen dieses Bündnis für eigene Machtinteressen mißbraucht würde.