den teilzeit-gedanken find ich durchaus interessant. habe die zeit sehr genossen, als unser jüngster das licht der welt erblickte und ich noch zwei semester studierte und „nebenbei“ jobte. nach dem studium hatte ich zuerst eine vollzeitstelle (bei euch in KA), die ich nach ca. einem jahr auf eine teilzeitstelle bewusst reduzierte, weil ich ein paar nette angebote für eine selbständige tätigkeit hatte. auch das war eine extrem coole zeit, weil ich genügend spielraum hatte, um meine zeit auch auf die family abzustimmen.

nun haben meine frau und ich uns aber für eine „immobilie“ entschieden. und das bedeutet zwangsläufig verbindlichkeiten, die man einfach „tilgen“ muss. mit (nun) zwei kindern (unser jüngster ist übrigens noch „teilzeit-säugling“) und keinen großeltern in der nähe ist das so einfach nicht mehr möglich.

bei uns gehen die pläne dahin, dass meine frau mit dem kindergartenbesuch unseres juniors auf teilzeit jobt.

dann ist auch noch folgendes zu beachten: in sozialen berufen ist so ein teilzeit-ding vermutlich viel eher drin. in meinem aktuellen job sehe ich da kaum spielraum für, weil ich ständig mit projekten konfrontiert werde, die ich bis dann und dann fertig sein müssen. für die kapazitätsplanung meines chefs ist das kaum interessant.

was ich damit sagen will: es hat nicht nur mit einer persönlichen einstellung zu tun, sondern auch ob solche jobs „am markt“ für „jedermann“ verfügbar sind.