Derrida und Heidegger

»…das Denken ist das eigentliche Handeln, wenn Handeln heißt, dem Wesen des Seins an die Hand gehen. Dies sagt: dem Wesen des Seins inmitten des Seienden jene Stätte bereiten (bauen), in die es sich und sein Wesen zur Sprache bringt. Die Sprache gibt allem Überlegenwollen erst Weg und Steg.«

[Martin Heidegger, Die Technik und die Kehre, Pfullingen 1962, S. 40.]

»Lernen heißt: das Tun und Lassen zu dem in die Entsprechung bringen, was sich jeweils an Wesenhaftem uns zuspricht.«

[Martin Heidegger, Was heißt Denken?, S. 49.]

»Das Denken ist nicht eine Sache des Hirns oder eine des Leibes enthobene; die Beziehung auf das Wesen des Seins ist eine bestimmte Manier des Daseins als Leib.«

[Jacques Derrida über Heidegger in Heideggers Hand (Geschlecht II).]

»Heidegger behauptet über das Denken immer wieder, daß es ein Weg, daß es unterwegs sei, doch unterwegs, im Gehen, ist der Denker unaufhörlich mit einem Denken der Hand befaßt.«

[Jacques Derrida über Heidegger in Heideggers Hand (Geschlecht II).]

3 Reaktionen

  1. mal ehrlich, verstehst du heidegger? ich halte es da mit popper, der heidegger mal philosophische unredlichkeit vorgeworfen hat weil er sich so dunkel ausgedrückt hat. ich weiss immer nicht, was er von mir will.

  2. ich habe zu diesem post nicht direkt heidegger gelesen, sondern eben den artikel von derrida. finde es interessant, wie derrida heidegger aufgreift und gleichzeitig über dessen gedanken hinausgeht…

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