Emergente Gegenwartskultur

Diesen Titel trug der Unterricht, den ich beim diesjährigen Einführungskurs der Akademie für Leiterschaft unterrichtete. Im September hat das neue Semester begonnen und damit auch eine neue Saison des Unterrichtens. Durch meine Master-Arbeit habe ich eine Menge über die ganze Sache von Unterricht und Ausbildung nachgedacht, was sich auch auf den Unterricht ausgewirkt hat – ich hoffe zum Positiven. Hat mir sehr viel Spass gemacht, auch wenn ich immer noch zu viel Stoff in den einen Vormittag gepackt hatte.

Im Unterricht beschäftigten wir uns mit der Gesellschaft in der wir leben und machten uns Gedanken darüber was das für Gemeinde und Glaube bedeutet. Folgende Themenschwerpunkte haben wir dabei betrachtet:

Am Nabel der Welt.
Identität, Individuum und Familie.

Die Welt ist ein Dorf.
Globalisierung.

Sinn für Übersinnliches.
Weltsicht und Spiritualität.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als ich das selbe Themengebiet unterrichtete legte ich den Schwerpunkt dieses Mal nicht auf die philosophische Entwicklung sondern eher auf eine soziologische Betrachtung unserer Gesellschaft. Ich denke, dass das dem Unterricht sehr gut getan hat. Neben viel Interaktion mit den Studenten achtete ich darauf Materialien aus unterschiedlichen Ecken einfließen zu lassen. So lasen wir zum ersten Themengebiet zwei Artikel aus der NEON [hier gehts zum Männerartikel] – also einfache Magazinartikel. Beim letzten Themenschwerpunkt lauschten wir auf eine Folge des DeutschlandfunkPodcasts: Essay und Diskurs [Ein Gespräch mit Jean-Luc Nancy über die ›Wiederkehr der Religion‹], das sehr aufschlussreich ist und sich auf einem eher abstrakt-pilosophischen Level bewegt.

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