Emergentes Gedankengut » Jacques Derrida

Eben habe ich einen neuen Artikel auf das ›Emergente Gedankengut‹ hochgeladen. In diesem Artikel schreibt Michael Dreher über Jacques Derrida und seine Gedanken zu Différance und Dekonstruktion.

Nach Derrida ist Dekonstruktion also keine Methode, dass heißt nach einer bestimmten Vorgehensweise geprägte Philosophie, sondern eine Praxis, die sich immer auf bestimmte, aktuelle Themen bezieht.

Hier geht‘s zum Artikel. Dort gibt es auch den gesamten Artikel plus Stellungnahme des Autors als PDF zum Download. Viel Spass beim lesen und diskutieren

1 Reaktion

  1. […] Soweit das Referat von McLaren. Hier nun meine (An)-frage: Inwieweit beschreiben diese 10 Punkte wirklich eine bereits vergangene Phase unserer Lebenswirklichkeit? Sind nicht große Teile unserer Umwelt immer noch sehr von diesen modernen Paradigmen bestimmt? So geht es zumindest mir. Nicht jeder ist ja Teil einer postmodernen Karlsruher Künstlergemeinschaft – ich beispielsweise befinde gerade in einem niedersächsischen Dorf aufm platten Land und mache mir Gedanken über dieses Thema. Ich bin kein Künstlertyp, Jacque Derrida ist mir zu kompliziert und wir haben keine Wasserfälle in unserer Dorfkirche. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich finde das alles sehr interessant und alternativ, was z.B. Kubik macht, aber es findet sich einfach überhaupt kaum ein Anknüpfungspunkt an meine eigene Lebenswelt und die Menschen meiner Kirche, sondern wirkt auf mich wie ein völlig anderes Universum. Insofern ist dieser Post der Beginn meines eigenen Nachdenkens darüber, wie die Emerging-Debatte breiter geführt werden kann als reduziert auf ein paar Karlsruher Köpfe, die Jesus-Freak-Bewegung im Allgemeinen, einige freikirchliche Schweizern und einzelne Großstadt-Postmoderne (oder nehme ich das falsch wahr?). […]

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