ich sehe das problem spez. in d-land ein wenig anders gelagert. meine erfahrung ist die, dass sich „minderheitskirchen“ gegenüber den „volkskirchen“ immer rechtfertigen müssen. in dem schrank „christliche religion“ ist nur platz für zwei bekannten volkskirchen. schubladen für minderheitskirchen werden nur schwer und von wenigen akzeptiert.

jetzt nenn ich mal die minderheitskirchen „evangelikal“, die von den sektenbeauftragten der beiden volkskirchen in den meisten fällen als „fundamentalistisch“ eingestuft werden.

daraus resultierend entstehen vorurteile, ohne genaue gründen dafür zu haben.

deshalb würde ich eher von einer verminderten „spirituelle offenheit“ gegenüber einer in minderheitskirchen organisierten religiosität sprechen.

da aber kirche und insbes. volkskirche an sich an relevanter bedeutung für die gesellschaft verliert, sehe ich teenager und jugendliche aber auch anderen kirchen gegenüber aufgeschlossener.

meinst du wirklich, dass jede form von organisation und im speziellen im blick auf religion als eine „art von engfassung“ gesehen wird?