Da ich mich damit ja auch ein bißchen beschäftige ;0) schlage ich mich gerade mit der Frage herum, ob die Menschen, die einen Paradigmenwechsel vollziehen sollen, nicht alle zunächst die Bereitschaft mitbringen müssen, zu lernen und offen für Neues zu sein. Leute, die eigentlich zufrieden sind, haben meiner Ansicht nach nicht die Voraussetzung für einen Paradigmenwechsel. Wenn diese Voraussetzung da ist, denke ich, ist es egal, ob man vom Denken zum Handeln kommt oder vom Handeln zum Denken. Wichtig ist, dass beides passiert, sonst bleibt die Veränderung unvollständig.
Dennoch gibt es laut Peter M. Senge (Die fünfte Disziplin) Faktoren, die einen Paradigmenwechsel verhindern können, selbst wenn alle, die sich diesem Prozess stellen, bereit dazu sind. Seiner Ansicht nach gibt es in sozialen Systemen stabilisierende Elemente, die implizit sind und Veränderung blockieren, wenn sie nicht aufgedeckt werden.
Alles noch unzusammenhängende, rohe Gedanken …