Postmodernes Blut

Ein kleiner Gedankenfetzen von Dingen, über die ich mir gerade Gedanken mache:

»Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch eine Spiritualität hat, ist spiritueller Tourismus, aus einem theologischen Standpunkt betrachtet, kein Konsumverhalten, sondern eine Ausrichtung von Menschen, die ruhelos sind bis sie ihre Heimat in Gott gefunden haben. Die ›Reiseführer-Kirche‹ lebt demnach in einer kreativen Partnerschaft mit dem Geist Gottes. Es handelt sich dabei um eine Teilnahme an der Mission Jesu, der die Kultur so sehr geliebt hat, dass in seinem Herz jüdisches Blut floss, er liebte Gott auf jüdische Weise und seine Füße bewegten sich durch eine jüdische Kultur. Weil Jesus an einem Ort lebte und so Gott in eine Kultur brachte, kann Gott auch an anderen Orten leben und sich in anderen Kulturen bewegen. An der Mission Jesu teilzunehmen bedeutet sich die Frage zu stellen, wie in Jesu Herz postmodernes Blut fließen kann und wie Menschen dazu angesprochen werden können ihn auf postmoderne Weise zu lieben und ihm nach zu folgen. Das Anbieten von echtem Glauben, die Aufrichtigkeit der Reiseführer und das Teilen von Erlebnissen, die unterhalten, ablenken, ästhetisch sind und bilden, wird dazu führen, dass Menschen sich von erlebnisorientierten oder experimentell Suchenden zu ganz Hingegebenen existenziellen Nachfolgern Jesu Christi entwickeln.«

[Steve Taylor, The Out Of Bounds Church? : Learning to Create a Community of Faith in a Culture of Change. (El Cajon: Emergent YS, 2005), 97. Übersetzt von Daniel Ehniss.]

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