Denken und Handeln

Über etwas nachdenken ist eine ganz andere Welt, als eine Sache zu tun. Darüber habe ich heute morgen schon mit Mark geredet und die Rede von Angela Merkel im Bundestag heute, hat mir das noch mal vor Augen geführt. In der Opposition ist es scheinbar leicht [vielleicht ähnlich leicht wie für uns normale Bürger], die Politik der Regierenden schlecht zu reden, weil man ja selbst die besseren Ideen hat.

Dieses Schema taucht wahrscheinlich in den meisten Bereichen unseres Lebens auf. Was von „außen“ [aus dem Standpunkt dessen, der gerade nicht aktiv gestaltend daran beteiligt ist] sehr leicht aussieht, und natürlich aufgrund seiner Ideen viel besser gemacht werden könnte. Sieht, wenn ich selbst daran beteiligt bin es zu tun, schon wieder super anders – nicht mehr so einfach – aus.

Vielleicht hängt damit auch die Haltung des be-urteilens zusammen. Wir beurteilen alles was wir sehen. Wir betrachten es von „außen“ und gleichen das was andere tun mit unseren Ideen/Gedanken ab. Natürlich könnte man das besser machen, deswegen haben wir dafür auch gerne etwas Kritik übrig – oder wenn es sich anbietet können wir auch entspannt darüber lästern. Was passiert aber mit unseren Ideen, unserer Überlegenheit, wenn wir selbst zum Zuge kommen?

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